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Sahm: Nazis am Judenhass des Islams schuld

Der in Israel lebende Nahost-Korrespondent Ulrich W. Sahm, der für die deutschen Medien n-tv, Weser-Kurier, Hannoversche Allgemeine und Neue Ruhr Zeitung berichtet, hat bei haolam den Artikel „Hitlers Erbe in der arabischen Welt“ veröffentlicht. Darin führt er den Judenhass des Islams hauptsächlich auf den Einfluss der National-Sozialisten zurück, die bekanntlich durch den Pakt mit dem Großmufti Amin al-Huseini eng mit Mohammedanern in Europa zusammenarbeiteten. Sahm sieht den Antisemitismus, der jetzt über die Flüchtlingswelle aus islamischen Ländern nach Deutschland schwappt, als ein unheilvolles Erbe der Nazis.

(Von Michael Stürzenberger)

Es soll also irgendwie wieder einmal die allgegenwärtige deutsche „Schuld“ sein, die jetzt wie ein Bumerang mit den judenhassenden Moslems zu uns zurückfliegt. Die abgrundtiefe Wut, mit der Israel seit knapp 70 Jahren überzogen wird, darf wohl in dieser Betrachtungsweise nicht aus dem Islam selber kommen, sondern müsse quasi als böse Saat von den Nazis in die unschuldigen Herzen der ansonsten ach so friedlichen Mohammedaner gelegt worden sein. Sahm schreibt:

Angesichts der Flüchtlingswelle aus Syrien, dem Irak und Nordafrika wäre es dringend erforderlich, endlich wahrzunehmen, dass der nach Deutschland mitgebrachte militante Antisemitismus primär kein religiös motivierter Judenhass ist. Es handelt sich vielmehr um ein Zurückschwappen der mörderischen antisemitischen Ideologie, die der Mufti von 1941 bis Kriegsende 1945 von Berlin aus in die arabische Welt getragen hat.

Sahm meint also, dass der in Berlin residierende Großmufti mit dem Judenhass der Nazis indoktriniert worden sei und dies in die islamische Welt weiterposaunt habe. Dies ist aber eine falsche Annahme. Der Hass auf Juden ist seit 1400 Jahren fester Bestandteil des Islams, und zwar seit Mohammed auf dem Gebiet des heutigen Saudi-Arabiens wütete. Ulrich W. Sahm betreibt hier eine gefährliche Verharmlosung dieser „Religion“.

Wahr ist vielmehr, dass sich damals mit den National-Sozialisten und den Mohammedanern Brüder im Geiste getroffen haben. Nicht nur, was den Judenhass betrifft, sondern auch die totalitäre Weltanschauung, das Führerprinzip, das Herrenmenschendenken, die Verherrlichung des Kampfes und des Krieges, den alleinigen unumschränkten Herrschaftsanspruch, die Abwertung Andersdenkender (bzw. Andersgläubiger) und die Unterwerfungs- sowie Tötungslegitimation gegenüber ihnen.

Im Islam ist der Hass auf Juden von den frühen Jahren an fest einprogrammiert. Der selbsternannte „Prophet“ Mohammed konnte es nicht ertragen, dass die intelligenten Juden seine neue „Religion“ nicht akzeptieren wollten und sie als Betrug identifizierten. Mohammeds ganzer Zorn darüber entlud sich in üblen Diffamierungen („Affen und Schweine“, Sure 5 Vers 60) und Verfluchungen (9:30). Juden und Christen werden von ihm als „Ungläubige“ bezeichnet (5:17), die unmittelbar von den 27 klaren Tötungsbefehlen des Korans betroffen sind. Zudem droht er den Juden in Sure 62, Vers 7 direkt mit dem Tod:

„Sprich: O ihr, die ihr euch zur jüdischen Religion bekennt, wenn ihr glaubt, dass ihr vorzugsweise vor anderen Menschen Freunde Allahs seid, so wünscht euch den Tod, wenn ihr wahrhaftig seid. Sie wünschen ihn sich aber nicht, weil ihre Hände keine guten Werke vorausgeschickt haben; doch Allah kennt die Frevler. Sprich: Der Tod, dem ihr zu entfliehen sucht, wird euch sicher treffen, und dann werdet ihr vor den gebracht, welcher das Geheime wie das Offenbare weiß, und er wird euch anzeigen, was ihr getan habt.“

