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Klaus Kelle: Tage des Terrors in Deutschland

terror_deutschland[..] Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht? Jedesmal, wenn ich die Bilder im Fernsehen sehe von Blut auf einem Straßenpflaster, von einem Mörder, der vor einem Schnellrestaurant die Waffe zieht, von zugedeckten Leichen, dann steigt in mir Wut auf, und das ist sehr zurückhaltend formuliert. [..] Und wieder in Bayern, gerade dieses Land, dass besonders herzlich und mit großem Einsatz Flüchtlinge aufgenommen hat. Ich muss sagen, ich kann derzeit keine Politiker-Statements mehr sehen. Egal wer, egal von welcher Partei. Ich kann diese Worthülsen nicht mehr hören, diese gestanzten Stellungnahmen.

Und wenn mal einer etwas Konkretes sagt, wie zum Beispiel Innenminister de Maiziere, dann ist es „Bullshit“, wie man das in Amerika nennt. Sogenannte Killerspiele auf dem heimischen PC sollen schuld sein. Und wer bei Facebook und Twitter Falschmeldungen verbreitet soll jetzt bestraft werden. Und klar, Jäger und Sportschützen, sind auch ganz böse. (Den ganzen Beitrag gibt’s am Kelle Blog)




Berlin: Arzt in Uni-Klinik der Charite erschossen

chariteGegen 13 Uhr wurde im Benjamin-Franklin-Krankenhaus, einem Standort der Charite in Berlin-Steglitz, mehrmals auf einen Chirurgen der Kieferorthopäde geschossen. Offenbar wollte der Patient behandelt werden und es lief nicht wie er sich das vorstellte. Der Arzt wurde sofort notoperiert, erlag aber seinen schweren Verletzungen. Der Schütze hat sich nach der Tat selbst erschossen. Das Spezialeinsatzkommando der Polizei (SEK) stürmte die Klinik, die erste Etage des Krankenhauses wurde geräumt. Schwer bewaffnete Einsatzkräfte und ein Hubschrauber waren im Einsatz. Die Lage ist unter Kontrolle, es gab wohl keine weiteren Täter. Die Polizei geht nicht von einem „terroristischen Hintergrund“ aus. Nach polizeilicher Definition von Terror mag das so sein. Für die Bevölkerung ist diese Art der „Konfliktbewältigung“ dennoch Terror. (Weitere Fotos bei der B.Z.)




Eilt! Frankreich: Moslems köpfen Pfarrer

KircheIn der Stadt Saint-Etienne-du-Rouvray, nahe Rouen nordwestlich von Paris in der Normandie, haben heute Vormittag zwei bewaffnete Moslems eine Kirche überfallen. Beim Betreten der Kirche riefen sie „Daesh“, was ein Synonym für den Islamischen Staat ist. In der Kirche nahmen sie fünf Geiseln: Einen Pfarrer, zwei Ordensschwestern und zwei Gläubige. Eine Schwester konnte offenbar fliehen und löste Alarm aus. Der 84-jährige Pfarrer wurde in der Kirche korankonform geköpft (Sure 8,12 und 47,4), eine zweite Geisel wurde sehr schwer verletzt. Die Polizei hatte die Kirche umstellt. Als gegen 11 Uhr beide Moslems aus der Kirche stürmten, wurden sie von den Beamten erschossen. Einer der Täter war in der Tradition des Propheten Mohammed bärtig, einer trug eine typisch islamische Gebetskappe.

Update: 15.30 Uhr – einer der Täter war 2015 in der Türkei als Dschihadist verurteilt worden (er bekam eine elektronische Fußfessel)
15.00 Uhr – IS bekennt sich, Täter war als Gefährder registriert. Präsident Hollande: „Der IS hat uns den Krieg erklärt.“

(Von Michael Stürzenberger)

BILD berichtet, dass ein gewisser Sid Ahmed Ghlam schon im April 2015 ein Attentat auf Kirchen plante:

Frankreichs Präsident Francois Hollande befindet sich auf dem Weg nach Saint-Etienne-du-Rouvray. Die Anti-Terror-Abteilung der Pariser Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen an sich gezogen. Bereits im April 2015 konnte die französische Polizei ein unmittelbar bevorstehendes Attentat verhindern. Der Verdächtige Sid Ahmed Ghlam wurde damals festgenommen. Offenbar hatte er ein Attentat geplant, das sich gegen ein oder zwei Kirchen richtete. Bei dem den Geheimdiensten bekannten Mann, der eine Ausreise zum Dschihad in Syrien geplant haben soll, sei ein „Arsenal” aus mehreren Kriegswaffen, Munition und Schutzwesten gefunden worden.

ntv und n24 berichten live, bei der WeLT ist n24 zu sehen. Der Sender meldet, dass einer der Islam-Killer schon einmal in Haft gewesen sein soll und eine elektronische Fußfessel getragen habe. Ruptly TV ist live vor Ort:

Bericht von n24:

Wir Islam-Aufklärer hier bei PI warnen seit über einem Jahrzehnt, was für eine riesige Bedrohung der Islam darstellt. Aber es muss sich wohl erst massiv in der Realität zeigen, dass all das, was wir in der Theorie aufzeigten, auch real durchgeführt wird. Es müssen in Deutschland erst hunderte oder tausende Tote auf den Straßen liegen, bevor Politik, Medien, Kirchen und sonstige gesellschaftlichen Organisationen bereit sind, den Islam kritisch zu hinterfragen. Auf das korankonforme Köpfen haben wir in München immer wieder, zuletzt Ende Juni, hingewiesen – wir wurden ignoriert, nicht ernst genommen, ausgelacht, beschimpft und beleidigt:




FAZ: AfD darf sich zum IS rechnen

jasper-von-altenbockumIm Krieg des „Islamischen Staats“ wird das Heer der nützlichen Idioten immer größer. Der unpolitische Massenmörder gehört dazu, der psychopathische Einzelgänger, selbst der Asylbewerber, der das Dönermesser schwingt. Auch die ganz Schlauen, an vorderster Front die AfD-Trompeter, dürfen sich dazu rechnen, wenn sie den einen Fundamentalismus mit dem anderen austreiben wollen. (Und der politisch nützliche Idiot Jasper von Altenbockum (Foto) darf sich zu den Einzelgängern rechnen, die ihr Hackebeil am Schreibtisch schwingen!)




Viktor Orban unterstützt Donald Trump

viktor orbanDer ungarische Regierungschef Viktor Orban (Foto) hat als erster führender Politiker eines EU-Staats die Kandidatur von Donald Trump für die US-Präsidentschaft unterstützt. Die Vorschläge Trumps zum Kampf gegen den Terrorismus machten ihn zu einer „besseren Alternative“ für Europa und Ungarn als Hillary Clinton, sagte Orban am Samstag im rumänischen Baile Tusnad. Er selbst hätte diese Ideen für Europa nicht besser formulieren können, so Orban.

In seiner Nominierungs-Rede in Cleveland  hatte sich Trump als Garant für „Recht und Ordnung“ empfohlen. Ausdrücklich unterstützte Orban in diesem Zusammenhang auch Trumps Ankündigung, „die Politik des Demokratie-Exports aufzugeben“. Der Sturz autoritärer, „aber stabiler Regime“ wie in Libyen und dem Irak habe nur zu Chaos und neuen Flüchtlingsströmen aus Nahost und Afrika geführt, führte er an. Dies gelte auch für die jüngsten Ereignisse in der Türkei, fügte Orban hinzu und warnte, sollte das Land „instabil werden, werden Millionen von Menschen sich Richtung Europa aufmachen“. (GC)




Türken stürmen Marienkirche von Trabzon

tuerkischer-mob-stuermt-kirche-von-trabzonDie Opposition im Dortmunder Stadtrat hatte Oberbürgermeister Ullrich Sierau (SPD) gewarnt, dass jetzt nicht der richtige Zeitpunkt sei, der türkischen Partnerstadt Trabzon einen Platz zu widmen. Sie sollte Recht behalten. Zwei Wochen nach der Entscheidung im  Dortmunder Stadtrat ist die Marienkirche in der türkischen Schwarzmeer-Küstenstadt gestürmt worden.

