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Leipzig: Teerattacke auf Büro von Bettina Kudla

kudla_fassade [1]Man darf in Deutschland nicht mehr unbehelligt anderer Meinung sein, das haben viele, vor allem jene, die sich noch gesunden Menschenverstand bewahrt haben schon zu spüren bekommen. Neben komplexen unerwünschten Meinungsäußerungen sind es mittlerweile schon einzelne „falsche“ Worte, die dazu führen können in den Fokus des verbalen Lynchmobs und der linken, gewalttätigen, regimeunterstützenden Truppen zu geraten. Derzeit ist die CDU-Bundestagsabgeordnete Bettina Kudla (Foto) im Visier der linken Meinungsvollstrecker. Sie hatte via Twitter die sog. Flüchtlingspolitik kritisiert und dabei das Wort: „Umvolkung“ gebraucht (PI berichtete [2]). Nun wurde sie abgestraft und soll wohl vor dieser von ihr eingeschlagenen Richtung gewarnt werden.

In der Nacht zum Dienstag wurden die Fenster Kudlas Wahlkreisbüros eingeschlagen und wohl um die Erinnerung an alte Zeiten zu befördern eine teerähnliche Substanz dazu verwendet, die Hausfassade zu verunstalten [3]. Die linke Terrorplattform „linksunten.indymedia“ veröffentlichte ein Bekennerschreiben, darin heißt es:

Gestern Nacht haben wir das Büro von Bettina Kudla mit Farbe und Steinen angegriffen.

Mit ihren Äußerungen zur angeblichen „Umvolkung“ Deutschlands hat Bettina Kudla sich rhetorisch zu den Kameraden gesellt, die die rassistischen Schlägerbanden und Brandstifter zu ihren Taten ermutigen und argumentativ stützen. Mit dem Bezug auf den Mythos eines Bevölkerungsaustauschs Deutschlands verschafft sie dem mörderischen Tatendrang der Faschisten auf der Straße Legitimation. Dadurch ist sie für uns zum Ziel geworden. Kudla wollte bei den Schreibtischtätern mitmischen, Beatrix von Storch bot ihr einen Wechsel zur AfD an, wir haben sie schonmal wilkommen geheißen. [Anm.: Orthographiefehler wurden übernommen]

Die rechte Opposition auf der Straße und im Parlament (Pegida und AfD) sei zwar eine akute Gefahr für viele Menschen hier, der Massenmord im Mittelmeer würde aber von CDU und SPD erzeugt, so der anonyme Verfasser.

Allmählich kommen die Regimeparteien in eine Zwickmühle, denn nun beginnen sich, die von ihnen gerne geduldeten Truppen gegen Rechts auch gegen die Hand, die sie füttert zu wenden. Aber keine Aufregung, linke Gewalt ist schließlich nur aufgebauscht (Manuela Schwesig [4]) und wenn demnächst vielleicht jemand geteert und gefedert im Rhein oder einem anderen Gewässer ertränkt wird, gab es sicher davor irgendwo eine Pegida-Demonstration oder eine AfD-Versammlung, der man zumindest die kausale Schuld dafür geben kann.

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