Anschlag auf Pegida Duisburg-Teamleiter

In der Nacht auf den heutigen Mittwoch ist auf das Haus und das Fahrzeug des Pegida Duisburg-Teamleiters Marco Schneidereit ein Anschlag verübt worden. Gegen zwei Uhr morgens wachte er durch das Geräusch von klirrenden Scheiben auf. Als er in seine Küche kam, sah er alles mit grüner Farbe vollgeschmiert. Unbekannte hatten Farbbomben mit Pflastersteinen durch die Scheiben geschmissen. Vor dem Haus brannte sein Auto. Es braucht nicht lange spekuliert werden, aus welcher politischen Richtung die Verbrecher kommen.

(Von Michael Stürzenberger)

Schneidereit rief sofort die Polizei, die sich an die Spurensicherung machte. Das Presseportal der Polizei Duisburg gab folgende Mitteilung heraus:

In der Nacht zum Mittwoch (18. Januar) warfen unbekannte die Scheiben eines Hauses auf der Eichelkampstraße in Wehhofen ein. Es flogen Farbbeutel und der vor dem Haus stehende Wagen wurde durch ein Feuer beschädigt. Die Bewohner des Hauses sind gegen zwei Uhr vom Klirren der Scheiben geweckt worden. Den Brand im Fahrzeuginneren konnten die Anwohner (48 und 23) Jahre selbst löschen. Die Polizei sucht jetzt Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0203/2800 entgegen.

Fotos des Anschlags:

Zum Anschlag auf Pegida-Nürnberg-Teamleiter Gernot H. Tegetmeyer und zu über einem Dutzend weiterer Attacken in Nürnberg sowie Fürth hatten sich auf Indymedia die „Anti“-Faschisten bekannt. An seinem Fahrzeug, an dem alle vier Reifen zerstochen wurden, stellte die Polizei Spuren sicher. Daher ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Täter geschnappt werden können.

Es ist allerhöchste Zeit, dass der missbrauchte „Kampf gegen Rechts“ in „Kampf gegen Extremismus“ umbenannt wird und dann alle Extremisten bekämpft werden: In erster Linie die größte Gefahr für Deutschland, die Killer aus dem islamischen Fundamentalismus. Gleich danach die schlimmsten Gewaltverbrecher in unserem Land, die Linksextremisten. Und dann die gewalttätigen National-Sozialisten, die eigentlich auch Linksextremisten sind. Zudem muss der politisch motivierte Kampf gegen demokratische Patrioten, deren völlig legitime bürgerlich-konservativ-rechte Einstellung völlig zu Unrecht als „extremistisch“ verunglimpft wird, unverzüglich eingestellt werden.