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„Schutzsuchende“ IS-Terroristen verhaftet

gsg9Am Dienstagmorgen nahm ein Großaufgebot der Polizei in Schleswig-Holstein drei syrische Gäste Angela Merkels unter dringendem Terrorverdacht fest. Die drei IS-Schläfer wurden im Zuge einer Anti-Terror-Razzia in Illegalenunterkünften in Ahrensburg, Großhansdorf und Reinfeld von Beamten der GSG9 verhaftet. Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) erklärte, die Männer hätten in Deutschland möglicherweise auf Anweisungen des IS gewartet. Laut Bundesanwaltschaft seien die „Schutzsuchenden“ im November 2015 mit falschen Pässen über die Türkei und Griechenland eingereist, „um entweder einen bereits erhaltenen Auftrag auszuführen oder sich für weitere Instruktionen bereitzuhalten“.

Über konkrete Anschlagspläne wisse man derzeit nichts, die Festnahmen erfolgten im Zuge einer Gefahrenabwendung, erklärt de Maizière. Mahir Al-H, einer der Asylforderer, ist erst 17 Jahre alt und soll vom IS in Rakka im Umgang mit Waffen und Sprengstoff ausgebildet worden sein. Gemeinsam mit Mohamed A. und Ibrahim M. habe er sich gegenüber dem IS verpflichtet, für Anschläge nach Europa zu reisen.

„Die drei wegen Terrorverdachts festgenommenen Syrer hatten nach bisherigen Ermittlungen einen Bezug zu den Attentaten in Paris im November 2015“, führt der Bundesinnenminister aus. Die Männer zwischen 17 und 26 Jahren wurden daraufhin mit Mobiltelefonen und höheren vierstelligen Bargeldbeträgen in amerikanischer Währung ausgestattet, teilen die Behörden mit. Auch die Schlepperorganisation, die die islamischen Mörder von Paris betreute ist wohl dieselbe gewesen.

Der entscheidende Hinweis auf die Dschihad-Gäste soll vom Verfassungsschutz gekommen sein, worauf das BKA bereits seit Monaten ermittelte und die Männer observierte.

Trotz dieser wohl eindeutigen Belege für Terroristengruppen unter den „Geflohenen“ bekräftigt Bundesinnenminister Thomas de Maizière einmal mehr, dass es falsch sei „Flüchtlinge generell unter Verdacht zu stellen“. Damit spricht er seiner Chefin und Taqiyyameister Aiman Mazyek nach dem Wort, die uns seit Monaten vorbeten, dass man „Flüchtlinge“ nicht mit dem islamischen Terror in Verbindung bringen dürfe.

Mazyek und Merkel können gar nichts anderes sagen. Aber warum ein Bundesinnenminister sich derart stur-blind gibt und sich so auch noch vor seinen Beamten, die es ob ihrer täglichen Konfrontation mit der Wahrheit besser wissen, lächerlich macht, ist nur mit Kadavergehorsam zu erklären. Unterm Strich ist es jedenfalls die Bevölkerung, die weiter für dumm verkauft werden soll. (lsg)

Erklärung Thomas de Maizières: