„Fachkräfte“ traktieren Zehnjährige

Bad Segeberg: Am Dienstagnachmittag, den 08.11.16, soll in Norderstedt eine 10-Jährige von drei Jugendlichen im Moorbekpark traktiert worden sein. Das Mädchen befuhr mit ihrem Fahrrad den Moorbekpark hinter dem Parkhotel. Gegen 15.20 Uhr wurde sie nach eigenen Angaben von drei Jugendlichen angehalten, die ihr aus Richtung Buckhörner Moor entgegen kamen. Einer der drei soll ihr Rad am Lenker festgehalten haben, während die beiden anderen ihr eine „Backpfeife“ und einen leichten Tritt gegen den Oberschenkel gegeben haben sollen. Die 10-Jährige konnte die Drei nach ihren Angaben wegschieben und mit dem Rad wegfahren. Die Jugendlichen folgten ihr nicht. Die jungen Männer wurden wie folgt beschrieben:

1. Person: männlich, 15-16 Jahre alt, etwa 1,75 m groß, muskulös, 3-Tage-Bart, mittellange, schwarze, gelockte Haare, graues, enganliegendes Sweatshirt, blaue Jeans, vermutlich arabischer Herkunft. 2. Person: männlich, 16-17 Jahre alt, etwa 1,70 m groß, dickliche Figur, rundes Gesicht, kurze, schwarze Haare, dunkelhäutig, schwarze Adidas-Sportjacke, neongrünes T-Shirt, graue Jogginghose, möglicherweise Schwarzafrikaner. 3. Person: 15-16 Jahre alt, etwa 1,75 m groß, muskulös, schwarze, wellige Haare, schwarze Jacke mit Fellkragen, weiter Schal und Mütze, möglicherweise arabischer Herkunft.


Nachfolgend wieder eine kleine Auswahl von grundlosen gewalttätigen „Bereicherungen“ der letzten Tage, die bei einer umgekehrten Täter / Opfer-Konstellation Lichterketten-Alarm und Rassismus-Gedöns von Garmisch bis Flensburg ausgelöst hätten.

Lippe: In der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November (Allerheiligen) fand in der Lipperlandhalle an der Bunsenstraße eine „ABI-Feier“ statt, die von zahlreichen Personen, meist jungen Erwachsenen, besucht wurde. Gegen 4 Uhr stand eine kleine Gruppe auf dem Gehweg vor der Halle. Dieser Gruppe näherte sich eine zweite Gruppe junger Männer. Aus dieser Gruppe heraus sprach ein bislang Unbekannter einen 18-jährigen Lemgoer an und ging anschließend direkt auf diesen los. Der Unbekannte schlug dem 18-Jährigen ins Gesicht und trat dann auf den am Boden liegenden ein. Einem dem jungen Mann zur Hilfe eilenden Zeugen ereilte das gleiche Schicksal. Der 18-Jährige erlitt durch den Angriff eine schwerwiegende Augenverletzung. Die Gruppe des Schlägers entfernte sich dann in Richtung Innenstadt. Der Täter ist zirka 1,80 m groß, hat kurze schwarze Haare und ist südländischer Herkunft.

Mannheim: Ein 17-Jähriger wird am Mittwochnachmittag an der Haltestelle „Abendakademie“ brutal zusammengeschlagen. Der Täter kann unerkannt flüchten! Der Jugendliche wartet um kurz nach 13 Uhr auf die Straßenbahn, als der Unbekannte auf ihn zukommt und mit einem Teleskopschlagstock auf ihn einprügelt. Der Täter flüchtet anschließend in Richtung T2. Während seiner Flucht wirft er den Schlagstock weg. Wenig später findet die Polizei die Waffe in einem Mülleimer. Zeugen beschreiben den Täter wir folgt: Er ist sehr groß und schlank, hat eine „ südländische Erscheinung“ und war mit einer Jeans, einer grünen Jacke und einer schwarzen Wollmütze bekleidet.

