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MDR: Pegida-Bashing mit Schnitzler-Redakteur

schnitzlerDer MDR dokumentiert und festigt heute Abend um 20:45 Uhr mit der Sendung „Dresden – eine Stadt im Zwielicht“ einmal mehr seinen Status als Lücken- und Lügenpresse. Aus der Ankündigung wird ersichtlich, dass es sich um eine Propagandasendung handelt, die dem „Schwarzen Kanal“ der ehemaligen DDR alle Ehre machen würde. Pikant ist, dass der Film ausgerechnet von Rolf-Axel Kriszun ist, der als Redakteur beim „Schwarzen Kanal“ arbeitete und außerdem in der DDR zusammen mit Hans Dahne ein militärpolitisches (!) Magazin mit dem Namen “Radar“ moderierte.

(Von Alster)

Das Deutsche Rundfunkarchiv schreibt über die Sendung „Der schwarze Kanal“:

Die als Magazin angelegte Sendung war als polemische Konterpropaganda konzipiert und sollte die Verlogenheit der westlichen Politk am Beispiel des westdeutschen Fernsehens entlarven.(…) Das Konzept der Sendereihe bestand darin, Ausschnitte aus westdeutschen Fernsehsendungen zu zeigen und diese anschließend zu Agitationszwecken im Sinne der DDR-Einheitspartei, SED, auszulegen. Die Art der Kommentierung und die tendenziöse Auswahl der Bildbeiträge waren von Anfang an sehr umstritten, da die Zitate aus dem Zusammenhang gelöst, oftmals sinnverändernd wirkten.

Ein Buch über Schnitzler erwähnt auch die Mitarbeit von Kriszun an einem Schnitzler-Film über Faschismus im Jahr 1983. Hier wird also ein Redakteur und Moderator von dediziert propagandistischen Sendungen des DDR-Fernsehens im öffentlich-rechtlichen Fernsehen beschäftigt.
Die Vor-Ankündigung seines Films verdeutlicht, in welche Richtung es heute Abend gehen wird: linksextreme Staatspropaganda Marke „Sudelede“ Schnitzler gegen Pegida!

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