Die zügellose Wut Mohammeds entlud sich im Jahr 627 in Medina in einer wahren Mord-Orgie, bei der etwa 800 Juden die Köpfe abgeschlagen wurden. Der Blutrausch ging von morgens bis abends. Zudem hinterließ Mohammed in den Hadithen unmissverständliche Tötungsbefehle, die auch in der Charta der Terror-Organisation Hamas hinterlegt sind. Auszug aus Artikel 7:

Der Prophet – Andacht und Frieden Allahs sei mit ihm, – erklärte: Die Zeit wird nicht anbrechen, bevor nicht die Muslime die Juden bekämpfen und sie töten; bevor sich nicht die Juden hinter Felsen und Bäumen verstecken, welche ausrufen: Oh Muslim! Da ist ein Jude, der sich hinter mir versteckt; komm und töte ihn!

Diese Charta wurde übrigens von Ulrich W. Sahm auf deutsch übersetzt und veröffentlicht. Leider erkennt er die daraus ersichtliche aggressive totalitäre Gesinnung, die auf die Vernichtung Israels und Tötung sowie Vertreibung der Juden abzielt, nicht als islamisch an, sondern als eine Art „Missbrauch“ des Islams. So kommt er auch zu diesen falschen Schlussfolgerungen:

Islamisten rufen zwar bei Anschlägen „Allahu Akbar“ und berufen sich auf einschlägige Verse aus dem Koran. Doch die hetzerischen Karikaturen in arabischen Publikationen folgen nach wie vor unverändert dem Vorbild des „Stürmer“ und seinem „Blut und Boden“-Furor – es ist die Ideologie des mörderischen Judenhasses, die der Mufti ab 1941 in alle arabischen Staaten von Marokko bis in den Irak verbreitete. Wenn heute in Deutschland bei Anti-Israel-Demonstrationen „Hamas, Hamas, Juden ins Gas!“ gebrüllt wird, handelt es sich um ein Erbe der Nazis.

Eine Übertragung der Werke Cohens ins Deutsche und eine solide wissenschaftliche Aufarbeitung der Ursachen und Hintergründe des Antisemitismus in der arabischen Welt wäre angesichts der seit Jahren virulenten Re-Migration der mörderischen nationalsozialistischen Ideologie innerhalb muslimischer Communities dringend notwendig.

Zu uns kehrt nicht der Judenhass der Nazis zurück, sondern es begegnet uns der originale Judenhass des Islams. Die Nazis haben die Moslems in ihrem Judenhass lediglich bestätigt, aber nicht initialisiert. In vielen islamischen Ländern inklusive der Türkei verehren Moslems Hitler wegen seines Judenhasses und kaufen emsig „Mein Kampf“, da er in gewisser Wiese eine Wiedergeburt von Mohammed ist. Nicht umsonst bezeichnete der Islam-Kenner Winston Churchill den Koran als das „Mein Kampf des Propheten Mohammed“.

Die Karikaturen und Hetzschriften in der islamischen Welt gegen Juden entspringen der gleichen kranken Phantasie, die auch die National-Sozialisten beherrschte. Hier wird aber nichts kopiert, sondern es wütet der gleiche Ungeist. Wenn die Analyse der irrationalen Gewaltexzesse gegen Israel und in allen anderen Gegenden dieser Welt, an denen die Ausbreitungsgelüste des Islams auf andere Zivilisationen, Kulturen und Religionen prallen, nicht exakt und scharf an der Ideologie des Islams orientiert ist, begeht man schwere Fehler und ist nicht in der Lage, das Problem endgültig zu lösen.