Kath.net berichtet:

Istanbul (kath.net/KNA) Laut Informationen aus kirchlichen Kreisen sind bei «Treuekundgebungen» für den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan seit dem Putschversuch vom 15. Juli christliche Gotteshäuser in Mitleidenschaft gezogen worden. So wurde die katholische Marienkirche in Trabzon gestürmt. Der Vorfall ereignete sich den Angaben zufolge bereits am Donnerstagabend.

Die Demonstranten hätten dabei «Allahu ekber» («Allah ist der Größere») skandiert und neben der Flagge der Türkei auch Fahnen der nationalistischen Partei MHP geschwenkt. Auch Sympathisanten der Terrorbewegung der «Grauen Wölfe» sollen bei den Ausschreitungen zugegen gewesen sein.

Es handelt sich um dieselbe Kirche, in der 2006 der Priester Andrea Santoro von einem nationalistischen Jugendlichen erschossen worden war. Später wurde bekannt, dass der Geistliche von der Polizei monatelang abgehört worden war. Bereits im Februar 2011 wurde die Kirche von einem Mob attackiert.

Auch eine evangelische Kirche wurde offenbar nach dem Putsch verwüstet. Darüber gibt es allerdings noch keine näheren Angaben. Gerüchte über weitere christenfeindliche Ausschreitungen sind wegen der geltenden Nachrichtensperren derzeit schwer zu verifizieren.

Einige Tage zuvor waren katholische Kirchenvertreter in der Türkei noch zuversichtlich, dass Putsch und Gegenputsch nichts mit Religion zu tun hätten und die Christen daher außen vor seien. 46.000 der 89 Millionen Einwohner der Türkei sind Katholiken. Der Sultan wird sich den Schutz der christlichen Dhimmis teuer bezahlen lassen, falls sich die EU überhaupt dafür interessiert.

Die Frage ist, ob in der von den Türken vor 900 Jahren eroberten Region bald überhaupt noch Kirchengebäude stehen – und wenn ja, was darin stattfindet. Die Türken sehen die christlichen Kulturschätze nur als Touristenattraktion. Mit der großen Touristenwelle ist es aber erst einmal vorbei. Im Ramadan wurde schon der Publikumsmagnet Hagia Sophia in Istanbul als islamische Kultstätte missbraucht.

Mit Trabzon hat Dortmund auf jeden Fall eine Erdogan-treue Partnerstadt, wie Aufnahmen aus den vergangenen Tagen zeigen!

Weitere PI-Berichte über Christen in der Türkei:




Männer können sich verteidigen!

buchcoverDie Bluttaten in Reutlingen hat gezeigt: Man kann sehr wohl einen Täter im Tötungsmodus aufhalten, wenn man entschlossen genug handelt – in beispielsweise geistesgegenwärtig mit dem Auto anfährt. Diese im Alltag ganz ausgeschlossen scheinende, kurze Tat schützte in Reutlingen weitere Unschuldige. Neunmalkluge „Experten“ werden ganz sicher wieder jammern, das sei „unverhältnismäßig“ gewesen. Trotzdem: Wie PI schon einmal schrieb, muss mit der »tödlichen Sicherheit« endlich Schluss sein, die sowieso nur für „Biodeutsche“ gilt.

Darum geht es in Jack Donovans kontroversem Buch „Der Weg der Männer„. In Amerika, wo es zuerst erschien, ist es schnell zum Geheimtipp für Männer auf der Suche nach Alternativen zum bemutternden Wohlfühlstaat geworden. Besonders dann, wenn dieser Staat ihnen im Ernstfall keinen Schutz gewährt, sondern sich jedermann selbst helfen muss.

Das ist der Standpunkt der Männer. Mit Ellen Kositza, Literaturredakteurin der Zeitschrift „Sezession“, hat sich eine Frau mit Donovans Ansichten über die wahre Natur des Mannes (und den Weg zurück dorthin) beschäftigt.

Naturgemäß fällt ihr Urteil differenzierter aus. Vor allem mit einigen Vorurteilen dem Werk gegenüber ist aufzuräumen: Die neu-alte Männlichkeit des Jack Donovan hat nichts mit Kraftmeierei, Affärensammeln oder hinterwäldlerischer Abgedrehtheit zu tun. Stattdessen ist vor allem ein ganz neues, nicht virtuelles Gemeinschaftsgefühl nötig – damit die Männer (wieder) sie selbst werden, um loszugehen und endlich etwas zu tun. Das schafft Sicherheit – für sie selbst und uns alle.

Bestellinformationen:

» Jack Donovan: Der Weg der Männer, Schnellroda 2016. 232 S. (16 €), beim Verlag Antaios

(Wegen Überlastung der Seite kann antaios.de teilweise und vorübergehend nicht aufrufbar sein. In dem Fall senden Sie die Bestellung bitte über vertrieb@antaios.de oder rufen an: 034632 90941)




Video: Täter von Ansbach droht mit Autobomben

daleelDie dem IS nahestehende Nachrichtenagentur „Amaq“ veröffentlichte vor einigen Stunden Fotos und ein Video, das den syrischen Suizidbomber Mohammed Daleel (Foto), der sich am Sonntagabend in Ansbach in Bayern in die Luft sprengte zeigen soll. Darin droht der in Deutschland „schutzsuchende“ Asylbetrüger: „Ich schwöre, wir werden Euer Leben verderben und Eure Häuser sprengen.“ Er gelobt dem IS-Führer Abu Bakr al-Bagdadi  Treue und droht Deutschland mit Autobomben.

Ob das Video, in dem nur eine vermummte Gestalt zu sehen ist, wirklich Mohammed Daleel zeigt ist nicht zu verifizieren. Es ist aber egal, welcher koranhörige Moslem da in die Kamera spricht, es ist egal ob es Mohammed, Ali, Achmed oder Abdulla ist. Der nächste von unserer Kanzlerin eingeladene Mörder wartet so oder so schon auf seinen Auftritt. (lsg)

Hier das Video mit deutschen Untertiteln:




Die „Strategie der Spannung“

terrorDie Bunte Republik war mit den „Silvestereignissen“ von Köln, Hamburg, Stuttgart und anderen Städten fulminant in das Integrationsjahr gestartet. Nach 1.200 Anzeigen und 120 mühsam ermittelten Tatverdächtigen, ist es mit einem beispiellosen juristischen Aufwand bislang gelungen, vier Täter zu Bewährungsstrafen zu verurteilen und 0,00 Prozent ins Gefängnis zu bringen oder gar abzuschieben. Die Botschaft ist klar: so etwas gehört jetzt zu Deutschland, der Staat kann seine zentrale Kernaufgabe, den Schutz von Eigentum und körperlicher Unversehrtheit seiner Bürger (und dazu gehören nach der landläufigen juristischen Meinung auch Frauen, die ohne Begleitung nach Sonnenuntergang die Straße betreten), nicht mehr gewährleisten.

(Von Fenek)

Diese Botschaft ist bei allen Beteiligten, auch den Gästen der Kanzlerin, angekommen, wie die beinahe täglichen Wiederholungsfälle zeigen.

Nach den Massakern in Paris und Brüssel legt sich ein Schleier der Angst über die weltoffene ehemalige Spaßgesellschaft. Das spürt das Machtkartell aus Blockparteien, Wirtschaft und Medien, das die kulturfremde Masseneinwanderung mit allen ihren Folgen zu verantworten hat. Ihr Problem: Leichenberge lassen sich nicht weg definieren, allenfalls kann man mit immer größeren Dosierungen von Valium versuchen, den Schlaf der Bevölkerung zu verlängern. Doch das „Gefühl der Sicherheit“ will sich einfach nicht mehr einstellen, nachdem ein musterhaft betreuter, axtschwingender „Flüchtling“ auf Knopfdruck weit mehr einem Zombie als dem liebevoll gepflegten Ideal eines „Schutzsuchenden“ ähnelte.

