Wer sich mit Volksgruppen, nationalen oder ethnischen Gemeinschaften, befasst, stößt bald auf eine „alte Frage im neuen Europa“, wie der Südtiroler Minderheiten-Experte Christoph Pan einmal treffsicher feststellte, nämlich auf die nach den autochthonen Minoritäten.  „Alte Frage“, weil sie mit der Formung der „nationalen Idee“ sowie der Herausbildung der Nationalstaaten aufkommt und schließlich Resultat rigider Sieger-Grenzziehung ist: nach dem Ersten Weltkrieg, bei der weder auf Selbstbestimmung noch auf die 14 Punkte des amerikanischen Präsidenten Wilson Bedacht genommen wurde, sondern man die Grenzen willkürlich und nicht nach der Sprach- oder Volkszugehörigkeit zog. Ebenso wie nach dem Zweiten Weltkrieg, da man sie, soweit es Deutsche und Ungarn betraf, mittels „Bevölkerungstransfers“ – will sagen: Vertreibung – ein für alle Mal zu beantworten suchte.

(Von Reynke de Vos)

Seit dem Zusammenbruch des Kommunismus, dessen Regime jede nationale Minderheit zugunsten der „Entwicklung eines neuen Menschentypus“ einzuschmelzen trachtete, zeigt(e) sich vielerorts, welche Explosivkräfte unter der Decke schlummer(te)n: Man denke beispielsweise an die seinerzeit nur durch Nato-Bombardement in Serbien gestoppte „ethnische Flurbereinigung“, welche Belgrad im Kosovo  beabsichtigte. Oder eben an Konflikte, die wegen magyarischer Volksgruppen zwischen Ungarn und seinen Nachbarn stehen, besonders zwischen Budapest und Pozsony (Bratislava/Pressburg) sowie Bukarest.

So ist trotz der seit geraumer Zeit verbesserten Beziehungen zwischen Ungarn und der Slowakei noch immer das umstrittene slowakische Sprachgesetz im Kern in Kraft, das von den hauptsächlich in der Südslowakei beheimateten ethnischen Ungarn und von Budapest zurecht kritisiert wird, wenngleich durch eine leichte Novellierung die Möglichkeiten der Verwendung der Minderheitensprachen im Verkehr mit Behörden erweitert worden sind Die Novelle, die seinerzeit auf Initiative des von der slowakisch-ungarischen Mischpartei Most’-Híd  gestellten Vizepremiers Rudolf Chmel zustande kam, sieht auf kommunaler und regionaler Ebene einen Volksgruppenanteil von 15 (statt bis dato 20) Prozent vor. Der Pferdefuß dabei: Sie gilt allerdings nur dort, wo dieser Anteil in zwei Volkszählungen bestätigt worden ist, deren nächste erst 2021 stattfindet. Womit daher faktisch das alte, restriktive Sprachengesetz noch immer in Kraft ist.

Vice versa  ist jenes ungarische Gesetz strittig, das die Staatsbürgerschaft auch Personen erteilt, die keinen dauerhaften Wohnsitz in Ungarn haben.  Hauptzielgruppe sind die mehr als zwei Millionen Magyaren in den Nachbarländern, Nachfahren jener Trianon-Ungarn, die infolge des Friedensvertrags von 1920 zu Minderheiten wurden: in Rumänien (1,4 Millionen), in der Slowakei (550.000), in der (Karpato-)Ukraine (150.000), in Serbien (290.000), Kroatien (17.000), Slowenien (8000) und Österreich (40.000 Muttersprachler, laut Volkszählung 6500).

Das ungarische Staatsbürgerschaftsgesetz, novelliert mit Zustimmung aller im Parlament vertretenen Parteien – bei nur drei Gegenstimmen aus den Reihen der Sozialisten – ist umstritten in der EU. Doch mit keinem anderen Nachbarstaat außer der Slowakei liegt Ungarn wegen dieses Gesetzes in ernsthaftem Streit, nicht einmal mit Rumänien. Im Gegenteil: Bukarest verfolgt in der Staatsbürgerschaftsfrage dieselbe Politik und lässt ethnischen Rumänen, die in der benachbarten Republik Moldova zwei Drittel der Gesamtbevölkerung (knapp 4 Millionen) stellen, die rumänische zuteilwerden.

Doch auch über dem rumänisch-ungarischen Verhältnis, das sich mit Amtsantritt der Regierung Orbán unerwartet spannungsfrei gestaltete und von einem zuvor ungekannten Kooperationsgeist gekennzeichnet war, sind wieder Wolken aufgezogen. Ursache: Entgegen allen offiziellen Verlautbarungen aus Bukarest setzt Rumänien vor allem den ethnischen Ungarn im Lande zu, insbesondere dort, wo die der Zahl nach größten magyarischen Bevölkerungsanteile zu verzeichnen sind: im Kreis Mures  immerhin 40 Prozent, im Kreis Covasna (Kovászna) 74 und im Kreis Harghita sogar 85 Prozent. Bukarest plant Makroregionen, womit die traditionellen Siedlungsgebiete der Magyaren zerschnitten und hauptsächlich auf die Nordwestregion Somesana, die Westregion Apu?eana und die Zentralregion Muresana aufgeteilt würden. Folge: Die ethnische Zusammensetzung würde damit so sehr verkehrt, dass selbst die bisher in Mehrheitsposition befindlichen Székler  in ihren kompakten Siedlungsgebieten (Székelyföld) in die Minderheit gerieten. Trotz aller sonstigen politischen Zwietracht  wissen sich die rumänischen Ungarn-Verbände und Ungarn-Parteien darin einig, dass die Verwirklichung des rumänischen Vorhabens auf Assimilation der Magyaren hinausliefe – ein Ziel, das nahezu alle  Regierungen Rumäniens seit Trianon verfolgten. An den etwa 60.000 Csángos, der vornehmlich im Kreis Bacau  beheimateten altungarischen Minderheit katholischen Bekenntnisses in gänzlich orthodoxem Umfeld, zeigt sich seit vier Generationen, was Assimilierung bedeutet:  allmähliche Verschmelzung mit der Staatsnation.

In Siebenbürgen gibt ein weiterer Vorgang seit Wochen Anlass zu Besorgnis.  So wies Zsolt Árus vom Nationalrat der Székler mehrfach auf Fälle hin, in denen ein in Bukarest eingetragener „Verein für Bürgerrechte“  ungarische Bürgermeister im Széklerland dazu aufforderte,  ungarische Aufschriften an Gemeindehäusern und Kommunaleinrichtungen ebenso zu entfernen wie Traditionssymbole der Minderheit, wie beispielsweise der Székler-Flagge, zu entfernen.  Folgen Bürgermeister dem nicht, werden sie von besagtem Verein verklagt. Für 2016 waren 59 solche Fälle zu verzeichnen gewesen. In aller Regel entscheidet die rumänische Justiz erst- und zweitinstanzlich zugunsten des klagenden Vereins. Wenngleich im geltenden rumänischen  Minderheitengesetz festgelegt ist, dass bei einem Anteil von 20 Prozent Minderheitenangehörigen an der Gesamtbevölkerung  zweisprachige Ortsschilder und Aufschriften vorhanden sein müssen.  In Rumänien wird damit klar gegen das von Bukarest 1998 ratifizierte  Rahmenabkommen zum Schutz nationaler Minderheiten verstoßen.

Indes sind sich Bukarest und Budapest weitgehend einig, wenn es um die Interessen ihrer jeweiligen Minderheiten in der Karpato-Ukraine geht. Dort stellen die Magyaren mit 151.000 Personen zwölf und die 32.000 ethnischen Rumänen 2,6 Prozent der Bevölkerung.

Einem gedeihlichen serbisch-ungarischen Nachbarschaftsverhältnis stand einst das unter Serbiens vormaligem Präsidenten Boris Tadic erlassenen Restitutionsgesetz entgegen, das am Kollektivschuld-Prinzip festhielt und daher Nachfahren vertriebener Volksdeutscher und Magyaren von der Entschädigung für enteignetes Hab und Gut ausschloss. Der damalige ungarische Außenminister János Martonyi hatte daher daher unumwunden angekündigt, Budapest werde sein Veto einlegen, wenn im Europäischen Rat über den EU-Kandidatenstatus für Serbien befunden werde, sollte Belgrad das Gesetz, das er „moralisch, rechtlich und politisch unannehmbar“ nannte, belassen wie es war. Daraufhin wurde es im Belgrader Parlament mit großer Mehrheit novelliert und damit den Budapester Einwänden Rechnung getragen, womit sich nicht nur das Nachbarschaftsverhältnis besserte, sondern Ungarn sich – zusammen mit mehreren Nachbarstaaten – für die Erteilung des EU-Kandidaten-Status aussprach.

Dagegen spielt(e) im Verhältnis Budapests zu Zagreb die Minderheitenfrage kaum eine Rolle. Seit 2002 ist das kroatische Verfassungsgesetz über den Schutz der Minderheiten in Kraft, und 2003 konnten ihre Selbstverwaltungen gewählt werden. Im benachbarten Slowenien verfügen die 8000 ethnischen Ungarn sogar über ein in der Verfassung verankertes Viril-Mandat.  Irritiert war man wegen der Minderheiten-Frage in Budapest hingegen von Österreich. Der Vorwurf: die ungarische sei ebenso wenig wie die kroatische Minderheit des Burgenlandes in Verhandlungen über die Novellierung des Volksgruppengesetzes eingebunden gewesen, welche nach der Einigung mit den Kärntner Slowenen über die Zahl zweisprachiger Ortsschilder in Erfüllung des Artikels 7 des österreichischen Staatsvertrags von 1955 im Vorjahr – 56 Jahre nach dessen Inkrafttreten – nötig war. Dass Gemeinden mit Minderheitenanteil aufgrund einer neuen Amtssprachenregelung behördliche Vorgänge, welche auch in den Minderheitensprachen zum Ausdruck gebracht werden müssen, an die Bezirkshauptmannschaften als nächst höhere Instanz delegieren dürfen und so Slowenisch, Kroatisch und Ungarisch „amtswegig entsorgt“ werden könnten, befürchte(te)n nicht allein das Österreichische Volksgruppenzentrum (ÖVZ) in Wien, sondern  auch Budapest und die Interessenvertretungen der Magyaren im Lande.

Selbst wenn man sich nur die wenigen Beispiele dieses kursorischen Überblicks  ins Bewusstsein ruft – es gibt deren weit mehr! –, so kann  im Zusammenhang mit historischen Minderheitenkonflikten, welche in der aktuellen Nachbarschaftspolitik fortwirken, ja sie oft dominieren, nicht oft genug als Vorbild für deren Entschärfung, ja sogar als Vorbild für ihre Beseitigung und Lösung das Beispiel Südtirol vor Augen geführt werden. Insbesondere wenn es sich um Auseinandersetzungen zwischen Nachbarstaaten handelt, die auch noch EU-Mitglieder sind, wie zwischen Ungarn und der Slowakei  sowie Rumänien. Gerade am Beispiel Südtirols lässt sich  vorführen, dass national(kulturell)e Zusammengehörigkeit und Einheit sowie grenzüberschreitende Zusammenarbeit möglich sind und mit Erfolg, auch und gerade wirtschaftlichem, praktiziert werden, ohne nationalstaatliche Grenzen zu verschieben.  EU-Mitgliedschaft und gelebter Regionalismus haben just die 1918/19 mit der Teilung Tirols zwischen Österreich und Italien aufgerichteten und nach 1945 beibehaltenen Grenzen weitgehend überwinden lassen, wenngleich sie naturgemäß faktisch und administrativ weiter bestehen.

Um diesen „Modell“-Charakter vor Augen zu führen, ist an dieser Stelle ein gestraffter historischer Exkurs notwendig.  Nach dem Ersten Weltkrieg war der südliche Teil Tirols im Friedensvertrag von St.-Germain-en-Laye 1919 Italien zugeschlagen worden, das ihn zuvor waffenstillstandswidrig annektiert hatte. Als das faschistische Italien  vom Oktober 1922 an („Marsch auf Rom“) danach trachtete,  das „Hochetsch“ („Alto Adige“ gemäß damals verordneter Benennung) zu entnationalisieren, indem es

– den Namen Tirol verbot;
– alle Namen (selbst auf Grabsteinen) italianisiert wurden;
– kein Deutschunterricht mehr erteilt werden durfte;
– in der Öffentlichkeit nicht deutsch gesprochen werden durfte;
– die Orts- und Talschaftsmundarten, mithin der Dialekt, verboten war;
– Italienisch alleingültige Amtssprache wurde;
– alle österreichischen Verwaltungsbeamten durch italienische und
– alle gewählten Bürgermeister durch per Dektret eingesetzte italienische Amtsbürgermeister  (Podestà) ersetzt und
– Italiener aus Süditalien nach Südtirol umgesiedelt wurden;

und all diese kolonialistischen Zwangsmaßnahmen nicht den erwünschten Erfolg zeitigten, zwangen (die Achsenpartner) Hitler und Mussolini  die Südtiroler mittels eines „Options“-Abkommens, sich entweder für das Deutsche Reich  zu entscheiden (und über den Brenner zu gehen) oder in ihrer Heimat zu verbleiben (und damit gänzlich italienisiert zu werden).

