1

Was muß denn eigentlich noch passieren?

deutschlandAlle Meinungsumfragen zeigen, daß sich die Zweifel an der Einwanderungspolitik und der Euro-“Rettung“, entgegen dem propagandistischen Leitbild und über alle Parteipräferenzen hinweg, tief in die Mitte der Gesellschaft gefressen haben. Eine Mehrheit der Deutschen befürchtet steigende Kriminalität und islamischen Extremismus, Überfremdung und Islamisierung, eine schwere Belastung des Sozial- und Rentensystems, sowie ein Scheitern des Euros und der EU. Kurz: eine Mehrheit der Deutschen nähert sich einer realistischen Sicht der Dinge, die kaum zur offiziellen Theorie der multikulturellen Gesellschaft und der europäischen Integration passen mag. Und das Tal der Aussätzigen, das als „rechtsextremistisch“ ausgegrenzt werden soll, wächst.

(Von Fenek)

Nach der neomarxistischen Definition der jüngsten „Mitte-Studie“ der Universität Leipzig, umfaßt es schon etwa die Hälfte der Gesellschaft.

Wie sehen die Konsequenzen aus diesem Erkenntnisgewinn bislang aus? Etwa 10 Prozent derjenigen, die noch wählen gehen, wählen bundesweit eine Oppositionspartei, während 90 Prozent für weitere Masseneinwanderung inklusive Familiennachzug und mehr europäischen Zentralstaat stimmen – verteilt auf fünf Blockparteien und eine Partei, die die kulturfremde Masseneinwanderung und EU-Umverteilung weiter radikalisieren möchte (DIE LINKE). Die Häuser der städtischen Speckgürtel und besonders heimgesuchter ländlicher Regionen verwandeln sich, steuerlich absetzbar, in Festungen, mancherorts ist das Pfefferspray ausverkauft. Oppositionelle Medien befinden sich im Aufschwung und erreichen täglich mehrere hunderttausend Bürger, die Kommentarspalten der sog. Qualitätspresse zeichnen, solange sie geöffnet bleiben, ein wenig schmeichelhaftes Bild der realexistierenden Bunten Republik. Mehr als 4 Millionen Haushalte verweigern, aus unterschiedlichen Gründen, ganz oder teilweise, den Zwangsbeitrag zum Staatslückenfunk (GEZ). Mehrere tausend Aktive engagieren sich, je nach Alter und Temperament, in außerparlamentarischen Bewegungen wie IB, GDL, Pegida, EINPROZENT oder Bürgerwehren und die ehemaligen Linken und Liberalen, die die Reihen der nationalen Opposition füllen, sind inzwischen Legion – auch das ist ein Krisenzeichen erster Güte.

Das alles ist nicht wenig, jedenfalls mehr als man noch vor zwei Jahren erwarten konnte, und doch steht es in keinem Verhältnis zur historischen Krise, auf die Deutschland und Europa schnellen Schrittes zusteuern.

Dafür gibt es, meiner Meinung nach, einen zentralen Grund: Noch ergeben die einzelnen Krisenelemente wie Kriminalität, Verslumung, Islamisierung und Überfremdung, die immer deutlicher in das Alltagsbewußtsein sickern, für eine Mehrheit der Bevölkerung kein zusammenhängendes Bild, es sind nur einzelne Mosaiksteinchen. Das totalitär-utopistische Projekt der Eliten wird in seiner ganzen Monstrosität noch nicht wahrgenommen: der Auslöschung der Deutschen (und Europäer) als Subjekte der Geschichte. Eine Wahrnehmung dieses Vorgangs würde freilich voraussetzen, daß man das Eigene vom Fremden überhaupt noch unterscheiden kann, daß man über einen inneren Kompass verfügt, oder wenigstens über einen unverschütteten Instinkt, der vor Gefahren warnt.

