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Hautkrebs-Spezialisten loben Burkini

garbe_kFOCUS Online hat mal wieder einen Artikel produziert, bei dem man sich an den Kopf faßt: Der politisch höchst umstrittene Burkini ist aus Sicht von Ärzten eine wirksame Methode zur Vorbeugung von Hautkrebs. Da die Wirkung von Sonnenschutzmitteln einer Studie zufolge begrenzt sei, wäre entsprechende Kleidung der beste Schutz, sagte der Präsident der Europäischen Vereinigung der Dermato-Onkologen, Claus Garbe [Foto l.], am Mittwoch in Wien. „Eine denkbare Variante ist der Burkini.“ Der Burkini sei ursprünglich von einer Australierin entwickelt worden. In Australien ist die Gefahr, an Hautkrebs zu erkranken, besonders hoch. 50 Prozent der Burkinis würden von Nicht-Musliminnen gekauft, meinte Garbe.

PI-Kommentar:

Falls einem der Burkini zu eng ist: Eine andere Möglichkeit, sich zu schützen, ist, das ganze Leben in einem klassischen Luftschutzkeller ohne Fenster zu verbringen, da kommt garantiert keine UV-Strahlung hin. Vitamin-D-Mangel? Rachitis? Geschenkt! Die ganze Freiluftbad-Bewegung des 19. Jahrhunderts, als mit Cuxhaven & Co. die ersten Seebäder gegründet wurden, muss furchtbar geirrt haben… (BB)

Kontakt:

Universität Tübingen
Hautklinik
Prof. Dr. med. Claus Garbe
Liebermeisterstraße 25
D-72076 Tübingen
Tel. 07071/29-87110
Fax: 07071/29-5187
Email: claus.garbe@med.uni-tuebingen.de