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Immer fremder im eigenen Land

„Wir schaffen das!“ Noch nicht einmal ein Jahr ist es her, daß im September 2015 die deutsche Bundeskanzlerin Merkel diesen ebenso leichtfertigen wie verhängnisvollen Satz ausgesprochen hat. Damit öffnete sie die Grenzen für eine gewaltige Flut von Flüchtlingen aus dem Nahen und Mittleren Osten sowie Nordafrika. Bis Ende des Jahres sollen damals 1,1 Millionen in unser Land geströmt sein, in Wirklichkeit waren es wohl mehr. 2016 dürfte die gleiche Anzahl hierher kommen, und ein Ende des Zustroms ist nicht abzusehen. Die Medien berichten wesentlich zurückhaltender als im Vorjahr. Daher fällt die anhaltend hohe Zuwanderung nicht mehr besonders auf. Zu mehr als 80% sind es Muslime, die ihre Kultur, ihren Glauben, ihre Sitten und Lebensgewohnheiten hierher bringen. Das zieht Konflikte nach sich. So gut wie alle sind illegal eingereist, unser Staat hat das zugelassen.

(Von Eberhard Kleina, Minden-Lübbecke)

Es gibt unter den Ankommenden wirkliche Flüchtlinge im Sinne der Genfer Flüchtlingskonvention, das soll nicht unterschlagen werden, beispielsweise politisch Verfolgte, ethnisch Verfolgte und Glaubensverfolgte, letztere meist Christen. Nach Vorgabe der Asylgesetze müssen diese Menschen selbstverständlich hier Aufnahme finden. Auch nach christlicher Ethik muß diesen Menschen geholfen werden. Jesu Worte sind eindeutig: „Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.“ (Matth. 25,40) Die meisten aber, die in einer ungesteuerten Immigration in unser Land drängen, kommen nur, weil sie ein besseres Leben wollen. Man nennt sie immer noch Flüchtlinge, es sind aber Einwanderer, die auch hier bleiben wollen. Mit dem Schlüsselwort „Asyl“ öffnen sich die Türen. Der aus Syrien stammende Politologe und Islamwissenschaftler Bassam Tibi, ein säkularisierter Moslem, der 36 Jahre an der Universität in Göttingen lehrte, sagte in der Zeitung „Die Welt“: „Letztens sprach ich eine Frau auf dem Markt in Göttingen an, fragte sie auf syrisch, ob sie politischer Flüchtling wäre. Sie kannte das Wort überhaupt nicht.“ Und: „Ich kenne eine somalische Familie, die schon in Ohio gelebt hat. Der Vater beklagte sich, daß man in Amerika arbeiten müsse und wenig verdiene.“ (Welt.de, 4.7.2016) Zu einer solchen Haltung kann man aus Sicht der Bibel nur sagen: „Wer nicht arbeiten will, der soll auch nicht essen.“ (2.Thess. 3,10)

Man muß kein scharfer Beobachter sein, um zu erkennen, wie sehr sich unser Land verändert hat. Seit die ersten türkischen Gastarbeiter Anfang der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts hierher kamen, begann damals schon, in der Rückschau betrachtet, die Islamisierung Deutschlands. Über Jahre und Jahrzehnte hin glaubte man, sich mit den islamischen Mitbürgern schon irgendwie zu arrangieren. Es wurden ja auch Toleranz und Nachbarschaft eingefordert. Man versuchte, aufeinander zuzugehen. Die Muslime, die in den 60er und 70er Jahren hierher kamen, waren zum beträchtlichen Teil auch zur Integration in unsere Gesellschaft bereit. Je größer ihre Zahl aber wurde, umso mehr Forderungen stellten sie, umso weniger Integration fand statt.

(Fortsetzung auf der Webseite der Bürgerbewegung Pax Europa)