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Kein Gesichtsschleier im Abendgymnasium

vollverEine Osnabrücker Schülerin ist diesen Montag mit ihrem Versuch gescheitert, die islamische Frauenvollverschleierung im öffentlichen Leben in Deutschland weiter zu verbreiten. Ihr Versuch richtete sich auf einen Bereich, der sich grundlegend von der Straße oder Kaufhäusern unterscheidet, wo man die Islamuniform der Frauen an Wühltischen oder mit Kinderwagen schon lange sehen kann.

Ausgesucht hatte sich die Kämpferin Allahs ein Abendgymnasium, also einen Bereich der Bildung, in dem vielleicht zum ersten Male in Deutschland eine Muslima vorstellig wurde und der noch halbwegs frei ist von Uniformen und religiösem Gruppenzwang. Auch hier sollte, ihrem Wunsche gemäß, das Abzeichen gezeigt werden, das nach muslimischen Verständnis Frauen in ehrbare Rechtgläubige und ungläubige Schlampen unterscheidet.

Sie verlor, denn hier besannen sich Schulleitung (und anschließend die Gerichte) auf eine abendländische Tradition, in der Frauen sich so wie Männer frei kleiden und ihr Gesicht zeigen dürfen. Der Vorstoß der Muslima wurde als unvereinbar mit unseren Kommunikationsgewohnheiten freier Männer und freier Frauen erkannt:

Eine muslimische Schülerin darf auch weiterhin keinen Gesichtsschleier im Unterricht des Osnabrücker Abendgymnasiums tragen. Das Verwaltungsgericht der Stadt hat am Montag einen Antrag der Frau auf vorläufigen Rechtsschutz abgelehnt. […]

Im April hatte die 18-Jährige zunächst eine Zulassung von der Schule erhalten. Das Gymnasium hatte diese Zulassung dann aber widerrufen, weil die Frau aus religiösen Gründen ihren sogenannten Niqab im Unterricht nicht abnehmen wollte. Die Frau hatte lediglich angeboten, ihn einmal vor einer weiblichen Schulmitarbeiterin abzunehmen, damit ihre Identität festgestellt werden kann. […]

Auch die Niedersächsische Landesschulbehörde hatte im Vorfeld des Prozesses die Position der Schule gestützt. Eine Behördensprecherin erklärte, der Staat könne seinem Bildungsauftrag bei verschleierten Schülern nicht nachkommen. Offene Kommunikation, zu der neben dem gesprochenen Wort auch Mimik und Körpersprache zählten, seien mit einem Gesichtsschleier nicht möglich.

Damit wäre dieser Versuch erst einmal gescheitert und damit auch weitere zu erwartende Zielsetzungen wie die Trennung nach Männern und Frauen im Unterricht oder ein Gebetsruf zum Beginn der Stunde und Halal-Nahrung im Pausenkiosk.

Paradoxerweise kam der Kämpferin Allahs gerade ihre eigene angestrebte Anonymität und Abspaltung von den Ungläubigen beim Gerichtsverfahren in die Quere. Denn trotz Vollverschleierung, bei der sie also niemand sehen und erkennen konnte, nicht einmal ihre weiblichen Formen oder verlegene Gesten, wollte sie in ihrem Gespensterkostüm nicht vor die Öffentlichkeit treten und lehnte eine Anhörung vor Gericht ab.

Das Verwaltungsgericht der Stadt hat am Montag einen Antrag der Frau auf vorläufigen Rechtsschutz abgelehnt. Nach Angaben der Justizbehörde hatte die 18 Jahre alte Schülerin angekündigt, sie werde angesichts des großen Medieninteresses an ihrem Fall nicht im Gericht erscheinen. Der für den Montagnachmittag anberaumte Erörterungstermin wurde daraufhin abgesagt. „Gleichzeitig und deshalb hat das Gericht den Antrag auf Gewährung vorläufigen Rechtsschutzes abgelehnt“, sagte ein Sprecher des Verwaltungsgerichts. „Damit darf die Antragstellerin auch weiterhin den Niqab beim Besuch des Abendgymnasiums nicht tragen.“ Für eine Entscheidung hätte es das Gericht für erforderlich gehalten, dass die Antragstellerin „die von ihr empfundene Konfliktlage der Kammer gegenüber erläutert“, hieß es. Diese Möglichkeit habe sie jedoch nicht genutzt.

Da war es dann wohl doch ein bisschen zu viel Islamisierung auf einmal, die sie in Angriff genommen hatte. Aber wer weiß, Allah ist ausdauernd. Es wird wohl nicht lange dauern, bis eine andere Muslima wieder einen ähnlichen Versuch unternimmt. Und der wird dann womöglich erfolgreich sein…




Junckers Empire brüstet sich als Olympiasieger

juncker„Grenzen sind die schlimmste Erfindung aller Zeiten“, verkündete der Präsident der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker (Foto), am 21. August 2016 in einer Rede auf dem Europäischen Forum in Alpbach in Österreich. Diese grenzwertige Aussage (Video der Rede, ab 10:50 Min) zeigt möglicherweise auf, wo die Promillegrenze des EU-Kommissionspräsidenten liegt; sie offenbart allerdings auch das gewissenlose Denken und Handeln der EU-Verantwortlichen, denn auch das Gewissen sollte dem eigenen Tun und Lassen Grenzen setzen. So eine Aussage müsste eigentlich eine Heerschar zum Widerspruch anregen; angefangen beim Hautarzt, dem verantwortungsbewussten Erzieher bis zum Hausbesitzer, Bürgermeister, Polizisten, Verfassungsrichter und Geologen. Demgegenüber gibt sich die EU als „Landessieger“ der Olympischen Spiele von Rio aus.

