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SZ beklagt Wiedererrichtung eines Gipfelkreuzes

gipfelkreuzEin Unbekannter beschädigt ein Gipfelkreuz so stark, dass es umgelegt werden muss. Eine Gruppe junger Leute besteigt den Berg mit einem Ersatzkreuz und stellt es auf. Wer ist der Böse? Gemäß der SZ ganz eindeutig die jungen Leute. Denn: Zuerst einmal haben Gipfelkreuze nichts auf Gipfeln zu suchen. Für diese grundsätzliche Einstimmung ihrer Leser führt die SZ den linksgrünen Moralexperten Reinhold Messner an, so als könnte er das mit Bezug auf seine früheren bergsteigerischen Leistungen beurteilen. Gipfelkreuze „sollten nicht mit einer bestimmten Weltanschauung verknüpft oder besetzt werden“, meint der ehemalige Bergsteiger.

Viele Menschen waren und sind da immer noch anderer Meinung, doch die kommen nicht zu Wort, denn das wäre für die SZ die falsche Meinung als Intro für das Nachfolgende. Dort wird im Tone moralischer Entrüstung ein No-go nach dem anderen benannt, dass junge Leute ein Holzkreuz nach oben schleppten, auch noch aus dem falschen Holz, dass niemand von der Aktion wusste, und „damit nicht genug“, dass die jungen Leute zur Identitären Bewegung gehörten und also rechtsextrem sind. Damit war das Maß voll. Wie die SZ berichtete

ist an diesem Sonntag eine Gruppe junger Männer mit einem Ersatzkreuz auf den 2102 Meter hohen Berg gestiegen und hat es dort oben aufgerichtet. Offenkundig wusste niemand von der Aktion. Damit aber nicht genug: Bei den Burschen soll es sich angeblich um Mitglieder oder Anhänger der Identitären Bewegung gehandelt haben, die der rechtsextremen Szene zugeordnet und vom Verfassungsschutz beobachtet wird.

Ein Zeuge, der seinen Namen aus Furcht vor der rechten Szene nicht in der Zeitung lesen will, hat mit einem Freund die Aktion auf dem Schafreuter-Gipfel beobachtet. „Schon beim Aufstieg sind uns die Burschen aufgefallen, wie sie das Kreuz nach oben geschleppt haben“, sagt der 47-jährige Franke, der über das Wochenende im Karwendel war. […]

Oben auf dem Gipfel machten er und sein Freund Brotzeit. Da hätten sich die zehn bis 15 Burschen auf einmal zur Identitären Bewegung bekannt, außerdem hätten sie T-Shirts mit dem Zeichen der Bewegung getragen.

„Das war richtig gruselig“, sagte der Zeuge, „das geht doch nicht, dass Rechte ein Kreuz auf einem Gipfel aufrichten und es dann dort steht“.

Zeugen, die sich in einem Horrorfilm wähnen („gruselig“) und Angst „vor der rechten Szene haben“, und wohl froh sind, gerade noch einmal mit dem Leben davon gekommen zu sein. So die journalistische Aufarbeitung einer Aktion, mit der die „mutmaßlichen Identitären“ „provoziert“ hätten. Eine Gruppe junger Leute stellt ein abgeschlagenes Gipfelkreuz wieder auf. Wer sind die Bösen?


In diesem knapp vier Minuten langen Video stellt sich die neue Regionalgruppe Bayern der Identitären Bewegung Deutschland vor und fordert, stellvertretend für uns alle, ihr Recht auf Heimat, Freiheit und Tradition ein:

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