Obschon die meisten für  Deutschland optierten, verhinderte der Zweite Weltkrieg die kollektive Umsiedlung. 1946 lehnten die Alliierten die Forderung nach einer Volksabstimmung in Südtirol ab, woraufhin sich in Paris die Außenminister Österreichs und Italiens auf einen Minderheitenschutz für die Südtiroler verständigten, der Bestandteil des Friedensvertrags mit Italien wurde. Das Gruber-de-Gasperi-Abkommen  vom 5. September 1946 sah die politische Selbstverwaltung vor, und im Kulturellen wurden muttersprachlicher Unterricht sowie die Gleichstellung der deutschen mit der italienischen Sprache auf allen Feldern des gesellschaftlichen Lebens garantiert.

Zwar erließ Rom 1948 vertragsgemäß ein Autonomie-Statut und deklarierte es – wie zwischen Vertragspartnern und Siegermächten verabredet – zum Bestandteil der italienischen Verfassung. Allerdings wurde die Provinz Bozen-Südtirol  mit der Nachbarprovinz Trient in einer Region („Trentino – Alto Adige“) zusammengefasst, ein Trick des Trientiners Alcide De Gasperi, der zur Majorisierung der deutschen und der ladinischen Volksgruppe durch die italienische führte, die im Trentino absolut dominant war. Dagegen und gegen die gezielte Ansiedlung weiterer Italiener zwischen Brenner und Salurner Klause protestierten die Südtiroler 1957 unter der Parole „Los von Trient“. Mit Bombenanschlägen, von denen man heute weiß, dass dabei auch italienische Geheimdienste zur Erzeugung einer „Strategie der Spannung“ die Finger im Spiel hatten, machte der „Befreiungsausschuss Südtirol“ (BAS) die Welt auf die uneingelösten vertraglichen Zusicherungen Roms aufmerksam. 1960 trug der damalige österreichische Außenminister Bruno Kreisky  den Konflikt vor die UN. Italien lenkte trotzdem nicht ein, woraufhin die Anschläge im Sommer 1961 ihren Höhepunkt erreichten, Rom 21 000 Soldaten und Carabinieri in den Norden verlegte und Südtirol auch international in den Mittelpunkt des Weltgeschehens rückte, woran sich heute außer der Erlebnisgeneration und Historikern kaum noch jemand erinnert.

Nach etlichen Verhandlungsrunden zwischen Wien und Rom im Beisein von Vertretern Nord- und Südtirols einigt man sich auf die Entschärfung des Konflikts, indem man 137 Einzelmaßnahmen an einen „Operationskalender“ band – einer zeitlichen Vorgabe für die Umsetzung – und in einer beispielgebenden „Paket-Lösung“ verschnürte. Bevor diese am 20. Januar 1972 als „Zweites Autonomiestatut“ in Kraft treten konnte, musste ihm die Südtiroler Volkspartei (SVP),  die seinerzeit maßgebliche politische Kraft der deutschen und ladinischen Volksgruppe, zustimmen; wobei auf deren  Parteitag in der Kurstadt Meran 1969 nur eine knappe Mehrheit dafür zustande kam. Und es sollte weitere zwanzig Jahre dauern, bis die wesentlichen Bestimmungen über die Selbstverwaltung sowie die tatsächliche Gleichstellung der deutschen Sprache verwirklicht werden konnten. So dass am 30. Januar 1992 das „Paket“ für erfüllt erklärt werden konnte, nachdem der damalige italienische Ministerpräsident Giulio Andreotti im römischen Parlament die Zusicherung gegeben hatte, dass Änderungen daran nur mit Zustimmung der Südtiroler vorgenommen werden dürften.

Es folgte ein diplomatischer Notenwechsel zwischen Rom und Wien sowie schließlich am 11. Juni der formelle Abschluss des Südtirol-Konflikts durch Abgabe der „Sreitbeilegungserklärung“ vor den Vereinten Nationen. Mit dem Beitritt Österreichs zur EU 1995 und mit Inkrafttreten des Schengen-Abkommens fiel das Grenzregime am Brenner-Pass und anderen Übergängen, womit die beiden Teile Tirols wieder näher zusammenrückten als je zuvor seit der Annexion Südtirols 1918.

Nicht zu unterschätzen sind just die wirtschaftlichen Vorteile, welche der grenzüberschreitende Regionalismus bietet, in den das österreichische Bundesland Tirol, die italienische Autonome Provinz Bozen-Südtirol sowie die Autonome Provinz Trient als die beispielgebenden drei Landesteile des „Alten Tirol“ eingebunden sind. Noch vor 50 Jahren war Südtirol ein armes Land, mittlerweile ist es ein reiches. Heute beträgt sein (gänzlich eigenfinanzierter) Provinzhaushalt sechs Milliarden Euro – bei einer Bevölkerung von 530 000  Menschen auf 7400 Quadratkilometern Fläche, von der wegen der Lage in den Zentralalpen gerade einmal 15 Prozent bewirtschaftungsfähig sind. 90 Prozent des Steuer- und Abgabenaufkommens verbleiben in der Provinz, zehn Prozent werden gemäß Autonomie-Paket an das italienische Staatsbudget abgeführt. Diese autonome Form der regionalen Selbstverwaltung führte also zu Wohlstand und Stabilität, beides liegt im Interesse von Staatsnation – in Südtirol der italienischen Volksgruppe – und Minoritäten.

Wenngleich (noch) nicht vollkommen, rückt die Europaregion Tirol – oder „Tiroler Euregio“ -, in der die drei Landesteile (österreichisches Bundesland Tirol; autonome italienische Provinzen Bozen-Südtirol und Trient, zusammengefügt in der autonomen Region Bolzano-Alto Adige) seit den 1990er Jahren organisatorisch zusammenarbeiten, allmählich auch politisch enger zusammen. Es bleibt zu hoffen, dass dieses „Modell“ – trotz immer wieder von Rom ausgehender Maßnahmen, die Autonomie wenn nicht zu untergraben so doch zu beschneiden – seine wünschenswerte Wirkung auf andere schwelende Volksgruppenkonflikte  nicht verfehlt.

Jeder an positiven Beispielen der Nationalitätenpolitik und des Minderheitenschutzes Geschulte weiß, dass die trotz Grundlagenvertrags zwischen den beiden Donau-Anrainern Ungarn und Slowakei obwaltenden Umstände sowie das von der Minderheitenfrage nach wie vor bestimmte Verhältnis zwischen Ungarn und Rumänien hinter dem alltäglichen Dasein vertraglich geschützter Minderheiten weit zurückbleiben: etwa im Vergleich mit den Schweden auf den zu Finnland gehörenden Åland-Inseln; oder mit der deutschen Volksgruppe in Süddänemark, respektive der dänischen in Schleswig-Holstein; auch mit der Deutschen Gemeinschaft in Ostbelgien; ganz zu schweigen mit den altösterreichischen Deutschtirolern und Ladinern (Nachfahren der rätischen Urbevölkerung) in der  Autonomen Provinz Bozen-Südtirol.

Auch nach der systemischen Zäsur 1989/90 konnte trotz löblicher Versuche und gewisser rechtlicher Übereinkünfte – vornehmlich im Europarat – die Sprengkraft, die im Verhältnis zwischen Staatsnationen und ethnischen Minderheiten – zuvörderst in Zentralstaaten – steckt, noch lange nicht und vor allem nicht überall  gebändigt werden. Das muss angesichts von rund 350 autochthonen Minderheiten mit mehr als 100 Millionen Angehörigen,  einem Siebtel der Bevölkerung in den Staaten zwischen Atlantik und Ural, in denen sie beheimatet sind, umso mehr verstören, als sich die Europäische Union (EU) kein wirksames Instrumentarium oder einen Operationsmechanismus geschaffen hat, Minderheitenkonflikte nicht nur einzudämmen, sondern gar nicht erst zum Ausbruch kommen zu lassen. Im Gegenteil: EU-Kommission und Rat schauen eher merkwürdig unbeteiligt zu, erklären sich für  „unzuständig“ oder geben beschämend anmutende Empfehlungen ab, wonach beteiligte Konfliktparteien ihren Streit gefälligst „bilateral regeln“ mögen.

Das geht an der Wirklichkeit vorbei.  Womit wir noch einmal bei Südtirol sind. Was lässt sich aus dessen Entwicklung – gekennzeichnet von jahrzehntelangem, bisweilen dramatischem Kampf um territoriale und kulturelle Autonomie sowie politische Selbstverwaltung –  angesichts der heute weithin geltenden Einschätzung, wonach es sich um einen „Modellfall“  mit „Vorbildcharakter für die friedliche Lösung anderer Minderheitenkonflikte“ handele, ableiten? Nichts weniger, als dass EU-Kommission und Rat dafür sorgen müssten, Repräsentanten aller politischen Ebenen von Staatsnationen und Minderheiten-Vertretern so oft wie möglich dorthin zu bringen, damit sie das  Neben- und Miteinander  von Deutschen (Anteil 69,2 Prozent), Ladinern (4,4 Prozent) und Italienern (26,4 Prozent) trotz aller Unvollkommenheit und des nicht nachlassenden Versuchs der italienischen Politik, die Autonomie wo es nur irgend geht zu beschneiden, studieren könnten. Insbesondere National-Slowaken und -Rumänen würden anschaulich erfahren und erleben, dass (das Verlangen nach) Autonomie – sei sie territorial, sei sie kulturell – keinesfalls jenen Schreckbildern entspricht, die sie in ihrer Heimat davon zeichnen.


(Foto oben: Mosaik der Flagge der autonomen Provinz von Bozen)

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78 KOMMENTARE

  1. Liege ich richtig, wenn ich sage, der nördliche Teil von Ostpreußen unter russischer Verwaltung
    wäre von Gorbatschow an Deutschland zurückgegegen worden, wenn unser lieber Herr Kohl damals nicht so großzügig darauf verzichtet hätte ?
    Ein Schlag ins Gesicht aller Heimatvertriebenen.

  2. Dieses Thema ist im augenblick genauso unsinnig und unnötig wie Höckes einwurf vor einigen Monaten.. Die Gefahr geht vom Isam aus ,und nicht von Belgrad oder Bukarest.

  3. 1960 trug der damalige österreichische Außenminister Bruno Kreisky den Konflikt vor die UN. Italien lenkte trotzdem nicht ein, woraufhin die Anschläge im Sommer 1961 ihren Höhepunkt erreichten, Rom 21 000 Soldaten und Carabinieri in den Norden verlegte und Südtirol auch international in den Mittelpunkt des Weltgeschehens rückte, woran sich heute außer der Erlebnisgeneration und Historikern kaum noch jemand erinnert.
    ++++++++++++++++++++++

    Südtirol rückte in die Weltöffentlichkeit durch die Folter- und Mordmethoden der Italiener nach der Feuernacht.
    http://www.scribd.com/doc/2436258/ES-BLIEB-KEIN-ANDERER-WEG

    ES BLIEB KEIN ANDERER WEG…” Zeitzeugenberichte und Dokumente aus dem Südtiroler Freiheitskampf

    Impressum Herausgeber:
    Gestaltung, Satz: Druck: ISBN-Nummer: Sepp Mitterhofer, Günther Obwegs Hauger-Fritz, Meran Va-resco, Auer 88-8300-008-0

    DIE WAHRHEIT KANN MAN NICHT VERBRENNEN, DENN DIE WAHRHEIT IST DAS FEUER!

    Das wiederholte Lesen der Berichte und Dokumentationen, die das vorliegende Manuskript enthält, bot mir ein aufwühlendens Erlebnis. Die Ausführungen wirkten auf mich wie ein Heldenepos, das in realistischer, dokumentarisch untermauerter und zugleich packender Weise dem Leser ein wahrheitsgetreues Bild vor Au-gen hält. Das hier Gebotene muss unbedingt als Buch jedermann zugänglich gemacht werden. Es hält nicht nur die Erinnerung an eine Tiroler Heldenzeit wach, sondern stärkt auch das Tiroler Landesbewusstsein, für das es nicht die «Länder Tirol und Südtirol», sondern nur das eine Land Tirol geben darf, wenn es auch auf zwei Staaten aufgeteilt ist.

    Dr. Egon Kühebacher

    Lest es, lest, mit wieviel Elend und Blut dieser Status erreicht wurde.

  4. […] Man denke beispielsweise an die seinerzeit nur durch Nato-Bombardement in Serbien gestoppte „ethnische Flurbereinigung”, welche Belgrad im Kosovo  beabsichtigte. […]

    Zum Einen hat die NATO dort überhaupt nichts gestoppt, sondern durch ihr Eingreifen neue explosive ethnische Konflikte gesorgt, die jederzeit wieder zum Ausbruch kommen können
    Und zum zweiten hat es die von Belgrad angeblich geplante „ethnische Flurbereinigung” des Kosovos nie gegeben.
    Ich nehme an, der Autor meinte die sogenannte „Operation Hufeisen“ , die als Grund für die Bombenangriffe auf Serbien herhalten sollte – die „Operation Hufeisen“ (eine angeblich durch die Serben geplante ethnische Säuberung des Kosovo) hatte es allerdings nie gegeben.
    Wie später im Irak wurde das als Kriegsgrund angegeben und war frei erfunden. Delikat an der Geschichte ist, dass es die gleichen PR- und Werbeagenturen waren, die wie später vor dem zweiten Golfkrieg für die nötige PR-Arbeit sorgten (inklusive einer Single der Kelly-Family)

  5. Die Folgen der Italienisierung merkt man bspw in Bozen zuhauf.
    Bozen ist leider zu einer ‚Drecksstadt‘ geworden wo man nicht leben möchte… Zu viele Marokkaner und entsprechend Kriminalität.

