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FAS: Wer sein Grundschulkind schützt, ist krank

fas_schulweg1Auf der FAS-Titelseite vom 15. Mai findet sich ein Artikel, der in der Headline schon die Kontroverse verspricht, in der Tiefe aber einmal mehr die Lügenpresse und ihre Unterstützer gegen die Bürger entlarvt. „Bitte fahr mich nicht schon wieder“, so der Titel, der eine Geschichte suggeriert, in der Grundschüler sich von ihren Eltern abnabeln und selbstständig sein wollen. Angeblich mutiert das sogenannte Elterntaxi mit gestressten Eltern, die morgens ihre Kinder zur Schule fahren und dann, laut FAS, pöbelnd die Straßen versperren, zum Problem. Dabei wäre es doch um so vieles besser, diese Mumsters (Mutter-Monster) würden ihre Kinder allein losschicken. Früher war das auch kein Problem. Das Warum für die Veränderung wird  komplett ausgeblendet, stattdessen dichtet man den Eltern schon wieder einen psychischen Defekt – den Kontrollzwang – an.

(Von L.S.Gabriel)

Wie „Fachleute“ der FAS offenbar bestätigten, kämen Kinder, die nicht von ihren Knastwächtern Eltern vorsorglich gefahren werden, wesentlich ruhiger in die Schule. Das Kinderhilfswerk (KHW) sieht im Schulweg gar einen „Bildungsort“. Noch in den 70er Jahren sei nur eines von zehn Grundschulkindern zur Schule gefahren worden, heute wären die Zahlen genau umgekehrt, neun von zehn Schülern würden von den Eltern gebracht, weiß die FAS. Den „Experten“ des KHW zufolge fühlten sich behütete Kinder unsicherer und weniger wohl. Außerdem würden sie beim gemeinsamen Schulweg lernen, Dinge unter sich zu regeln und Entscheidungen zu treffen.

Sicher, wenn Mohammed, Ali und Hassan vor Sabine und Anna stehen und drohen: „Fresse halten, sonst machen wir Euch Messer“, lernen die beiden sich für ihr Überleben zu entscheiden und alle Tortouren über sich ergehen zu lassen.

Zusätzlich verschweigt der Artikel natürlich absichtlich die Gründe für diese massive Umkehr der Bring- und Holzahlen, stattdessen wird den Eltern Kontrollzwang unterstellt und die FAS resümiert, dass, wie das Statistische Bundesamt belege, Kinder im Auto der Eltern heute wesentlich öfter im Straßenverkehr zu Schaden kämen, als auf dem Fußweg.

Angesichts solcher Aussagen ist bewiesen, dass linken Gehirnen, die logische, sachbezogene und eigentlich überhaupt irgendeine weiterführende Denkleistung fremd ist. Es ist ja nicht verwunderlich, dass wenn 90 Prozent der erfassten Kinder im Auto sitzen, auch wesentlich mehr darin verunfallen, als die zu Fuß gehenden zehn Prozent. Und die Gründe für die Trendumkehr hat mitnichten etwas mit pathologisch-relevanter Kontrolle zu tun, sondern sind vielmehr in unserer katastrophalen Sicherheitslage zu finden.

Diese in der Tat zu Recht besorgten Eltern lesen täglich in einer nie dagewesenen Fülle von Attacken auf deutsche Kinder, die allein auf der Straße unterwegs waren. Sexuelle Nötigungen, Vergewaltigungen, Raub- und Prügelattacken sind auf dem Weg von und zur Schule mittlerweile Alltag in Deutschland. Diese Väter und Mütter sind nicht krank, sonder verantwortungsbewusst. Im Gegenteil krank sind jene, die all das ignorieren und so tun als gäbe es das sichere Deutschland von einst noch.

Ganz besonders schlimm sind für das FAS die „Doppelverdiener-Familien“, die frühmorgens ihre Kinder auf dem Weg zur Arbeit vor der Schule absetzen. Seitens der Schulen wird mit aller Macht gegen die Eltern agitiert. Mit Bonusheftchen, Punktesystem und Belohnungen für den allein zurückgelegten Schulweg, sollen die Kinder gegen die ihre sie schützen wollenden Eltern aufgebracht werden. Die Schulbehörde Hamburg etwa erklärt ganz offen, man wolle die Kinder zur Selbstständigkeit erziehen.

Außerdem mischen sich auch private linke Organisationen in die Belange der Eltern ein. Die Frankfurter Initiative „Kindermeilen“, die vor allem den angeblichen Klimaschutz im Auge hat, rief eine Aktion ins Leben, deren Ziel es ist, dass das Kind daheim verkündet: „Ich will aber nicht, dass Du mich fährst“.

Weder die Schulen und schon gar nicht private Idioten-Vereine haben das Recht, sich dermaßen in die Erziehung oder die familiären Beweggründe und Belange der Erziehungsberechtigten einzumischen. Nicht umsonst haben die Eltern, die eben auch die Verantwortung für ihre Kinder tragen, das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht über ihre Kinder.

Aber für linke Gesellschaftsvernichter ist es vorrangig, die Familie zu zersetzen und offenbar auch, dass die Luft, die Klein-Lena bei der Vergewaltigung am Schulweg atmet, nicht von Abgasen des SUV der Mutter geschädigt ist.

» Leserbrief an die FAS: leserbriefe@faz.de