1

Einbahnstraße „Kultursensibilität“

einbahn1An einer Schule in Berlin wird der Sohn eines türkischen Imams gewalttätig. Aus diesem Grund wird der Vater von der Lehrerin zu einem Gespräch in die Schule einbestellt. Der Imam verweigert der Lehrerin den Handschlag mit Verweis auf den Islam. Dem Imam ist bekannt, dass es in Deutschland eine grobe Respektlosigkeit ist, einer Lehrerin den Handschlag zu verweigern. Die Lehrerin bricht das Gespräch nach dieser offenen Geringschätzung ab. Daraufhin zeigt der Moslem die Lehrerin wegen „Beleidigung und Verletzung der Religionswürde“ an. Die Reaktion der Schule: Die Schule entschuldigt sich bei dem unverschämten Moslem.

(Von Selberdenker)

Diese Art „Kultursensibilität“ ist eine klare Einbahnstraße – für die Deutschen könnte sie zur Sackgasse werden, ähnlich dieser:

Hallo! – sagte der Eisbär und neigte sich ihm freundlich zu.

Du bist unrein! – sagte der Schakal und schlug ihm gegen die Nase. Der Eisbär brüllte vor Schmerz, denn er hatte eine empfindliche Nase. Da war der Schakal schrecklich beleidigt.

Akzeptiere, dass du unrein bist! – sagte der Schakal. Der Eisbär besann sich, dass er ein freundlicher Bär sein wollte und entschuldigte sich bei dem Schakal. Doch das reichte dem Schakal nicht.

Dein Fell ist zu weiss, es blendet mich! – sagte der Schakal. Der Eisbär hatte Verständnis und wälzte sich auf dem Boden, bis sein Fell nicht mehr so hell war. Doch das reichte dem Schakal nicht.

Fisch zu essen, ist uns verboten! – sagte der Schakal – Es ist beleidigend, wenn du es tust! Der Eisbär hatte Verständnis und verzichtete gerne auf seine Gewohnheiten. Es gab ja noch andere Nahrung. Weil es dem Schakal im Land des Eisbären so bequem erging, kamen bald andere Tiere aus dem Land des Schakals. Die meisten waren freundliche Tiere und benahmen sich gut, doch die Schakale unter ihnen begannen bald damit, dem Eisbären blutige Wunden zu beissen.

Wir wollen doch alle friedlich zusammenleben! – sagte der Eisbär und lud den Schakal in sein Haus ein, der nun behauptete, für alle eingewanderten Tiere zu sprechen.

Es ist beleidigend, wenn du sagst, Schakale hätten gebissen – sagte der Schakal. Eisbären sind böse und hassen allen eingewanderten Tiere! – sagte der Schakal. Der Eisbär fühlte sich sehr schlecht, leckte still seine Wunden, verbot seinen Leuten, sich zu wehren und verbot unter Strafandrohung, über die Bisse zu sprechen. Doch einige Eisbären ignorierten das Verbot und auch einige eingewanderte Tiere, die die Eisbären schätzten, fühlten sich von dem Schakal nicht vertreten.

Wie die Fabel endet, das wissen wir noch nicht – ich möchte die Hoffnung nicht aufgeben, dass es friedlich sein wird. Wenn wir in unserem Land keinen Standpunkt einnehmen, wenn die Schakale bei uns ihre Regeln durchsetzen, dann wird es bald nicht mehr unser Land sein.