    Manche Ordnungshüter der Carabinieri haben auch immer noch ihre Probleme mit Südtirolern wie man es u.a. am Rande von Festen wie ‚Rock The Lahn “ in Obermais feststellen konnte wo sie junge Menschen festnahmen und in den Kasernen schikanierten und verprügelten.

    Heute muss die Parole lauten:
    los von Rom!

    Auf ihr Mander,es isch Zeit!!!

  6. …und bei d e n Problemen
    lassen „unsere“ Politiker(!?)
    die Massenzuwanderung zu!!!
    nichts aus der Geschichte gelernt.

    in der so hoch gepriesenen
    Französichen Revolution
    hieß es:
    „Aux Lanternes!“

  7. …und bei d e n Problemen
    lassen „unsere“ Politiker(!?)
    die Massenzuwanderung zu!!!
    nichts aus der Geschichte gelernt.

    in der so hoch gepriesenen
    Französichen Revolution
    hieß es:
    „Aux Lanternes!“

  8. OT

    Neues aus der Messe(r)-Stadt Hannover

    „Unbekannte überfallen 18-Jährigen – Zeugen gesucht

    Am Freitagabend haben vier Unbekannte einen 18-Jährigen an der Dragonerstraße überfallen. Sie schlugen das Opfer und bedrohten den jungen Mann mit einem Messer. Anschließend flüchteten die Täter mit der Armbanduhr des 18-Jährigen. Die Polizei sucht Zeugen…..“

    http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Unbekannte-ueberfallen-18-Jaehrigen-in-Vahrenwald

  9. Ich möchte mir ein neues Zuhause suchen, weit genug entfernt von den Problemen hier in einer friedlichen Gegend.
    Gibt es Menschen aus der “Mitte” (keine Rechts- und keine Linksextremen), die das auch überlegen und sich vielleicht zusammenschließen, gegenseitig helfen oder Ideen austauschen möchten?

  10. Die Autochthonen, denen die jeweilige „neue Grenze“ bildlich gesprochen durch das Schlafzimmer gezogen wurde, waren damit sicher nicht einverstanden und auch dem „Rest“ der indigenen Völker dürfte an dem Gezänk der Herrschenden um den grössten Penis „mehr Hektar Machtbereich“ wenig gelegen sein.

    Folglich hatten diese willkürlichen Grenzziehungen und Gesellschaftsumgestaltungen sehr wenig mit Demokratie zu tun und das sollte grenz- und damit gesellschaftsveränderden Demokraten-Politikern sooft wie möglich unter die Nase gerieben werden.

  11. OT

    Von solchen Attacken habe ich in Deutschland bislang noch nie gehört….

    .
    „In Altdorf

    Sechs Unbekannte umzingeln 26-Jährige und verprügeln sie – Polizei sucht Zeugen

    Eine 25-jährige Altdorferin ist in der Nacht von Freitag auf Samstag zu Fuß in der Nürnberger Straße unterwegs gewesen. Plötzlich umzingelten sie sechs Personen und fingen an, auf sie einzuschlagen….“

    http://www.focus.de/regional/bayern/in-altdorf-sechs-unbekannte-umzingeln-26-jaehrige-und-verpruegeln-sie-polizei-sucht-zeugen_id_6876388.html

  12. OT

    Neuer Artikel von Klonovsky auf JF. Prädikat höchst wertvoll.

    https://jungefreiheit.de/kultur/gesellschaft/2017/der-feind-in-den-eigenen-reihen/

    Feigheit, die Mut simuliert

    Es liegt in der Logik der Dinge, daß letzte Menschen nur gegen einen Feind mobil machen, von dem wenig Gefahr droht. Der wohlfeile Mut der Couragierten, der Gesicht-gegen-Rechts-Zeiger, der Kein-Bier-an-Nazis-Ausschenker, ist ja sofort dahin, wenn sie es mit juvenilen Testosteronbomben zu tun bekommen, die Naziparolen wie „Hamas, Hamas – Juden ins Gas!“ skandieren. Ihr simulierter Schneid ist reine Kompensation

    PS
    Wie ich gerade sehe gibt es bei Anne Will heute abend mal wieder mehr eingeladene Türken und Araber als Deutsche. Aber um Klonovsky irgendwo einzuladen fehlen wohl die notwendigen Eier.

  13. #3 robicelcelbunicel (02. Apr 2017 14:05)

    Dieses Thema ist im augenblick genauso unsinnig und unnötig wie Höckes einwurf vor einigen Monaten.. Die Gefahr geht vom Isam aus ,und nicht von Belgrad oder Bukarest.
    ——————————————
    Eher ein unsinniger Einwurf.
    Es schadet mitunter nicht,über den Tellerrand der allseits beherrschenden Thematik hinauszuschauen, als sich von dieser beherrschen zu lassen.
    Außerdem ist o.g. Thema vorzüglich als geschichtspolitische Weiterbildung zu sehen, deren Erkenntnisse einem Verständnis zeitloser Konstellationen historischer Kontexte dienlich sein können.

  14. ot

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/ideologien-was-heisst-das-eigentlich-noch-links-kolumne-a-1141372.html

    Der drohende G20-Gipfel, brennende Polizeiautos und Rechtspopulisten haben eins gemeinsam: Sie legen eine Krise der radikalen wie der intellektuellen Linken offen.
    Ist sie womöglich gar schuld an Donald Trump? Noch bemerkenswerter als die sinnlose Tat erscheint mir das Bekennerschreiben:
    Es unterscheidet sich in seiner menschenverachtenden Grundhaltung nämlich kaum von Pamphleten vom anderen Ende des Extremistenspektrums.
    Nur sind hier eben Polizisten und nicht Flüchtlinge die vermeintlich legitimen Ziele vermeintlich notwendiger Aggression.

    Von links wird gern davor gewarnt, Links- und Rechtsextremismus vergleichen zu wollen, aber wer eine ganze Berufsgruppe pauschal zum Freiwild für Angriffe „mit voller Härte“ erklärt, fordert solche Vergleiche selbst heraus.

    Ob es wirklich einen Kausalzusammenhang zwischen linker Theoriebildung und dem Erstarken des Rechtspopulismus gibt, kann und will ich nicht beurteilen.
    Sicher ist aus meiner Sicht aber eins: Eine Linke, die nicht daran glaubt, dass es Meinungen und Fakten, Lügen und Wahrheit, verbale und reale Gewalt, falsch und richtig gibt, hat rechten Lügnern, Leugnern und Tätern argumentativ wenig entgegenzusetzen.

    ..

    Hier is die Party schon im vollen Gange.

    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/pakistan-angreifer-toeten-20-besucher-eines-sufi-schreins-a-1141520.html

    Berichte, wonach der Aufseher psychisch krank ist, wies ein Polizeisprecher zurück.

    Die Zeitung „The Nation“ berichtete, der Haupttäter habe erklärt, die Opfer seien nach ihrer Folterung „spirituell gereinigt“ worden.

    Der Sufismus ist eine liberale islamische Glaubensrichtung mit mystischen Traditionen und Riten.

    Anders als extremistische oder orthodoxe Strömungen im Islam stehen seine Anhänger anderen Religionen tolerant gegenüber. Extremistische Gruppen wie die Taliban oder die Dschihadistenmiliz „Islamischer Staat“ sehen Sufi-Anhänger als Ketzer an und verüben immer wieder Anschläge auf deren Schreine. <<

    ..

    omg………

    http://www.tagesspiegel.de/politik/kritik-am-moscheereport-muslime-stehen-immer-staerker-unter-rechtfertigungsdruck/19601536.html

    Wissenschaftlerinnen wurden nicht gefragt. <<

    Wie konnte das nur passieren?
    Nach Homophobie das zweitschwerste Verbrechen auf diesem Planeten.
    Sind ja schließlich "ExpertInnen"! 😆

  15. #4 Polit222UN (02. Apr 2017 14:05)

    „…Es ist wie es ist und wie es ist muss es auch bleiben. Das muss jeder kapieren, egal ob es ihm nun gefällt oder nicht(…)und dann dorthin zu ziehen, wo er seine “Heimat” sieht. Sollen die Menschen davon Gebrauch machen! Wer das nicht tut (gleich aus welchem Grund), muss sich eben mit den politischen und sonstigen Verhältnissen an seinem Wohnort arragnieren. Alles kann man nicht haben.
    Dieses ganze Nationalisten- und Nationalstaatsgefael ist doch von vorvorgestern. Die Dinge sind wie sie sind. Punkt und BASTA!“
    —————————————-
    Bei dieser naiven und sich demütig schicksalergebenden Haltung, frage ich
    mich, was Sie auf PI verloren haben.
    Hier sind andere Gedankenvorstöße angesagt, als ein resigniertes „Was wolle mer mache,
    mer könne´s net ändern“ oder stumpfsinniges „So war es und so ist es“.

  16. Naja, da warten wir doch mal ab, was in Deutschland mit nationalen Minderheiten passiert? Vielleicht in STädten mit 30-40 Prozent Anteil fordern Türken auch Minderheitenrechte ein. Zweisprachige Beschilderunge, Anträge bei Ämtern in wenigstens 2 Sprache, politische Teilhabe etc. Dann wird sich auch in Deutschland die Frage stellen, welche Rechte ethnischen Minderheiten zugebilligt werden?

  17. #4 Polit222UN (02. Apr 2017 14:05)
    ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
    Ich finde, Sie sollten lieber wieder schlafen gehen, statt hier zu posten.

    Mindestens sollten die Vertriebenen rund um Deutschland und Oesterreich nicht auch noch dafür bezahlen, dass man ihr Land genommen hat.

  18. an#1 Altro

    Sie liegen in etwa richtig, was Kohl noch heute jederzeit leugnen würde. Das aufgeblasene Riesenbaby Kohl, der Prostatiker Mitterand- was für ein Gespann! Und dann das gute Kind Gorbi- der gute große Junge, der erst große Sprüche klopfte, nachher jammerte und klagte… Es war schon zig Mal in der Geschichte dramatisch, wie schwache Einzelpersonen katastrophale Entwicklungen einleiteten.

    Der westliche Teil Ostpreußens steht zur Debatte, auch Schlesien, Pommern und das Sudetenland.
    Wenn der Krieg in der Ukraine zuende ist, was sehr verwickelt und dramatisch für die Ukrainer ablaufen wird, dann werden die alten Ukraine- Grenzen, so in etwa, rekonstruiert. Polen wird in etwa halbiert und rückt nach Osten zurück. Die Polen wissen, was ihnen bevorsteht, deswegen diese irren Bemühungen, mit der EU und der NATO zusammenzukommen- um sich vor Rußland zu schützen.

    Ja, wir stehen vor enormen Veränderungen, die nur pi mal Daumen absehbar sind. Es gibt chaotische Paramater, die keiner genau abstecken kann. Geht einfach nicht. Zum Beispiel die Frage, ob die USA Atomwaffen einsetzen, um die Machtfrage in Europa zu klären. Clinton und ihr Netzwerk hätten das getan, Trump, das ist sehr wahrscheinlich, wird das nicht tun. Damit wäre der Weg frei für eine Zukunft Deutschlands und aller anderen europäischen Staaten mit Rußland, eine Zukunft in Frieden und Wohlstand, und das würde zu dem passen, was Trump widerum mit den USA vorhat: das Land infrastrukturell als moderne Industrienation aufbauen, was bedeutet: DANN müssen die USA keine Kriege mehr führen, um überleben zu können.

    Wir werden uns wundern, was kommt. Ich habe schlesische Wurzeln, und ich bereite mich auf die ‚Rücklandnahme‘ der Besitztümer meiner Vorfahren vor.
    … Kein Scherz.
    Das wird kommen, daß Pommern, Schlesien, Sudetenland und Teile Ostpreußens wieder an Deutschland angeschlossen werden. Und das wird für alle gut sein- die tschechischen und polnischen Einwohner haben auch damals davon profitiert, erst recht die Prußen (es heißt Ostpreussen als Slang-Fehler, denn es waren die Prußen, die dort sehr elendig siedelten, als die Ritterorden eindrangen und dieses neue Land begründeten).