Das Neue an dem Fall: Hier sind die Teddybärwerfer, die staatlichen und privaten Flüchtlingshelfer, um Haaresbreite einer Katastrophe entgangen. Das Entsetzen ist, anders als die stereotypen Bekundungen der Regierenden nach Anschlägen, echt, ihnen war nicht bewußt, daß sie im Kampfmittelräumdienst, Abt. tickende Zeitbomben, arbeiten. Die ideologisch Gefestigten unter ihnen, hatten lange die Hai-Flossen im Schwimmbecken mit dem Argument verdrängt, daß immer nur eine kleine Minderheit Hunger verspürt, man differenzieren und sich den Badespaß nicht verderben lassen soll.

Wir werden nie erfahren, wie viele an dieser Erfahrung, und den vielen kleinen, alltäglichen Demütigungen der einwandernden islamischen Herrenmenschen, zerbrechen und sich zurückziehen, ich gehe aber jede Wette ein, daß die erste Generation der freiwilligen Flüchtlingshelfer aus dem Sommer 2015 bereits weitgehend verschlissen ist. Der Willkommensdiktatur ist es freilich egal, solange sie frische Reserven an die Umvolkungsfront werfen kann.

Angst macht sich nicht nur in der Bevölkerung, sondern auch bei den Herrschenden breit, die Angst nämlich, dass die selbstverschuldete Lage außer Kontrolle gerät, und die Frage der Verantwortung gestellt wird. Darunter mischt sich bei den zahlreichen Mitläufern der Umvolkung, ohne die nichts funktionieren würde, die dunkle Ahnung, daß die verfemten Rechten doch recht haben könnten, und die Bunte Republik, deren einzige unhintergehbare Staatsräson in der Verdrängung der Deutschen in Deutschland besteht, auch sie und ihre Familienangehörigen im entscheidenden Augenblick nicht wird schützen können. Das ist neu. Normalerweise lebt ein Regime davon, daß es seinen Anhängern Sicherheit vermitteln kann, doch die unmittelbaren Reaktionen auf den Amoklauf eines psychisch- (und islam-?) gestörten Iraners in München lassen nichts Gutes ahnen: Die Polizei, die auffälligerweise von den politisch Verantwortlichen überschwänglich gelobt wird, hatte nach den Schüssen im Einkaufszentrum, ohne zu wissen, wen sie sucht, alle Reserven mobilisiert, die gesamte Stadt lahmgelegt und abgeriegelt. Die GSG 9 wurde eingeflogen, ohne daß es einen Hinweis auf eine Geiselnahme gab, und Verteidigungsministerin von der Leyen, läßt sich mit den Worten zitieren, sie habe den Einsatz der Bundeswehr „erwogen“. Einen Tag später kam das Sicherheitskabinett in Berlin zusammen – wie bei einem Aufstandsszenario.

Wir dürfen hierin ein Model sehen, das für alle deutschen Städte vorgesehen ist, und das nur den Schluß zuläßt, daß die Machthaber, entgegen ihren öffentlich zur Schau gestellten „Wir schaffen das“-Phrasen, von einer akuten Aufstandsgefahr, einem Guerillakrieg, zumindest aber von schweren, koordinierten Terrorattacken ausgehen. Sie sehen die selbstverschuldete Lage also realistisch, und präsentieren sich als deren Lösung.

Gut möglich, daß das Jahr 2016/2017 mehr als einen Staatsstreich bereit hält, selbstverständlich weniger geräuschvoll und plump, wie es der anatolischen Mentalität entspricht, sondern ordentlicher, ohne Beteiligung der Straße und unter Beibehaltung der Institutionen als leeren Hüllen. Es spricht für die machttechnische Qualität der Regierenden, daß dieser nicht ganz unwichtige Aspekt kaum Beachtung findet, und geräuschlos über die Bühne geht.

Aus dem Italien der 70er und 80er Jahre stammt der Begriff der „strategia della tensione“, der „Strategie der Spannung“, er bezeichnet die Erzeugung eines Klimas der Angst in der Bevölkerung durch scheinbar wahllose Gewaltakte unter direkter oder indirekter (!) Beteiligung von Staatsorganen. Die verunsicherte Bevölkerung, so die Strategie, wird Schutz bei den staatlichen Verursachern der Krise suchen. Wer die Zukunft Deutschlands und Europas verstehen will, sollte sich dringend damit befassen.

Die Deutschland- und Europaabschaffer wissen, daß ihr Projekt nicht friedlich und demokratisch über die Bühne gehen wird, und sie wissen auch, was sie an der aggressivsten Politreligion aller Zeiten haben.




Deutschland blutgetränkt – Merkel macht Urlaub

merkelIn Deutschland ist die Hölle ausgebrochen. Der Multikultischmelztopf, mit überwiegend islamischem Inhalt, kocht nicht nur über, er explodiert gerade. Die grenzenlose Politik Angela Merkels zerbirst blutrot in unseren Straßen. München, Würzburg, Reutlingen und nun Ansbach. Tote, Verletzte, Hinterbliebene, unsägliches Leid. Die ganze Welt blickt entsetzt auf Deutschland. Und was macht die Frau, die für diese Politik verantwortlich ist? Urlaub in der Uckermark! Nach dem Gemetzel eines Migrantenkindes in München reagierte Merkel erst 17 Stunden nach Obama und ließ erst einmal ihre Sprechblase auf zwei Beinen, Regierungssprecher Steffen Seibert, im Auftrag ein paar hohle Phrasen dreschen. Inzwischen hat es zwei weitere Anschläge von Gästen der Kanzlerin gegeben.

(Von L.S.Gabriel)

Wir alle kennen die Bilder aus anderen terrorgebeutelten Ländern, wo Staatschefs sich unvermittelt zu den Orten des Schreckens aufmachen. Sicher, das ist auch nur Propaganda und unerträgliche Show. Aber was zu erwarten und angemessen wäre, dass die Kanzlerin gefälligst persönlich auftritt und zu der von ihr heraufbeschworenen Horror-Situation in ihrem Land Stellung bezieht. Nein, sie lässt nur ausrichten, wie „erschüttert“ sie (nein, die Bundesregierung, nicht einmal das ist sie persönlich) sei:

Die Bundesregierung ist „erschüttert“ über die Gewalttaten in Ansbach und Reutlingen. „Wir trauern mit den Angehörigen der getöteten Frau in Reutlingen und sind in Gedanken bei den Angehörigen der Verletzten von Reutlingen und Ansbach“, sagte die Vize-Regierungssprecherin Ulrike Demmer in der Bundespressekonferenz. Kanzlerin Angela Merkel, die derzeit zu Hause in der Uckermark sei, werde laufend über die Ermittlungen informiert. Kanzleramtschef Peter Altmaier sei in Kontakt mit den Sicherheitsbehörden. Demmer sagte: „In Reutlingen liegt kein Staatsschutzdelikt vor. Zu Ansbach dauern die Ermittlungen noch an.“ Auf die Frage, wie Merkel die Vorkommnisse für die Akzeptanz ihrer Flüchtlingspolitik werte, sagte Demmer: „Wir müssen die Ergebnisse der Ermittlungen abwarten.“

Da sind wir ja beruhigt, dass kein Staatsschutzdelikt vorlag in Reutlingen, wo ein Machetenfacharbeiter eine Schwangere ermordet hat. Ein Staatsschutzdelikt liegt nur vor, wenn jemand ein Schweinekotelett vor eine islamische Landnahmeeinheit, (politisch korrekt : islamisches Gebetshaus) legt.

