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Die „Strategie der Spannung“

terrorDie Bunte Republik war mit den „Silvestereignissen“ von Köln, Hamburg, Stuttgart und anderen Städten fulminant in das Integrationsjahr gestartet. Nach 1.200 Anzeigen und 120 mühsam ermittelten Tatverdächtigen, ist es mit einem beispiellosen juristischen Aufwand bislang gelungen, vier Täter zu Bewährungsstrafen zu verurteilen und 0,00 Prozent ins Gefängnis zu bringen oder gar abzuschieben. Die Botschaft ist klar: so etwas gehört jetzt zu Deutschland, der Staat kann seine zentrale Kernaufgabe, den Schutz von Eigentum und körperlicher Unversehrtheit seiner Bürger (und dazu gehören nach der landläufigen juristischen Meinung auch Frauen, die ohne Begleitung nach Sonnenuntergang die Straße betreten), nicht mehr gewährleisten.

(Von Fenek)

Diese Botschaft ist bei allen Beteiligten, auch den Gästen der Kanzlerin, angekommen, wie die beinahe täglichen Wiederholungsfälle zeigen.

Nach den Massakern in Paris und Brüssel legt sich ein Schleier der Angst über die weltoffene ehemalige Spaßgesellschaft. Das spürt das Machtkartell aus Blockparteien, Wirtschaft und Medien, das die kulturfremde Masseneinwanderung mit allen ihren Folgen zu verantworten hat. Ihr Problem: Leichenberge lassen sich nicht weg definieren, allenfalls kann man mit immer größeren Dosierungen von Valium versuchen, den Schlaf der Bevölkerung zu verlängern. Doch das „Gefühl der Sicherheit“ will sich einfach nicht mehr einstellen, nachdem ein musterhaft betreuter, axtschwingender „Flüchtling“ auf Knopfdruck weit mehr einem Zombie als dem liebevoll gepflegten Ideal eines „Schutzsuchenden“ ähnelte.

Das Neue an dem Fall: Hier sind die Teddybärwerfer, die staatlichen und privaten Flüchtlingshelfer, um Haaresbreite einer Katastrophe entgangen. Das Entsetzen ist, anders als die stereotypen Bekundungen der Regierenden nach Anschlägen, echt, ihnen war nicht bewußt, daß sie im Kampfmittelräumdienst, Abt. tickende Zeitbomben, arbeiten. Die ideologisch Gefestigten unter ihnen, hatten lange die Hai-Flossen im Schwimmbecken mit dem Argument verdrängt, daß immer nur eine kleine Minderheit Hunger verspürt, man differenzieren und sich den Badespaß nicht verderben lassen soll.

Wir werden nie erfahren, wie viele an dieser Erfahrung, und den vielen kleinen, alltäglichen Demütigungen der einwandernden islamischen Herrenmenschen, zerbrechen und sich zurückziehen, ich gehe aber jede Wette ein, daß die erste Generation der freiwilligen Flüchtlingshelfer aus dem Sommer 2015 bereits weitgehend verschlissen ist. Der Willkommensdiktatur ist es freilich egal, solange sie frische Reserven an die Umvolkungsfront werfen kann.

Angst macht sich nicht nur in der Bevölkerung, sondern auch bei den Herrschenden breit, die Angst nämlich, dass die selbstverschuldete Lage außer Kontrolle gerät, und die Frage der Verantwortung gestellt wird. Darunter mischt sich bei den zahlreichen Mitläufern der Umvolkung, ohne die nichts funktionieren würde, die dunkle Ahnung, daß die verfemten Rechten doch recht haben könnten, und die Bunte Republik, deren einzige unhintergehbare Staatsräson in der Verdrängung der Deutschen in Deutschland besteht, auch sie und ihre Familienangehörigen im entscheidenden Augenblick nicht wird schützen können. Das ist neu. Normalerweise lebt ein Regime davon, daß es seinen Anhängern Sicherheit vermitteln kann, doch die unmittelbaren Reaktionen auf den Amoklauf eines psychisch- (und islam-?) gestörten Iraners in München lassen nichts Gutes ahnen: Die Polizei, die auffälligerweise von den politisch Verantwortlichen überschwänglich gelobt wird, hatte nach den Schüssen im Einkaufszentrum, ohne zu wissen, wen sie sucht, alle Reserven mobilisiert, die gesamte Stadt lahmgelegt und abgeriegelt. Die GSG 9 wurde eingeflogen, ohne daß es einen Hinweis auf eine Geiselnahme gab, und Verteidigungsministerin von der Leyen, läßt sich mit den Worten zitieren, sie habe den Einsatz der Bundeswehr „erwogen“. Einen Tag später kam das Sicherheitskabinett in Berlin zusammen – wie bei einem Aufstandsszenario.

Wir dürfen hierin ein Model sehen, das für alle deutschen Städte vorgesehen ist, und das nur den Schluß zuläßt, daß die Machthaber, entgegen ihren öffentlich zur Schau gestellten „Wir schaffen das“-Phrasen, von einer akuten Aufstandsgefahr, einem Guerillakrieg, zumindest aber von schweren, koordinierten Terrorattacken ausgehen. Sie sehen die selbstverschuldete Lage also realistisch, und präsentieren sich als deren Lösung.

Gut möglich, daß das Jahr 2016/2017 mehr als einen Staatsstreich bereit hält, selbstverständlich weniger geräuschvoll und plump, wie es der anatolischen Mentalität entspricht, sondern ordentlicher, ohne Beteiligung der Straße und unter Beibehaltung der Institutionen als leeren Hüllen. Es spricht für die machttechnische Qualität der Regierenden, daß dieser nicht ganz unwichtige Aspekt kaum Beachtung findet, und geräuschlos über die Bühne geht.

Aus dem Italien der 70er und 80er Jahre stammt der Begriff der „strategia della tensione“, der „Strategie der Spannung“, er bezeichnet die Erzeugung eines Klimas der Angst in der Bevölkerung durch scheinbar wahllose Gewaltakte unter direkter oder indirekter (!) Beteiligung von Staatsorganen. Die verunsicherte Bevölkerung, so die Strategie, wird Schutz bei den staatlichen Verursachern der Krise suchen. Wer die Zukunft Deutschlands und Europas verstehen will, sollte sich dringend damit befassen.

Die Deutschland- und Europaabschaffer wissen, daß ihr Projekt nicht friedlich und demokratisch über die Bühne gehen wird, und sie wissen auch, was sie an der aggressivsten Politreligion aller Zeiten haben.