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„Mein Führer [Erdogan], gib uns den Befehl und wir zerschlagen Deutschland“

Die türkische Kolonisationsbehörde für Deutschland, DITIB, die Deutschlands über Jahrhunderte gewachsene kulturelle Identität planmäßig durch Moscheebauten zerstört und mit der die Hansestadt Hamburg einen Staatsvertrag abgeschlossen hat, kommt nicht aus den Schlagzeilen heraus.

Vor kurzem waren in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz auf Betreiben der Bundesanwaltschaft die Wohnungen von vier DITIB-Imamen durchsucht worden, die im Auftrag der türkischen Religionsbehörde Diyanet Spionage betrieben haben sollen. Dies hatte „Empörung“ türkischer Politiker zur Folge, da: „die Ditib seit Jahrzehnten unverzichtbar wichtige Arbeit leistet. Hierbei hat sich gerade die theologische Anbindung an die türkische Diyanet als goldrichtig erwiesen.“ Statt dass Deutschland dafür „Dank und Respekt“ zolle, werde die Ditib „mit juristischen Repressalien eingeschüchtert“.

Jetzt sind zwei weitere Fälle öffentlich geworden, die den Nicht-Demokratie kompatiblen Eindruck der imperialistischen türkischen Organisation bestätigen, wie der NDR berichtet (siehe Video oben):

Bei Facebook haben Reporter von Panorama 3 Beispiele für demokratiefeindliche Parolen im DITIB-Umfeld gefunden.

Dort postete etwa der Vorsitzende des DITIB-Moscheevereins in Hamburg-Wilhelmsburg, Ishak Kocaman, ein Bild mit folgendem Zitat: „Demokratie ist für uns nicht bindend. Uns bindet der Koran.“ Unsere Interviewanfragen dazu an DITIB blieben bisher unbeantwortet.
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Ein junger Mann, der nach eigenen Angaben für DITIB in der Jugendarbeit aktiv ist, postet ein Video von einer Fahrt nach Mekka. Auf seiner Facebook-Seite feiert er Erdogan als Kriegsherrn und droht offen: „Mein Führer, gib uns den Befehl und wir zerschlagen Deutschland.“ Was sagt DITIB-Funktionär Kocaman dazu? „Das sind Jugendliche, die vielleicht etwas ein bisschen emotional geschrieben haben. Die Tatsachen sind immer wichtiger, da passen wir schon auf“, sagt er im Gespräch mit Panorama 3.

Siehe auch diesen Artikel dazu im Fokus.

Der zweite Fall spielt in Kassel. Aktuell ist ein Video im Internet aufgetaucht, in dem der Imam der Kasseler DITIB-Gemeinde in Oberzwehren zum Märtyrer-Tod aufruft. Die Predigt wurde bereits im Juli vergangenen Jahres nach dem gescheiterten Putschversuch in der Türkei gegen die Regierung Erdogan bei einer Kundgebung auf dem Kasseler Königsplatz aufgenommen. (Weiter bei hna.de)

Zum Abschluss noch ein Schmankerl. Der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Gökay Sofuoglu (der gerne mal Aktionen gegen die AfD ins Leben ruft, an anti-israelischen Hass-Demonstrationen teilnimmt und rassistische Ausländerquoten fordert) bezeichnet die DITIB als „einzige gemäßigte islamische Organisation in Deutschland“. Da möchte man dann gar nicht wissen, was sich bei den anderen Mohammedaner-Organisationen alles so im Verborgenen abspielt.

Für März hat sich Möchtegern-Kolonialherr Erdogan zu einem Besuch seiner Truppen in Deutschland angekündigt. Im Internet gibt es dazu bereits eine Petition: „Erdogan-Auftritt verhindern – Nein zu Propaganda für Diktatur und Todesstrafe“. Mehr zum Thema türkischer Imperialismus in Europa gibt es hier.