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Ordnungsamt-Mitarbeiter als Hilfspolizisten

Da die staatlichen Ordungshüter in den letzten Monaten vollkommen unerwartet sehr viel zu tun haben (böse Zungen sprechen gar von „Überlastung“), ist man bei den Polizeiwachen im Rhein-Sieg-Kreis auf die Idee gekommen, Arbeiten auszulagern. Was in der Wirtschaft funktioniert, kann im öffentlichen Dienst nicht schaden, scheint der Gedanke dahinter zu sein. Also rufen Sie bei verdächtigen Geräuschen im Nachbarhaus ruhig die 110. Wundern Sie sich aber nicht, wenn statt zweier Beamten mit Uniform, Waffe und Ausrüstung im Streifenwagen ein einzelner Herr im privaten Pkw vorfährt – es könnte jemand vom Ordungsamt sein oder von einer Security-Firma, die die Stadt für Ordnungsdienste eingestellt hat. Oder Sie werden auf den nächsten Tag vertröstet. Aber lesen Sie selbst!