    Die ‚BRD‘ verliert dagegen für einige Jahrzehnte NRW, wohl auch Teile Hessens- die werden Kalifat, was in etwa heißen wird, das sie militärische Sonderzone werden, wo Erdogan und Washington sich viele mühsame Jahre streiten werden, wer nun der Böse ist, wer zuerst aufgibt und letztlich komplett auf die Mütze kriegt. Was das dann wird, ob NRW ein neuer Klein-Staat wird oder an das neue Deutschland wieder angeschlossen wird- das weiß ich nicht. Ich fürchte aber, daß dieses neue Deutschland auf NRW komplett verzichten kann, denn die Masse der Bevölkerung muß nahezu hirntot sein, erst recht mit den moslemischen Invasoren, aber auch ohnehin scheint die Bevölkerung komplett besoffen zu sein.
    Wir dürfen nie vergessen, daß es ‚die Deutschen‘ so nie gab. Es gab mal einen Bund der Fürstentümer- was ich für komplett richtig halte. Das Deutsche Reich war eine Idee- keine gewachsene Völker-Struktur. Das wird wieder Kuddelmuddel, was da kommt, es wird unperfekt, sehr unperfekt, aber besser als das, was wir jetzt haben oder seit 1945 hatten.

  19. Liebe PI!

    Danke für den hervorragenden Artikel, dem kann ich als Ungare kaum was hinzufügen.
    Das ist tatsaechlich ein Problem, durch die zwei WK und die unsinnigen Friedenspakte verursacht, das durch die EU nicht aufgelöst werden konnte.(u.a.)

    DAS war übrigens ein wichtiger Grund/Versprechen, wofür die meisten Ungaren, die für den EU-Beitritt damals gestimmt haben, vor Augen hielten.

    Es wurde beheuptet, dass in der EU die Grenzen „virtuell“ sein werden und man sich ungehindert und frei bewegen kann, was früher zu absurden Faellen geführt hat. (Der Fall Kis-Szelmenc/Nagy-Szelmenc, wo die Staatsgrenze Slowakei-Ukraine mitten im Dorf gezogen wurde, nach Ost-Berlin, Westberlin Art)

    Ich verstehe, dass viele der PI-Blogger diese Probleme nicht nachvollziehen können/wollen.

    Wie auch andere Probleme, die uns „Ost“-Mitteleuropaer beschaeftigen…
    Dabei sollten wir eine Gemeinschaft werden, sonst hat die EU keinen Sinn.

    Ich würde mehr Verstaendnis und Solidaritaet aus der Westlichen Gemeinschaft erhoffen, Europa hört nich bei Wien auf.

    Nur so kann man aus unserer Richtung ebenfalls eine Solidaritaet erwarten. Sonst werden wir durch den Ost-West-Konflikt weiter gespalten.

    §§§§§§

    #16 nicht die mama (02. Apr 2017 14:51)

    +++

    Danke!

  20. #17 Marie-Belen (02. Apr 2017 14:53)
    OT
    Altdorf
    Sechs Unbekannte umzingeln 26-Jährige und verprügeln sie – Polizei sucht Zeugen

    So traurig es auch klingt, aber solche Taten werden Deutschland helfen. Wenn die Menschen auch ‚auf dem Land‘ nicht mehr sicher sind wird die wild geifernde Regimepropaganda nicht mehr verfangen. Dann wird vielleicht ein Wechsel möglich.

  21. an #27 Animeasz

    Klasse! Und: Danke!

    Wir alle im heutigen Pseudo-Europa haben das Problem, daß wir nur mühsam an Informationen gelangen. Das wird sich bald ändern, wenn der Front National in Frankreich den großen Crash des Euro manifest macht und die Macht der Irren in Brüssel sich endlich auflöst. Bis dahin bleibt es aber trübe.

    Wenn Sie uns als Ungar irgendetwas erhellen können: bitte tun Sie das! Jede Klarsicht, und sei sie noch so klein, hilft so viel!

    In einem kann ich Sie aber beruhigen: mit ihrem Victor Orban haben Sie ein großes Pfund, und die Geschichtsbücher werden den Ungarn einen gebührenden Platz einräumen in dem großen Thema: ‚Die Rettung Europas‘. Ohne Ungarn hätte es diese Zukunft nie gegeben- ich meine jene Zukunft, die es geben wird. (!)

  22. #1 Altro (02. Apr 2017 14:00)
    Liege ich richtig, wenn ich sage, der nördliche Teil von Ostpreußen unter russischer Verwaltung
    wäre von Gorbatschow an Deutschland zurückgegegen worden, wenn unser lieber Herr Kohl damals nicht so großzügig darauf verzichtet hätte ?
    Ein Schlag ins Gesicht aller Heimatvertriebenen.
    ———————————————————————

    Sehr richtig! Hier stand es, sage und schreibe, im SPIEGEL:

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/wiedervereinigung-moskau-bot-verhandlungen-ueber-ostpreussen-an-a-695928.html

  23. Ungarn und die Slowakei haben sich für die Vertreibung der Deutschen entschuldigt, Polen und Tschechien nicht. Die Elsässer sind Franzosen geworden und haben ihre Kultur aufgegeben, warum auch immer.

  24. #29 wanda (02. Apr 2017 15:57)

    +++++

    Schönste Grüsse Retour!

    Es ist so, dass Europa künstlich in Nord-Süd bzw. Ost-West aufgeteilt wurde. Dabei teilen alle weissen Christlichen Nationene Europas das gleiche Schicksal… die einen würden ohne die anderen zugrunde gehen.

    Ich habe bereits gepostet, in anderen Straengen, dass die ungerechte Umverteilung der in der EU erwirtschafteten Gütern und Dienstleistungen früher oder spaeter zum Krash führen wird, wenn nicht durch anderes, dann durch die umkippende Handelsbilanz.
    DE und der „Westen“ sollte nicht nur exportieren sondern auch importieren, sonst brechen deren Binnen-EU-Absatzmaerkte zusammen, so einfach ist es.

    Genau DAS sollte Prioritaet Nr 1. in der EU sein, damit könnte man 90% der Probleme lösen… wenn das nur ohne eine einheitliche Euro geht, na dann, sollte man es einsehen…

    Ja, ich weiss, dass im Hintergrund andere Interessen regieren.

    Nichtsdestotrotz: ALLE arbeitstaetigen Europaer haben das gleiche Problem!

  25. an#31 Durchblicker

    Die R e g i e r u n g e n der Polen und Tschechen taten dies nicht…(!)

    Meine Erfahrungen in Schlesien und Sudetenland sind bizarr: die Leute hätten nichts dagegen, wenn sie wieder deutsch verwaltet würden, denn ‚damals‘ ging es ihnen besser.
    Nun interessiert es Moskau wenig, was diese Leute denken, und Washington interessiert das schon gar nicht.
    Was ich meine, ist: das jetzige Grenzengefüge ist brüchiger und sinnloser, als man das denken mag. Die Neuaufteilung Europas ab 1945 war wirklich schwachsinnig, wenn auch verständlich als eine Folgeerscheinung der Dramen. Das Meiste des damals Ausgehandelten macht dauerhaft keinerlei Sinn. Und es wird sich nicht halten, zu einem sehr großen Teil.

  26. #31 Durchblicker (02. Apr 2017 16:30)

    Ungarn und die Slowakei haben sich für die Vertreibung der Deutschen entschuldigt,

    +++++

    für die Vertreibung der autochtonen Ungaren in den 7 trianonischen „Nachfolgestaaten“ hat sich NIEMAND entschuldigt… im Gegenteil: die Benes-Dekreten über den Kollektivschuld wurden wieder bestaetigt.

  27. an#34 Animeasz

    Ja- und wir Mitteleuropäer wissen darüber fast nichts.

    Orban hat die Chance ergriffen, Ungarn zu repositionieren, und sicher wird das gelingen. Mit Moskau zusammen wird das neu ausgehandelt werden.

    Immerhin- da gab es mal ein Österreich- Ungarn, eine beachtliche Macht…
    … ich war als 7jährige am Balaton, in tiefsten DDR-Zeiten, da war Ungarn nur noch ein Urlaubsparadies, es gab Westwaren zu kaufen und die Ungarn hatten nicht mal alle genug zu essen. Es ist bizarr, wie politisch Schicksal gespielt wird.

    Sie wissen, daß Rumänien großteils an Ungarn angeschlossen werden soll?

  28. #35 wanda (02. Apr 2017 17:18)

    +++++

    Ungarns Geschichte könnte eine mahnende Lehre für die Deutschen sein, würde sie jemals RICHTIG und vollstaendig unterrichtet…. aber genau deswegen wird es verschwiegen…

    OV macht nichts anderes, als was ein JEDER Ungarn für richtig hielt, all nach den historischen Erfahrungen. Darum steht 90 der Bevölkerung in Sachen Einwanderung hinter ihm.

    Ungarn hat in seiner Geschichte wo es noch stark und selbstbestimmend war IMMER ALLE Bedürftige mit offenen Armen auf.

    es ist nicht unsere Schuld, dass viele Minderheiten aus den benachbarten Laendern unsere Toleranz missbraucht haben und sich gegen die Einheimischen aufhetzen liessen, was schliesslich zur Aufteilung des 1000 jaehrigen Ung. Königreichs geführt hat. Diesen Fehler werden wir niemals wiederholen, bei aller christlicher Erbarmung.

    man spielt nicht mit dem Feuer, wenn man sich einmal verbrannt hat…

    Was mit besagten „Teil“ Rumaeniens = Siebenbürgen passieren wird, können wir nicht wissen, es ist deren Selbstbestimmung… viele der dort lebenden würden sich über eine Unabhaengigkeit freuen, wenn es so ist, braucht kein „Anschluss“ stattfinden….

  29. -31-/-33-

    Mit Verlaub, die Elsässer stehen seit 300 Jahen unter französischem Einfluss mit Ausnahme der Jahre 1871-1918,und dieser Einfluss war nicht darauf bedacht, die deutsche Kultur zu erhalten.
    Polen und Tschechen (Slowaken )haben schon nach dem 1.Weltkrieg alles daran gesetzt,die deutsche Bevölkerung in den ihnen zugewiesenen und eigenmächtig besetzten (Oberschlesien) Gebieten zu drangsalieren.Mit dem Ergebnis des 2.Weltkrieges konnte ein alter Wunsch der Panslawisten von 1848 umgesetzt werden, nämlich die Zurückdrängung der Deutschen hinter eine Linie Stettin-Triest.Die haben wir ja fast heute. Mitentscheidend für die Verschiebung Polens nach Westen war natürlich auch die Ziehung der Curzon-Linie 1919.
    Eine Änderung der Grenzen würde Krieg bedeuten.

  30. Eher links tickenden Separatisten (Katalanen, Basken, Schotten, …) ist die Unterstützung des EU-Establishments gewiss.

    Bei „bösen Rechten“ wird das Selbstbestimmungsrecht verweigert (Ungarn, Südtirolern, Sudetendeutschen, …).

    So ein Zufall…..!?!

  31. an#37 Hoelderlin

    Ja, sicher gab es die Drangsalierungen. Aber die Stimmung ist heutzutage nicht durchweg deutschfeindlich, auch darf man nicht vergessen, daß viele der z. Bsp. polnischen Neusiedler aus den an die neue Ukraine verlorenen Gebieten stammten und nie wirklich heimisch wurden. Vertriebene sind auch sie gewesen. Das paßt eben nicht wirklich.
    Wenn man heutzutage durch Breslau geht, hat man das Gefühl, daß Fellini den Film dreht. Deutsche Stadt, ‚polnisch beschriftet‘.
    Wenn ich an Großmutters Berichte denke, wie sie noch 1951 von den Polen mißhandelt wurde, wenn sie einkaufen ging, auf dem Friedhof die Gräber pflegte, dann wurde ihr Hund vergiftet, ihre Kuh gestohlen- und sie durfte sich nicht wehren. Die Retourkutsche für die Verbrechen der Deutschen an den Polen.
    Aber es gab nie eine grundlegende Abneigung gegen das Deutsche- wohl hier und da, sicher- aber nicht generell.
    Ich selbst komme aus Sachsen- und die Wettiner waren Könige auch von Polen, diese Verbindung ist uralt und gewachsen. Man merkt es an der Küche, nicht nur in Schlesien. Allein sächsische Männer- wenn die eine Polin kriegen, sind die wirklich stolz obwohl ihre Frauen auch sehr schön sind. Die Sachsen waren selbst slavisch- und sprechen deutsch.
    Wir werden sehen was passiert. Daß das Krieg bedeutet, ist klar- nur wird der durch die USA in der Ukraine angezettelt- er läuft bereits- und durch die Russen wird er beendet. Nach diesem ‚beendet‘ wird neu aufgeteilt werden.

  32. #38 francomacorisano (02. Apr 2017 17:50)

    Eher links tickenden Separatisten ist die Unterstützung des EU-Establishments gewiss.

    Bei “bösen Rechten” wird das Selbstbestimmungsrecht verweigert…

    +++++

    kein schlechter Punkt!

  33. an36 Animeasz

    Sie beschreiben es- wir wissen nichts über die Ungarn!
    Mir kommt es so vor, daß die einst so kriegerischen Ungarn eine zu starke Buße gelebt haben, den Wikingern nicht unähnlich. Und zuviele ‚gute Taten‘ sind nicht gut für den eigenen Fortbestand.

    Was Rumänien betrifft- ich weiß nicht, w i e das ablaufen soll/ wird. Ich weiß nur, daß diese Pläne existieren, um Ungarn als territoriale Macht zu vergrößern/ zu stärken.

