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Alice Schwarzer attackiert islamische Verbände

schwarzer_schockAlice Schwarzer hat mal wieder zugeschlagen: Fünf Monate nach den spektakulären sexuellen Übergriffen in Köln hat die Alt-Feministin ein neues, „provozierendes“ Buch herausgebracht: „Der Schock – die Silvesternacht von Köln“. Es wird, wie könnte es anders sein, von DITIB und Islam-U-Boot Lamya Kaddor empört in der Luft zerrissen, denn jeder, der den heiligen ISlam kritisiert, beleidigt selbigen und ist ein „Rassist“ (der Islam ist ja bekanntlich eine Rasse).

(Von Verena B., Bonn)

Wer das umtriebige Wirken von Alice Schwarzer verfolgt, weiß: Die Frau ist widerstandsfähig und zäh, kennt sich bestens im Islam aus und lässt sich in öffentlichen Diskussionen auch von der muslimischen „Feministin“ Kaddor nicht über den Tisch ziehen.

Schon seit jeher warnt Schwarzer vor dem politischen Islam als Gefahr Nummer eins für unseren Rechtsstaat – doch niemand wollte hören, bis der Terror von 9/11 kam. Insbesondere Grüne und Protestanten haben lange die Political Correctness befeuert. Dummheit, falsche Toleranz, Ignoranz und versäumte Integration haben dazu geführt, dass der Scharia-Islam in den vergangenen Jahrzehnten mit Hilfe der Moslemverbände heimlich, still und leise seine Protagonisten in Parteien, Verwaltungen, Stadt- und Integrationsräten eingeschleust hat, um die Scharia, zunächst zumindest teilweise, unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit gesellschaftsfähig zu machen und auf diese Weise unser Rechtssystem nach und nach außer Kraft zu setzen.

Auch in Deutschland leben bereits Hunderttausende Anhänger des Gottesstaates, die sich zum großen Teil in den zahlreichen Islamverbänden zusammengeschlossen haben, die teilweise auch noch öffentlich-rechtlichen Status genießen, und schon im Jahr 2002 war jeder dritte türkische Jugendliche für die Einführung der Scharia, die ein blutiges „Gottesgesetz“ propagiert. Die Ereignisse der Kölner Silvesternacht 2015/16, als überwiegend aus Nordafrika eingereiste muslimische Invasoren in Köln und zahlreichen anderen Städten in Deutschland und Europa den Taharrush (im Islam übliche Tradition von Massenvergewaltigungen auf öffentlichen Plätzen) vorführten, schockierten die engagierte Frauenrechtlerin naturgemäß ganz besonders. Niemals hätte sie es für möglich gehalten, dass sich unter den islamischen Ficki-Fickis auch zahlreiche Asylforderer befanden.

Die „Emma“-Herausgeberin sagt:

Das waren nicht irgendwelche Muslime. Der Muslim von nebenan überfällt ja nicht automatisch Frauen. Es war die Art von Männern, für die die Scharia über dem Gesetz steht und die Frau unter dem Mann.

Man müsse nun endlich den islamischen „Agitateuren“ etwas entgegensetzen. In den großen Islam-Verbänden sieht Schwarzer „rückwärtsgewandte Kräfte tonangebend“. Im Buch heißt es:

Die meisten dieser Muslimverbände haben in den vergangenen Jahrzehnten ihre Zeit damit verbracht, die Scharia in unser Rechtssystem zu infiltrieren.

Die Islam-Lehrerin, Vorsitzende des Liberal-Islamischen Bunds und „Islamwissenschaftlerin“ Lamya Kaddor, deren „moderater“ Unterricht in der inzwischen geschlossenen Glückauf-Hauptschule in Dinslaken-Lohberg dazu führte, dass fünf Schüler ihres Projekts „Islamkunde in deutscher Sprache“ als Freiwillige und Teil der „Lohberger Brigade“ für den Dschihad nach Syrien zogen, belehrt Schwarzer dann auch gleich islamkonform: „Diese Männer haben nicht so gehandelt, weil sie fanatische Muslime sind, sie waren größtenteils betrunken. Sie haben so gehandelt, weil sie aus einer patriarchalischen Gesellschaft kommen und mit dem modernen Leben in einem fremden Land (…) komplett überfordert sind.“ Der Begriff „Scharia-Islam“ zeige schon, dass es Schwarzer nicht um Sachauseinandersetzung, sondern um Zuspitzung gehe. Sie mache „dasselbe wie viele islamfeindliche Hetzer“, wenn sie nur ein Merkmal herausgreife und dieses zur zentralen Erklärung erhebe.

Die WELT schreibt:

[..] Zwar hätten konservative Verbände „überproportional viel Einfluss“ und „zu viel Gehör in der Politik“. Aber dass sie der Scharia Eingang ins Rechtssystem verschaffen wollten, sei „Unsinn“, meint Islamwissenschaftlerin Kaddor. Zudem: „Überall wächst Fremdenfeindlichkeit und Islamfeindlichkeit, doch wir Deutschen betreiben angeblich eine falsche Toleranz? Das ist absurd.“

Die türkisch-islamische Dachorganisation Ditib weist Schwarzers Thesen als „Diffamierungen“ zurück. Man sei beim „belletristischen Genre Horror-Fiction“ angekommen, findet Murat Kayman, Koordinator der Ditib-Landesverbände. „Frau Schwarzer verliert sich in einem wahnhaften Horrorszenario, in welchem sie den muslimischen Verbänden eine seit den 80er-Jahren geradezu planmäßig betriebene muslimische Weltverschwörung andichten will.“ Kayman kontert: „Es ist traurig, mitanzusehen, wie eine Ikone der Frauenrechtsbewegung ihre eindrucksvolle Lebensleistung nun mit solchen maliziösen Unterstellungen … diskreditiert.“

Feministinnen unterstellen Schwarzer Rassismus

In den Medien sorgen die Thesen Schwarzers für Wirbel. So berichtet die „taz“ über jüngere Feministinnen, die der 73-Jährigen indirekt Rassismus unterstellen. Die Überschrift eines Beitrags im Politikmagazin „Cicero“ lautet: „So hilft Alice Schwarzer den Islamfeinden der AfD.“

Die Publizistin wird mal für „Unschärfen“ kritisiert, mal für Klartext und „Tacheles“ gelobt. Der Band enthält auch Beiträge namhafter Autoren wie dem algerischen Journalisten Kamel Daoud und der türkischstämmigen Soziologin Necla Kelek.

Schwarzer, die schon länger vor den Gefahren des politischen Islams warnt, appelliert zugleich, der „Mehrheit der aufgeschlossenen und aufgeklärten MuslimInnen“ mehr Aufmerksamkeit zu widmen. Auf Anfrage ergänzt sie: „Wir haben die Dinge treiben lassen, statt der Mehrheit der friedlichen Musliminnen und Muslime beizustehen, die als Erste von den radikalen Islamisten bedrängt und erpresst werden.“

Schwarzer ist bekanntlich eine enge Vertraute und Unterstützerin von Angela Merkel. Welche Partei sie demnächst wählen wird, wissen wir nicht. Man könnte sich fast vorstellen, dass sie sich insgeheim für eine islamkritische Partei entscheiden wird. Logisch wäre das jedenfalls, aber Frauen denken ja bekanntlich nicht immer logisch.