Alles das sind keine Selbstverständlichkeiten nach Jahrzehnten der Gehirnwäsche und der Vergötterung alles Fremden. Neben dem allgegenwärtigen, gedankenleeren Konsumismus ist der aufdringliche Migrantenkult und sein zentraler Glaubenssatz „Liebe Deinen Fernsten und hasse Dich selbst“ der vorherrschende Religionsersatz unserer Zeit. Und wer macht sich schon gerne Sorgen, solange die Gehalts- und Rentenzahlungen pünktlich überwiesen werden, und die Konsumtempel auch am Wochenende geöffnet haben. An der Bahnhaltestelle lungern Rotten von „Südländern“ herum? Dann muß die Tochter eben mit dem Zweitwagen zum Musikunterricht gefahren werden, und außerdem hat der Bürgermeister auf der letzten öffentlichen Versammlung versprochen, daß es weniger werden. In Nizza findet ein eher unauffälliger Kleinkrimineller unvermittelt zu den Wurzeln seiner Religion, und besteigt den LKW? Gut, daß das hier völlig anders ist, und der türkische Nachbar heute Morgen noch freundlich gelächelt hat.

In einer solchen Situation der abendländisch-kulturellen Demenz, in der man ernsthaft argumentieren muß, daß ein Land Grenzen braucht, daß es keine gute Idee ist, jeden unbesehen herein zu lassen, der dies wünscht, kann eine Rettung nur durch eine Roßkur, durch einen Kollaps des Wohlstands- und Sozialsystems oder von Außen kommen. Wenn der mehr ergrünte als ergraute Michel mehrheitlich nicht bereit ist, sich aus dem Sessel zu erheben, muß es interne und/oder externe Kräfte geben, die ihn ihm unter dem Hintern wegziehen.

Und die gibt es, nicht zu knapp: Die Euro-Krise und die europäische und außereuropäische Masseneinwanderung in die Sozialsysteme werden den deutschen Steuerzahler nicht nur Nerven, sondern einen Großteil seines Vermögens, einschließlich der Altersversorgung, kosten. Hier wird eine Abwärtsspirale in Gang gesetzt, deren Ende, einschließlich einer Abwanderung von Industrien und einheimischen Fachkräften, noch gar nicht abzusehen ist. Soll die Qualitätspresse ruhig vom Umzug einiger hundert Londoner Börsenyuppies nach Frankfurt träumen, nun gut.

Und in den gewalttätigen Salafisten kann man auch Spielverderber der friedlich-intoleranten Islamisierung sehen, die mit beherzter Hand die kunstvoll angeordneten medialen Nebelschwaden vertreiben, und den Blick auf den Kern der Friedensreligion freimachen. Ähnliches dürfen wir vom national-islamistischen, türkischen Fremdkörper erwarten, der die Integrationslüge der hier geborenen Mohammedaner ad absurdum führt. Und den orientalisch-nordafrikanischen Fehdehandschuh zwischen den Schenkeln seiner Frau oder Tochter wird der Michel schwerlich ignorieren können.

Alle diese Problemchen finden vor dem Hintergrund einer vergleichsweise guten wirtschaftlichen Lage und prall gefüllter Sozialkassen statt, die sozial dämpfend wirken, doch schon in der nächsten größeren Weltwirtschaftskrise kann die Buntheit ihr ganzes Potential entfalten. Die Zeitbombe tickt, wir kennen nicht den Tag, noch die Stunde…Vielvölkerstaaten bedeuten Vielvölkerkonflikte, erst recht bei islamischer Beteiligung, und in letzter Konsequenz Bürgerkrieg – an dieser einfachen historischen Erkenntnis wird sich auch der Bio-Hipster nicht vorbei mogeln können, wenn ihm das einstmals bunte Szeneviertel um die Ohren fliegt.

Diese europäische Identitätsfindung durch Fremdzuschreibung, durch die abstoßende Begegnung mit dem ganz Fremden, mit seinem offen zur Schau getragenen Herrschaftsanspruch im Alltag, kann in ihrer Bedeutung gar nicht hoch genug eingeschätzt werden, und bewirkt mehr als jedes Buch und jede Demonstration der verfemten Rechten.