(Von Alster)

Das europafeindliche imaginäre EU-Land mit seinem Landesobermufti Juncker brüstet sich als Sieger mit den meisten Medaillen, die durch Sportler aus den europäischen Ländern erkämpft wurden. Sinnigerweise haben auch noch die Brexit-Briten mit 67 die meisten Medaillen erworben.

„Die Grenzen sind die schlimmste Erfindung, die Politiker je gemacht haben“, sagte also Juncker unter Applaus der Anwesenden. Er wolle sich weiter frei durch Europa bewegen, und die Türken auch und fügte hinzu, dass die Solidarität für Flüchtlinge in Europa erhöht werden müsse.

Eine Grenze will er allerdings ziehen, den Weg blockieren: „Wir müssen gegen den Nationalismus kämpfen, wir haben die Pflicht, den Populisten nicht zu folgen, sondern ihnen den Weg zu blockieren“, so Jean-Claude Juncker. Der EU-Landesobermufti gibt immerhin zu: „Wir haben nur den Euro…hätten wir den Euro nicht, was hätten wir dann?“ Und die EU habe noch immer keine eigene Armee, beklagt der EU-Landesvater.

Mit Grenzverletzungen begannen die meisten Kriege. Eine Festung Europa würde zur Einfriedung der europäischen Länder mit ihren 742 Millionen Bürgern beitragen.




Nizza: Polizei zwingt Frau Burkini auszuziehen

burkini_nizzaFrankreich hat eine laizistische Staatform, das bedeute eine strenge Trennung von Kirche (Religion) und Staat. Die Franzosen sind stolz auf dieses System, das weitreichender ist als das säkulare, wie es Deutschland, Österreich, Italien oder die Niederlande haben. In Frankreich gilt seit Jahren Null-Toleranz für auffällige religiöse Statements in der Öffentlichkeit. Nach den jüngsten Islamanschlägen gibt es auch an einigen Stränden ein Burkiniverbot. Cannes hat dafür extra ein Dekret erlassen. Für Bürgermeister David Lisnard ist diese unhygienische, islamische Badeunsitte eine „Uniform des extremistischen Islamismus“ und die französische Polizei macht ernst. Am Strand von Nizza zwangen bewaffnete Polizisten eine Frau ihren Burkini auszuziehen.

(Von L.S.Gabriel)

Sie möge sich „freimachen“ forderten die Beamten eine am Strand von Nizza liegende Moslemin unmissverständlich auf ihr ideologisches Statement auszuziehen.

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Zusätzlich wurde eine Strafe vom 38 Euro fällig.

Das Verbot und seine strikte Umsetzung schmecken den Islamverbänden natürlich gar nicht, sie wollten es beim Verwaltungsgericht von Nizza via Eilantrag sofort kippen. Das Gericht entschied aber im Sinne des Laizismus, das Burkiniverbot sei „notwendig, angemessen und verhältnismäßig“. Frankreich ist nach den Islammassakern der vergangen Jahre gewillt eine Störung der öffentlichen Ordnung durch Unfrieden erzeugende Zurschaustellung des Islams zu unterbinden.

Einige Strandbesucher sollen während der Amtshandlung Beifall geklatscht und „Geh nach Hause“ gerufen haben. Solche Bilder wird man an französischen Stränden dann wohl künftig weniger sehen.

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Islamische Verbände, bunte Idioten und die linke Journaille sind aber schon auf dem Kriegspfad. Denn wenn es um den Islam geht ist das Durchsetzen von Recht und Ordnung rassistisch, schließlich ist die Hass- und Gewaltideologie in den Augen dieser Ignoranten „nur eine Religion“. Dass deren Inhalt mit dem Blut aller „Ungläubigen“ geschrieben wird ist rechte Hetze.




Wahlbeobachter für MV und Berlin gesucht!

In nicht einmal mehr zwei Wochen ist es wieder soweit: Am 4. September wählt Mecklenburg-Vorpommern einen neuen Landtag, 14 Tage später folgt in Berlin die Wahl zum Abgeordnetenhaus. Was Mitte März bereits Früchte getragen hat, wird nun wieder aktuell: »Merkel auf die Finger schauen!«

Wer bürgerliches Engagement zeigen und Wahlbetrug verhindern will, ist aufs Neue dazu eingeladen, sich bei „Ein Prozent für unser Land“ als Wahlbeobachter zu melden. Wie das geht und was das bringt, erklärt die Bürgerinitiative hier; nach den ersten Erfahrungen in Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz sind die Abläufe optimiert worden.

Ebenso stehen neue, interaktive Karten zur Verfügung, die die Verteilung der freiwilligen Helfer auf die verschiedenen Wahlkreise anzeigen und ständig aktuell gehalten werden. Berliner informieren sich hier; zur Karte für Mecklenburg-Vorpommern geht es hier entlang!