  34. #40 wanda (02. Apr 2017 18:24)

    …. Die Sachsen waren selbst slavisch- und sprechen deutsch….. usw.

    +++++

    genau so sehe ich es, mit der künstlicher Aufteilung/Spaltung der gewachsenen europaeischen Völker.

    Vielleicht sehe ich es falsch, aber AH’s grösste Sünde war (NEIN, nicht das…), dass durch eine falschverstandene „Rassenlehre“ die Europaeischen weissen Christen, z.B. die „richtigen“ Deutschen Blonden und „falschen“ Slawischen Blonden gespalten wurden… irre

    Daran leidet Europa nachhaltig, dem sollte man ein Ende bereiten und sich nicht gegeneinander aufhetzen lassen.

  35. #42 wanda (02. Apr 2017 18:29)

    Mir kommt es so vor, daß die einst so kriegerischen Ungarn eine zu starke Buße gelebt haben

    +++++

    es ist etwas komplizierter, aber das zu erklaeren würde zu weit führen… wir Ungarn haben die „Selbstreflexionsphase“ bereits hinter uns

    Einfachheitshalber, es ist um die „westliche“ Terminologie und Denkweise zu benutzen so, dass KEINER im Westen an einer starken Ost-Mitteleuropa als Rivale-Macht interessiert war. Darum hat man Ungarn und diese Region lange Zeit als Ballungsgebiet gegen die Ost-Einfaelle benutzt und geopfert. Das „Problem“ ist, dass weder der Balkan, noch die V4 Staaten diese unfreiwillige „Rolle“ im weiteren wahrnehmen gewollt sind, was den guten „Westenern“ natürlich nicht gefaellt…

    Ich habe vor kurzem eine Studie über die Diplomatische Korrespondenz der Europaeischen Staaten vor dem Fall des Ung. Königreichs am Mohács, 1526, gelesen. (Sieg der Türken, unter Sulejman I, das letztenenedlich zur 167 Jahre Osmanenbesatzung führte)
    Die Situation war gespenstig aehnlich zu der jetzigen…. man hat den Ungarischen König in seinem heldenhaften Widerstand jaemmerlich allein gelassen, trotz seiner Hilferufe.

    Was die „Staerkung“ Ungarns anbetriftt: das Karpatenbecken ist eine einheitliche, geschlossene geographische Region, wo ALLES beisammen ist, was der Mensch fürs Überleben benötigt… Boden, Wasser, Mineralien, usw. Diese Region haette mans allein aus reinen Wirtschaftsgründen! niemals aufstückeln dürfen. Nicht nur wir wissen es.

    Wir würden uns über einen freiwilligen Bund der betroffenen selbstbestimmenden Staaten freuen auf Basis gegenseitiger Vorteile, als Anfang schauen wir, wie der V4 Bund funktioniert. Und so stellen wir uns auch die gesamte EU vor. Ist das ein Verbrechen?

  36. an #43 Animeasz
    Sie sehen das nicht falsch. Übrigens: Sätze mit ‚vielleicht‘ sind falsch- kleiner Gruß aus der Erkenntnistheorie.

    ‚A.H.- das große halbjüdische Arschloch‘, das mangels Rückgrat anstatt gründlich sich selbst alle Juden hassen mußte…. die von Ihnen angemahnte Spaltung in ‚Nord und Süd- Europa‘ und ‚Blond und Dunkel-Europa‘ ist korrekter Weise ein riesiges Identitätsproblem für die Europäer geworden, und das zerstört Lebendigkeit und Zukunftsgewißheit.
    So wie es kein Deutsches Reich gab, obwohl es gegründet wurde, so gab es nie DEN Europäer. Das ist ja auch der Kerngedanke der Brüssel-Diktatur, diese Schaffung des ’neuen Menschen‘- die uns alle krank und allmählich immer militanter macht. Das geht auf keine Kuhhaut, was da an Vergewaltigung der Seelen gewollt ist.

    Europa ist ein Erdteil mit verschiedenen Völkern. Und diese Völker sind hier, weil sie sich diesen Lebensraum ‚erarbeitet‘ haben. Und ein Ungar ist ethnisch etwas anders gestrickt mit seinen Wurzeln nahe dem Ural (war es der Ural? Verwechsel ich da was?) als der verdeutschte Sorbe in seinem Spreewald, als der ‚Neanderthaler‘ im bayrischen Wald oder der Ostfriese an seinem Watt… sie reden deutsch, meinen aber per Dialekt bayrisch, ostfriesisch usw.
    Wir Sachsen- wir waren vor 1000 Jahren ein Seefahrervolk an der Ostsee, leben seit der Völkerwanderung ‚in den Bergen‘. Aber Sachsen machen andauernd Urlaub an der See! Es hört nicht auf, es lebt weiter.
    Identität ist so vieles.
    Ich wünsch mir eine Welt ohne Imperien, eine Welt der vielen, vielen Völker, die alle sein dürfen, was sie sind.

    Übrigens- die meisten Deutschen wissen nichts über die vielen Ethnien in Ungarn! Ungarn ist Balaton, Salami und nun auch Orban- so etwa. Es wird kommen, daß die Welt Ungarn kennenlernt.

    Erst recht mit Österreich muß doch eine neue Belebung Ungarns möglich werden!

  37. anan #43 Animeasz

    Was die türkische Besatzung angeht- die Entmachtung Erdogans ist in Arbeit durch die USA und wird kommen, und ganz sicher wird Ungarn nicht geopfert werden. Allerdings kommt die endgültige Rettung nicht aus Brüssel, sondern aus Moskau. Aber daß Ihnen das gespenstisch ähnlich vorkommt, kann ich nachvollziehen. Auch die Österreicher hören die Bombe schon ticken.

    Albert Einstein sagte mal: „Alle Katastrophen geschehen zweimal: einmal als Tragödie, einmal als Farce.“ Das stimmt wirklich. Eine zweite Besetzung Ungarns durch die Mohamedaner wird es nicht geben.

    Ich muß mich jetzt leider verabschieden- Ich danke Ihnen für den anregenden Austausch! Sie haben mir ein großes Thema aufgezeigt- ich meine ihre Heimat.

  38. Einzig die ungarische Regierung hat wohl den Ernst der morgenländisch-afrikanischen Völkerwanderung verstanden

    Belehrt durch die 200jährige Fremdherrschaft der mohammedanischen Osmanen lassen sich die wackeren Ungarn von der Puffmutter Ferkel ein X für ein U vormachen, sondern ergreifen wirksame Abwehrmaßnahmen gegen die heutige Völkerwanderung. Daran kann man auch den großen Unterschied zwischen liberalen und nichtliberalen Regierungen erkennen. Die neue ungarische Regierung legt ja sehr viel Wert darauf, keine liberale Regierung zu sein. Eine Regierung, die tatenlos dabei zusieht, wie ihr Land von jungen Männchen im wehrfähigen Alter überrannt wird, müßte auch wahrhaft liberal – im Sinne Fichtes – sein. Mag man diese jungen Männchen auch noch so oft als Flüchtlinge bezeichnen, so bleiben Massen an jungen Männchen, die unerlaubt in andere Länder einfallen, Eroberer. Dies wissen wir Deutschen noch gut aus dem Sechsjährigen Krieg, wo unsere Frauen, Kinder und alten Leute auf der Flucht waren, während die jungen Männer an der Front gekämpft haben. Möge das gute Beispiel Ungarns Schule machen.

    Im Übrigen bin ich dafür, daß der Euro zerstört werden muß!

  39. @Wanda
    ,,Die Sachsen waren selbst slawisch und sprechen deutsch..“. Zumindest war ein Teil der sächsischen Vorfahren slawisch. Ein nennenswerter Anteil ist aber auch fränkischer Abstammung. Dieser hat sich im Laufe der Zeit dann durchgesetzt. Daher auch die Entwicklung der Sprache in Richtung Deutsch.

  40. an #47 Rittmeister
    Auch wenn ich gerade das Haus verlasse und nicht mehr antworten kann- können Sie mir irgendetwas zu den fränkischen Wurzeln in Sachsen mitteilen? Konkrete Stichpunkte? Ich habe dazu bisher keine Kenntnisse, kann mir das zwar vorstellen, bin aber nicht wirklich Historikerin, die nun wirklich jedes Buch gelesen hat…
    Falls Sie antworten wollen- Danke im Voraus!

  41. -48-

    Jetzt hat es sich aber „ausgesachst“:

    Fassen wir erst einmal zusammen: Die Sachsen wohnten weiterhin im Gebiet des heutigen Niedersachsen, nur ein paar „Angelsachsen“ waren nach England ausgewandert. Das eigentlich nichtsächsische Gebiet um Wittenberg hatte den Namenszusatz „Sachsen-Wittenberg“ bekommen.

    Aber wer wohnte eigentlich im Gebiet um Dresden und Leipzig? Immer noch die Sorben?
    Nein, das Deutsche Reich hatte dieses Gebiet erobert und 965 durch Kaiser Otto I. die Mark Meißen gegründet. Die neue Mark wurde hauptsächlich durch fränkische und niederländische Bauern kolonisiert. Der Wettiner Heinrich I. von Eilenburg wurde um 1100 vom König mit der Mark Meißen belehnt. Für die Teilnahme an den Hussitenkriegen erhielt der Wettiner Friedrich IV. der Streitbare am 6.Januar 1423 vom König das Herzogtum Sachsen-Wittenberg, da die Askanier ausgestorben waren. Die Wettiner gehörten nun als „Kurfürsten von Sachsen“ zu den mächtigsten Fürsten Deutschlands, so daß man bald anfing, die Mark Meißen und Sachsen als eine Einheit anzusehen.

    Um Verwechslungen mit dem „richtigen“ Sachsen auszuschließen, wurden die an der Ober-Elbe liegende Mark Meißen „Obersachsen“ genannt, während das an der Nieder-Elbe liegende Sachsen als „Nieder-Sachsen“ bezeichnet wurde. Die Bezeichnung Obersachsen setzte sich jedoch nicht durch, sondern wandelte sich zu Sachsen.

    Ergebnis: Die Sachsen heißen heute Niedersachsen und die Meißner werden Sachsen genannt. Elbaufwärts gewandert ist aber nur der Name. Die (Nieder-)sachsen sind in (Nieder-)Sachsen geblieben.

  42. #48 wanda (02. Apr 2017 19:45)

    an #47 Rittmeister
    Auch wenn ich gerade das Haus verlasse und nicht mehr antworten kann- können Sie mir irgendetwas zu den fränkischen Wurzeln in Sachsen mitteilen? Konkrete Stichpunkte? Ich habe dazu bisher keine Kenntnisse, kann mir das zwar vorstellen, bin aber nicht wirklich Historikerin, die nun wirklich jedes Buch gelesen hat…
    Falls Sie antworten wollen- Danke im Voraus!
    ———————————————
    Ich verweise auf #49 Hoelderlin. Sehr gut erklärt. Dem ist nichts hinzu zu fügen.

  43. @#4 Polit222UN (02. Apr 2017 14:05)

    Sie haben völlig Recht!

    Meiner Meinung nach legen solche Artikel bewußt oder unbewußt die Saat, daß irgendwelche machtgeilen „Führer“ kommen und der Bevölkerung eine ‚Heim ins Reich‘ Politik verkaufen.
    Mit verlogenen Humanitätsphrasen entwickelt sich daraus dann der nächste Krieg.

    Ich bin der Sohn von Vertriebenen und verzichte gerne auf alle Ansprüche, weil ich jetzt hier in Deutschland gelebt habe.
    Wenn ich bald in ein Land auswandere, wo sich eine dekadente Gesellschaft nicht dem Islam-Wahnsinn unterwirft, werde ich mir dort meine neue Heimat aufbauen statt dem Vergangenen nachzutrauern.

  44. #45 wanda (02. Apr 2017 19:01)

    „….Und ein Ungar ist ethnisch etwas anders gestrickt mit seinen Wurzeln nahe dem Ural (war es der Ural? Verwechsel ich da was?)….“

    +++++

    Falls Sie es doch noch lesen können. Ich bedanke mich ebenfalls für den Austausch! und auch für Ihr Interesse an unserer Geschichte! Wir sehen vieles sehr ähnlich.

    Die Ungaren sind übrigens keine Finno-Ugren oder wie es auch immer heißt… das ist eine große Lüge, die über uns verbreitet wurde und uns viel Leiden verursacht hat. Wir haben es aber DENJENIGEN bereits verziehen! Die Ungarn von heute möchten nun nichts anderes, als eine Europa, wo ALLE Nationen auf Augenhöhe, würdig ihre Angelegenheiten miteinander arrangieren. Wir möchten dabei vorbildlich vorgehen.

    Ich habe bereits öfters gepostet, sende aber mit den schönsten Grüßen extra für Sie:

    Einige Worte über ein völlig verkanntes Volk…

    http://www.magtudin.org/Lajdi%20Peter%20-%20Enige%20Worte.htm

  45. Das ist einer der besten Artikel, die ich bei PI gelesen habe.
    Sehr informativ!

    Aber, wenn sich Leute im Kommentarbereich darüber beschweren, daß dieser Artikel nicht in ihr Schema paßt, dann können sie doch einfach weiterklicken.
    Ich lese auch keine Sachen, die mich nicht interessieren.

