1

Das deutsche Volk

Seit Höcke wissen wir, dass es verboten ist, sich positiv mit dem eigenen Land, mit den positiven Aspekten deutscher Geschichte, mit den überaus zahlreichen in Deutschland hervorgebrachten kulturellen Errungenschaften zu identifizieren. Sogar in der AfD gilt dies offenbar nun schon als „Nähe zum Nationalsozialismus„. Auf der einen Seite redet man uns ein, es gäbe “die Deutschen” nicht, die autochthonen Deutschen seien nur Bevölkerungsteile, “die schon länger hier leben”. Das deutsche Volk gibt es nicht.

(Von Selberdenker)

Dem folgend gibt es Bestrebungen, dem Souverän des deutschen Staates, der Gemeinschaft der deutschen Staatsbürger, vorerst auf kommunaler Ebene, die Souveränität zu entziehen, indem man einfach auch alle Ausländer wählen lässt. Für NRW bedeutet dies sehr konkret, dass Türken, auch ohne deutschen Pass, die Zusammensetzung eines deutschen Parlamentes mitbestimmen dürfen. Selbstverständlich auch der sehr hohe Anteil der Anhänger Erdogans darf dann in ihrem Sinne die Geschicke unseres Landes mitbestimmen. Aydan Özoguz (SPD), Angehörige einer türkischen Islamistenfamilie und „Beauftragte für Migration, Flüchtlinge und Integration“ unter Merkel, fordert dies mit der Begründung, „die Integration fördern“ zu wollen. Welch ein Witz angesichts der verfestigten Realität türkischer Parallelgesellschaften in Deutschland. Es lacht aber niemand. Selbstverständlich spekulieren SPD und GRÜNE hier auch auf zusätzliche türkische Wählerstimmen für sich – jedenfalls solange keine Islam- oder Türkenpartei in Deutschland zu ihrer Konkurrenz wird. Am Ende steht hier jedoch islamisch dominierte Okkupation, nicht Integration. Deutsche Souveränität wird negiert und somit aufgelöst.

Auf der anderen Seite werden “die Deutschen” – ausdrücklich nur die autochthonen Deutschen und eben nicht die „Migrationshintergründler“ mit deutschem Pass – über Generationen hinweg bequem in Sippenhaft für die NS-Zeit genommen. Hier gibt es das deutsche Volk dann plötzlich wieder! Zumutungen erträgt man nämlich leichter, wenn man sich exklusiv für schuldig hält. Deshalb ist es so wichtig, das geerbte Schuldgefühl am Leben zu halten. Wer das kritisiert, gehört „angebräunt“ und, mit dieser Legitimation, dann zügig beseitigt.

Wer ist eigentlich „schuldig“? Die siebzigjährige Rentnerin, die in deutschen Städten die Mülleimer nach Verwertbarem durchsucht, um ihre Rente aufzubessern und sich darüber wundert, dass irgendwelche Dahergelaufenen, meist gesunde junge Kerle aus Nordafrika, neuerdings feixend an jeder Ecke stehen, die vom deutschen Staat, wie selbstverständlich, rundum vollversorgt werden? Autochthone Alleinerziehende, die sich für ihr Hartz IV nackt machen müssen, Papierkrieg inklusive, die sich seit Jahresanfang 2017 über 2,- (in Worten: zwei) Euro Kindergelderhöhung freuen sollen, während für angeblich minderjährige dahergelaufene Kerle aus Irgendwo, ohne Pass, ohne ein einziges Stück Papier, in diesem Jahr problemlos vier Milliarden Euro, teils für individuelle pädagogische Vollbespaßung, locker gemacht werden? Dazu noch Nullzinsen auf der Bank. Das alles zu tolerieren, dazu braucht man schon einen dicken fetten Schuldkomplex, oder?

Also gibt es das deutsche Volk einerseits nicht, andererseits doch – wie es die Herrschenden eben gerade brauchen. Am Reichstag steht in großen Lettern: „DEM DEUTSCHEN VOLKE“. Es wird nicht wenige in diesen Reichstag Gelangte geben, die die Inschrift gerne ersetzen würden. Zum Beispiel mit: „DER BEVÖLKERUNG“. Noch liegt es an uns, das abzuwenden.

Um nicht „angebräunt“ zu werden: Lebendige Erinnerungskultur geht auch sehr gut ohne konservierten Schuldkult – sie wäre dann aber heilsam und kein Spaltungs- und Erpressungswerkzeug für die Herrschenden mehr.