1

Video: „Flüchtlings“-Marsch München-Nürnberg

marsch-3Am Samstag begann in München ein Marsch von nicht anerkannten Asylbewerbern, der über Freising, Landshut, Regensburg und Neumarkt bis nach Nürnberg führen soll. Dort wollen die Invasoren am 20. Oktober vor dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge protestieren. Das Münchner Kreisverwaltungsreferat hatte diesen „Flüchtlingen“ aus ganz Deutschland zuvor am Sendlinger Tor ein Zeltcamp genehmigt (PI berichtete), in dem sie vier Wochen lang ein „Bleiberecht für alle“ erkämpfen wollten.

(Von Michael Stürzenberger)

Bevor sich der Marsch am Samstag gegen 14:30 Uhr in Bewegung setzte, warf ein Linker einem zusehenden patriotischen Bürger einen Apfel an den Kopf (zu sehen bei 0:22):

Für den Bayerischen Rundfunk fiel diese versuchte Körperverletzung nicht sonderlich ins Gewicht, so dass er den Beginn der Demonstration als „friedlich“ einordnete:

Die protestierenden Flüchtlinge am Sendlinger Tor in München haben ihr Camp geräumt und sind zu ihrem mehrtägigen Protestmarsch nach Nürnberg gestartet. Rund 70 Menschen machten sich gegen 14.30 Uhr auf den Weg zum ersten Etappenziel nach Garching. Die Flüchtlinge und ihre Unterstützer bekräftigten dabei lautstark ihre Forderungen nach einem bedingungslosen Bleiberecht. Begleitet wurde der Beginn des Protestmarsches von einem größeren Polizeiaufgebot. Auch einige Pegida-Aktivisten und der Vorsitzende der Partei „Die Freiheit“, Michael Stürzenberger, verfolgten den Marsch. Der Beginn verlief friedlich.

Ich hatte mich vor Ort mit Tom Soyer unterhalten, einem Redakteur der Süddeutschen Zeitung, der sich massiv darüber beklagte, von einem von uns fotografiert worden zu sein. Ich klärte ihn darüber auf, dass er gegen das Fotografieren nichts machen kann, allenfalls gegen eine etwaige Veröffentlichung.

Dann berichtete ich ihm von dem Apfel-Wurf und meinte, darüber würde die SZ bestimmt nicht berichten, da es ja wohl den aus ihrer Sicht politisch „Richtigen“ getroffen habe. Daraufhin fragte er mich, ob er schreiben könne, Stürzenberger behauptet, dass einer seiner Begleiter von einem Apfel am Kopf getroffen wurde. Ich entgegnete, ich behaupte es nicht, sondern es geschah, und ich habe es auch gefilmt. In seinem Artikel kam dann allerdings doch wieder das zu erwartende übliche Standard-Geschreibsel vom verfassungsschutzbeobachteten Islamfeind:

Am Sendlinger Tor hatte sich den Demonstranten spontan eine Münchner Seniorin angeschlossen. „Eigentlich wollte ich nur zum Essen gehen“, erklärte sie einem jungen Mann – nun ging sie eben demonstrieren und reihte sich ein in die Menschengruppe, die „1 – 2 – 3 – 4 – alle Menschen bleiben hier!“ skandierte und Transparente, auch mit antifaschistischen Texten, hochhielt. Die stießen auf besondere Aufmerksamkeit bei dem islam- und asylfeindlichen Extremisten Michael Stürzenberger, der mit einigen seiner Begleiter exzessiv filmte. Stürzenberger wird vom Verfassungsschutz als „die zentrale Figur der verfassungsschutzrelevanten islamfeindlichen Szene in Bayern“ beobachtet, heißt es im Verfassungsschutzbericht 2016.

Der Marsch führte vom Sendlinger Tor über den Marienplatz, Odeonsplatz und die Leopoldstraße mitten durch München. Die „Flüchtlinge“, die augenscheinlich hauptsächlich aus Afrika kommen, skandierten dabei unter anderem „wir sind hier willkommen“, „wir bleiben alle hier“ und „hoch die internationale Solidarität“. Dies sind praktisch Ankündigungen der widerrechtlichen Kolonisation Deutschlands. Auf das Transparent „Kein Mensch ist illegal“ ist rein juristisch zu antworten: „Ja, in seinem Land!“. Auf einem Banner steht „Kampf gegen Faschismus und Krieg“. Warum führen sie den nicht in ihren afrikanischen Heimatländern? In Deutschland gibt es weder das eine noch das andere. Hier das Video des Flüchtlingsmarsches:

Der Zeitplan des Marsches:

zeitplan-fluechtlingsmarsch

Wenn auf der Tour eine Gemeinde den „Flüchtlingen“ ein öffentliches Gebäude wie beispielsweise eine Turnhalle zur Übernachtung zur Verfügung stellen sollte, würde sie damit illegale Forderungen unterstützen. Die Süddeutsche Zeitung berichtet dazu:

Unterwegs soll der Demonstrationszug unter anderem in Freising, Landshut, Regensburg und Parsberg Station machen. Die Aktivisten wollen von einer Flüchtlingsunterkunft zur nächsten ziehen, in der Hoffnung so viele Schicksalsgenossen wie möglich für den Marsch nach Nürnberg zu begeistern. Der revolutionäre Funke soll überspringen.

Davor gilt es aber noch einige praktische Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Wo die Flüchtlinge unterwegs schlafen werden, ist zum Beispiel völlig unklar. Mancherorts fehlt noch die Genehmigung von den Behörden. Die Crowdfunding-Kampagne, die den Protestzug finanzieren soll, verläuft ebenfalls schleppend. Bis zum Freitagnachmittag spendeten sieben Personen insgesamt 490 Euro.

In dem Flugblatt, das während des Marsches verteilt wurde, fordern die nicht anerkannten Asylbewerber ein „Bleiberecht“, „Recht auf Arbeit“, „Bildung“ und „freie Wahl des Wohnortes“:

flugblatt

Nach der Protestdemo in Nürnberg am 20. Oktober wollen die Asylforderer wieder nach München zurückkehren. Dann droht eine weitere Eskalationsstufe, denn deren pakistanischer Sprecher kündigte bereits einen Hungerstreik an.

(Kamera: Michael Stürzenberger)