  46. an53 Animeasz

    Herzlichen Dank für das Material! Das ist derart viel Neues, daß ich das in Ruhe lesen muß. Ich habe es erstmal nur überflogen, aber klar: Wir wissen in Mitteleuropa eben nichts über die Ungarn. Und wenn, dann ist das meiste verdreht oder falsch. Daß es aber derart weit geht mit den Verdrehungen, das überrascht mich allerdings doch.

    Auch wenn das nicht wirklich hierher gehört: Was mir anhand der alten ungarischen Schrift und der abgebildeten Medaillen auffällt: diese Schrift ähnelt sehr den alten sumerischen Rollsiegeln. Wenn es diese Verbindung gibt, dann gehören die Vorfahren der Ungarn, so etwa um 4000-3000 v.Chr., zu den Stämmen, die um den ‚Schwarzen See‘ herum gesiedelt haben, der damals 1/3 so groß war wie heute das Schwarze Meer und ein Süßwassersee war- eben vor der Sintflut, bevor der Bosporus brach.
    Ein weiteres Stichwort: ‚Historisches Paradies‘- sagt Ihnen das etwas?
    Wenn die Vorfahren der Ungarn am Schwarzen See gesiedelt haben, dann gehören sie zu den ganz alten Stämmen, die dort schon vor 15.000 Jahren ansässig waren. Und das müssen in diesem Siedlungsgebiet, das etwa 400 km im Durchmesser maß, viele dutzend Stämme gewesen sein. Diese vielen Stämme lebten nachweislich 8000 Jahre lang, bis zur Verödung des Paradieses um 5000 v.Chr., friedlich miteinander, bis es zur klimatischen und kriegerischen Katastrophe kam. Und es begann auch eine politische Katastrophe- es begann die Zeit der Herrscher, die Zeit des Knechtens und Mordens auf der Basis politischer Lügengebäude.

    Das könnte sehr gut erklären, warum die Mohamedaner die Ungarn so sehr bekämpften- weil es da uralte, in den Köpfen der Massen steckende Haßmotive gibt, und zwar seitens der Mohamedaner. Deren Vorfahren siedelten ebenfalls als Stamm im historischen Paradies und begründeten dort maßgeblich einen aggressiv-destruktiven Kulturbruch. Sie zogen schon damals in den Krieg gegen benachbarte Stämme, aus ähnlichen Motiven wie noch heute: Dummheit, Größenwahn, Paranoia, Niedertracht, Unfähigkeit etc.. Es ging dabei um einen Kulturbruch, um eine gelebte Abwendung von Gott, in der Urstruktur ein Satanskult.

    Wenn ich richtig liege mit der Verortung der Vorfahren der Ungarn im historischen Paradies, dann gehören die Ungarn zu den Völkern, die zu den friedfertigen und gottzugewandten Völkern gehörten, vergleichbar den Vorfahren der Juden, was sie zur Zielscheibe ständiger Angriffe schon vor 7000 Jahren gemacht hat. Dann wäre die spätere kriegerische Phase der Ungarn die übliche Re-Aktion nach Jahrhunderten und Jahrtausenden des Angegriffenwerdens.

    Die absolut vollständige Rekonstruktion der Verhältnisse 15.000 bis 3000 v.Chr. wird nie gelingen, aber man wird viele Details noch erkennen, so daß ein gutes Gesamtbild entstehen wird.
    Was ich aber schon jetzt sehe: das Gebiet der Rumänen wäre dann uraltes Siedlungsland der Ungarn, und zwar bis zum Schwarzen Meer.

  47. #55 wanda (03. Apr 2017 09:16)

    +++++

    DANKE !

    ich bin ganz ausser Atem… welch Durchblick!
    So treffen sich verwandte Seelen.

    Genau so sehen wir es, Sie liegen richtig mit Ihrer Vermutung. Die heutigen Ungaren verstehen sich als Nachfahren des Urvolkes aus dem „Goldenen Zeitalter“.

    Wir sehen es so: es gab seit eh und je einen Duell der friedfertigen und den kriegstreibenden, genau wie es in den Schriften steht. DAS ist der wahre Grund, warum die Ungaren seit ihrer letzten Heimkehr in das Karpatenbecken so sehr von allen Seiten verhasst werden.

    Sie haben die Europaer auf ihre EIGENE Urkultur, was man heuchlerisch z.B. „Donaukultur“ bezeichnet, erinnert, wie das schlechte Gewissen einen an seinen Sündenfall.
    Die Ungaren sind Erzfeinde jeglicher Imperien des römischen Herrscherprinzips, teile und herrsche.

    das klingt zwar sehr transzendent, aber das Leben ist nun mal nicht nur Fleisch, sondern auch Geist und Seele.

    Einen schönen Tag noch!

  48. an#57 Animeasz

    Herzlichen Dank auch dafür! Der historische Jesus ist auch mein Thema viele Jahre gewesen, die Ausführungen, die Sie mir geschickt haben, werde ich daher auch in Ruhe aufarbeiten, und mit großem Genuß.
    ‚Die Vergewaltigung der Maria‘- Jesus als begabt-psychotischer Sohn von Vater und Tochter… Sie kennen das?

    Mich phasziniert, wie man sich an ungeahntem Ort treffen kann!

    Der Mythos Paradies, als 8000 Jahre währende (von 13.000 bis 5000 v.Chr.) , real erlebte Glücks-Epoche der seßhaften und zivilisierten Menschheit- das war mein großes Thema viele Jahre lang. Die moderne Bewußtseinsforschung kann nun beweisen, daß alle destruktiven Entwicklungen der ‚zivilisierten Menschheit‘ auf destruktive und sehr alte politische Ideen zurückgehen, die im Untergangs-Drama des Paradieses begannen. Destruktivität ist anerzogen, sie ist nicht angeboren- man kann sie allerdings regelrecht züchten, bis diese zum genetisch bedingten Phänomen wird, so wie das die Mohamedaner mit ihrer Inzestkultur getan haben: verblödet, depressiv, schizophren, unkreativ, asozial, mitleidlos, sinnlos, gottlos usw.

    Man gräbt seit 25 Jahren den Göbekli Tepe aus, die zentrale Luftbestattungsanlage des Paradieses, ‚wo wir in den Himmel kamen‘. Jeder Stamm hatte sein eigenes Rondell. Sorgsam wurde diese riesige Anlage vor 7000 Jahren zugeschüttet, in der Hoffnung, zurückkehren zu können. Es kam anders, das Gebiet ist bis heute trocken, von der parkähnlichen Landschaft voller Wildweizen, Wildobst, Kleintier und riesigen Antilopenherden ist nichts geblieben.

    Für mich ist der weite Bogen auch tröstlich- man kann aufzeigen, woher die Destruktivität kommt, wer die wahren Schuldigen sind, wie man das in der Zukunft verhindern kann- und muß!
    Eine Hillary Clinton, die unter anderem den IS ins Leben rief, ist nicht von ungefähr eine bekennende Satanistin (so wie das jeder Mohamedaner oder Linksfaschist in der Grundstruktur auch ist, ohne es zu begreifen). Wieviele der im tiefen Staat der USA aktiven Leute ebenfalls Mitglieder von Satanssekten sind, ist erschreckend, zeigt aber gut, woher diese Poltik kommt, die seit 200 Jahren Leid und Elend in der Welt erzeugt.
    Das Licht der Wahrheit wird hier heilsam werden- ich glaube nicht, daß der künstlich in die Welt gebrachte Kampf ‚Böse gegen Gut‘ ewig existieren wird. Was nicht-naturgegeben begann, wird nicht-naturgegeben enden.
    Ein langes Thema.

    Bis demnächst!

  49. #58 wanda (03. Apr 2017 11:02)

    +++

    Liebe Wanda, ich bin ebenfalls wortlos… es gibt aber keine Zufaelle und auch ich freue mich.

    Hier sende ich zwei weiteren Links (viele interessante Artikel sind unter MAGTUDIN zu finden)allerdings leider meistens auf English:

    http://www.magtudin.org/Articles.htm

    hier möchte ich speziell auf den Menüpunkt Subject area : Legends and Mythology hinweisen

    Der Themenkreis „Selige Frau“ is ebenfalls zentral in unserer Kultur.

    http://www.academia.edu/2526883/Magyarok_Nagyasszonya_The_Virgin_Mary_as_a_Symbol_of_Hungarian_National_Identity

    ich würde mich ebenfalls auf Links freuen… bis diese Seite noch „offen“ ist.

    ein weiterer Ansatz zur Forschung der Urgeschichte der Menschheit:

    pls. google : Juan Moricz (Móricz János), Tayos-Höhle und die Metallbibliothek, usw.

    Einen schönen Tag noch!

  50. an #59 Animeasz

    Danke, Danke!
    Ganz schnell nur mal ein Titel- ich erhielt das Buch von Matthias Wendt persönlich geschenkt, eine evangelische Theologin ( eine Psychiatriepatientin, Vergewaltigungsopfer, Zwillingstodüberlebende) stahl es mir, um es zu vernichten (weil ja nicht sein kann, was nicht sein darf). Ich habe leider keine digitale Kopie, es gibt auch keinen digitalen Link hierzu, es ist kaum auf dem Markt zu finden, wahrscheinlich von kirchlichen Kräften aufgekauft:

    „Irreale Glaubensinhalte : eine Fortschreibung der Lu?demann-These vom sexuellen Missbrauch der Maria ; die Verdra?ngung der Ursache des Leidens in den Religionen“
    ISBN: 3980616002 9783980616003

    Einige Universitäts-Bibliotheken haben es im Bestand.
    Es ist ein kleines Heft, das erstmals dieses Thema benennt. Wendt, selbst Mißbrauchsopfer durch Vater, Mutter und Priester mit satanistischem Hintergrund, nahm sich mit Mitte 35, nach einer erfolgreichen Karriere in Göttingen und jahrzehntelangen Depressionen und vielen Jahren realitätsvermeidenden Therapien, das Leben. Er konnte daher das Buch nicht weiterentwickeln, was nötig wäre, denn es ist gerade mal ein erster Anfang des Themas. Wir standen kurz vor seinem Tod im Kontakt hierzu- wieder eine sinnlose Tragödie und ein vernichtetes wertvolles Leben mehr.
    Der Haß auf die Intelligenz und die Schönheit ist eben das Markenzeichen satanistischer Grundstrukturen.
    Ich werde Sie hier sicher wiederfinden- ich suche einen digitalen Link mzm Paradies- Thema.

    Was hier erstmal habe:
    David Rohl: „From Eden to Exil:
    ISBN13 9781882514588

    Rohl kann zeigen, daß die in der Bibel genannten Flüsse und anderes mit den heute existierenden, durch sprachliche Verschleifung, identisch sind. Das Siedlungsgebiet des Paradieses ist längst identifiziert.

    Ein Link fürs Auge:
    https://www.youtube.com/watch?v=tiHdhko_aYA

    Diese Dokumentation zeigt leider nur, was man sehen kann, interpretiert wird es ganz falsch.
    Das liegt daran, daß der Chefausgräber Klaus Schmidt sofort wußte, was er ausgrub, und darüber von der türk. Regierung und dem Vatikan Schweigegebot bekam.
    Er starb vor 2 Jahren auf dubiose Weise, bevor ich ihn kontaktieren konnte.
    Das Thema ist heiß, sehr heiß.

    Ich suche noch nach einem Beitrag aus GEO, der recht gut war, weil er die Anlage des Tepe als Bestattungstempel richtig darstellte.

    Irgendwo hier finde ich Sie wieder.

    Ich danke Ihnen für Ihre Links! Das sind große Funde für mich!!!! Danke!

  51. #60 wanda (03. Apr 2017 13:07)

    ++++

    Danke!

    Mich würde das Heftchen über Maria auch interessieren, könnten Sie die Haupthese zusammenfassen?

    ich muss sagen, dass unser Verstaendnis von der Jungfrau Maria als irdische Mutter von Jesus eher „irrelevant“ ist… sie ist für uns lediglich ein „Objekt“ der Projizierung einer himmlischen Person: der Himmelskönigin, allerdings NICHT mit ihr identisch, da wir die Trinitaet als eine himmlische Familie ansehen: Vater+Mutter=Kind. Diese Heiligkeit finden wir wieder nach dem Gesetz, wie im Himmel, so auf Erden.

    Auch über die Problematik der Unbefleckten Empfängnis haben wir unsere sehr bemerkenswerte und plausible Ansicht. Recht „modern“ sogar …

    Die Idee des Vierflusslandes und des Dreihügels findet man im Karpatenbecken (bzw. im Ung. Staatswappen) wieder.

    Das Thema Mittel-Asian ist mehr als heisses Eisen. Es stammt angeblich von Saddam Hussein: die Ungaren würden dafür sehr dankbar sein, wenn sie erfahren würden, was alles in unseren Museen und Ausgrabungsfeldern zu finden sind…

    Wohlgemerkt, es geht hier nicht um unsere „Grösse“…lediglich tragen wir sehr wahrscheinlich die schwere Last eines Wissens, das wir bewahren müssen, damit es überliefert werden kann, wenn der Bedarf besteht und die Zeiten reif sind.

