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Deutschland finanziert Ehrung von Terroristen

khalafUndenkbar, dass heutzutage in Deutschland Schulen oder Straßen nach Nazigrößen benannt würden, selbst wenn sie nicht persönlich und unmittelbar am Morden und Hetzen teilgenommen hätten. Bekennende Vertreter des Regimes, echte Nazis, verdienen keine Ehre, keine Straße, die nach ihnen benannt wird und keine Schule. Etwas anders sieht das im Westjordanland aus, das von der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) verwaltet wird, angeführt vom Faschistenführer Mahmud Abbas. Dort gereicht es Mördern zu Ehren, wenn jüdisches Blut an ihren Händen klebt. Je mehr desto besser. Wer Juden ermordet hat, auch wenn es Kinder sind, wird dort besonders geehrt.

So wie etwa der Terrorist Salah Khalaf (auf dem Bild oben rechts). Die WELT berichtet:

Er plante das Attentat auf die Olympischen Spiele in München 1972, dem elf israelische Sportler und Trainer zum Opfer fielen. Ein Jahr darauf spielte er beim Anschlag auf die US-Botschaft in Sudan, bei dem zwei US-Diplomaten und ein belgischer Gesandter starben, eine zentrale Rolle.

Im Gazastreifen wurden drei Schulen nach ihm benannt. Nun zog die von der Fatah kontrollierte Palästinensische Autonomiebehörde (PA) nach, und benannte eine Schule in der Stadt Tulkarem nach dem „großen Kämpfer unserer Nation“, wie der Distriktgouverneur bei der Grundsteinlegung erklärte. […]

Aber nicht nur Straßen werden nach Menschen benannt, die Israelis töteten, auch Sportturniere, wie der „Dalal Mughrabi“-Wettbewerb im Januar 2015. Er wurde zu Ehren der Frau gehalten, die das blutigste Attentat in Israels Geschichte verübte. Bei diesem starben 37 Menschen, darunter 12 Kinder.

Nun könnte man das als Deutscher still bedauern und den Israelis wünschen, sie mögen die Behörde zur Hölle schicken, die Folter und Mord gegenüber Juden zelebriert und besonders auszeichnet. Doch reicht das nicht aus. Deutschland finanziert die Mörder und Faschisten durch beträchtliche Geldsummen mit, die man in Deutschland auch gut gebrauchen könnte, zum Beispiel für den Schutz vor illegaler Einwanderung oder vor Kriminalität.

100 Millionen sind es etwa, die Deutschland direkt oder indirekt über die EU jährlich in ein System fließen lässt, das – übertragen auf Deutschland – Adolf-Hitler-Plätze und Heinrich-Himmler-Straßen ausweisen würde. Unser Außenminister, den man in und aus aller Welt seine moralischen Kommentare absondern hört, könnte sich einen Bruchteil dieser Zeit auch einmal dafür reservieren, den Kampf gegen Nazis zu führen, gegen echte Nazis, und gegen die Regierungen, die sie noch tatkräftig unterstützen. Das wäre dann unter anderem die deutsche.

Kontakt zum Außenminister:

steinmAuswärtiges Amt
Frank-Walter Steinmeier (SPD)
11013 Berlin
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