Nach dem Münchner Blutbad schrieb n-tv über die urlaubende Terrorreiseleiterin:

Kaum in der Uckermark angekommen, musste sie wegen des Münchner Amoklaufs schon wieder zurück nach Berlin.

Das klingt als fühle sie sich von der Lebhaftigkeit ihrer Gäste gestört. Sollten wir da etwa Mitleid haben?

Wir übertreiben aber vermutlich, denn es ist wohl alles gar nicht so schlimm und hat vor allem weder etwas mit ihrer Fahren-wir-Deutschland-an-die-Wand-Politik und schon gar nicht mit dem Islam zu tun. Laut ihres Pitbulls Kanzleramtsministers Peter Altmaier (CDU) ist ja die Gefahr des Terrorismus bei Flüchtlingen „nicht größer und nicht kleiner als in der übrigen Bevölkerung“.

Wer etwas anderes behauptet ist ein Hetzer und bekommt es vermutlich schnell mit dem Staatsschutz zu tun, damit das Volk nicht mit Wahrheiten verunsichert wird, denn das könnte die Ruhe der Kanzlerin stören.

haende




Bomber von Ansbach wurde „geduldet“

anbach_unterkunftMittlerweile gaben italienische Medien den Namen des islamischen Selbstmordattentäters bekannt, der gestern Abend in Ansbach einen Rucksack mit einer Bombe zur Explosion brachte und damit 15 Menschen verletzte, vier davon schwer (PI berichtete). Etliche Menschen sind traumatisiert. Mohammed Deleel (27, englische Medien schreiben auch Daleel) ist über die Balkanroute nach Bulgarien gekommen. Dort gab er sich der IS-Krieger als syrischer Bürgerkriegsflüchtling aus und bekam subsidiären Schutz zuerkannt. Der angeblich „Schutzsuchende“ ist dann aber nach Germoney weitergereist und stellte hier den nächsten Asylantrag. Updates nächste Seite:

Am 2.12.2014 wurde sein Asylgesuch abgelehnt und die Abschiebung angeordnet. Vermutlich hat Mohammed Deleel (Foto links) dagegen geklagt, denn Bundesinnenminister de Mazière sprach von einer „verwaltungsgerichtlichen Bestätigung im einstweiligen Verfahren“. Dagegen lief der Asylbetrüger mit einem ärztlichen Attest auf, das ihm „psychische Labilität“ aufgrund von Suizidgefahr bestätigte. Er soll zwei Suizidversuche unternommen haben und landete zwischenzeitlich in einer psychiatrischen Klinik. Die Abschiebung wurde aufgrund des Attests aufgehoben. Es folgt eine sogenannte „Duldung„. Ein Aufenthalt wird dann „geduldet“, wenn sich eine Abschiebung nicht durchführen lässt.

Erst am 13.7.2016 erhielt Mohammed Deleel eine erneute Ausreiseaufforderung mit einer Abschiebeandrohung nach Bulgarien. Was hier gefehlt hat, liegt auf der Hand: Solche sich hartnäckig widersetzenden Fälle gehören umgehend in Abschiebehaft! Stattdessen wird die Sicherheit der einheimischen Bevölkerung auf’s Spiel gesetzt. Es ist total unerheblich, ob sich dieser penetrante Psycho zusätzlich als IS-Krieger sah. Auch ohne IS war er eine tickende Zeitbombe. Ein politisch motivierter Asyl-Terrorist. Mittlerweile wurde bekannt, dass der „psychisch Labile“ Gewaltvideos vom IS auf mehreren Handys und Facebook-Accounts gesammelt hat (siehe Updates unten).

Dass Mohammed Deleel nach Angaben von de Mazière beim Einchecken ins deutsche Sozialsystem „sicherheitsüberprüft“ wurde, zeigt, dass der deutsche Staat uns nicht vor dem Durchknallen der „Schutzsuchenden“ schützen kann. Auch den den syrischen Macheten-Schlächter aus Reutlingen bezeichnete der Minister als „sicherheitsüberprüft“. Es sei in solchen Fällen nicht auszuschließen, dass ein Bezug zum IS bestünde, gleichwohl könne es sich aber um eine „Kombination mit psychischer Labilität“ handeln. „Ich verstehe, dass viele Menschen unsicher sind und sich Sorgen machen. Wir werden alles dafür tun, dass sich solche Ereignisse nicht wiederholen. Eine absolute Sicherheit gibt es nicht. […] Wir sollten unser Verhalten nicht ändern. Wir sollten unser freiheitliches Leben weiterführen“, sagte der Minister. Und zu unserer Beruhigung: Es würden Schleierfahndungen im Grenzbereich stattfinden. Sollten nach diesen Fällen Gesetzesänderungen notwendig sein, werde er diese anstoßen.

Dass es eine sofortige polizeiliche Festsetzung bis zur vollzogenen Abschiebung braucht, liegt wohl auf der Hand! Nur so kann man das Untertauchen und Ausrasten der Allah-gläubigen Asylbetrüger konsequent verhindern.

De Mazière wurde auf der Pressekonferenz gefragt, ob er weiterhin den „Flüchtlings-Optimismus“ der Kanzlerin teile und bejahte dies sofort. Die meisten der zu uns gekommenen Menschen seien verfolgt oder „erwarten ein besseres Leben“. Das klingt nett und harmlos. Auch Mohammed Deleel hatte offenbar eine Erwartungshaltung auf ein „besseres Leben.“ Sonst hätte er sich nicht illegal nach Germoney aufgemacht.

Innenminister Joachim Hermann sagte schon nachts in der Pressekonferenz, der abgelehnte Asylbewerber sei polizeibekannt gewesen:

„Es gab Vorfälle, mit denen der Mann die Ansbacher Polizei zuvor beschäftigt hat.“

Im Anschluss an die Pressekonferenz konkretisierte er dies noch und sprach unter anderem von Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz. Er sagte, dass man wegen solcher Delikte nicht abschieben könne. Dabei war der Asylantrag bereits am 2.1.2.2914 abgelehnt worden. Offenbar lässt der deutsche Staat selbst abgelehnte Kriminelle noch weiter im Land herumlaufen. Bei dem Täter fand man eine fette Rolle 50-Euro-Scheine – Drogengeld?

Vermutlich war der im Hotel Christ (Foto) residierende „Schutzsuchende“ Drogenkonsument, wenn nicht gar Dealer und hat in Deutschland möglicherweise weitere Menschen mit Rauschgift geschädigt. Für seinen Lebensunterhalt kam derweil das Sozialamt der Gemeinde Ansbach auf.

Am Montagmorgen führte das SEK in der Unterkunft eine Razzia durch:

razzia

Nach 28.868 tödlichen islamischen Terrorattacken seit 9/11 steht in Deutschland nun die wichtige Frage im Raum, ob der Syrer mitten in der belebten Altstadt von Ansbach ganz einfach nur Selbstmord begehen wollte oder ob es sich um einen der zahlreichen klassischen islamischen Selbstmordanschläge handelte, mit denen der Koran die Gläubigen unter Umgehung der Grabesstrafen ohne Umwege ins Paradies lockt. Da der Täter tot ist, gibt es kein Strafverfahren, wo diese Frage von Relevanz wäre. Trotzdem muss Motiv natürlich geklärt werden, denn wenn es sich um einen „blitzradikalisierten“ IS-Schläfer handelte, könnte er Hintermänner haben.

Um 5 Uhr morgens schrieb der Focus zum Islam-Bezug:

Der Täter von Ansbach litt in der Vergangenheit unter psychischen Problemen. Die Polizei wollte indes nicht ausschließen, dass sich der psychisch labile Mann radikalisiert hatte.