Abermals sind alle Bürger zur Mithilfe aufgerufen, denen an einem ordnungsgemäßen Ablauf der Wahlen gelegen ist. Wie sich im Frühjahr 2016 gezeigt hat, kommen Unregelmäßigkeiten durchaus vor – damals sorgte die Kontrolle durch „EinProzent“-Wahlbeobachter dafür, daß der Parlamentarische Geschäftsführer der Linkspartei seinen Landtagsplatz verlor und an seiner Stelle ein weiterer Abgeordneter für die AfD einrückte! Ein Engagement also, das von entscheidender Bedeutung sein kann und Medien wie Kommunalpolitiker ordentlich aufscheucht.

Die beiden im September anstehenen Landtagswahlen versprechen erneut ein eindrucksvolles Podium für „EinProzent“ zu werden und ein Ausdruck des Unwillens im Volk, sich weiterhin vom eingespielten Parteienkartell am Nasenring durch die Manege zerren zu lassen. Sich vorzustellen, welche Szenen wir ansonsten billigend in Kauf nähmen, dazu genügt ein wenig Phantasie…

Wer also mitmachen möchte, klicke hier!


(Der Artikel wurde von sezession.de übernommen)




Pfefferspray: Nach „dm“ jetzt auch bei „real“

pfefferAufgrund der veränderten Sicherheitslage ist Pfefferspray nicht mehr nur in Waffengeschäften erhältlich, sondern scheint offensichtlich zum alltäglichen Gebrauchsgut zu mutieren. Nachdem die Drogeriemarktkette „dm“ Pfefferspray aufgrund der großen Nachfrage in ihr Angebot mit aufgenommen hat (PI berichtete) zieht der Supermarktriese „real“ nach. Auch dort wird jetzt in Massen „Pfeffer-Ko“ mit „patentiertem Panikverschluss“ unter der Überschrift „biss zum Morgengrauen sicher fühlen“, angeboten. Beworben wird das Produkt auf der Verpackung außerdem mit den Worten „Das knallharte PFEFFER-KO zum Schutz vor Angriffen…hochaggressives Pfefferkonzentrat! Im Notfall auf Augen und Schleimhäute sprühen“.

Auch wenn es offiziell nur gegen Tiere eingesetzt werden darf, weist der Hersteller praktischer Weise darauf hin: „Es wirkt ebenso überzeugend gegen Menschen…“, der rechtliche Hinweis, dass das Abwehrspray dafür in Deutschland eigentlich nicht zugelassen ist, wird im zweiten Teil des Satzes aus juristischen Gründen natürlich nachgeschoben.

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Stärker als von der Polizei eingesetzte Abwehrsprays

Weil der Einsatz des angebotenen Verteidigungsmittels angesichts der Übergriffe durch die zahllosen Einzelfälle™ schnell erfolgen muss, wurde das Spray mit einem praktischen Gürtelclip und Anhängeöse ausgestattet.

Außerdem wird bei dem in Deutschland hergestellten Pfefferspray darauf hingewiesen, dass es dreimal so stark ist, wie das von der Polizei eingesetzte Pfefferspray.

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Fazit: Jede Frau sollte, statt eines Teddybären dieses „Welcome“-Geschenk für unsere „Gäste“ auf alle Fälle mit sich führen.




ARD-Morgenmagazin: Hilfloser Kampf gegen AfD

moma_reporterEin Stück der alltäglichen Hetze gegen die AfD bot heute Morgen das ARD-Morgenmagazin, aber nicht nur das. Im Grunde zeigte „moma“ stellvertretend für die „Öffentlich-Rechtlichen“, welche grundsätzlichen Auffassungen es dort zur  journalistischen Tätigkeit gibt, mit welchen Suggestiv-Tricks Meinungen erzeugt und unerwünschte Opposition bekämpft werden soll. Doch der Reihe nach.

(Von Sarah Goldmann)

Der offizielle Aufhänger für die kurze Reportage wird auf der Homepage des Magazins wie folgt beschrieben:

Knapp hinter den etablierten Parteien schickt sich die AfD in Mecklenburg-Vorpommern an, mit ihrem Protest-Wähler-Potenzial erneut eine Landtagswahl aufzumischen. Seltsam, könnte man denken:

Immer weniger Flüchtlinge kommen ins Land und trotzdem punktet die AfD nach wie vor. Unser moma-Reporter Friedrich Leist wollte wissen, warum das so ist. Er besuchte Wahlkampfveranstaltungen und fuhr dahin, wo besonders viele potenzielle AfD-Wähler leben.

