1

NDR: Kinder gegen Hass und Lügen im Internet

Der NDR als einer von Merkels Propagandasendern schwört jetzt auch Kinder auf die Maas’schen Zensurreformen ein, denen zufolge Menschen, die eine falsche Meinung haben die Lügen und Hass verbreiten, mit der vollen Härte des Gesetzes bestraft werden sollen. In den so genannten Kindernachrichten  hört sich das dann so an (ab 2:03 min.):

(Von Sarah Goldmann)

Sprecher [INTRO]

Zu den Themen, die unsere Kinder bei den Aufnahmen mit der Reporterin ganz schnell genannt haben, gehörte auch dieses: Hass und Lügen im Internet.

[1. Kind]

Letzte Zeit passiert es oft, dass Menschen Lügen verbreiten und dass dadurch ein Hass entsteht, der ziemlich blöd ist. Und ich wünsche mir, dass das jetzt aufhört und dass niemand mehr solche Lügen verbreitet und dadurch auch kein Hass entsteht.

[2. Kind]

Bisher haben ja Facebook und die anderen Plattformen das mit dem Dagegen–was–machen gegen diese „Hater“, haben sie ja noch nicht so ernst genommen und das wäre auch gut, wenn die da’n bisschen massiver gegen vorgehen würden.

[3. Kind]

Weil, wenn man zum Beispiel, irgendjemand aus Spaß vielleicht postet: ‚Die Flüchtlinge nehmen uns die Arbeitsplätze weg’, und das dann immer weiter geteilt wird, und die Leute das dann halt für echt halten, dann entwickelt sich auch noch mehr Hass auf die Flüchtlinge und dann … das ist halt nicht gut.

[4. Kind]

Also ich finde, Facebook sollte das eher, oder auch Twitter und so, sie sollten mehr darauf achten, was da gepostet wird, und … Die sagen zwar, dass sie das löschen, aber vielleicht sollten sie’n bisschen aufmerksamer sein.

[5. Kind]

Und vielleicht hilft’s auch, wenn man von anderen diese Lüge hört, dass man dann direkt sagt: „Nee, das stimmt nicht! Das ist gar nicht wahr. Das ist ne Lüge!“

Diese Kinder vom NDR haben einen beneidenswerten Wissensvorsprung, da sie bereits wissen, was Lüge und was Wahrheit ist. Kind 3 sagt zum Beispiel, Lüge ist: „Die Flüchtlinge nehmen uns die Arbeitsplätze weg!“ Das sollte man also nicht sagen. Was wäre denn, wenn nun jemand das Gegenteil behauptet und sagt: „Die Flüchtlinge nehmen uns nicht die Arbeitsplätze weg.“ Und das damit begründet, dass fast alle viel zu unqualifiziert sind und die nächsten Jahre das nicht nachholen können oder wollen, was deutsche Kinder in der Schule lernen.

Dürfte man das dann sagen? Vermutlich auch nicht und so bleiben die Eltern der Kleinen erst einmal ratlos, was sie denn jetzt noch als Wahrheit aussprechen dürfen und was nicht. Die Kleinen in den „Kindernachrichten“ sind up to date, wie man an den anderen Themen der Sendung gut erkennen kann. Für die Eltern, die die Wahrheit noch nicht oder nicht mehr so richtig beherrschen, dürfte die Lösung dieser Frage wohl so wie in allen Diktaturen aussehen, dass ein „Wahrheitsministerium“ festlegen wird, welche Leitsätze der Bürger vertreten darf und welche nicht. Mit totalitärem Anspruch und totalitärer Härte.

Rückfragen an den Autor:

NDR Info
Mikado – Radio für Kinder
Jörgpeter von Clarenau (Mikado-Redaktionsleiter)
20149 Hamburg
E-Mail: mikado@ndr.de
Tel.-Nummer: (0 40) 4156 – 0




Die Trümmermänner von Aleppo

Als Trümmermänner werden die Männer bezeichnet, die nach dem Syrienkrieg in vielen syrischen und irakischen Städten mithelfen, diese von den Trümmern der zerbombten Gebäude zu befreien. Sie sind neben professionellen Trümmerbeseitigern, Kriegsgefangenen und zwangsverpflichteten ehemaligen IS-Anhängern eine Gruppe der Akteure in den Trümmerräumaktionen der Nachkriegszeit.