Der Tagesspiegel wagt sich weiter vor:

Der Täter habe vor dem Anschlag hektisch telefoniert, hieß es am Montag zudem in Sicherheitskreisen. Mit wem, ist allerdings noch offen. Derzeit werden die zwei Handys, die Mohammed D. besaß, ausgewertet. Dass er zwei Mobiltelefone hatte, könnte ein Indiz auf eine klassisch terroristische Vorbereitung auf den Anschlag sein, hieß es. Terroristen von IS und Al Qaida benutzen bei Angriffen regelmäßig mehrere Handys, um das Risiko zu mindern, dass die Sicherheitsbehörden die Telekommunikation rasch mitbekommen.

Es bleibe allerdings unklar, ob Mohammed D. sich umbringen wollte, sagten Sicherheitsexperten. Der Syrer sei dabei gewesen, den Rucksack abzulegen. Dann kam es zur Explosion. Es sei denkbar, dass Mohammed D. den Sprengsatz mit einer Fernzündung zur Explosion bringen wollte, möglicherweise über eines seiner beiden Handys, hieß es in Sicherheitskreisen.

Der zuständige Staatsanwalt sagte noch in der Nacht, er ermittele wegen 12-fachen versuchten Mordes. Die Zahl der Opfer wurde heute auf 15 erhöht.

Der Staatsanwalt ist aber nicht mehr zuständig. Gerade eben wurde bekannt:

Bayerns Innenminister Herrmann geht von einem „islamistischen Hintergrund“ der Tat aus. Auf einem Laptop und sowie zwei Handys des Täters wurden „Gewaltvideos mit islamistischer Ausrichtung und salafistischem Inhalt“ gefunden.

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Hier wird Selbstmordattentäter Mohammed Daleel abtransportiert.

Wir werden den Beitrag bei weiteren Neuigkeiten ergänzen. Hier die neusten Meldungen:

+++ Wer Video-Aufnahmen in Ansbach gemacht hat, soll sie bei der Polizei hochladen.

+++ Die Bundesanwaltschaft hat die Ermittlungen übernommen wegen des Verdachts der Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung, hier speziell dem IS.

+++ Ein Dolmetscher mit Täterkontakt wurde von der Polizei festgenommen.

+++ Attentäter Mohammed Daleel stammt aus Aleppo, wo er angelich Jura studiert hat. (Eigenauskunft? Papiere?)

+++ IS gibt bekannt: „Er war ein Soldat des Islamischen Staates“

+++ Auf einem seiner zahlreichen technischen Geräte (mehrere Handys, Laptop) gibt es eine Anschlagsdrohung des Täters persönlich. Er spricht auf dem Video von einem Racheakt gegen Deutsche im namen Allahs. Als Vergeltung für die Ermordung von Moslems.

+++ Terror-Video vom IS auf Täter-Handy gefunden. IS-Führer Abu Bakr al-Baghdadi kündigt darin Racheakt gegen Deutschland an wegen „Islam in den Weg stellen und Muslime umbringen.“

+++ Mohammed Deleel hatte sechs Facebook-Accounts vollgestopft mit Islam-Gewalt.

+++ Täter baute Bombe in der Flüchtlingsunterkunft.+++ In seinem Hotelzimmer befand sich Diesel, Nitroverdünner, Salzsäure und Metallteile.

+++ Bombe bestand aus Nitroverdünner, Benzin, Kieselsteinen und scharfen Metallteilen. Zutaten in mehreren Baumärkten besorgt.

+++ Die Bombe war so gebaut, dass möglichst viele Menschen getötet werden sollten.

+++ Die Nagelbombe traf vor allem Gäste in „Eigens Weinstube“. Sie lagen blutüberströmt auf dem Boden. Der Pfarrer der St. Gumbertus-Gemeinde: „Einige waren am Arm verletzt, andere bluteten an den Beinen, einige hielten sich Kleidungsstücke auf blutende Kopfwunden“.

+++ Der Syrer hatte erfolglos versucht, ohne Eintrittskarte auf das Open-Air-Gelände zu gelangen.

+++ Zu den rund 200 Beamten, die am Abend aus ganz Bayern zusammengezogen wurden, gehört auch eine Polizeihundertschaft aus München: „Wir waren erst am Freitag und Samstag beim Amoklauf im Olympia-Einkaufszentrum eingesetzt.“

+++ Bundesinnenminister de Mazière auf der PK: „Ein Bezug zum internationalen Terrorismus des sogenannten Islamischen Staates ist aus meiner Sicht ebenso wenig auszuschließen wie das Vorliegen einer besonderen Labilität dieser Persönlichkeit oder eine Kombination von beidem“

+++ Innenminister Herrmann: „Nachdem er einen Rucksack mit Sprengstoff hatte, in dem gleichzeitig auch viele scharfkantige Metallteile gepackt waren, die ja geeignet sind, im Zusammenhang mit einer solchen Bombe dann möglichst viele Menschen im Umkreis zu verletzen, müssen wir davon ausgehen, dass es keine reine Selbstmordtat war, sondern dass er möglichst viele Menschen mit ins Verderben stürzen wollte. Das ist die Situation eines typischen Selbstmordanschlags.“

+++ Innenminister Herrmann (CSU): „In der Summe deuten all diese Funde auf einen islamistischen Bezug hin, der Bezug zu einer islamistischen Organisation ist allerdings noch offen.“

+++ Scheuer (CSU): „Wir brauchen eine Registrierungsrevision aller nach Deutschland gekommener Flüchtlinge. Eine Selbstauskunft ist nicht ausreichend. Jeder einzelne Flüchtling muss von den Behörden persönlich angehört und genau überprüft werden, um einen Generalverdacht zu verhindern.“ Wer in Deutschland das Gastrecht missbrauche, müsse sofort abgeschoben oder – wenn das nicht möglich sei – umgehend „unter Kontrolle untergebracht“ werden.

+++ Am 2.12.2014 wurde sein Asylgesuch abgelehnt und die Abschiebung angeordnet.

+++ Nach einer Klage des Syrers gegen seine Abschiebung wurde diese vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge im Februar 2015 ausgesetzt. Als Grund dafür wurden zwei Selbstmordversuche des Syrers angegeben. Der Syrer erhielt daraufhin eine Duldung, die am 25. Februar 2015 aber aufgehoben wurde. Knapp 16 Monate danach, am 13. Juli 2016, wurde Daleel mitgeteilt, daß er Deutschland verlassen müsse.

+++ Am 13.7.2016 Aschiebe-Bescheid nach Bulgarien, rechtskräftig am 27.7.2016, ab da 30 Tage Zeit zur Ausreise. Bomber hat keine Klage gegen den Bescheid eingelegt.

+++ Daleel wurde juristisch vom Linken-Bundestagsabgeordneten Harald Weinberg unterstützt.

+++ Mohammed Daleel hat in drei Ländern Asylanträge gestellt: Bulgarien, Österreich, Deutschland.

+++ Das hat er beim BAMF erzählt: „Ich fürchte mich vor dem Tod und Demütigung. Ich will keine Waffen gegen Menschen tragen. Ich habe Angst vor einer Rückkehr nach Syrien, weil ich zu einem Mörder werden könnte.“

+++ N24 nudelt immer wieder durch, dass der Täter abgeschoben werden sollte, verschweigt aber, dass es nicht nach Syrien, sondern nach Bulgarien gehen sollte.

+++ Pro Asyl Sprecherin: „Eine eigene Instanz, die prüft, ob Geduldete ausgereist sind, gibt es nicht. Wenn ein Asylantrag abgelehnt wurde, bekommen Betroffene eine Aufforderung zur Ausreise mit der Frist, in der Regel innerhalb von 30 Tagen auszureisen. In dieser Zeit melden sie sich in der Regel bei den Ausländerbehörden und erklären, warum eine Abschiebung nicht möglich ist. Wenn die Asylbehörde entscheidet, dass Abschiebungshindernisse vorliegen, werden sie wiederum für einen weiteren Zeitraum geduldet.“

+++ Der Syrer hatte eine Rolle von 50-Euro-Scheinen bei sich.