Konstanz: Mit einer Platzwunde am Kopf musste am Freitag, gegen 04.15 Uhr, ein Mann ärztlich versorgt werden, nachdem er in der Leipziger Straße von zwei Unbekannten angegriffen und geschlagen wurde. Die beiden 20 bis 30 Jahre alten Unbekannten sprachen den Mann auf eine Zigarette an. Nachdem er ihnen erklärte, Nichtraucher zu sein, zog einer der Beiden einen Gegenstand, bei dem es sich um einen Schlagstock gehandelt haben könnte, und schlug dem Geschädigten damit gegen den Kopf. Anschließend flüchteten die als “ arabisch aussehende„, schwarz gekleidete Männer, die mit Akzent sprachen, entlang der Bahnlinie und konnten bei einer sofortigen Fahndung nicht mehr angetroffen werden.

Winnenden: Zur näheren Klärung des nachfolgenden Sachverhalts bittet die Polizei Winnenden um Hinweise. Am Donnerstagnachmittag befuhr eine 23-Jährige Radfahrerin den Verbindungsweg zwischen Höfen und Birkmannsweiler als ihr ein dunkelhäutiger Mann in den Weg trat und sie zum Anhalten brachte. Einer zunächst verbalen folgte eine leichte körperliche Auseinandersetzung bei der die Radfahrerin aber unverletzt blieb. Die Hintergründe des Vorfalls sind noch völlig unklar, weshalb die Polizei um Hinweise bittet um den Sachverhalt zu klären. Der dunkelhäutige Mann wird auf zwischen 20 und 30 Jahre geschätzt, ist circa 175 cm groß ist und trug dunkle Kleidung.

Hattersheim: Bereits am Montag sind ein Mann und eine Frau in Hattersheim-Okriftel von einem unbekannten Täter geschlagen worden. Der 44-jährige Mann aus Hattersheim und die 39-jährige Frau aus dem Wetterauskreis waren eigenen Angaben zufolge gegen 20:10 Uhr zu Fuß in der Taunusstraße unterwegs, als sie von einem Mann angegriffen wurden. Die Hintergründe sind derzeit noch völlig unklar. Durch Faustschläge erlitten die beiden Geschädigten Verletzungen. Während der 44-Jährige von Rettungssanitätern vor Ort behandelt wurde, musste die 39-Jährige in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Täter soll männlich und dunkelhäutig gewesen sein.

Landshut: „Landshut kann aufatmen, vor allem die vielen jungen Leute zwischen 16 und 18 Jahren, die unter ihnen leiden mussten”, stellte Jugendrichter Stefan Kolb in der Urteilsbegründung gegen den 18-Jährigen und den 17-Jährigen fest. Der 18-Jährige mit libanesischen Wurzeln wurde wegen einer Vielzahl brutalster gewalttätiger Übergriffe zu einer Jugendstrafe von sechseinhalb Jahren verurteilt. Sein Kumpan, der Mittäter, kam mit viereinhalb Jahren davon. … Am 23. April fiel er unter der Löschenbrandstraße-Brücke völlig grundlos über einen Fußgänger her, schlug ihm mit der Faust ins Gesicht. Als dem Opfer ein anderer Passant zu Hilfe kommen wollte, trat der mit auf der Anklagebank sitzende 17-Jährige auf den Plan und schlug den couragierten Helfer zu Boden. Er und der 18-Jährige traten dann noch mit den Füßen auf ihn ein, fügten ihm eine Nasenbeinfraktur, Rippenfrakturen und eine Gehirnerschütterung zu. Zu einem weiteren schier unglaublichen Gewaltexzess kam es dann am 10. Mai gegen 21 Uhr in der Flutmulde. Dort versetzte Wassim H. einem stark alkoholisierten Mann Faustschläge ins Gesicht, streckte ihn zu Boden. Dann bearbeiteten er und ein inzwischen bereits verurteilter 18-Jähriger aus seinem Freundeskreis den Betrunkenen weiter mit Fäusten und Füßen, prügelten ihn fast zu Tode. Nur dem couragierten Eingreifen eines Joggerpaares war es zu verdanken, dass er mit einem akute Schädelhirntrauma, einer Gehirnerschütterung, einer Thoraxprellung und einer epileptischen Anfallserie überlebte.