Das Generieren eines Sachverhaltes

Die Reportage beginnt wie angekündigt mit einer These. Die These lautet: Es gibt keine Flut von Asylbewerbern. Diese These wird zu Beginn des Beitrages mit Argumenten, Zahlen, aber auch mit kleinen Tricks untermauert und so zu einer Tatsache aufgebaut. Friedrich Leist geht mit Heiko Stroth, dem Leiter eines Flüchtlingsheimes, durch den leeren Korridor des Hauses und stellt die rhetorische Frage: „So, hier ist jetzt alles leer?“

Antwort des Heimleiters: „Ja, das gesamte Haus ist leer. Es sind keine Asylbewerber in dieser Einrichtung drinne, in dem Haus 131.“

Im „gesamten“ Haus 131. In anderen sehr wohl, gezeigt wird aber das Haus, das offensichtlich komplett geräumt ist. Es entsteht der Eindruck, dass überhaupt niemand mehr da ist und nur der verschämte Nachsatz des Leiters verrät, dass man sich in einem ausgesucht leeren Haus in einer größeren Anlage befindet.

Anschließend werden dann Zahlen genannt, nur noch 200 von ehemals 1800 Flüchtlingen würden jetzt dort leben.

Die Zahlen werden durch Bilder ergänzt, von wenigen Menschen, die über einen Platz gehen. Aus der Froschperspektive wird der mit Unkraut bewachsene Weg gezeigt, der dadurch mit gleichem Gewicht in den Blick gerät wie die einzelnen „Flüchtlinge“. Die Bild-Aussage ist „Boden mit Unkraut bewachsen = wird nicht betreten = keine Menschen“. Die Aussage des  Sprechers verstärkt dies zusätzlich: „Gähnende Leere, wo sich vor einem Jahr noch Menschen gedrängt haben.“

Man sieht, dass hier durch alle verfügbaren (medialen) Möglichkeiten der „Sachverhalt der wenigen Flüchtlinge“ aufgebaut wird, durch Zahlen, durch Bilder (leeres Haus, volle nicht genutzte Kleiderkammer, leerer Platz), durch Zeugen (Heimleiter) und durch eigene Aussagen.

Das Resümee dieser langen Einleitung, die später noch durch einen Zeitungsausschnitt ergänzt wird, lautet: Die AfD bzw. ihre Anhänger sprechen grundlos von einer zu hohen Flüchtlingszahl, wobei der ARD-Reporter Leist lieber das Wort „Asylflut“ benutzt: „Kann man da, wie viele AfD-Anhänger es tun, überhaupt von einer Asylflut sprechen?“ Gewünschte Antwort des Heimleiters: „Eine Asylflut wie 2015 haben wir nicht mehr.“

Alles in allem wird ein Viertel des Beitrages darauf verwandt, die These von den wenigen Flüchtlinge zu stützen. Kein Wort davon, dass diejenigen, die nicht mehr im Heim sind, ja alle noch da sind, nur irgendwo anders im Lande, dass sie medizinisch unterstützt, dass alles für sie bezahlt werden muss, dass sie Arbeit, Umstände und vielfach Ärger bereiten, um es einmal harmlos auszudrücken. Kein Wort auch über aktuelle Zahlen illegaler Grenzübertritte, kein Wort darüber, wie viele noch zu kommen drohen. Diese Aspekte existieren nicht für den lustigen Reporter Friedrich Leist. Der fühlt sich erhaben und zieht aus, es andere spüren zu lassen.

Den Gegner überrumpeln

Ein beliebtes Mittel der Lügenpresse ist es, unvorbereitete Menschen auf der Straße zu überraschen. Ihnen werden Zahlen und Fakten präsentiert, die für sich erst einmal stimmen (leeres Flüchtlingsheim) und denen man deswegen auch nur schlecht widersprechen kann. Es wird den Bürgern eben ein Ausschnitt, im Film ein Zeitungsausschnitt (1:27 min), vorgehalten und als komplette Wirklichkeit präsentiert.

Und gegen diesen Ausschnitt der Wirklichkeit, auf den man durch den Reporter in dem Moment festgelegt wird, kann man dann natürlich nur schlecht argumentieren. Dadurch wird der gewünschte Eindruck von dummen AfD-Wählern erzeugt, die keine Ahnung haben und nichts zu ihren Motivationen sagen können (ab 1:46 min). Leist hat den O-Ton, den er will (2:07 min):

„Dass die Unterkünfte hier leer sind und deutlich weniger Flüchtlinge kommen als im Vorjahr, das interessiert hier keinen.“

Eine seriöse journalistische Tätigkeit sähe so aus, dass man eine offene Frage stellt, warum die Leute auf die AfD-Veranstaltung gehen, was sie bedrückt, was sie erwarten und anschließend könnte man dann diese Einstellungen noch hinterfragen und natürlich in Frage stellen.

AfD = Nazi

Seinen nächsten Termin auf Usedom beginnt Leist mit Hinweis auf die Fähnchen der AfD (2:17):

„Da fahren sie. Da fahren sie schon. Da fahren sie schon, hier auf der linken Seite, das, mit AfD-Fähnchen, allem drum und dran.“

Warum die Fähnchen erwähnt (und zum Abschluss eines gezeigt) werden, bleibt hier noch unklar, positiv klingt es nicht. Der Sinn des zurechtgeschnittenen Materials erschließt sich erst später. Fahrradtour mit Fähnchen der Partei, wer tut so etwas? Die Antwort bzw. die assoziative Verbindung gibt der Reporter bei dem Stichwort „Umvolkung“.