+++ Der abgelehnte Asylbewerber hatte eigenes Hotelzimmer.

+++ Es gab Razzien in der Unterkunft.

+++ Nach 15 Monaten Aufenthalt besteht bei Geduldeten Hartz IV Anspruch (Sozialamt übernimmt Kosten für Unterkunft und Heizung, Jobcenter zahlt 399 Euro monatlich). Dazu Anspruch auf medizinischer Versorgung.

+++ Mitarbeiter des Sozialamts fanden den Täter freundlich und nett.

+++ Die Atteste wegen „psychischer Labilität“ wurden offenbar mehrfach ausgestellt.

+++ Die Suizidversuche werden von Mittelfrankens Vize-Polizeipräsident Roman Fertinger als „oberflächlich“ bezeichnet. Er habe sich an den Handgelenken geritzt.

+++ Innenminister Herrmann: medizinische Gründe dürften eine Abschiebung nicht verhindern. Er stellt in Frage, dass der Ansbacher tatsächlich ernsthafte Selbstmordversuche verübt hatte. Er spricht von jemandem, der sich möglicherweise die „Pulsadern geritzt“ habe.

+++ Der Attentäter war wegen Drogen- und Nötigungsdelikten polizeibekannt.

+++ Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Montag sagte, stand er „unter Betreuung„.

Live-Ticker: Merkurnordbayern.de, Focus, Bayerischer Rundfunk, web.de, gmx.ch

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Im Hotel Christl bastelte Mohammed Dallel die Rucksack-Bombe mit Zutaten aus dem Baumarkt.

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Mohammed Daleels Unterkunft ist nicht weit vom historischen Kern der Barockstadt Ansberg entfernt, wo er die Bombe explodieren ließ.

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Hier wird das Zimmer des Attentäters durchsucht. Das Hotelzimmer mit Balkon, das der geduldete illegale Ausländer Mohammed Daleel alleine bewohnte, wurde vom Sozialamt bezahlt. Dazu hatte er Anspruch auf Hartz IV in Höhe von 399 Euro und auf medizinische Versorgung inkl. Klinikaufenthalt.

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Die Explosionsstelle mit dem Rucksack. 15 Menschen wurden durch die Nagelbombe verletzt, vier davon schwer.

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Insgesamt wurden in dieser Woche zehn Menschen getötet und 60 verletzt, darunter eine Schwangere und viele Jugendliche. Von den Tätern wurde einer von Polizisten erschossen, zwei richteten sich selbst hin. Einer wurde festgenommen.




Neue Waffengesetze wegen Staatsversagens

waffenNachdem klar war, dass ein irgendwie durchgeknallter deutsch-iranischer Teenie sein angeblich vollkommen unpolitisches Massenmord-Ding durchzog, wurden erst einmal Kübel über der AfD geleert. Die AfD habe die Angst vor dem Terror zur Wahlwerbung genutzt. Währenddessen nutzen Politiker an den Schalthebeln der Macht die Angst vor dem Terror für ganz andere Zwecke.

Zunächst zum aktellen Stand der Dinge: Sonboly hatte möglicherweise einen Komplizen

21.25 UhrAm Sonntagabend hat die Polizei im Zusammenhang mit dem Amoklauf von München die Festnahme eines möglichen Mitwissers gemeldet. Von einem Sondereinsatzkommando wurde in München-Laim ein 16jähriger Afghane festgenommen, so die Polizei. Der 16-Jährige soll  in einer freundschaftlichen Beziehung zu dem toten 18jährigen deutschiranischen Amokschützen gestanden haben. Laut Polizei besteht der Verdacht, dass der Jugendliche aus Laim ein möglicher Mitwisser der Tat ist.

22.07 Uhr: Gegen den 16-Jährigen werde wegen Nichtanzeigens einer Straftat ermittelt, teilte die Polizei am Sonntagabend mit. Der Jugendliche habe sich nach der Tat vom Freitagabend mit neun Todesopfern bei der Polizei gemeldet. Bei einer erneuten Vernehmung habe er sich in Widersprüche verwickelt. Am Sonntag gegen 18.15 Uhr griff ein Sondereinsatzkommando im Münchner Stadtteil Laim zu. Ermittelt wird jetzt auch in der Frage, ob der Freund des Amokläufers für einen Facebook-Aufruf zu einem Treffen in einem Kinokomplex in der Nähe des Münchner Hauptbahnhofes verantwortlich ist, berichtet die Polizei.

kretschmerBei der tagüber abgehaltenen Pressekonferenz zum Fall des Massenmörders Ali Sonboly (kl. Foto, oben) wurde der Öffentlichkeit mitgeteilt, der 18-Jährige habe sich die Tatwaffe, mit der er an die 60 mal geschossen hat, im sogenannten „Darknet“ bestellt. Das Geld habe sich der 18-Jährige mit Zeitungsaustragen verdient. Laut Innenminister Herrmann habe er für die Waffe „einige Hundert Euro“ ausgegeben. Der Täter habe sich seit einem Jahr auf die Tat vorbereitet, unter anderem mit einer Fahrt nach Winnenden, wo der 17-jährige Tim Kretschmer (Foto, li.) 15 Menschen mit der Waffe seines Vaters erschoss. Er habe außerdem nach dem Vorbild des rechtsradikalen Massenmörders Anders Behring Breivik (norwegischer Terrorist) ein eigenes Manifest erstellt. Bei der Presse hatte man zunächst geschrieben, man habe Breiviks Manifest in der durchsuchten Wohnung gefunden.

Die Süddeutsche Zeitung zum Waffenkauf und Manifest:

Bei der Glock 17, Kaliber neun Millimeter, mit der der Schüler David S. am Freitagabend in München neun Menschen und sich selbst erschoss, handelt es sich um eine reaktivierte („reaptierte“) Theaterwaffe. Das Beschusszeichen stammt von 2014. Danach war die Waffe nicht mehr scharf, allerdings wurde irgendwann in der Folge – wann und durch wen ist noch nicht bekannt – wieder gebrauchsfähig gemacht. Die Waffe trägt ein Prüfzeichen aus der Slowakei; was bedeutet, dass die Pistole irgendwann in der Vergangenheit in dem Land gewesen ist.

Diese Waffe hat sich David S. im Darknet beschafft. Das Darknet ist eine Art geheimes Web, eine Parallelwelt zum Netz aus Facebook, Amazon und den Nachrichtenseiten, das die meisten Internetnutzer kennen. Die Seiten im Darknet lassen sich nur aufrufen, wenn man die richtige Software verwendet und genau weiß, wo man suchen muss. Häufig nutzen Kriminelle das Darknet, etwa, um dort mit Waffen, Drogen oder Kinderpornographie zu handeln.

Die Polizei stellte nach der Tatnacht insgesamt Patronenhülsen sicher – 57 davon stammen aus der Tatwaffe, eine aus einer Polizeiwaffe. Ein Zivilbeamter hatte auf S. geschossen, als sich dieser auf dem Parkdeck des OEZ aufhielt, ihn aber verfehlt. Der 18-Jährige hat sich selbst getötet. Das hat die Obduktion bereits eindeutig ergeben.

Im Kleingedruckten unter dem Artikel:

Anmerkung der Redaktion:In einer früheren Version des Beitrags hieß es, die Polizei hätte auf dem Rechner des Schützen auch das „Manifest“ Breiviks, des Attentäters von Utoya und Oslo, gefunden. In diesem Punkt haben sich die Ermittler inzwischen korrigiert; dies entspreche nicht den Tatsachen.

Dazu der Chef des bayerischen Landeskriminalamtes, Robert Heimbergerder laut Focus:

Dass auf dem Computer des Täters das Manifest der norwegischen Attentäters Breivik gefunden worden sei, stimme nicht. „Diese Umstand, dass wir das vermittelt haben, kam dadurch zustande, dass er ein eigenes Manifest verfasst hat.“

Staatsanwalt Thomas Steinkraus-Koch zum Amoklauf: „Ich möchte klarstellen, dass der Täter sich die Opfer nicht gezielt ausgesucht hat.“ Es sei eindeutig eine nicht politisch motivierte Tat und sie habe sich nach Erkenntnissen der Ermittler auch nicht gezielt gegen Ausländer gerichtet.

