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Die Übergangsgesellschaft

gesellschaft - KopieUnabhängig von der Frage, ob es zu einem Brexit kommen wird, oder sich in London nicht doch Statthalter finden, die dies zu verhindern wissen, gibt es nach den ersten Irritationen über das Brexit-Votum für die europäischen Machteliten grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Den eingeschlagenen Weg der Massenweinwanderung, Visafreiheit und Euro-“Rettung“ mit Rücksicht auf die Fliehkräfte innerhalb der EU zu verlangsamen oder ihn zu beschleunigen, also die Geschwindigkeit zu erhöhen, mit der man sich auf die Betonwand am Horizont zu bewegt.

(Von Fenek)

Alle bisherige Erfahrung spricht dafür, daß letzteres der Fall sein wird, und mit der Flucht nach vorn auf das unüberhörbare Mißtrauen eines relevanten Teils der Bürger und den wachsenden Problemdruck reagiert wird. Ob dies offen ausgesprochen wird (Juncker, Schulz, Draghi), oder man nach dem bewährten Rezept der Verabreichung von rhetorischen Beruhigungspillen verfährt (Schäuble), ist eine andere, zweitrangige Frage.

Es sind nicht „nur“ politische und wirtschaftliche Interessen im engeren Sinn, die das Handeln der volksfeindlichen Eliten und ihrer Mitläufer bestimmen, es ist eine vollständige, in sich geschlossene utopistische Weltanschauung, die längst und zumeist unhinterfragt, Besitz von den Handelnden ergriffen hat. Die globale, freie und ungehinderte Allokation von Waren, Dienstleistungen, Kapital, Konsumenten und Arbeitskraft ist das zentrale Dogma, das als quasi-kulturelle Selbstverständlichkeit verinnerlicht wurde. Nationalstaatliche Grenzen und nationale Souveränitätsrechte stören dabei nur. Weltoffenheit, Buntheit und Toleranz sind in diesem Weltbild nur andere Begriffe für das angebliche Menschenrecht auf ungehinderte Migration, das Recht auf Völkerwanderung, das mit der Aufstellung eines Schlepper- und Migrantenbootes im Kölner Dom auch einen sakralen Stellenwert erlangt hat, nachdem sich in Sichtweite die heiligen Silvesterwesen vom Bahnhofs- und Domvorplatz für eine solche Verehrung noch wenig empfänglich gezeigt hatten.

Für Europa bedeutet diese Mélange aus ideologischem One-World-Sendungsbewußtsein, Profitgier, Dekadenz und schlichter Verblödung, daß es dauerhaft zum Überlaufbecken für den Nahen Osten und Afrika werden soll, daß es sich in größeren Teilen, schritt- und zuweilen auch schubweise einem afrikanisch-orientalischen Siedlungsraum annähert. Wir stehen erst am Beginn der Völkerwanderung, der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem dies kroch. Noch sprechen wir euphemistisch von No-go-areas und von „Problemvierteln“ – nun gut, die Größe einer solchen „area“ ist ja nirgendwo klar definiert, davon kann das ehemalige Diplomatenviertel in Bonn-Bad Godesberg ein Lied singen.

Niemand soll sich täuschen: Das politisch-wirtschaftliche Machtkartell ist fest entschlossen, das Eurabia-Projekt, die Verschmelzung Europas und des Nahen Ostens, durchzusetzen, und wenn es das Letzte wäre, was diese EU zustande bringt. Es gibt nur eine einzige unhintergehbare Staatsräson dieses degenerierten Staatenbundes auf dem Weg zum gescheiterten Zentralstaat, und das ist die Abschaffung der europäischen Völker als Subjekte der Geschichte.

Wer dies hinterfragt oder gar mit dem reaktionären Argument ablehnt, daß die Nationen und Nationalstaaten Europas ein Recht auf Selbstbestimmung hätten, daß sie die Grundlage der Demokratie bilden, daß Vielvölkerstaaten Vielvölkerkonflikte bedeuten, ist aufgrund der verinnerlichten totalitär-utopistischen Ideologie der Machteliten und ihrer Anhänger nicht einfach ein politischer Gegner, den es zu reintegrieren oder gar zu überzeugen gilt, sondern das schlichtweg Böse. Vor diesem Hintergrund ist das Bündnis zwischen Mob und Elite, zwischen Roter SA(ntifa) und linken, grünen, liberalen, christ- und sozialdemokratischen Politikern verständlich.