Firmen, die die Aufträge zur Trümmerbeseitigung in den syrischen Städten erhalten, führen die Trümmermänner im Arbeitsbuch als Bauhilfsarbeiter, Trümmerarbeiter oder Arbeiter für Enträumungsarbeiten.

Die hauptsächliche Arbeit besteht im Abriss stehen gebliebener Gebäudeteile mit Handwinden oder Spitzhacken, selten kommt schwerere Technik zum Einsatz. Nach dem Abriss müssen Wandteile soweit zerkleinert werden, dass die Ziegelsteine, ohne diese zu beschädigen, abgetrennt werden können, die dann für Reparaturen oder Neubauten wiederverwendet werden können.

Die Ziegelsteine werden in einer Personenkette von Hand zu Hand aus den Ruinen an den Straßenrand weitergereicht, dort werden sie auf Holzböcken oder anderen festen Unterlagen abgelegt und mit einem Maurer- oder Putzhammer von den Mörtelresten befreit. Danach werden die gesäuberten Steine aufgeschichtet. Die Vorgaben sind: 16 Stück in einer Fläche (4 × 4), jeweils 12 Schichten übereinander und abschließend ein Mittelhäufchen von 8 Stück, sodass Stapel von 200 Steinen entstehen, deren Standsicherheit gewährleistet ist und die Abrechnung der Leistung sich übersichtlich gestaltet. Zum Wiedereinsatz kommen zusätzlich halbe Ziegel, Balken, Stahlträger, Herde, Waschbecken, Toilettenbecken, Rohre und anderes. Schutt wird von den Männern auf Schubkarren, Eselswagen, Feldeisenbahnen (den Trümmerbahnen), Lastwagen oder Arbeitsstraßenbahnen abtransportiert.

Die nicht mehr verwendbaren Ziegelsteinbruchstücke kommen auf große Lagerflächen, wo dann die Trümmerberge wachsen, oder sie werden in Ziegelmühlen (die auch Trümmeraufbereitungsanlagen, Brecheranlagen, Trümmerverwertungsanlagen genannt werden) zerkleinert, die häufig in der Nähe der Ruinengrundstücke aufgebaut werden. Das entstandene Mehl oder Granulat kommt beim Zuschütten von Bombenkratern, im Straßenbau, beim Ausbau von Wasserstraßen oder bei der Herstellung neuer Mauersteine zum Einsatz.


(Finde den Fehler)




Neujahrsansprache von Frauke Petry (AfD)




Silvester in Köln: Abstimmung mit den Füßen

Mit großem Aufwand sollte das Image der Kölner Silvesternacht wieder aufgehübscht werden. Die Hoffnung der politisch Veantwortlichen: Diesmal würden die Kölner wieder feiern wie eh und je, die arabischen und afrikanischen Störer aber durch ein hohes Polizeiaufgebot abgeschreckt werden. Das Gegenteil war der Fall. Auch die Lichtinstallation eines Künstlers, der Auftritt von Schlagersänger Krautmacher und einem Jugendchor, dessen Darbietung hörbar durch die Integration neuer Solisten litt, die zwar nicht singen konnten, dafür aber wie erwünscht nicht weißer Hautfarbe waren, sowie die Auftritte regimetreuer Prominenter wie der Oberbürgermeisterin Reker („eine Armlänge Abstand“) und des Kardinals Beliebig Woelki, brachten die Kölner nicht dazu, den Silvesterabend der peinlichen Multikultishow zu opfern. (Weiter bei Quotenqueen)




2017: Vier Kämpfe, vier Fronten

AfD-Demo in Jena2017 wird für die freiheitlich-patriotischen („rechtspopulistischen“) Kräfte in Deutschland ein herausforderndes, wahrscheinlich sogar schicksalhaftes Jahr. Wir stehen im eigenen Land, in Europa und der Welt vor grundlegenden Herausforderungen und Entscheidungen, die eher über kurz als über lang unser persönliches Leben beeinflussen und verändern werden. Es ist noch offen, ob das zum Guten oder zum Bösen sein wird. In Deutschland jedenfalls sind es vier Kämpfe verschiedener Art, doch zusammenhängender Weise, denen es sich zu stellen gilt und die erfolgreich zu bestreiten sind.