Dass mehrere Jugendliche mit Migrationshintergrund zu den Todesopfern gehören, bewertet die Polizei als Zufall. Diese McDonald’s-Filiale werde oft von Migrantenkindern besucht, sagte LKA-Präsident Heimberger.

Kurier.at:

„Ich bin in der Gegend aufgewachsen und bin auch hin und wieder bei diesem McDonald’s“, erzählt Robert Heimberger der versammelten Weltpresse am Sonntag, „die Klientel ist eher aus Migrantenfamilien.“

Ob der in Deutschland geborene Schüler, dessen Eltern aus dem Iran stammen, gezielt auf Migrantenkinder Jagd machen wollte und daher den Account eines türkischstämmigen Mädchens verwendet habe, fragen Journalisten. Doch darüber und viele weitere Mutmaßungen will Heimberger genauso wenig wie der Oberstaatsanwalt Thomas Steinkraus-Koch spekulieren.

Wichter sei, dass nun klar ist, dass es ein Einzeltäter war.

Er hat wie Breivik ein Manifest verfasst, „darin befasst er sich mit der Tat und den näheren Umständen“. Mehr wollen Heimberger und Steinkraus-Koch dazu aber noch nicht sagen.

Weder Schüler, die 2012 am Mobbing von Ali David S. beteiligt waren, noch aktuelle Schulkollegen sind unter den Opfern.

Ob der Mobbing-Vorfall ein Motiv war? Oberstaatsanwalt Steinkraus-Koch explodiert: „Wir können nicht in ihn hineinschauen. Und anders als bei einem Festgenommenen können wir ihn nicht befragen.“

Über den Inhalt dieses Manifests wird nichts mitgeteilt. Das ist auch besser so, denn sonst bekommt man den Spagat zwischen dem rechtsradikalen Breivik und dem angeblich vollkommen unpolitischen Amoklauf des Ali Sonboly nicht hin.

Viel wichtiger ist es, jetzt, nach diesem nicht politisch motivierten Amoklauf, der nicht als Terroranschlag gewertet wird, die akut ausgelöste Terrorangst zu nutzen, um die ohnehin schon verschärften deutschen Waffengesetze weiter in Richtung links-grüner Waffenphobien zu verschieben. Dazu der Focus:

In den Blickpunkt rücken zudem die Waffengesetze: De Maizière sagte der „Bild am Sonntag“, zunächst müsse ermittelt werden, wie der Amokläufer an die Tatwaffe gelangt sei. „Dann müssen wir sehr sorgfältig prüfen, ob und gegebenenfalls wo es noch gesetzlichen Handlungsbedarf gibt.“Auch Vizekanzler Sigmar Gabriel betonte im Gespräch mit den Zeitungen der Funke Mediengruppe: „Die Waffenkontrolle ist ein wichtiger Punkt. Wir müssen weiter alles tun, um den Zugang zu tödlichen Waffen zu begrenzen und streng zu kontrollieren.“

Während man den zumeist verantwortungsvollen legalen Waffenbesitzer mit immer neuen Maßregelungen weiter in die Enge treibt und ihn einem ungeheuerlichen Generalverdacht aussetzt, werden kriminielle Waffenträger und -händler von diesem Staat mit seinen offenen Grenzen und seiner grenzenlosen Willkommenskultur geradezu zu ihrem Unwesen eingeladen. Die Sicherstellung illegaler Waffen ist in der Regel ein Zufallsfund.

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Was will man also mit schärferen Waffengesetzen erreichen? Während die meisten Eltern in Deutschland ihre Kinder ohnehin zur Friedfertigkeit erziehen, herrscht in anderen Milieus, die man mit deutschen Gesetzen gar nicht erreicht, oftmals eine Stimmung wie im Gazastreifen:

Eine makabre Freizeitbeschäftigung haben sich einen Tag nach dem Münchner Amoklauf drei Jugendliche in Königsbrunn (Bayern) gesucht: Sie spielten mit Spielzeugwaffen die Bluttat nach; herbeigerufene Polizisten konnten Spiel von Ernst nicht sofort unterscheiden. Laut Polizeiangaben hatten sich zwei 16- und ein 17-Jähriger am Samstag in einem Spielzeugladen mehrere Softairpistolen gekauft. Dunkel gekleidet taten sie anschließend so, als würden sie schießen, und riefen: «Jetzt machen wir mal einen Amoklauf». Die von einer Verkäuferin gerufene Polizei fand die Jugendlichen, als sie sich gegenseitig die Waffen an den Kopf hielten. Das Problem für die Beamten: Sie konnten zunächst nicht erkennen, ob die Schusswaffen echt waren. Die Jugendlichen mussten die Spielzeugwaffen abgeben und mit auf die Wache kommen, wo sie von ihren Eltern abgeholt wurden.

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Die Knebelung der legalen Waffenbesitzer reicht aber noch nicht aus. Während man den Grenzsschutz auf Kanzlergeheiß vernachlässigt und nicht weiß, wer woher in unser ehemals sicheres Land spaziert, muss jetzt im Inneren verschärft überwacht werden:

Der Schweriner Innenminister Lorenz Caffier (CDU) hat sich nach dem Amoklauf von München für eine verstärkte Videoüberwachung ausgesprochen. Um solche schrecklichen Taten bereits im Vorfeld zu erkennen oder zumindest ihre Folgen abmildern zu können, müsse man sich politisch entscheiden, „ob wir zukünftig mehr Sicherheit oder mehr Datenschutz in Deutschland haben wollen“, sagte Caffier am Samstag. „Ich bin ganz klar dafür, die Videoüberwachung im öffentlichen Raum deutlich auszuweiten, zur Gefahrenabwehr und um damit Amokläufer und Terroristen und extremistische Gewalt schneller stoppen zu können.“

Der deutsche Gassi-Geher, Stadtbummler, die Joggerin und der Sonntagsspaziergänger werden zukünftig stärker observiert, weil der öffentliche Raum nicht mehr sicher ist. Das haben wir diesem angeblich vollkommen unpolitischen Fall zu verdanken. Würden wir damit bis zu einer islamisch motivierten Baller-Orgie wie in Paris warten, gerieten unsere sakrosankten Moslems unter Generalverdacht. Daher ist für unsere Politiker jetzt und nicht später der richtige Zeitpunkt, darüber zu reden.

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Zum Glück verwendete der als Attentäter von Würzburg bekannt gewordene Terrorist, dessen Identität nach einem Jahr VIP-Aufenthalt noch nicht feststeht, keine Schusswaffen. Da musste man also nicht über noch schärfere Waffengesetze fabulieren. Allerdings verlangte man sofort von der Bahn die Videoüberwachung der braven Pendler im Nahverkehr.

Falls unsere Regierung es noch nicht kapiert haben sollte: Der IS trägt seinen Schläfern die dschihadistische Benutzung von Alltagsgegenständen auf. Mit der fortschreitenden Entwaffnung der Deutschen bekommt man die Islam-Terroristen also nicht in den Griff.

Das Ego-Shooter-Kid Ali Sonboly sorgt für eine neue Waffendiskussion. Warum nicht eine Diskussion über PC-Spiele? Warum keine Diskussion über fehlende Freizeiteinrichtungen für Jugendliche? Warum nicht eine Diskussion über mobbende Migrantenbanden an den bereicherten Großstadtschulen? Warum keine Diskussion über Psychopharmaka für Kinder?

Weil wir jetzt ganz einfach zur Tagesordnung übergehen. Es ist alles geklärt.

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Wirklich?