Was die Eliten und die politische Linke am Islam interessiert, ist seine archaische Aggressivität, mit der er, ob offen gewalttätig oder „friedlich“-intolerant, alles platt walzt, was begrenzend im Wege steht. Ein besserer Rammbock zur Zerstörung der gewachsenen europäischen Gesellschaften läßt sich schwerlich finden, nachdem den 68ern im toskanischen Rotweingürtel die Puste ausgegangen ist. Sie wollen das Alien mit an Bord des Raumschiffes nehmen, um es auf die Erde loszulassen.

Noch gibt es bewahrenswerte Reste der Rechtsstaatlichkeit, doch sie schmelzen wie Schnee in der Sonne. Noch gibt es im privaten Umfeld und in der Gegenöffentlichkeit des Internets die Möglichkeit der Meinungsäußerung. Doch mit der Masseneinwanderung, einschließlich des Familiennachzuges, nimmt auch die Zahl der Gesinnungsparagraphen und ihrer willigen Vollstrecker zu. Eins muß man diesem Staat, der nicht einmal in der Lage ist, einen Leibwächter von Osama bin Laden abzuschieben oder auch nur einen einzigen mühsam ermittelten Rapefugee vom Kölner Hauptbahnhof ins Gefängnis zu bringen, lassen: ein Klima der Denunziation, der Einschüchterung und der Gesinnungsjustiz gegen die Opposition erzeugt er spielend.

Wenn es nicht gelingt, diesen Prozeß, der organisch mit der kulturfremden Masseneinwanderung verbunden ist, zu stoppen und umzukehren, wird von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit allenfalls eine Fassade übrig blieben, während eine ausgewachsene Diktatur über den Trümmern der europäischen Zivilisation thront. Dass die offiziellen Worthülsen von Buntheit und Weltoffenheit, die sich von der Kita bis ins Altersheim durch die Gesellschaft fressen, bereits Orwellsche Dimensionen angenommen haben, ist kein gutes Zeichen. Am Ende werden die selbstverschuldeten und -verursachten Probleme nur noch mit diktatorischen Mitteln zu bändigen sein, und, wer weiß, vielleicht finden sich sogar ein paar Konservative, die bereit sind, die Aufgabe des europäischen Konkursverwalters zu übernehmen. Wirklich gefährlich wird es, wenn Merkel oder einer ihrer Nachfolger wieder davon sprechen, daß Multi-Kulti gescheitert ist! Noch lachen wir darüber, wie eine deutsche Kanzlerin so tief sinken kann, bei den Eßgewohnheiten von ihren orientalischen Gästen Respekt für Deutsche in Deutschland einzufordern.

Bei den medialen Fußtruppen und den hauptberuflichen, universitären Ideologieproduzenten mag das anders sein, aber es ist völlig ausgeschlossen, daß den Intelligenteren unter den Machthabern die Folgen der kulturfremden Masseneinwanderung in die Sozial- und Gesundheitssysteme und die Folgen für die innere Sicherheit nicht bewußt sind, nur werden sie sich zu gegebener Zeit als deren Lösung anbieten.

Aus der Astronomie kennt man das Phänomen sterbender Planeten, der „Roten Riesen“. Infolge ihrer Überdehnung haben die äußeren Gasschichten eine extrem geringe Dichte und sind nur noch schwach durch die Gravitation des Sterns gebunden. In der Folge entwickelt sich ein starker Sternwind, durch den die äußeren Gasschichten vollständig abgestoßen werden. Bei mehr als acht Sonnenmassen setzen am Ende des Heliumverbrennens weitere, unkontrollierbare Fusionsprozesse ein, bis der Rote Riese als Supernova explodiert. Vieles spricht dafür, daß dies der Physikerin bewußt ist.