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Erdogan: Wir haben Allah, Panzer und Kanonen

Allah Panzer KanonenAm gestrigen Mittwoch hat der türkische Präsident Erdogan in einer Rede bei einer Dringlichkeitssitzung des „Religionsrates“ in Ankara verbal massiv gegen den Westen aufgerüstet und ihn beschuldigt, sich auf die Seite der Putschisten gestellt zu haben. Der Islamfaschist drohte unverblümt mit „Allah, Panzern und Kanonen“. Erdogan kündigte ein Treffen der Sicherheitskräfte innerhalb der kommenden 48 Stunden an. Im Zuge der Gleichschaltung hat der fundamentale Moslem das Militär und den Geheimdienst direkt der Regierung und damit sich selbst unterstellt. Die Islamisierung und Radikalisierung der Türkei schreitet in Windeseile voran.

(Von Michael Stürzenberger)

Die WeLT berichtet:

Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan setzt seine Angriffe gegen den Westen im Zusammenhang mit dem Putschversuch in seinem Land in unverminderter Härte fort. „Der Westen hat sich auf die Seite der Putschisten gestellt“, sagte Erdogan am Mittwoch bei einer Dringlichkeitssitzung des Religionsrats in Ankara. „Sie haben sich nicht auf die Seite der Führung dieses Landes gestellt, das sich gegen den Putsch gewehrt hat.“

Er zitierte einen verstorbenen Bekannten, der ihm mit Blick auf den Westen einst gesagt habe: „Wenn sie ihre Flugzeuge, Panzer und Kanonen haben …, so haben wir unseren Allah.“ Der Präsident fügte unter dem Beifall der Religionsgelehrten hinzu: „Ja, wir haben unseren Allah. Und ohne Zweifel haben auch wir Panzer und Kanonen.“

Er kündigte an, dass innerhalb der kommenden 48 Stunden ein Treffen der Sicherheitskräfte stattfinden werde. Das Militär und der Geheimdienst wurden seit dem Putschversuch umstrukturiert und unterstehen jetzt direkt der Regierung und damit Erdogan.

Erdogan lässt seine Maske immer weiter fallen. In den 90er Jahren war er ein bekennender Islamfaschist und hat nach einer 10-monatigen Gefängnisstrafe, von der er nur vier verbüssen musste, Kreide gefressen und vorgegeben, „Demokrat“ zu sein. Und zwar exakt so lange, bis er mit dem Demokratiezug am Ziel angekommen ist. Dieses Ziel glaubt er nun mit der Erringung der alleinigen Macht erreicht zu haben. Jetzt formt er in der Türkei, die von Atatürk laizistisch und modern geprägt wurde, einen Islamfaschismus unter seiner Führung. Erdogan erinnert immer mehr an Adolf Hitler, dessen Nazi-System er Anfang des Jahres auch in gewisser Hinsicht als vorbildlich dargestellt hatte.

Beim Stichwort „Kanonen“ denkt Erdogan sicher wehmütig an die Belagerung Wiens im Jahre 1683, die für die Türken nicht erfolgreich endete. In seinem Kopf spukt mit hoher Wahrscheinlichkeit der Gedanke an ein neues Groß-Osmanisches Reich. Seine 5. Kolonne in Deutschland aktiviert er bereits erfolgreich.

Ein bekannter Islamkritiker aus Nordrhein-Westfalen befand sich am vergangenen Sonntag in der Türkendemo in Köln und berichtete mir, dass dort „Erdogan ist der Führer der Welt“ gerufen wurde. Kein Wunder, denn Erdogan skandierte schon im Herbst 2010 bei einer Großveranstaltung in Istanbul, dass die Türkei jetzt „Weltmacht“ sei. Als Erdogan 2012 zum dritten Mal als AKP-Chef gewählt wurde, gab er das Ziel aus, im Jahr 2071 die Ausbreitung des Islams in der Auseinandersetzung mit dem Westen zum Abschluss zu bringen. Dann jährt sich die Eroberung des christlichen Byzanz zum tausendsten Mal. Im Prinzip ist dies eine versteckte Kriegserklärung an das nicht-islamische Europa.

Medienvertreter wurden in Köln angepöbelt und ihnen zugerufen, dass sie nichts mehr zu sagen hätten, denn jetzt würden die Türken hier bestimmen. Größenwahn in Verbindung mit übersteigertem Nationalstolz und islamischem Herrenmenschendenken sind eine ungute Mischung, die schnell zur Explosion führen kann.

Nie vergessen: Auch der immer wieder als „modern“ und „aufgeklärt“ gepriesene Imam Bajrambejamin Idriz, dem in München alle Medien und etablierten Politiker auf den Leim gehen, nahm Ende Juli 2013 an einer Pro-Erdogan-Demonstration in München teil. Die radikalen Grauen Wölfe liefen dabei keine zehn Meter hinter ihm. Idriz will mit Unterstützung der Islam-Kollaborateure unter Führung des dunkelroten Ex-Oberbürgermeisters Ude weiterhin an dem Ziel festhalten, ein Islamzentrum in München zu errichten.

In meiner Rede bei Pegida Dresden am vergangenen Montag ging ich auch auf Erdogan und seine 5. Kolonne in Köln ein. Hier der Ausschnitt:

Der österreichische Kanzler Christian Kern (SPÖ) fordert unterdessen den Abbruch der Beitrittsverhandlungen mit der Türkei und Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) eine Alternative zum Flüchtlingsabkommen der EU mit der Türkei.