Da der AfD-Politiker die sich derzeit vollziehende Umvolkung „Umvolkung“ nennt (3:22 min) und die Nazis außer „Guten Morgen“ oder „Überfall“ auch „Umvolkung“ sagten (behauptet Leist), verwendet die AfD nach Ansicht von Leist einen „Kampfbegriff aus dem Nationalsozialismus“. Und daran störe sich niemand, moniert er. Friedrich Leist ist hier klug genug, nicht direkt auszusprechen, was er meint. Denn juristisch würde er den Kürzeren ziehen, das weiß er, und so lässt er es bei der Andeutung.

AfD, die Erfolglosen

Der Szenenwechsel zeigt den AfD-Kandidaten, der vergeblich versucht, Werbematerial zur Wahl zu verteilen. Neben ihm aufgebaut sind Kamera und Mikrofon von Leist und seiner Truppe (gut zu sehen bei 3:49 min). Damit muss jeder, der ein Faltblatt entgegennimmt, damit rechnen, dass das Fernsehteam ihn aufnimmt und unmittelbar dazu befragt. Verständlicherweise lehnen auch alle ab. Das Fazit der ARD an dieser Stelle: Niemand will die AfD (4:15 min), aber trotzdem werden etwa 20 % bei der Wahl für sie stimmen. Wie es zu dem Widerspruch kommt, verstehen sie nicht.

Im Auftrag der Partei

Wie ausgewogen ist die ARD? Wie ausgewogen sind die anderen staatlichen Medien? Haben sie schon einmal linke Lokalpolitiker vor der Kommunalwahl in Niedersachsen begleitet und im Vorhinein die Wahlaussagen zu demontieren versucht? Haben sie die SPD befragt, was „Gemeinsam“ für ein Programm sein soll?

Haben sie überprüft, ob die Forderungen anderer Parteien auf lokaler oder Landesebene denn überhaupt zu realisieren sind? Haben sie die Politiker dazu befragt, die Wähler? Null.

Es gibt in Deutschland eine große Koalition. Sie besteht nicht nur aus CDU/CSU und SPD. Die meisten politischen Ansichten, insbesondere zu Flüchtlingskrise und Grexit, werden von Linken und Grünen geteilt. Es gibt keine Opposition. Die einzige Opposition ist die AfD und einige kleinere Parteien. Dass kaum Widerworte gegeben werden, merkt man an dem Aufsehen, wenn die wenigen, die es wagen – wie Wolfgang Bosbach -, gehen müssen.

Die anderen huldigen kritiklos mehr oder weniger der gemeinsamen Führerin und legen damit ein Verhalten an den Tag, das tatsächlich in seinem Kadavergehorsam und seiner Kritiklosigkeit viel eher zum Nationalsozialismus passt. Und die Presse? Sie sieht es offensichtlich als eine besondere Ehre an, alles zum Wohle der „Partei“ und dieses Zeitgeistes zu tun. Oder um es direkter auszudrücken: Die Presse ist zu einer Hure der derzeitigen Regierung verkommen und trägt beim aufgeklärten Bürger zurecht den Titel „Lügenpresse“.

» Kontakt: ard-morgenmagazin@daserste.de




Video: Angela Merkel 2002 über Zuwanderung

„Sie wissen, das Maß des Zumutbaren ist überschritten (…) Bevor wir neue Zuwanderung haben, müssen wir erst mal die Integration verbessern!“ Angela Merkel spricht im September 2002 vor dem Bundestag: zwei denkwürdige Minuten, die gewissermaßen als dem heutigen „Wir schaffen das!“-Geplärr gegenüberliegende Kondensatorplatte ein erstaunliches Feld von Verlogenheit, Elastizität, Opportunismus, Kretinismus, Machtgeilheit und Spaltungsirresein offenbaren. (Gefunden bei Michael Klonovskys Acta Diurna)




Hoffen Sie noch oder hamstern Sie schon?

vorratWie in den letzten Tagen bekannt wurde, rät die Bundesregierung dem Volk in ihrem neuen Zivilschutzkonzept zum Anlegen von Nahrungsvorräten für den Katastrophen- oder Krisenfall. Auch die Verlegung von staatlichen Schlüsseleinrichtungen wird erstmals seit Ende des Kalten Krieges wieder ins Auge gefasst. Das liest sich erstmal ganz vernünftig, doch lohnt sich wie immer die Frage: Warum gerade jetzt?

Eigentlich gehört die Frage des Zivilschutzes zum kleinen Einmaleins eines jeden funktionierenden und verantwortungsbewussten Staatssystems. Nun sieht es ganz so aus, als habe man die entsprechenden Vorlagen in den letzten 25 Jahren ganz tief in der Schublade vergraben – es ging uns ja schließlich unendlich gut, die Wirtschaft wächst eh exponentiell ins Unendliche hinein, und der Michel lebt nur in eitel Freude Sonnenschein. Oder?

Vielleicht doch nicht? Sollte sich etwa in letzter Zeit etwas getan haben, das den inneren Frieden zu untergraben droht? Irgendwas Bösartiges, das die Bürger mit Gefahren konfrontiert, ständigen Einzelfällen™, vor denen sie der Staat nicht schützen kann oder will (außer vielleicht mit drolligen Klebetattoos)?