Ich habe Ulrich W. Sahm Ende Januar 2009 bei dem von der Münchner Volkshochschule veranstalteten Seminar „Israel in den Medien“ in Starnberg kennengelernt. Damals produzierte ich für das Bayern Journal eine TV-Reportage, die auf RTL Bayern zu sehen war und in der auch die Redakteurin und Filmemacherin Esther Schapira („Der Tag, als Theo van Gogh ermordet wurde“) vom Hessischen Fernsehen zu Wort kommt. Ulrich W. Sahm beschreibt darin (von 8:10 bis 9:04) eine „fanatische Hass-Ideologie“, die das Töten der Feinde lehre und dabei auch zu Selbstmordattentaten anstachele. Dies gehe aber „vom Staat“ aus, sei „politisch motiviert“ und „missbrauche die Religion“. Das Video haben bei Youtube bisher fast 16.000 Zuschauer gesehen:

Leider hat sich Ulrich W. Sahm, den ich ansonsten als Journalisten sehr schätze, seit damals in seiner falschen Beurteilung des Islams nicht weiterentwickelt. Ich tauschte mich mit ihm jetzt über seine aktuelle Veröffentlichung aus und musste feststellen, dass er weiterhin davon überzeugt ist, dass der heutige Antisemitismus bei Moslems von der Nazi-Ideologie geprägt sei. Doch auch der Wissenschaftler und Journalist Bassam Tawil geht in seinem aktuellen Artikel „Der Islamische Dschihad und Frieden mit den Juden“, veröffentlicht beim Gatestone Institut, vom islamisch begründeten Hass auf Juden aus.

Schon damals bei dem Seminar in Starnberg wurde klar, was der wirkliche Grund für all die Gewalt und die Kriege ist: Der fundamentale Islam, der Koran, die Hadithe und das Vermächtnis des Propheten Mohammed. In Teil 2 unserer damaligen TV-Reportage wird dies besonders in den Interviews mit Esther Schapira klar (ab 2:04). Sie beschreibt, dass der Hass von den Mohammedanern auf ihre Kinder übertragen wird, in dem sie als Märtyrer und Selbstmordattentäter erzogen werden:

Ulrich W. Sahm befindet sich gerade auf einer Vortragsreise durch Deutschland. Heute Abend bietet sich in Hannover um 20 Uhr die Möglichkeit, mit ihm unter anderem über diese Problematik zu sprechen:

In dem Artikel von Ulrich W. Sahm finden sich aber auch noch hochinteressante Infos über Mahmud Abbas, Politiker der Fatah, Vorsitzender der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) und seit 23. November 2008 Präsident des „Staates Palästina“:

In seiner Doktorarbeit leugnet Abbas den Holocaust und behauptet, dass „bestenfalls“ zwei Millionen Juden von den Nazis umgebracht worden seien. Gaskammern habe es in Auschwitz nicht gegeben. In einem weiteren Buch schrieb Abbas über die geheime „Kooperation der Juden mit den Nazis“.

Akribisch recherchierte Abbas jede Kooperation zwischen Zionisten und den Nazis, um darzustellen, dass die Deutschen die Auswanderung von Juden nach Palästina ermöglicht haben. Abbas gibt damit den Nazis die Mitschuld am jüdischen „Landraub“ in Palästina. Er macht zudem die Zionisten zu Mittätern an den Massenmorden an Juden, weil so mehr Juden den Zionisten nach Palästina gefolgt seien. Er behauptet also einerseits, dass es eigentlich keinen Holocaust an Juden gegeben habe und andererseits, dass die Zionisten an den schlimmsten Verbrechen der Nazis aktiv beteiligt gewesen seien.

Mit diesem, auch von anderen arabischen Politikern gerne gebrauchten Widerspruch schützt sich Abbas vor Vorwürfen, ein Antisemit zu sein und stellt gleichzeitig die heutigen Israelis (Zionisten) auf eine Stufe mit den Nazis. Dass Juden an den Verfolgungen und ihrem Tod selber schuld seien, ist Teil des palästinensischen Narrativs, wenn sie ihre mörderischen Terroranschläge gegen Israelis/Zionisten rechtfertigen.

Von israelischen oder anderen ausländischen Besuchern auf die Holocaustleugnung in seiner Doktorarbeit angesprochen, fragt Abbas stets in die Runde: „Hat jemand das Buch gelesen?“ Wenn sich erwartungsgemäß niemand meldet, geht er unwidersprochen zum nächsten Thema über.