Botho Strauß formulierte diesen Gedanken bereits vor Jahrzehnten so: “Was kann den Deutschen Besseres passieren, als in ihrem Land eine kräftige Minderheit zu werden? Oft bringt erst eine intolerante Fremdherrschaft ein Volk zur Selbstbesinnung. Dann erst wird Identität wirklich gebraucht.“

Ein externer Faktor von entscheidender Bedeutung wird sein, daß die Osteuropäer, die natürlichen Verbündeten der Deutschen beim Widerstand gegen die kulturfremde Umvolkung, den Weg in die kulturelle Selbstauslöschung nicht mitgehen werden. Niemand soll sich täuschen: wir werden, auch innerhalb Deutschlands, möglichst zusammenhängende Siedlungsgebiete brauchen, von denen aus wir die Entwicklung der Buntheit und Weltoffenheit in all ihrer Pracht bestaunen können.

Die Bedeutung der AfD liegt nicht darin, daß sie 10 Prozent, 15 Prozent oder 20 Prozent der Stimmen erringt, sondern darin, daß sie einen Beitrag dazu leistet, Menschen für einen Neuanfang, für die Zeit nach der Bunten Republik zu sammeln und vorzubereiten – ihre Bedeutung liegt darin, welchen Beitrag sie zum Überleben des deutschen Staatsvolks und seiner ethnisch-kulturellen Kontinuität leistet. Daran, und nur daran, muß sie sich messen lassen.

Die AfD hat sich diese Rolle nicht ausgesucht, das merkt man insbesondere ihren um Anschluß an die veröffentlichte Meinung besorgten Vertretern auf Schritt und Tritt an. (Fairerweise muß man eingestehen, daß niemand im Spiel des Fassadenparlamentarismus mitspielen kann, ohne seine Regeln zu akzeptieren.) Hoffnungsvoll stimmt die Tatsache, daß es ihr gelungen ist, die staatlichen Leistungsträger unserer Zeit, die Polizisten und Soldaten, in einem überwältigendem Ausmaß, das sorgsam geheim gehalten wird, zu erreichen. Ihre Fähigkeiten und ihre Bereitschaft zum Einsatz für ihr Land, werden noch dringend gebraucht werden (und das nicht in Mali oder Incirlik).

Ein Neuanfang nach der Katharsis, der naturgemäß nicht mehr das ganze Volk erreichen wird, sondern nur noch eine relevante Minderheit, deren Umfang von den Umständen abhängt, setzt voraus, daß die parlamentarische und außerparlamentarische Opposition nicht die Rolle eines Konkursverwalters der Bunten Republik anstrebt. Es ist nicht ihre Aufgabe, Verantwortung für ein Gebilde zu übernehmen, mit dem es keinen Neuanfang, sondern nur das Ende der deutschen Geschichte geben wird, es ist nicht ihre Aufgabe, Löschwasser zur brennenden Strohhütte zu transportieren, in der es auch den Umvolkern und ihren zahlreichen Mitläufern aus den grünen Wohlfühlzonen zunehmend ungemütlich wird, kurz, es ist nicht ihre Aufgabe, den Gesetzen der regierenden Gesetzlosen zu folgen. Subversion auf allen Ebenen ist das Gebot der Stunde, jeder an seinem Platz, denn die Auseinandersetzungen die anstehen, sind kein Rittertournier.

Die Zukunft Deutschlands und Europas wird in den nächsten 10 Jahren entschieden, die historische Spannung ist mit Händen zu greifen. Jetzt müssen wir zusammenstehen, solidarische und wehrhafte Strukturen bilden, starke Gemeinschaften, tendenziell ländlich und östlich, idealerweise mit Anschluß an Osteuropa – jetzt gilt es. Jedes Dorf, jeder Stadtteil, jede Straße, jeder Wohnblock ist eine Figur auf dem großen Schachbrett