    Ist es nicht merkwürdig, dass archeologiesche Funde im Iraq-Krieg mit Vorliebe verschleppt bzw. zerstört wurden…?

  52. an61 Animeasz

    an#61 Animeasz

    Der Kern der ‚Lüdemann-These‘ arbeitet ein gesamtgesellschaftliches Problem auf: Inzest:
    Wendt hat mit Lüdemann zusammen gearbeitet.

    Die unbefleckte Empfängnis war in Wahrheit sehr befleckt. Der Vater von Jesus ist in den alten Schriften real als Person erwähnt, aber nie mit Namen. Er war eine ‚Un-Person‘, was im damaligen Hebräisch bedeutete, daß eine Gemeinschaft ihn ausgeschlossen und stigmatisiert hat, wegen erheblicher Vergehen, die allerdings nicht oder kaum beweisbar waren. In diesem Fall: die Vergewaltigung seiner Tochter Maria.
    Maria war dadurch psychotisch geworden. Ihre ‚Auren‘ von der ‚heiligen Empfängnis‘ stellen ein psychotisches Erleben dar- und niemand stand ihr wirklich bei. Man hatte einen Verdacht, aber man schwieg.
    Jesus hieß: ‚Jesus, Sohn der Maria‘. Das war im damaligen Hebräisch ein Schimpfwort für Bastarde.
    Jesus wurde von Maria nicht geliebt, sie konnte ihn nicht lieben, was menschlich ist. Der hochintelligente Jesus wurde frühzeitig depressiv, in der Pubertät wurde er psychotisch. Er floh mit etwa 14 Jahren aus dem unerträglichen Elternhaus. Seine Intelligenz half ihm, zu überleben, doch sein ritueller Selbstmord ist praktisch die lange Hand seiner Zeugung ohne Liebe.
    Darum drehte sich auch all sein Ansinnen: um das ‚Herstellen eines Zustandes der Liebe‘. Nichtsdestotrotz ist er damit auf dem richtigen Gleis, denn wie begabte Traumatisierte entwickelte er ‚das zweite Gesicht‘ und sah sehr genau, daß das imperiale Teilen und Herrschen die Menschen zerstört und vom Weg des Lebens abbringt.

  53. anan61 Animeasz teil2

    Jesus war als Jude besser ausgerüstet zum Fühlen als Römer, die viel weniger intelligent waren. Das lag daran, daß die Juden erst etwa 1500 v. Chr. sich als Stadtstaat straff organisierten mußten, mit König und stehender Armee, was zu seiner Zeit noch nicht allzu lange seelische Schäden im Volk angerichtet hatte. Zuvor hatten sie, etwa von 5000 bis 2000 v. Chr., als freie Stämme gelebt, ohne Unterdrückung des Einzelnen, ohne Abgabenfrohn. Allein das ist ein Thema für sich- weil sie nach der Abwanderung aus dem Paradies noch 3000 Jahre lang sich so verwalteten wie im Paradies. Bis heute haben Sie diese lebensbejahenden Inhalte in ihrer Kultur- DAS ist der Grund für den Hass auf die Juden. Das hat mehr mit Neid zu tun als man denken mag.
    Jesus- war eine tragische Gestalt, der wir aber viel verdanken. Interessant ist auch, daß er überlebte: er war Jogi. Die Kreuzigungsnägel wurden ihm gnädiger Weise durch die Weichteile geschlagen. Der Stich mit der Lanze ließ Wasser und Blut abfließen- bei Toten fließt da gar nichts. also lebte er noch. Deswegen war auch das Grab leer. Und er wurde dann im Olivenhain nicht ‚innerlich von seinen Jüngern geschaut‘- sondern wirklich gesehen. Deswegen auch die blutenden Wundmale. Natürlich war er extrem traumatisiert, wahrscheinlich regelrecht in Trance. Ob die Legendenbildung seiner ‚Auferstehung von den Toten‘ in seinem Sinne war, bezweifle ich, weiß es aber nicht wirklich. Viele vermuten, daß Jesus nach Asien floh, zusammen mit Maria, deren Spur sich ebenfalls auflöste. Es gibt in Asien ein Grab, mit zwei Leichen, in einem Sarkophag, mit Darstellungen von Wundmalen an Händen und Füßen bei dem einen Toten. Ohne Namen- ich weiß bis heute nicht, ob dies seriös ist. Daß Jesus überlebt hat, bezweifle ich aber nicht. Man darf nicht vergessen, daß man die Jünger Jesus‘ ebenfalls als schwertraumatisierte Menschenansehen muß, deren seelische Belastbarkeit und intellektuelle Fähigkeit Grenzen hatten.

  54. an an61 Animeasz teil3

    Ja- Jesus war das Produkt von Vater und Tochter. Und dieser ‚Webfehler‘ zieht sich dann durch die Priesterschaften. Wendt sagte mal so treffend: „Wer, wenn nicht die frühzeitig durch Sexualität Erschreckten hätte später einen Grund, daraus ein Tabu zu machen?“ Und er sagte auch: „Seht euch die Priester an! Häßliche Männer in Frauenkleidern.“

    Das Besondere ist: Das Christentum, wie es dann ab Kaiser Konstantin ‚gezimmert‘ wurde mahnt Nicht-Liebe, Grausamkeit und anderen Verfall an, konserviert ihn aber gleichzeitig, weil das Hinterfragen des seelischen Leides tabu ist. Tabu ist also auch, daß die Täter als Täter erkannt werden, und so machen sie weiter.
    Bei Inzest, erst recht gewaltsamen Inzest, wird die Seele der Kinder zerstört. Das geht über Depression bis zur Schizophrenie, schlimmsten Falls bis zu dissoziativer Persönlichkeitsspaltung. So werden gleichzeitig auch neue ‚Trance-Patienten‘ gezüchtet, die man dann ganz leicht in religiöse Muster hinüberschieben kann. Viele dieser ‚Gläubigen‘ tun ihren Kindern dann das Gleiche an.
    Fast alle Priester haben solche Biographien, das zu hinterfragen, ist aber tabu. So wurde das Christentum, das Gutes will, zum Erhalter des Bösen.

    Siegmund Freud wußte das schon, als er in den 1920ern sein Buch: „Zur Äthiologie der Hysterie‘ schrieb. Ganze 100 % seiner Patienten waren als Kinder sexuell mißbraucht worden. Das Wiener Bürgertum, allesamt Sexualstraftäter an ihren eigenen Kindern, zwangen ihn unter Androhung seiner völligen existenziellen Vernichtung, zu widerrufen. Er war feige und widerrief, auch, weil ihn das vor der eigenen Geschichte ‚rettete‘- Freud wurde von seinem eigenen Vater sexuell mißbraucht.

    Ihre ‚Himmelskönigin‘ ist anders gestrickt, genau versteh ich das noch nicht, aber es muß ein archaisches Gleichnis für Fruchtbarkeit, bzw. für das Leben in Frieden und Glück selbst sein. Da Ungarn die besten Ackerböden der Welt hat, wundert mich das nicht. Und ich selber hab nun Ihre Links noch nicht gelesen, aber wie Sie schreiben, gibt es das ‚Vierflüsse-Land‘ in ihrem Wappen, und der ‚Dreihügel‘ muß der Göbekli Tepe sein. Wenn das stimmt- sind dann die Vorfahren der Ungarn ein Zweig der Sumerer? Oder ein mit den Sumerern nahe verwandter Stamm? Wie hießen sie, bevor sie sich Magyaren nannten? Die alte Schrift, die wie Sumerisch aussieht, legt das nahe. Leider bin ich keinerlei Sprachexperte und bin da ganz auf das angewiesen, was andere dazu wissen.

    Auf jeden Fall haben Sie in ihrer alten ungarischen Mentalität mit der Himmelsgöttin das Prinzip des Lebens, das Prinzip der Liebe, und DAS ist es, was natürliche Spiritualität ausmacht. Das war unser ‚Gott‘ im Paradies, nämlich das Leben selbst. Wie man das dann symbolisiert, ob als Mutter oder wie bei europäischen Heiden als ‚Ei‘- das ist wieder anderen Einflüssen geschuldet. Markant ist: das Leben selbst wird verehrt, und nicht ein teuflischer König, der das Erobern und das Verderben lehrt.

  55. an anan61 Animeasz teil4

    Sie werden es nicht glauben, aber Ihre Erläuterungen über die alte ungarische Mentalität haben bei mir etwas gezündet. Wohin sind die ‚Sumerer‘ verschwunden?
    Es ist eine elektrisierende Erkenntnis drin. Die Ablehnung des Imperiengedöhns, die ständigen Angriffe seit Jahrtausenden, die Verdrehung der Herkunft der Ungarn, die jetzige lebenskluge Politik-
    … Sie tragen die schwere Last eines Wissens, das stimmt. Schwer wegen der Anfeindung, das geht den Juden auch so- ich vermute, daß die Ungarn mit den Juden näher verwandt sind als bisher vermutet.
    Das die Funde im Iraq verschwinden, wundert mich gar nicht. Der Iraq ist voll mit alten sumerischen Sachgen, die noch am längsten Erinnerungen ans Paradies weitertrugen, wenn auch kaum oder gar nicht dechiffriert.
    Beim Untergang des Paradieses wurden mächtige destruktive Entwicklungen in Gang gesetzt, die sich durch das Idealisieren der Gewalttäter per Neurose fast vollständig selbst erhalten von Generation zu Generation. Es ist schwer, diese ‚Teufelskreise‘ zu durchbrechen. Unter anderem will ich nur mal nennen, daß im Vatikan selbst starke satanische Sekten organisiert sind, die das System der Destruktion wirksam erhalten. Denken Sie nur mal an die Zusammenarbeit des Vatikans mit den Nazis- unvorstellbar wie die Inquisition. Ist aber geschehen. Und nicht nur die Juden waren damals im Visier, soviel ich weiß erging es auch den Ungarn nicht gut, nicht nur den ungarischen Juden. Es ist ein System darin, das nur von Wenigen wissend bedient wird. Die meisten hängen neurotisch darin fest und können die Erscheinungen gar nicht deuten.

    Auch mal als Notiz am Rande: im angeblich aufgeklärten Deutschland gibt es jedes Jahr 5000 Neuzugänge an Schwersttraumatisierten durch Sektenterror. Das sind schwer erkrankte Menschen, die durch Priester und ihre Helfershelfer grausam gequält, gefoltert, verstümmelt, vergewaltigt wurden.
    Die Täter sind Anhänger des Gottes Baal- im Deutschen der Beelzebub. Die behandelten Therapeuten leben leider gefährlich, juristische Aufarbeitung wird von ganz oben verhindert, fast immer verhindert. Nicht nur katholische Priester sind pädophil, man fragt auch zu recht: ‚ist der Papst katholisch?‘
    Was 5000 v.Chr.im historischen Paradies passierte, als alles unterging, nur ganz kurz, das wird hier zu lang: Der Sündenfall war jedenfalls der erste berühmte Inzestfall zw. Vater und Tochter. Eva wurde nicht aus einer Rippe geformt- das ist ein sehr alter Übersetzungsfehler. Sie wurde ‚aus seinen Lenden‘ geformt, also ‚aus seiner Lust‘. Aber: sie war ‚vom gleichen Lehm wie Adam‘- also sein eigenes Fleisch und Blut. Schon damals galt: es kann nicht sein, was nicht sein darf! So schützt man sich vor schmerzlicher Erkenntnis. Die Kinder waren Kain und Abel, sie waren inzesttypisch seelisch krank, wurden wahnsinnig, einer mehr als der andere, der den anderen tötete. Damals hieß ‚Gott‘ nichts weiter als ‚großer Mensch‘. Ein solcher Stammeshäuptling, der in der Bibel dann Geschichte machte als ‚Gott‘,verbannte die beiden aus dem Stammesleben. Damals wußte man noch, daß Inzest auf gar keinen Fall sein darf- es war eine Todsünde, weil das Überleben des ganzen Stammes von gesunden Kindern abhing, und das Leben war heilig.
    Wer kopierte den Sündenfall zum Kulturgut? Es waren die Vorfahren der Mohamedaner, die schon seit 5000 Jahren Inzest pflegten, deswegen so unfähig waren und so grausam in ihren brutalst organisierten Stadtstaaten.
    Einer, der in etwa so hieß wie Baal, der war soetwas wie ein Offizier unter dem Stammesführer, der sich Gott nannte. Dieser stellte sich gegen den Ausschluß von Adam und der schwangeren Eva. Er wollte den Menschen ihre ‚Göttlichkeit‘ zurückgeben- was nichts weiter heißt als: die Gesetze des Lebens gelten für uns nicht, wir sind auserwählt, wir sind selbst göttlich usw.‘.
    Das ist die Maxime noch heute bei den Mohamedanern, die genetische Verkrüppelung von 60 % aller Mohamedaner weltweit spricht Bände hierfür.
    Gut und Böse- es geht um einen Inzest- Kulturfehler, der sehr alt ist, eben etwa 7000 Jahre alt. Denn es geschah, als das Paradies verödete, und es gab zwei große Abwanderungen: eine nach Jericho, wo sie 3000 weitere Jahre lang wie im Paradies lebten, clever den Ackerbau entwickelten in kürzester Zeit, und eine nach Ur, Uruk, Babylon usw, wo es den Menschen noch viele tausend Jahre lang elendigst erging, weil die Leute zu unfähig waren, sich etwas einfallen zu lassen. Neid und Not trieb sie dann fortlaufend zum Krieg führen, zu einer bestialischen Gesetzgebung usw. Erklären Sie das mal Moslems, die springen ihnen an die Gurgel, weil sie sofort merken, daß das alles wahr ist, daß das aber eben nicht wahr sein darf. Die einen gingen mit Gott, die anderen mit dem Teufel. So einfach ist das. Weil all diese Inzestkinder in den Tiefen ihres Systems aufs schwerste zerrüttete Individuen sind, bewahren sie sich vor jedweder Selbsterkenntnis durch totalen Gehorsam, der sie mit Größenideen und Weltherrschaft belohnt. Ein übles, bösartiges System, welches eine mörderische Destruktion am Leben hält, die komplett sinnlos ist. Nicht-Leben hat keinen Sinn, Inzestkinder sind nicht Kinder des Lebens. Der Wahn dieser Betroffenen macht sie gefährlich. Das gilt auch für Psychopathen wie Hitler oder Stalin oder oder oder, allein bei dem Mohamedanern sehe ich eine einzige offenen Psychiatrie. (Achten sie auch mal auf Teufelssymbole im Islam!) Weniger als 40 % der Mohamedaner sind wohl überlebensfähig, die Verteilung der Intelligenz ist aber erschreckend unterirdisch. Ein riesen Thema.