„Dies und Das“ aus der bunten Republik

Asylbetrüger kassieren weiterhin Sozialleistungen

Potsdam: In Brandenburg halten sich derzeit mehr als 7.000 abgelehnte Asylbewerber vor. Laut einer Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage des innenpolitischen Sprechers der AfD-Fraktion, Thomas Jung, lebten bis Ende September 7.143 Ausländer in Brandenburg, deren Asylantrag negativ beschieden worden ist. 1.163 Ausländer hätten wegen fehlender Ausweispapiere oder Reisedokumente eine Duldung erhalten. Wie lange die abgelehnten Asylbewerber sich bereits in Brandenburg aufhalten, konnte die rot-rot-geführte Landesregierung nicht sagen. Auch hat sie keine Erkenntnis darüber, wie viele von ihnen Sozialleistungen wie Hartz IV beziehen. Jung warf der Landesregierung daher vor, abgelehnten Asylbewerbern blind Geld hinterher zu werfen, ohne zu wissen, wer diese überhaupt seien. Dies sei nachlässig, kritisierte er. (Artikel übernommen von der JUNGEN FREIHEIT).

„Schutzsuchende“ suchen „Schutz“ in Italien und Deutschland (xter „Einzelfall)

Memmingen: Am 3.11.16 um 23:00 Uhr kontrollierte die Schleierfahndung Pfronten am Bahnhof in Memmingen einen Fernreisebus, der von Italien nach Frankfurt unterwegs war. Im Bus saßen unter anderem zwei Pakistani, ein Inder und ein Sudanese, die in Italien wohnen. Nachträglich stellte sich heraus, daß sie sie in Deutschland als Asylbewerber erfaßt sind. Die Beamten ermitteln wegen Sozialleistungsbetrugs. Ein 48-jähriger Sudanese war mit einer abgelaufenen Aufenthaltserlaubnis eingereist. Gegen ihn erstatten die Beamten Anzeige nach dem Aufenthaltsgesetz.

„Schutzsuchender“ bettelt Kinder an

Könnern: Zu einem Übergriff durch einen bettelnden Asylbewerber kam es am Donnerstagabend vor einer Turnhalle an der Ernst-Thälmann-Straße, wie die Polizei des Salzlandkreises mittelte. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde ein zwölfjähriges Kind von dem Mann englisch angesprochen und nach 50 Euro gefragt. Dabei fasste er das Kind am Arm, um es festzuhalten. Als weitere Kinder hinzukamen, ließ der Täter das Kind los. Daraufhin begaben sich die Kinder in die Sporthalle und informierten die Kursleiterin. Als diese den immer noch wartenden Mann zur Rede zu stellen wollte, wurde sie beleidigt. Anschließend stieg der Mann auf ein Fahrrad und verschwand. Die informierten Beamten konnten den Tatverdächtigen am Bahnhof stellen und dessen Identität zweifelsfrei klären. Es handelte sich um einen afrikanischen Asylbewerber im Alter von 29 Jahren. Weitere Ermittlungen wurden eingeleitet.

Drogenverkaufsfachkräfte verhaftet

Graz: Grazer Ermittlern ist ein Schlag gegen die Drogenkriminalität gelungen. Insgesamt 30 Verdächtige in Graz und Wien wurden festgenommen. Die Polizei stellte große Mengen an Haschisch, Marihuana, Kokain und Ecstasy sowie 92.000 Euro an Drogengeld sicher. Der Straßenverkaufswert der Drogen beträgt rund 300.000 Euro, berichtete die Grazer Polizei bei einer Pressekonferenz am Freitag. Von den 30 Festgenommenen im Alter von 20 bis 40 Jahren sind 22 Asylwerber, vier anerkannte Flüchtlinge, drei illegal in Österreich Aufhältige, und ein Tatverdächtiger wies sich mit italienischen Dokumenten aus. 23 Männer stammen aus Algerien, vier aus Afghanistan, zwei aus Marokko und einer aus Tschetschenien. Laut Polizeisprecher Fritz Grundnig war der mutmaßliche Drahtzieher ein 40-jähriger Algerier. Die Männer sollen das Suchtgift zumindest teilweise aus Tschechien nach Österreich gebracht haben.