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Ansbach: Merkels lautes Schweigen

angela_merkelEs ist Donnerstagmittag, mehr als drei (!) Tage nach Ansbach. Merkel, kalt wie ein toter Fisch, hat es bislang nicht für nötig gehalten, den Nagelbombenanschlag von Ansbach persönlich zu verurteilen – wie schon nach Würzburg zieht sie es vor, nur über Sprecher in indirekter Rede zu kommunizieren. Mit ihrem demonstrativen eigenen Schweigen sendet die schlaue Hexe zwei wichtige politische Botschaften: eine Botschaft an die Opfer und eine Botschaft an das bombende Dreckspack.

(Von Martin)

Man stelle sich vor, in Ansbach hätte ein deutscher Neonazi auf einer türkischen Hochzeitsfeier eine Nagelbombe gezündet, um sich „an Türken zu rächen“. Die Hexe wäre noch in derselben Nacht direkt aus ihrer Uckermark per Hubschrauber eingeflogen – mit im Gefolge der gesamte Hofstaat: Gauck, Gabriel, Maas. Alle diese politischen Selbstdarsteller hätten sich vor Ort in Ansbach um die Mikrophone der Presse gedrängt, um endlich ihr Statement von der „widerlichen rassistischen Tat“ loszuwerden.

Aber bei einem widerlichen syrischen Rassisten, der sich gezielt „an Deutschen rächen“ wollte, gelten für das Weib und ihre Speichellecker andere politische Wertmaßstäbe: In Merkels Buntem Reich sind eben nicht alle Menschen gleich lebenswert. Wie schon nach dem vorangegangenen Anschlag in Würzburg hat das Weib erneut tagelang keinen Ton von sich gegeben – nicht einmal ein menschliches Wort persönlichen Mitleids für die Opfer. Stattdessen kommunizierte sie wie nach Würzburg auch nach Ansbach ausschließlich mittels indirekter Rede: eine „Vize-Regierungssprecherin“ ließ uns ausrichten, Frau Merkel „sei erschüttert“.

Dass Merkel sich durch diese indirekte Kommunikation von anderen westlichen Politikern abhebt, die nach islamischen Anschlägen sofort zum Ort des Geschehens eilen und sich dort deutlich äußern – Obama, Hollande –, hat seine Gründe. Sehr viel mehr als Obama und Hollande ist Merkel persönlich mit den Attentätern verbunden. Sie war es ja, die jeden ursächlichen Zusammenhang zwischen ihrer anarchischen ethnischen Siedlungspolitik – jeder soll kommen – und einem steigenden Sicherheitsrisiko für die deutschen Eingeborenen stets vehement abgestritten hat. Sie war es, die sich selbst einem Mindestmaß an Einhaltung der staatlichen Sorgfaltspflicht im Zusammenhang mit diesen wahllos und chaotisch hereindrängenden Menschenmassen grundsätzlich verweigert hat. Mehr noch als Obama und Hollande hat sich Merkel nichts, gar nichts sagen lassen, sie hat alles ganz allein entschieden – alles, was jetzt über uns hereinbricht, ist daher ebenfalls ganz allein ihr Werk.

Merkel trägt an den Taten des bombenden Mörderpacks insgesamt also eine sehr viel größere persönliche Mitverantwortung als Obama und Hollande. Kritik an diesem Dreckspack trifft deshalb immer auch Merkel selbst – ebenfalls sehr viel stärker als Obama und Hollande. Merkels Hände sind nicht nur schmutzig, weil das Weib – wie etwa Hollande – jahrelang grundlegende staatliche Schutzpflichten vernachlässigt hat. Merkels Hände sind deutlich schmutziger: Merkels Hände sind blutig.

Ihr Schweigen wird daher vor allem von ihrer Motivation bestimmt, die Aufmerksamkeit, die dem Anschlag von Ansbach zuteil wird, nicht noch weiter zu steigen – weil jede Aufmerksamkeit für den Anschlag unweigerlich das Augenmerk auch auf ihre persönliche Verquickung mit dieser ganzen dreckigen Szenerie der Täter richtet. Und jeder Blick auf den erkennbaren Zusammenhang zwischen ihrer anarchischen Politik und deren ganz konkreter Folgewirkung, nämlich verstümmelten Menschen auf der Straße, kratzt an ihrer Macht. Der Spaß hört nämlich sogar für hartgesottene Katzbuckler in der CDU auf, wenn Blut fließt. Natürlich nicht weil Blut fließt, sondern weil dieses Blut eben doch einen großen Teil der deutschen Wähler im kommenden Wahljahr davon abschrecken dürfte, ihr Kreuz bei der Nagelbombenpartei CDU zu machen.

Wäre die Täter-Opfer-Konstellation eine andere, würde das Weib natürlich auch eine andere Kommunikationsstrategie fahren. Wären der Täter deutsch und die Opfer türkische Mitbürger gewesen, wäre diese Konstellation politisch im Zuge der Einschüchterungspolitik ideal instrumentalisierbar: Mehr Aufmerksamkeit für Ansbach würde in diesem Fall bedeuten: mehr Einschüchterung der Deutschen, mehr Schaden für den innenpolitischen Gegner, mehr Nutzen für die Hexe. Genau aus diesem Grund wäre Merkel in Nullkommanichts am Mikrophon gewesen, wenn in Ansbach ein deutscher Neonazi auf einer türkischen Hochzeit gebombt hätte. Aber Opfer deutsch, Täter ein mieser syrischer Halunke – diese Kombination ist für sie politisch riskant, da steckt sie selber mit drin. Es gilt also: Je weniger Aufmerksamkeit für Ansbach, desto weniger Aufmerksamkeit für ihre eigene schmutzige Rolle.

Die Botschaft dieser Kommunikationstaktik an die deutschen Opfer ist eindeutig: Ihr seid keiner Rede wert. Auch das bombende Mörderpack wird die Botschaft verstanden haben: Bomben gegen Deutsche in Deutschland – das macht nichts, das wird von der Regierung stillschweigend geduldet.

(Angeblich soll sie heute – drei Tage danach – doch noch etwas dazu zu sagen haben, wir warten…)