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Türken in Wien: Allahu Akbar – „Wie im Krieg“

Immer öfter kommt es auf österreichischem, wie auch auf deutschem Boden zu bürgerkriegsähnlichen Auseinandersetzungen zwischen linken kurdischen PKK-Anhängern und den türkischen Faschisten, den Grauen Wölfen. Seit einiger Zeit demonstrieren samstags am Wiener Stephansplatz Kurden, um auf die Politik in der Türkei aufmerksam zu machen. Sobald die Demo beginnt, wird die Wiener Innenstadt zum Gefahrengebiet. Für Touristen, Anrainer und Geschäftsleute beginnt ein Spießrutenlauf. Die Menschen haben Angst. Am vergangenen Wochenende eskalierte die Situation. Sonja Prousek, die Chefin der neben dem Dom angesiedelten Konditorei Aida, entsetzt: „Es war wie im Krieg.“ Der Stepahnsplatz wurde zum Hexenkessel. Hunderte Menschen flüchteten in Panik in die umliegenden Lokalitäten, suchten Schutz in Hotels, Kaufhäusern und Bars.

(Von L.S.Gabriel)

Das Café Aida wurde am meisten in Mitleidenschaft gezogen. Sonja Prousek sagt gegenüber der Zeitung Österreich: „Pensionisten haben geweint, Kinder ihre Eltern verloren. Geschirr, Getränke und Essen sind am Boden gelandet. Wir mussten sperren, da Kunden und auch Mitarbeiter bis in die Filiale in der Bognergasse geflüchtet sind.“

Die Wiener Polizei war in voller Montur zur Sicherung anwesend, gesteht aber ein, dass diese Demos, von meist etwa 300 bis 400 Personen, zunehmend zum echten Problem würden. Aber es gäbe eben Demonstrationsfreiheit.

Bereits am Freitagabend versuchten 15 Kurden ins ORF-Zentrum am Wiener Küniglberg einzudringen, um den Sender zu zwingen eine Botschaft über den in der Türkei inhaftierten PKK-Führer Abdullah Öcalan auszustrahlen. Einige kamen bis zum Eingangsbereich. Dort war dann Ende des Terrors. Das Sondereinsatzkommando WEGA (Wiener Einsatzgruppe Alarmabteilung) und eine Hundestaffel beendeten den Spuk und eskortierten den Türkenmob zum Ausgang. Festgenommen wurde wieder einmal niemand. Es gab nur eine Anzeige wegen „Ordnungsstörung“.

Im oberösterreichischen Wels beschossen am Montagmorgen zwei junge PKK-Anhänger ein türkisches Vereinslokal mit Molotowcocktails.

Stellvertreterkriege auf europäischem Boden, nicht nur dieser Gruppen, nehmen nun, dank einer seit Jahrzehnten betriebenen gewissen- und hirnlosen Einwanderungspolitik, volle Fahrt auf. Die Eskalation war vorprogrammiert. Die bunte Zukunft wird zum Albtraum werden.