Was soll denn dieser Ernstfall überhaupt sein, auf den man sich mit Hamsterkäufen und Bevorratung vorbereiten soll? So richtig kann sich das wohl niemand von uns mehr vorstellen. In dem brisanten Roman-Zweiteiler „Systemfehler“ schildert der deutsch-walisische Schriftsteller Rob Salzig eindringlich das Schreckbild einer Regierung, die sich auf breiter Front gegen das eigene Volk stellt.

Als sie bemerkten, um was es ging, versammelten sich alle um den Ford Galaxy und vernahmen die schlechten Nachrichten ernst und schweigend gemeinsam. Der Norddeutsche Rundfunk verkündete, daß die Bundesregierung wegen der außer Kontrolle geratenen Situation an den Südgrenzen und der gewaltsamen Zusammenstöße im Inland den Staatsnotstand ausgerufen habe. Die Integration sei für die Staatsführung nach wie vor die größte Herausforderung, und wegen der schweren Gefährdungen der öffentlichen Ordnung setze sie deshalb ab sofort die Bundeswehr sowohl an der Grenze als auch im Innern ein. Darüber hinaus hatte die Bundesregierung ein allgemeines Versammlungsverbot erlassen, die Wahlen ausgesetzt und spezielle Sicherheitszonen definiert, in denen ab sofort Ausgangssperren herrschten.

Zu weit hergeholt? Absurd vielleicht? Oder doch gar nicht so fern von dem, was uns schon jetzt gegenübersteht -­ islamischer Terror, Hass und Gewalt? Das sollte der Leser selbst entscheiden: Der erste Teil „Systemfehler ­- Das Chaos“ ist gerade frisch erschienen, der zweite Teil „Systemfehler -­ Der Aufstand“ wird Ende September folgen. Das ist leicht lesbare, oft schwarzhumorige Unterhaltungsliteratur, immer ein wenig überspitzt, aber angesichts der LKW-Attacke von Nizza dann doch wieder nicht. »Systemfehler« zeichnet ein Szenario, über das man einmal nachgedacht haben sollte.

Bestellinformation:

» Rob Salzig: Systemfehler I. Das Chaos, Schnellroda 2016. 296 Seiten, 14 Euro – hier bestellen!
» Systemfehler I und II im günstigen Doppelpack! Zusammen knapp 600 Seiten für 22 Euro – hier bestellen!




Das Heerlager der Heiligen in Berlin

Wer das Buch von Jean Raspail „Das Heerlager der Heiligen“ kennt, erinnert sich vielleicht an die Szene, in der ein Akademikerpaar aus lauter schlechtem Gewissen und moralischer Verwirrung ihre Wohnung einer arabischen Großfamilie überlässt, die sie weder bezahlt noch erarbeitet hat. Wer glaubte, solche Idioten Menschen gibt es nur im Roman, kennt den neuen Spiegel-Online-Bericht noch nicht. Aber lesen Sie lieber selbst. (GB)




Die zehn täglichen Rapefugee-„Einzelfälle“

Kaiserslautern: Die beiden Mädchen gaben bei der Polizei an, dass der Unbekannte sich ihnen gegen 17.30 Uhr in der Unterführung unter den Gleisen genähert und sie am Po begrapscht habe. Sie forderten ihn auf, damit aufzuhören und verließen das Bahnhofsgebäude in Richtung Stadtpark. Weil der Mann ihnen dorthin folgte, baten sie um 17.55 Uhr zunächst eine Passantin um Hilfe, woraufhin der Täter die Flucht ergriff. Anschließend meldeten die Mädchen den Vorfall einer Streife der Polizeiinspektion 2. Die Polizei ist nun auf der Suche nach Zeugen, die Angaben zum Tatgeschehen und dem Täter machen können. Laut Aussage der beiden 13-Jährigen war der Mann etwa 35 Jahre alt, circa 1,85 Meter groß, sehr schlank (dürr), hatte kurze, dunkle Haare, gebräunte Haut und einen dunklen Drei-Tage-Bart.

Wie aufgrund der muslimisch-rassistischen Silvester-Pogrome bekannt wurde, werden Straftaten von „Flüchtlingen“ systematisch vertuscht: „Es gibt die strikte Anweisung der Behördenleitung, über Vergehen, die von Flüchtlingen begangen werden, nicht zu berichten. Nur direkte Anfragen von Medienvertretern zu solchen Taten sollen beantwortet werden.“ Trotz des absichtlichen Vertuschens nachfolgend wieder einige Vergewaltigungen und sexuelle Übergriffe durch Rapefugees, die es an die Öffentlichkeit geschafft haben. Dank des Asylanten-Tsunamis von vorwiegend jungen Männern im Alter von 18-35 Jahren gibt es in Deutschland im Jahr 2016 20 Prozent mehr Männer als Frauen. Abgeschoben werden Merkels Fiki-Fiki-Fachkräfte übrigens so gut wie nie. Inzwischen befinden sich über eine halbe Millionen abgelehnter Asylbewerber in Deutschland. #Merkelsommer