(Von Wolfgang Hübner, Frankfurt)

WAHLKAMPF

Die einfachste, weil übersichtlichste Schlachtordnung ist für den Wahlkampf um die Mandate im Bundestag im Frühherbst zu erkennen. Denn dort tritt die AfD als parlamentarischer Arm aller freiheitlichen, konservativen und patriotischen Kräfte gegen alle anderen kandidierenden Parteien an. Es gibt einige gute, aber noch mehr schlechte Gründe daran zu zweifeln, dass die AfD mit ihrem heterogenen Personal in der Bundespolitik schon die Last tragen und ertragen kann, die ihr in dieser verwahrlosten Parteienrepublik von den Erwartungen Millionen unzufriedener und aufbegehrender Deutscher aufgebürdet wird. Die Ungewissheit, ob die AfD langfristig einig bleiben oder sich spalten wird, ist einstweilen kein guter Grund, der Partei die Stimme zu verweigern.

Denn für die Bundestagswahl 2017 gibt es für die freiheitlich-patriotischen Kräfte keine Alternative zur AfD. Vielmehr muss die parlamentarische Vertretung der AfD im Bundestag so stark wie nur irgend möglich gemacht werden. Deshalb sollten in dem mit Sicherheit schmutzig und gewalttätig verlaufenden Wahlkampf nicht nur die AfD-Mitglieder, sondern alle, die sich als Teil der freiheitlich-patriotischen Kräfte verstehen, die Partei aktiv unterstützen. Dazu gibt es viele Möglichkeiten, selbstverständlich auch solche, die ganz oder weitgehend gefahrlos realisiert werden können.

Die AfD muss allerdings verstehen und akzeptieren, dass sie weder eine „normale“ Partei sein kann noch sein darf. Sie ist langfristig nur lebensfähig und legitimierbar, wenn sie sich als Teil einer Bewegung zur Rettung der sozialen Demokratie, der freiheitlichen Grundordnung und der Zukunft der deutschen Volksidentität begreift. Zwar muss sich auch die AfD in den Zwängen des Parteiengesetzes bewegen, zwar sind auch ihre künftigen Abgeordneten im Bundestag zahlreichen korrumpierenden Verlockungen ausgesetzt, denen – das sei vorausgesagt – nicht jeder widerstehen wird. Aber die Führung der Partei wie auch die kommende Fraktionsführung muss unbedingt eine Offenheit gegenüber der breiter werdenden freiheitlichen Bewegung – zum Beispiel der „Identitären Bewegung“ und rechtsintellektuellen Kreisen – praktizieren, hingegen eine scharfe Abgrenzung zu extremistischen und sektiererischen Tendenzen.

NEUER KLASSENKAMPF

Es mag viele Leser dieser Neujahrsüberlegungen erstaunen, dass ein klassisch linkes und linksradikales Anliegen wie Klassenkampf zu den Herausforderungen der freiheitlichen Kräfte 2017 gehören soll. Doch dieser Klassenkampf hat nicht mehr viel zu tun mit dem, was darunter traditionell verstanden wurde. Deshalb ist es notwendig, von einem „Neuen Klassenkampf“ zu reden. Die Frontlinie verläuft dabei auf der einen Seite zwischen der mächtigen Minderheit, die von der Globalisierung, der astronomischen Staatsverschuldung, der abenteuerlichen Geldflutung der EZB und nicht zuletzt der  politisch gewollten „Flüchtlings“-Invasion direkt und indirekt profitiert – oder zumindest zu profitieren glaubt.