Abendzeitung München:

Demnach hatte der Täter die Mittelschule abgeschlossen und ging derzeit zur FOS. Es ist bekannt, dass er in der Schule oft gemobbt wurde und es 2012 sogar mal Ermittlungen gegen drei Mitschüler gab, weil sie Ali David S. auf dem Heimweg nach der Schule gehänselt hatten.

Tagesanzeiger (Schweiz):

Die «Bild»-Zeitung berichtet, S. habe sich an seiner Schule von Türken und Arabern gemobbt gefühlt. S. selber beklagt sich in einem Video, das ein Passant kurz vor S.‘ Tod aufnahm, er sei sieben Jahre lang gemobbt worden. Dann fährt er fort: «Jetzt musste ich mir eine Waffe kaufen, um euch alle abzuknallen.» Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft will dieses konkrete Mobbing zunächst nicht bestätigen. Er spricht aber davon, dass es «Anhaltspunkte» für solche Schulprobleme gebe. Unter den neun zum grossen Teil jugendlichen Opfern waren auffällig viele mit ausländischer Herkunft.

Der Deutsch-Iraner sagt im Video: «Wegen euch bin ich sieben Jahre lang gemobbt worden. Und jetzt musste ich mir eine Waffe kaufen, um euch alle abzuknallen.» «Seid Ihr jetzt zufrieden?» Die Person, mit der er sich im Wortgefecht befindet, beleidigt ihn als «Kanake». Der Mann auf dem Parkhausdach antwortet: «Ich bin Deutscher, hier aufgewachsen.» Dann gibt er sogar preis, er sei behandelt worden.

Trotz seiner iranischen Wurzeln wird bei S. über Fremdenhass spekuliert. Besonders auffällig nannte Polizeichef Andrä, dass die Tat von München genau am fünften Jahrestag der Tat des rechtsextremen Attentäters Anders Behring Breivik stattfand. Insofern liege eine «Verbindung auf der Hand». Der Norweger Breivik tötete 2011 in Oslo und auf der Insel Utøya aus rechtsextremen Motiven 77 Menschen.

Deutsche Medien berichten weiter, der Täter habe oft «Ballerspiele» am Computer gespielt und den Amokläufer von Winnenden verherrlicht. Aus Sicherheitskreisen hiess es zudem weiter, der Attentäter soll Probleme in der Schule gehabt haben. «Focus online» schreibt, der Täter sei am Tag der Tat durch eine Abschlussprüfung gefallen.

Focus:

Es habe sich bestätigt, dass der 18-Jährige wegen einer psychiatrischen Erkrankung behandelt wurde, sagte Oberstaatsanwalt Thomas Steinkraus-Koch. In der Wohnung habe man ärztliche Behandlungsunterlagen gefunden, die auf eine Angststörung und Depressionen hindeuteten. Er habe sich sowohl in stationärer und ambulanter Behandlung befunden. Zudem habe man Medikamente gefunden.
Oberstaatsanwalt Steinkraus-Koch zufolgte hatte der Attentäter „soziale Phobien“ und bekam Angstzustände im Kontakt mit anderen. Das passe auch zu dem Bild, das die Eltern, als sie noch vernehmungsfähig waren, vermittelt haben.

New.at:

Von einer Nachbarin als „guter Mensch“ beschrieben scheint der Schüler am Ende von Hass getrieben gewesen zu sein – ein Mix aus einer psychischen Erkrankung und Schulproblemen könnte seinen Amoklauf ausgelöst haben.
Trotz seiner iranischen Wurzeln sah sich der Attentäter nicht als Ausländer. „Ich bin Deutscher“ ist von ihm auf einem während der Tat entstandenen Video zu hören, das die Polizei als authentisch einstuft. Die „Bild“-Zeitung berichtet, er habe sich an seiner Schule von Türken und Arabern gemobbt gefühlt.
Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft will dieses konkrete Mobbing zunächst nicht bestätigen. Er spricht aber davon, dass es „Anhaltspunkte“ für solche Schulprobleme gebe. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) spricht von Problemen im Bildungsweg. An welche Schule der Amokschütze gegangen ist, verschweigt die Polizei zunächst.

Und bei der FAZ:

Die „Süddeutsche Zeitung“ hatte zuvor berichtet, der Täter habe sich im vergangenen Jahr zwei Monate in stationärer psychiatrischer Behandlung im Klinikum Harlaching und danach in einer ambulanten Therapie befunden. Wie die Zeitung schreibt, litt er unter Depression, unter einer Aufmerksamkeitsdefizitstörung sowie unter sozialer Phobie.

Die Diagnose „Aufmerksamkeitsdefizitstörung“, also ADS, hat die Süddeutsche offenbar gelöscht, denn sie kommt in dem von der FAZ verlinkten Artikel nicht vor. Möglicherweise hat in der Zwischenzeit ein aufgebrachter Pharmakonzern bei der Süddeutschen angerufen.

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Fassen wir zusammen:

An Ali Sonbolys Schule gibt es offenbar ein Mobbing-Problem mit Arabern und Türken. Der 18-jährige, in Deutschland geborene Iraner gab auf dem Parkhausdach an, sieben Jahre lang gemobbt worden zu sein, also die gesamte Zeit an der weiterführenden Schule. Und das in Bayern, das bundesweit das beste Schulsystem hat. Wie ergeht es den Nachkommen säkularer Iranflüchtlinge im verlotterten Schulsystem Berlins?

Die Ängste und Schulprobleme des Schülers Ali Sonboly wurden mit Psychopharmaka ruhiggestellt. Möglicherweise mit Antidepressiva und/oder Ritalin. Ritalin ist ein bei Kinder- und Jugendspychiatern beliebtes Aufputschmittel, das „Konzentrationsstörungen“ beseitigen soll. Die den Schülern verabreichte Leistungsdroge unterliegt dem Betäubungsmittelgesetz. Die hinlänglich bekannten Nebenwirkungen, die den einschlägigen Packungsbeilagen zu entnehmen sind, sind Medikamentenabhängigkeit, Appetitmangel, Schlaflosigkeit, innere Unruhe, Herzrhythumusstörungen usw. Der Wirkstoff Methylphenidat ist bei möglicher Suizidgefahr absolut kontraindiziert. Stand Ali Sonboly wegen seiner Schulprobleme unter einem solchen „Medikament“, könnte man durchaus von einem medikamentös getriggerten erweiterten Selbstmord sprechen.

Auch Antidepressiva helfen Jugendlichen nicht weiter. Sie sind hinsichtlich der Depressionen schlichtweg wirkungslos und triggern schlimmstenfalls dramatische Selbstmordpläne.

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Das Systemversagen, dass mit Schweigeminuten und kruden Käßmann-Parolen übertüncht werden soll, sieht wie folgt aus:

• türkisch-arabische Macho- und Mobbingkultur an den Schulen kombiniert mit unbegrenzter, unkontrollierter Masseneinwanderung aus dem gewaltaffinen afrikanisch-orientalischen Raum

• kinder- und jugendfeindliche Lebensumgebungen in einem der angeblich reichsten Länder der Erde treiben die Jugend an den PC

• Verabreichung von Psycho-Drogen an Kinder und Jugendliche bei Schulproblemen und Ängsten

• dazu noch die kinderleichte Beschaffung illegaler Waffen aus dem Internet

Wenn noch nicht einmal sogenannte „Seelsorger“ wie Margot Käßmann diese Missstände sehen, kann man wirklich von Dunkeldeutschland sprechen.

Was die Sicherheitslage betrifft: Die einzigen, die in diesem Land rund um die Uhr videoüberwacht werden sollten, sind die in ihren gepanzerten Limousinen zu Schweigeminuten anrauschenden Politiker, die sich ihre Lippenbekenntnisse an den Hut schmieren können, solange sie ihre per Amtseid geschworene Arbeit nicht tun!

Und noch etwas: Ein Volksaufstand braucht keine Waffen. Weder legale noch illegale.