Wiesbaden: Zwei Frauen im Alter von 53 und 24 Jahren sind im Verlauf des vergangenen Wochenendes von Unbekannten begrapscht worden. Die erste Tat ereignete sich am Freitagabend, gegen 23.30 Uhr, in der Schiersteiner Straße. Im Bereich eines Kiosks wurde die 53-jährige Geschädigte von einem Mann unsittlich berührt, der daraufhin die Flucht ergriff. Der Mann wurde als etwa 55 Jahre alt, übergewichtig, mit Glatze und wenigen noch vorhandenen grauen Haaren beschrieben. Er ist an den Armen tätowiert und trug ein weißes T-Shirt und eine Latzhose. Ähnlich erging es einer 24-jährigen Frau, die am frühen Samstagmorgen, gegen 03.30 Uhr in der Gustav-Adolf-Straße zu Fuß unterwegs war. Sie wurde zunächst von einem Mann verfolgt, der sie dann vor ihrem Wohnhaus gegen ihren Willen anfasste. Als sie laut zu schreien begann, ließ der Täter von ihr ab und flüchtete. Der Mann sei etwa 25 bis 30 Jahre alt, mit einer kräftigen Figur, etwas 180 bis 1,85 Meter groß, mit Glatze oder kahlrasiertem Kopf. Er war mit einem weißen T-Shirt und einer beigen Hose bekleidet und sei den Aussagen der Geschädigten zufolge ein „ südländischer Typ„.

Oldenburg: Im Rahmen der Großveranstaltung ‚Bad Zwischenahner Woche‘ kam es am Samstag, 20.08.16, gegen 23:40 Uhr in einem Festzelt im Ufergarten beim Marktplatz zu sexuellen Belästigungen von jungen Frauen durch einen 19-jährigen Flüchtling aus Afghanistan, untergebracht in der Gemeinde Bad Zwischenahn. Er war mit weiteren Flüchtlingen in dem Zelt. Die Gruppe hielt sich im Bereich der Tanzfläche auf. Das Zelt war sehr voll. Dieser Umstand wurde offensichtlich ausgenutzt und zwei Frauen im Alter von 20 und 21 Jahren wurden von ihm im Genitalbereich mehrfach angefasst. Der Täter konnte kurz danach von der Polizei noch im Zelt angetroffen und zur Verhinderung weiterer Taten in Gewahrsam genommen werden. Der Beschuldigte wurde am Morgen entlassen.

Rheinberg: Ein 17-jähriger afghanischer Asylbewerber (Atemalkoholwert 2,06 Promille) wurde nach eigenen Angaben in der Nacht vom 20.-21.08. zusammen mit weiteren Asylsuchenden von der Veranstaltung „Rock am Rhin“ verwiesen, da er mehrere bislang unbekannt gebliebene weibliche Personen unsittlich berührt haben soll. Dabei soll er von einem der drei Wachschutzmitarbeiter im Alter von 24 und 48 Jahren geschubst worden sein und erlitt Schmerzen in der linken Hand. Eine ärztliche Hilfe lehnte er ab. Aufgrund der Sprachbarriere und des Alkoholkonsums konnte der 17-Jährige den Sicherheitsmitarbeiter nicht identifizieren.

Dresden: In der Nacht zum Sonnabend wurden zwei Fälle von sexueller Belästigung bekannt. Eine 20-Jährige zeigte an, dass ihr im Bereich Albertbrücke ein Mann in den Schritt gefasst hatte. „Einsatzkräfte konnten aufgrund der Personenbeschreibung einen afghanischen Staatsbürger als Tatverdächtigen feststellen“, erklärte Polizeisprecher Thomas Geithner. In der selben Nacht zeigte eine weitere Frau (21) einen ähnlichen Fall am Königsufer an. Dort war ihr auf der Partyfläche in den Schritt gefasst worden. Der Täter konnte unerkannt entkommen.

Bad Homburg: Ein Exhibitionist hat sich in der Nacht zu Montag im Oberurseler Stadtteil Stierstadt vor einer Frau entblößt. Die 25-jährige Geschädigte war gegen 01:25 Uhr am Bahnhof Stierstadt angekommen und zu Fuß auf dem Weg in den Bahnweg. Im Bereich der Unterführung in Höhe der Gartenstraße fiel ihr ein Mann auf, der sie anstarrte und offensichtlich verfolgte. Nach einer Strecke von etwa 300 Metern betrat die 25-Jährige schließlich ein Wohnhaus, der Täter blieb vor dem Haus stehen. Als die Geschädigte aus dem Fenster blickte, zog der Unbekannte seine Jogginghose herunter und begann, an seinem Geschlechtsteil zu manipulieren. Trotz umgehend eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen konnte der Mann nicht mehr angetroffen werden. Der Täter soll im Alter von zwischen Ende 20 und Anfang 30, etwa 175 cm groß und schlank gewesen sein. Er soll ein südländisches oder nordafrikanisches Erscheinungsbild und dunkles, mittellanges Haar mit lichtem Ansatz am Oberkopf gehabt haben.

Pforzheim: Die Tat bei der eine 27-jährige Frau am Mittwoch gegen 22.30 Uhr auf der Westlichen Karl-Friedrich-Straße von einem Mann sexuell belästigt worden ist, konnte inzwischen vermutlich geklärt werden. Den Mann, der sie sich ihr damals von hinten genähert und ihr zwischen die Beine gefasst hatte, erkannte die 27-Jährige am Samstagabend in der Innenstadt wieder. Sie verständigte umgehend die Polizei, die den 21-jährigen Iraker festnehmen konnte. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder auf freien Fuß entlassen.