Auf der anderen Seite stehen jene Abermillionen, die Tag für Tag arbeiten müssen, um den gesellschaftlichen Wohlstand zu ermöglichen, aber kaum noch Rücklagen bilden können. Und auch diejenigen, die in prekären Arbeitsverhältnissen gerade so über die Runde kommen. Dort sind auch diejenigen zu finden, die wegen beruflichem Pech, Erwerbsunfähigkeit oder anderen nicht selbstverschuldeten Gründen gnadenlos von dem asozialen Hartz 4-System mit jenen gleichgestellt werden, die nie einen Cent in die Sozialversicherungssysteme gezahlt haben und das in der Mehrzahl auch nie tun werden. Tendenziell auf dieser Seite sind zudem alle Angehörigen der noch immer breiten, aber schrumpfenden Mittelschicht, die Abstiegsängste hat.

Der „Neue Klassenkampf“ ist nicht zuletzt die Polarisierung zwischen denen, die es billigen oder hinnehmen, dass der Staat und die Kommunen gewaltige Milliardenbeträge für den Unterhalt der Merkel-Invasoren aufbringen, dafür aber die Infrastruktur Deutschlands verkommen lassen, soziale Leistungen kürzen oder kürzen werden und Altersarmut wie ein Naturereignis behandeln. Es ist eine der unverschämtesten Lügen der politischen Klasse und ihrer medialen Stiefelknechte, wegen der Kosten für die „Geflüchteten“ würde keiner der „hier schon länger Lebenden“ Einbußen erleiden. Niemand hat das Berliner Parteienkartell bei der Bundestagswahl 2013 ermächtigt, die hart erarbeiteten Steuereinnahmen in so hohem Maße für die Alimentierung von Menschen aus aller Welt zu verwenden, deren größter Teil „integrationsresistente Ballastexistenzen“ sind und bleiben.

Sowohl der „Brexit“ als auch der Trump-Wahlsieg, aber auch das Ergebnis der Abstimmungen in Österreich und Italien haben eindrucksvoll gezeigt, welche Macht die arroganz-abschätzig als „Vergessenen“ titulierten Massen der Arbeiter, Angestellten und Kleinrentner in einer Demokratie haben, wenn sie sich zu Wort melden, und sei es auch nur mit ihrer Stimmabgabe bei Wahlen oder Volksabstimmungen. Wenn die AfD dieses Potential erschließen will, muss sie die negativen materiellen und finanziellen  Aspekte der Politik des Berliner Parteienkartells deutlich machen – und zwar so populistisch, dass die Gegenseite aufschreit!

VERFASSUNGSKAMPF

Bedeutsam ist der Verfassungskampf, also die Verteidigung der massiv bedrohten Grundrechte auf Meinungsfreiheit und Versammlungsfreiheit. Unter allerlei fadenscheinigen Vorwänden („Hass-Sprache“, „Fake-News“) versuchen die unter Beschuss geratenen Wächter der “Politischen Korrektheit“ die sozialen Medien, insbesondere die massendemokratischen Möglichkeiten im Freiheitsraum Internet, unter Kontrolle zu bekommen. Faktisch laufen diese Bestrebungen auf eine totalitäre Zensur der Meinungen im Volk und eine weitgehende Reduzierung der unabhängigen Informationsmöglichkeiten hinaus. Dazu wird durch die offene und verdeckte Förderung der kriminellen „Antifa“ die Versammlungsfreiheit eingeschränkt bzw. verunmöglicht, politisch aktive Personen werden eingeschüchtert, bedroht, geschädigt und sozial isoliert.

In dieser Situation ist es die Aufgabe und notwendige Pflicht der freiheitlich-patriotischen Kräfte, Verteidiger des Grundgesetzes zu sein und als solche wahrgenommen zu werden. Berechtigte Kritik am Grundgesetz, zum Beispiel am unzählige Male missbrauchten Asyl-Artikel 16 (2), muss deshalb einstweilen nachrangig sein. Das Grundgesetz, besonders dessen substanziellen vorderen Artikel, wird in der verwahrlosten und von den Parteien missbrauchten deutschen Demokratie inzwischen nur noch von den freiheitlichen Kräften ernst genommen und verteidigt. Diese Tatsache ist eine wichtige Waffe im politischen Kampf, vor allem auch gegen die weiter voranschreitende Islamisierung. Gegen diese von mächtigen Kräften tolerierte und geförderte Islamisierung darf es keinen Millimeter Zurückweichen mehr geben. Das Grundgesetz ist dabei kein Hindernis, sondern eine Hilfe.