Es ist ein ungeheuerlicher Skandal, dass die SPD ausgerechnet am Tag der Reichspogromnacht, dem 9. November 2012, eine „strategische Partnerschaft“ mit dieser Terror-Organisation Fatah des Mahmud Abbas bekanntgab und auch noch betonte, dass man „gemeinsame Werte“ teile. Ich hatte dies damals in einem PI-Artikel thematisiert und symbolisierte dabei die ungeheure Tragweite dieser verhängnisvollen Zusammenarbeit mit dem Hakenkreuz, das auch für den irrationalen Judenhass des National-Sozialismus steht und am 9. November 1938 Pate für die Zerstörungswut gegen Synagogen und Juden war.

Dies hatte ich mit der fatalen Fehlentscheidung der SPD am 9. November 2012 verglichen, mit einer judenhassenden Terror-Organisation eine Partnerschaft einzugehen. Die Justiz sah darin aber das Verwenden eines verfassungsfeindlichem Symbols, mit dem die damalige SPD-Generalsekretärin Nahles diffamiert werde. Ich musste nach zwei verlorenen Gerichtsinstanzen 4800 Euro Geldstrafe zahlen, obwohl ich das Hakenkreuz dem SPD-Symbol nur in dem Vergleich der beiden geschichtlichen Ereignisse gegenüberstellte (jetzt ein weißer Fleck):

Aus solchen Urteilen spricht die fatale Unkennntnis von Richtern und Staatsanwälten über die brandgefährliche totalitäre Ideologie, mit der wir es zu tun haben. Nun, ich bin es seit Jahren gewohnt, von der Justiz zu Unrecht abgeurteilt zu werden, wenn es um den Islam geht.

Dies könnte am kommenden Donnerstag weitergehen, wenn es zusammen mit drei Mitstreitern in die vierte Verhandlung (1. Instanz Freispruch, 2. Instanz Freispruch, Revision der Staatsanwaltschaft vor dem Oberlandesgericht, Rückverweis ans Landgericht) um das Islam-Aufklärungs-Plakat mit Himmler geht. Vorgeworfen wird uns wieder einmal das „Zeigen verfassungsfeindlicher Symbole“ bei einer öffentlichen Kundgebung, und zwar bei „Islam ist Monokulti“ am 29.9.2011. Dort war dieses Plakat vor Beginn der Kundgebung nach dem Auspacken und Hochheben höchstens eine halbe Minute lang zu sehen, bis uns anwesende Kripobeamte rasch anwiesen, es herunterzunehmen:

Man wollte uns in zwei Instanzen vorwerfen, dass auf der Uniform Himmlers verfassungsfeindliche Symbole erkennbar gewesen wären, was aber durch Unschärfe, bedingt durch die starke Vergrößerung des Motives auf Plakatgröße, eindeutig nicht der Fall war. Dies wurde auch durch diverse Zeugenaussagen bestätigt.

Jetzt will man uns sozusagen mit der letzten juristischen Patrone erledigen, indem man behauptet, dass alleine schon die Person Himmlers nicht hätte gezeigt werden dürfen. Dies ist aber falsch, denn das bildliche Verbot bei öffentlichen Kundgebungen bezieht sich ausschließlich auf die Person Hitler. Wir werden nächste Woche sehen, was der Rechtsstaat in unserem Lande noch wert ist:

Donnerstag, 9. März, 9 Uhr
Landgericht München I
Sitzungssaal B 279, 2. Stock
Nymphenburger Straße 16
München

Wenn sich auch in diesem Fall die Staatsanwaltschaft als verlängerter Arm des Bayerischen Justiz- und Innenministeriums durchsetzen sollte, haben wir den nächsten Skandal in diesem Land. Weil die etablierte Politik nicht willens oder fähig ist, das Problem zu identifizieren, soll der klaren Islam-Aufklärung ein Riegel vorgeschoben werden. Damit schützt man indirekt den Islam, wodurch langfristig die Sicherheit Deutschlands fahrlässig aufs Spiel gesetzt wird.