Neusäß: Der sexuelle Übergriff auf eine 18-jährige Studentin in der Nähe des Bahnhofs war wohl schlimmer als ursprünglich angenommen. Es besteht laut Kriminalpolizei Augsburg inzwischen der Verdacht auf eine Vergewaltigung. Die Beamten haben am Freitag einen 36-jährigen Mann nigerianischer Herkunft festgenommen, der der Frau die Gewalt angetan haben soll. Der Verdächtigte ließ sich in seiner Wohnung in Neusäß widerstandslos festnehmen. Wie berichtet, ist die junge Frau in der Nähe des Neusässer Bahnhofs am Abend des 6. August sexuell belästigt worden. Den Tathergang beschreibt die Polizei folgendermaßen: Gegen 21.50 Uhr lief die Studentin vom Bahnhof in Neusäß die Hauptstraße in Richtung Norden entlang. Kurz vor der Ortliebstraße saß an der Bushaltestelle auf der gegenüberliegenden Straßenseite ein Mann, der ihr etwas zurief. Die junge Frau ignorierte den Mann und bog vor der Ortliebstraße nach rechts auf den unbeleuchteten Fußweg ein. Der schmale Weg entlang der Gärten von Wohnhäusern führt zum Parkplatz des Feuerwehrhauses und wird von Fußgängern gerne als Abkürzung vom und zum Bahnhof genommen. Von hinten hörte die Frau plötzlich Schritte und dann stellte sich ihr der Mann, den sie an der Bushaltestelle gesehen hatte, in den Weg. Der Unbekannte sprach sie in englischer Sprache an und hielt sie anschließend fest. Die Frau forderte ihn lautstark auf, sie gehen zu lassen. Allerdings ließ der Mann nicht von ihr ab und fasste ihr laut ihren ersten Schilderungen oberhalb der Kleidung an die Brust und in den Intimbereich. Daraufhin rief die Bedrängte um Hilfe. Die weiteren Ermittlungen der Kripo Augsburg haben zwischenzeitlich ergeben, dass auf die Frau ein „massiver sexueller Übergriff“ stattfand. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Augsburg hat der Ermittlungsrichter Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts auf Vergewaltigung erlassen. Der Verdächtige sitzt jetzt hinter Gittern.

Altenberge: Die betroffene Frau aus Altenberge lief nach dem Vorfall sofort nach Hause und informierte die Polizei. Diese konnte den etwa 30 Jahre alten Mann nicht mehr antreffen. Die Frau befand sich gegen 23.40 Uhr an einem kleinen Fußweg, gegenüber der Nordwalder Straße 33. Auf dem Weg sah sie den Unbekannten, der mit einem Fahrrad unterwegs war und dann abstieg. Als die Geschädigte wieder in seine Richtung blickte, entblößte er sich und zeigte sich ihr in schamverletzender Weise. Beschreibung: Ca. 30 Jahre alt, ca. 180 cm groß, untersetzte Statur, dunkler Teint, kurze schwarze Haare und ein rundliches Gesicht.

Kassel/ Gießen/ Butzbach/ Frankfurt/Main: Bereits am 05.08.2016 berichtete die Bundespolizeiinspektion Kassel von einer sexuellen Belästigung zum Nachteil einer 18-Jährigen aus Butzbach. Die Bundespolizei fahndete nach einer unbekannten männlichen Person. Auf Grund der Auswertung der Videoaufzeichnung des Zuges und insbesondere zahlreicher Zeugenhinweise konnten Ermittler der Bundespolizei in Gießen nun den Täter namhaft machen. Dem 22-jährigen Täter werden insgesamt vier Fälle angelastet. Weiteres Opfer gesucht: In diesem Zusammenhang sucht die Bundespolizeiinspektion Kassel nach einem weiteren weiblichen Opfer: ca. 20 – 22 Jahre alt, vermutlich griechischer Abstammung. Die Frau soll am 04.08.2016, in dem Regionalexpress von Gießen nach Frankfurt am Main (Abfahrt Gießen: 17:22 Uhr), ebenfalls von dem Mann sexuell belästigt worden sein. Am Bahnhof Frankfurt (West) hat die Frau den Zug verlassen. Bei dem Täter handelt es sich um einen 22-jährigen afghanischen Staatsangehörigen, der in der Bundesrepublik Deutschland um Asyl gebeten hat. Hinweise erbeten / Zeugen gesucht: Das Opfer oder Zeugen werden gebeten, sich bei der Bundespolizeiinspektion Kassel unter der Telefon-Nr. 0561/81616 – 0 bzw. der kostenfreien Service-Nr. 0800 6 888 000 oder über Internet www.bundespolizei.de zu melden. „Die Verfolgung solcher Taten hat bei uns höchste Priorität!“, betonte Polizeioberrätin Sonja Koch-Schulte, Leiterin der Bundespolizeiinspektion Kassel. „Die schnelle Täterermittlung, im Sinne des Opferschutzes und der Sicherheit der Reisenden liegt uns am Herzen!“, so Koch-Schulte weiter.