KULTURKAMPF   

Komplizierter und auch anspruchsvoller als der Wahlkampf, aber langfristig sogar noch wichtiger ist der Kulturkampf, den die freiheitlichen Kräfte in Deutschland schon deswegen führen müssen, weil ihre Gegner kulturell noch immer dominant sind. Kultur und Kunst stehen nicht mehr wie früher in Abhängigkeit von Kirche und Feudalherren, aber nun vom Staat. Diese Abhängigkeit ist in Deutschland besonders hoch, keine andere westliche Demokratie gibt so viel Geld für kulturelle Institutionen und für die Förderung von Kunstschaffenden aus wie Deutschland. Das hat seinen Preis: Fast die gesamte hochsubventionierte Kulturszene, deren Einfluss auf die höher qualifizierten bestimmenden Teile der Bevölkerung nicht unterschätzt werden sollte, ist der Propaganda von „Toleranz“, „Vielfalt“ und gegen „Populismus“ nicht nur erlegen, sondern betreibt diese aktiv mit.

Es ist illusorisch zu hoffen oder anzustreben, das wesentlich ändern zu können. So lange die Gelder fließen, wird die staatlich ausgehaltene Kulturszene ein treuer Bündnispartner der herrschenden Kreise, die sich gerne unter dem Codewort „Zivilgesellschaft“ selbst feiern, sein und bleiben. Doch weil die Missstände, die Lügen im Land und der Gesellschaft immer offener zu Tage treten, wird es Dissidenten geben. Der Schriftsteller Akif Pirinçci, der Historiker Jörg Baberowski, die Kabarettistin Lisa Fitz zählen schon jetzt dazu, andere werden noch zu diesem Kreis der Dissidenten hinzukommen. Doch das ändert nichts an der Aufgabe, zu der dominierenden Staatskultur erste Ansätze einer Gegenkultur zu schaffen und zu fördern. Dazu bedarf es keiner Kulturrevolution, sondern der Rückbesinnung auf das umfangreiche deutsche und westliche Kulturerbe. Und es erfordert die Kreation kultureller und künstlerischer Identitätsmerkmale einer selbstbewussten freiheitlich-patriotischen Volksbewegung: Eigene Medien, eigene Literatur, eigene Lieder, eigene Symbole und Feiern. Eines gibt es jedenfalls schon: eigene Foren im Freiheitsraum Internet. Das ermöglicht auch die Verbreitung dieses Diskussionsbeitrages.

Ein gutes, gesundes und kämpferisches Jahr 2017 wünscht der Verfasser.




Bayern-Präsident Hoeneß hetzt gegen AfD

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Kaum ist er aus dem Knast heraus und zum Präsidenten des FC Bayern München gewählt, reißt er seine Klappe wieder mächtig auf. Und faselt über Dinge, von denen er ganz offensichtlich rein gar nichts versteht. In einem Interview mit der Münchner tz meinte Uli Hoeneß, dass die Politiker der Alternative für Deutschland (AfD) „entlarvt“ werden müssten. Die AfD habe aus seiner Sicht bis heute noch „keine einzige Alternative“ aufgezeigt. Hoeneß hat mit Sicherheit noch nie das 96-seitige Grundsatzprogramm der AfD gelesen. Aber wer im Scharia-Staat Katar millionenschwere Sponsoren hat, sieht sich wohl in der Pflicht, auf eine islamkritische Partei einzutreten.

Im tz-Interview spricht er der AfD dreist die Fähigkeit ab, die drängenden Probleme lösen zu können, obwohl sie sich schon intensiv mit ihnen beschäftigte, als sie von den etablierten Parteien in der öffentlichen Diskussion noch hartnäckig geleugnet wurden:

„Die große Überraschung in diesem Jahr ist für mich, dass man Umfragen nicht mehr richtig trauen kann. Viele Personen in der Politik, die sich nur oberflächlich mit der Bevölkerung beschäftigen, wissen nicht, was die Menschen wirklich denken. Nur diese Tatsache lässt den Schluss zu, dass eine Partei wie die AfD überhaupt zu solchen Wahlerfolgen kommen konnte. Eine Partei, die so tut, als würde sie den Finger in die Wunde legen. Aus meiner Sicht haben sie bis heute allerdings noch keine einzige Alternative aufgezeigt. Für mich zählen ihre Politiker auch nur zu den Besserwissern, nicht den Bessermachern. Ich bin der Meinung, dass alles getan werden muss, um diese Leute zu entlarven.“

Für Hoeneß ist es also offensichtlich nicht wichtiger, dass die Probleme gelöst werden, sondern dass die Partei „entlarvt“ wird, die auf sie aufmerksam macht. Der ehemalige Knastbruder, dem durch die gönnerhafte Gefängnisleitung in Landsberg die Hälfte seiner Strafe von drei Jahren und sechs Monaten wegen Steuerhinterziehung von 28,5 Millionen Euro erlassen wurde, macht sich zum Büttel der etablierten Parteien. So spricht er sich dabei sogar auch noch für die Grünen aus, dass sie doch ihre verlorenen Wähler zurückbekommen mögen:

„Selten war eine Bundestagswahl wichtiger als die kommende, weil es eine richtungweisende wird. Es kommt sehr darauf an, ob die etablierten Parteien wie die CDU/CSU, die SPD oder auch die Grünen in der Lage sind, die Wähler zurückzuholen, die sie in den vergangenen Landtagswahlen verloren haben. Es ist sehr wichtig, dass wir in Europa keine rechten Mehrheiten kriegen. Deswegen wünsche ich mir, dass die etablierten Parteien die Bürger vernünftig vertreten.“

Was er sich alles wünscht. Leider übt so jemand wie Hoeneß über seine Stellung als Präsident des erfolgreichsten deutschen Fußballvereins Einfluß auf die vielen Fans aus, die dieser Club in Deutschland hat. Trotz seiner Steuerhinterziehung und seinen suchtartigen Aktienspekulationen in zigfacher Millionenhöhe ist er beim FC Bayern immer noch hochbeliebt.

Bei seiner erneuten Wahl zum Präsidenten gaben ihm am 25. November 98 Prozent der anwesenden Mitglieder ihre Stimme. In seiner Bewerbungsrede, in der er nach seinem Steuerskandal um eine zweite Chance bat, sagte Hoeneß, dass seine „Fähigkeit, in einer klaren Sprache und Aussprache Probleme auszusprechen“, in seiner Zeit im Knast „nicht verlorengegangen“ sei.

Diese „klare Sprache“ zeigte sich auch vor Weihnachten, als er den Ligakonkurrenten RB Leipzig martialisch zum „Feind“ erklärte, den man jetzt endlich „attackieren“ könne. Nun, im Fußball kann er hetzen, solange er will, aber warum mischt er sich in politische Dinge ein, die seinen Verein überhaupt nicht betreffen und von denen er augenscheinlich auch überhaupt keine Ahnung hat? Der 65-Jährige äußerte in seiner Bewerbungsrede:

„Der FC Bayern München ist ein wichtiger Teil dieser Gesellschaft und hat dort wichtige Aufgaben.“

Hoeneß glaubt wohl, dass er damit auch autorisiert sei, andere Parteien niederzumachen, was aber für den Präsidenten eines Fußballvereins eine klare Themaverfehlung und völlig unangemessen ist. Metzger, bleib bei Deinen Würsten, möchte man dem Wurstfabrikanten und Hobby-Politphrasendrescher zurufen. Ob es mittelfristig dem Ruf des FC Bayern schadet, wenn sich in diesem Jahr der politische Wind zugunsten der AfD dreht, bleibt abzuwarten.

Aber dieser Ruf hat aus der Sicht jedes Islamkritikers und Menschenrechtlers ohnehin arg gelitten, seitdem seine hochbezahlte Bundesligatruppe jeden Winter ein kostenloses Trainingslager in dem menschenverachtenden Scharia-Staat Katar macht, wo Gastarbeiter wie Sklaven behandelt werden und schon weit über tausend bei ihrer Arbeit an den WM-Stadien gestorben sind.

Katar ist auch seit 2012 dafür bekannt, weltweit islamische Terror-Organisationen finanziell und materiell zu unterstützen. Aber anstatt auf all diese Mißstände hinzuweisen, was eher die gesellschaftliche Pflicht eines großen Traditionsvereins wäre, schließt man dort lieber lukrative Werbedeals ab, wie Anfang dieses Jahres mit dem katarischen Flughafen Doha als neuem „Platin-Sponsor“. Vielleicht geht es Hoeneß auch wegen dieser millionenschweren Verträge mit Katar nicht darum, der Ursache für den islamischen Terror auf den Grund zu gehen und ihn zu beseitigen, sondern ihn zu verharmlosen:

„Wir brauchen wieder mehr Frieden. Wir müssen es schaffen, die Angst vor dem Terror wieder kleiner werden zu lassen.“

Schmutziges Geld stinkt für die Bayern-Bosse wie den Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge wohl ohnehin nicht. Bekanntlich wurde er Anfang Februar 2013 mit zwei geschenkten goldenen Rolex-Uhren aus Katar erwischt, die er unverzollt durch den Flughafen München schleusen wollte. Außer der Zollgebühr brummte ihm das Landgericht München II 140 Tagessätze zu je 1785 Euro auf, insgesamt 249.900 Euro, womit Rummenigge nun vorbestraft ist.

Unvergessen ist auch, wie er zum Empfang des Emirs von Katar in München mit einer roten Geschenktüte an unserer Protestdemo vorbei ins Prinz-Carl-Palais dackelte, wo Seehofer und eine Abordnung von Managern mit dem Terror-Emir über Geldgeschäfte redeten. Gernot Tegetmeyer war damals als Journalist dabei und fotografierte dieses unwürdige Schauspiel.

Vielleicht ist aber dieses plumpe Bashing des Heuchlers Hoeneß sogar eine gute Wahlempfehlung für viele Menschen in Deutschland, die den für sie arrogant erscheinenden FC Bayern ohnehin nicht mögen und nach dieser unerträglichen Attacke möglicherweise noch mehr Sympathien für die AfD entwickeln.
Über dieses Kontaktformular kann man dem FC Bayern die Meinung zum AfD-Bashing seines Präsidenten mitteilen.




Deutschland, es ist Zeit umzusteuern

In Deutschland hält man sich gerne für modern und wähnt sich an der Spitze des Fortschritts. Und das nicht nur technologisch. Vor allem moralisch und politisch fühlen sich die administrativen, kulturellen und medialen Eliten dieses Landes als Avantgarde der historischen Entwicklung. Schließlich ist man international, europäisch und multilateral, immer gesprächsbereit, sozial und weltoffen. Doch diese gefühlte Modernität ist Selbstbetrug. Sie beruht auf der naiven Annahme, dass die hierzulande verinnerlichten politischen Werte und Ideale tatsächlich zukunftsweisend sind und die Weltgeschichte mit unaufhaltsamer Logik auf deren letztliche Durchsetzung und Instanziierung hinausläuft. Diese verzerrte Weltwahrnehmung entbehrt allerdings jeder sachlichen Grundlage.

Denn die vorgebliche ideologische Modernität, in der sich weite Teile der deutschen Meinungsmacher und Meinungsverwalter sonnen, ist das Produkt der unmittelbaren Nachkriegszeit, also einer historisch einmaligen Ausnahmesituation. Wie rückwärtsgewandt die sich progressiv wähnende deutsche Ideologie tatsächlich ist, zeigt sich an drei entscheidenden Dimensionen staatlichen Handelns: der Sozial-, der Innen- und der Außenpolitik… (Fortsetzung bei Alexander Grau im CICERO!)