  56. an an anan61 Animeasz teil5 und ende

    Jedenfalls ist das Problem Inzest ein bombenstarkes Ding, daß die Psyche ganzer Völker ruinieren kann und ruiniert hat. Auch Jesus blieb darin stecken, versuchte aber, neurotisch zu mahnen. Leider hat es bis Siegmund Freud gedauert, bis der Stein ins Rollen kam.
    Allein in Mitteleuropa haben schon Millionen ihre Therapien erfolgreich gemacht, auch ich, und den Inzest und den Sektenterror hinter sich gebracht. auch das ist ein Grund, warum wir nun islamisiert werden sollen- man will uns wieder zerbrechen, das ‚Christentum‘ hat zuviel Therapie möglich gemacht, uns geht es zu gut, wir sind zu klar im Kopf und nicht bösartig genug für die Pläne diverser Irrer.

    Es ist ja bewegend, wie sehr das Paradies und sein Verlust noch in dem Köpfen steckt, nach so langer Zeit läßt uns das nicht los, weil wir einen Grund-Fehler korrigieren wollen und (noch) nicht in der Mehrheit wissen, welcher das ist.
    Die Dinge vom Kopf auf die Füße zu stellen- das wird überlebenswichtig bei inzwischen 7,5 Mrd Menschen weltweit. Sonst kommt es zur Katastrophe.

    Leider ist hier zu wenig Platz, um das alles ausführlich zu beschreiben, sicher ist diese Form etwas verwirrend.

  57. #66 wanda (03. Apr 2017 15:55)
    …. Sie tragen die schwere Last eines Wissens, das stimmt. Schwer wegen der Anfeindung, das geht den Juden auch so- ich vermute, daß die Ungarn mit den Juden näher verwandt sind als bisher vermutet….

    ++++++

    Liebe Wanda!

    Ich habe die obige These sorgfältig gelesen und es ist überhaupt nicht verwirrend. Ich verstehe es folgendermaßen:

    Jesus als irdische Persönlichkeit, kann weder geschluckt durch ausgespuckt werden. Auch durch solche, die ihn am liebsten aus dem Wege schaffen würden. Das geht aber nicht. Er ist eine Erscheinung, die die Denker und Theologen noch lange Zeit beschäftigen wird. Richtig!

    Ich habe aus der These herausgelesen, dass der Autor versucht hat diese Erscheinung aus dem rein materialistischen physischen Aspekt her zu erklären. Ich würde mich nicht wundern, wenn die Herkunft des Autors mit der von Freud identisch wäre. Diese „einseitige” Sichtweise ist ihnen eigen, sehr bedauerlich für sie, aber sie können nicht dafür.

    Ich „fürchte“, ich irre mich nicht und habe aus der Richtung auch nichts anderes erwartet. Jeder kann nur soweit denken, wie er dazu faehig ist. In spirituellem Sinne. Und natürlich weiß ich eine viel plausiblere Erklärung! Ich will diese These aber nicht auf diesem Forum weiter ausführen, obwohl ich Sie überraschen könnte, ich möchte hier nicht gesperrt werden, sollte man mich etwa missverstehen.

    Wir sind absolut auf einer Wellenlänge und sollten unseren Austausch fortsetzen. Ihre obige Bemerkung hat mich verwundert …. Kain und Abel …. seit Ewigkeiten. Es würde sehr weit führen….aber Sie liegen gar nicht falsch. Ich muss immer wieder staunen.

    Übrigens gibt es auf PI öfter auch Artikel über dieses Thema: Religion, Glaube, wo man einiges mitbekommen kann…. erstaunlich, dass so viele Foristen sich darüber Gedanken machen. Ein gutes Zeichen! Ich versuche natürlich auch aufzuklären, so weit ich kann und es freut mich, wenn ich „Suchenden“ vielleicht in einigen Fragen weiterhelfen kann…

    Warum treffen wir uns nicht irgendwo privat, z.B. unter einem YT Video, von dort könnten wir uns dann direkt verbinden?

    Bis dahin habe ich Ihnen etliches zu lesen und zu „verdauen“ mitgegeben!

    Einn schönen Abend!

  58. an 67 Animeasz

    Gleich vorweg,
    ich werde anonym bleiben, das geht nicht anders aus vielerlei Gründen. Tut mir leid.

    Was den historischen Jesus angeht- ihn als reale Person wahrzunehmen, die er nun mal war, verleugnet nicht Spiritualät. Es korrigiert sie nur weg von einem Personenkult.

    Von Freud stammt nicht, was ich dazu schrieb. Es stammte ursprünglich unter anderem von Lüdemann und Wendt, auch von anderen Theologen. Wenn Sie die Ergebnisse aus millionen von Therapien kennem, wird Ihnen klar, daß in unserer Art Zivilisation etwas gehörig schief läuft.

    Was ich zu den Hergängen im untergehenden Paradies zu sagen habe, ist starker Tobak für alle, die das große Wunder unserer Welt unbedingt an so einem Mythos festmachen wollen und müssen. Das ist nach 2000 Jahren nur zu verständlich.
    Ich erkläre natürliche Spiritualität, die keine Erklärung braucht sondern sich durch inneres Begreifen einstellt, gern mit der Quantenphysik: wer das begreift, der begreift auch, daß man es nicht begreifen kann. Es ist da, es ist real- aber nicht zu fassen. Jedwede Erklärung greift zu kurz.
    Ich denke, daß die Vorfahren der Ungarn zu einem Stamm gehörten, der den Juden und den Sumerern nahe stand- irgendwie muß es innige Kontakte gegeben haben und das Bewahren der alten Werte. Autoritäre, destruktive Systeme sind da natürlich eine große Gefahr. Wer Frieden will, muß nicht den Frieden wollen, sondern eine wehrhafte Armee beständig unterhalten- wenn man allein ist mit dem Friedenswunsch.
    Die Werte, die Jesus vertrat- natürlich sind die nicht zu verhandeln und ewig. Ich sage dazu: es gibt kein Leben ohne Liebe.
    Das Christentum zu reformieren würde nötig sein, ich denke nur, daß dann vieles nicht mehr wirkt- zum Beispiel die gewollte Verängstigung der Menschen. Allein die Figur Jesus am Kreuz soll Angst machen.
    Ich kenne Theologen und Priester, die nach 40 oder 50 Jahren Studien begreifen, daß sie sich als junge Menschen geirrt haben. Sie sagen in etwa: wie ein Kind habe ich zum Vater aufgeschaut, doch der sah mich nicht. Ich habe ‚den Vater‘ für ‚Gott‘ gehalten, dabei war ich doch all die Zeit IN Gottes Reich. Warum nur hat mich mein Vater nicht lieben können, warum kam ich nicht zu mir und warum hab ich mein Leben nicht gelebt?
    Kinder, die nicht geliebt oder sogar mißhandelt werden, empfinden starke Schuldgefühle für das, was ihnen angetan wird. Diese Gefühle können vernichtend sein, brauchen unbedingt ein Ventil zur Abfuhr.

    Natürlich braucht ein Volk Mysterien. Nur: die hatten früher auch, damals, im Paradies. Nur waren wir klarer als heute. Ein ‚Gott‘ war ein Stammesführer- das große Mysterium repräsentierte er nicht, das war ‚über‘ ihm.

    Was wie eine Weiterentwicklung des Religiösen erscheint, ist in Wahrheit seine Reduzierung und die Verarmung des Lebens. Bewußtseinsspaltung ist ein reales Phänomen, es entsteht durch Schmerzzufuhr.
    Ein seelisch gesunder Mensch, das ist das Wunder, hat seine angeborene Spiritualität verfügbar, die keinerlei Deutung benötigt. So ein Mensch ist nicht grundlegend manipulierbar und erpreßbar. Womit wir beim ‚Webfehler‘ wären. Der zieht sich durch alle Zivilisationen, die nach dem Paradies kamen- nur bei den Juden und wohl auch bei den Magyaren war das anfangs noch nicht so.

    Ich werde mit großem Interesse Ihre Matierialen lesen!
    Verzeihen Sie mir bitte den Wunsch nach Anonymität.

  59. #67 Animeasz (03. Apr 2017 19:45)

    #66 wanda (03. Apr 2017 15:55)

    ++++

    bevor ich missverstanden werde: auch ich glaube daran,dass über die dualistische 3D Welt hinausgibt es weder Gut noch Böse!

    und wenn die Brüder Kain und Abel sich eine Rolle ausgewaehlt haben, wie im Theater : die Rolle des „Intriganten“ mit Sicherheit nicht die einfachere ist…

    dazu ein hervorragendes Theaterstück, durch JEDEN Ungarn bekannt, tiefgreifend phylisophisch.

    Madách, Imre: Die Tragödie des Menschen

    https://en.wikipedia.org/wiki/The_Tragedy_of_Man

    Auf Deutsch, komplett

    http://mek.oszk.hu/00900/00920/html/

  60. #68 wanda (03. Apr 2017 20:18)

    +++++

    oweia

    Sie erraten meine Gedanken…

    und natürlich möchte ich auch Anonym bleiben…. 🙂

    ich glaube aber nicht daran, dass diese Art „Missbrauch“ in meinem Volk JEMALS vorkam.
    Im Gegenteil: viele wollen es nicht verstehen, wenn ich behaupte, dass in unserer Kultur Inzucht das oberste Verbot und vollkommen unbekannt ist. DARUM pendelten die Skythischen Völker jahrhunderte- oder jahrtausendelang zwischen Mittel-Asien und zB. dem Karpatenbecken. Es fand dabei ein kontrollierter und bewusster „Genenaustausch bzw. -erfrischung“ statt. Manche nennen es „Völkerwanderung“. NEIN, die Völker haben NIEMALS ziellos und spontan ihre Heimate gewechselt. QUATSCH !!!

    Ich sehe die Gene ebenfalls aus der Quantentheorie abgeleitet eher dynamisch als statisch von ihrer Natur.

    Unsere DNS, als Blueprint der Zellenreproduktion, ist IMMER eine Momentaufnahme und aendert bzw. mutiert sich im Laufe unseres lebens, in Wechselwirkung mit unserem Umfeld, in einem Dialog.

    Hier auf PI hat ein Forist treffend gesagt: nicht die historische Person Jesus, sonder sein Mythos hat uns christliche Europaer zudem entwickelt was wir sind. Haette es ihn nicht gegeben, haette man ihn geradezu erfinden sollen!

    Wir wissen, dass AUCH der Mythos Mitra die unbefleckte Empfängnis kennt, wie es in vielen anderen Mythen immer wieder vorkommt (Horus)

    Darum möchte ich hier den Ursprungsmythos der Ungaren zitieren:
    Die Tochter von Nemere (Nimrod) empfing in ihrem Traum ihre Zwillinge ! von einem Vogel (Turul=Falke). Sie wurden zu den Urvaetern der Brüdervölker der Hunnen-Magyaren. Allerdings treue Brüder, kein Kain und Abel…

    https://de.wikipedia.org/wiki/Turul

    Die Magyaren nennen sich das Volk des Wissens. MAH-GAR auf Sumerisch. Das Wort Magie stammt aus aus dem Wort MAG= Kern, Samen, Essenz.

    Ajaj, das Thema ist unerschöpflich…

  61. #68 wanda (03. Apr 2017 20:18)

    +++

    unsere Thesen vom sog. Christentum sind in den Artikeln unter magtudin bestens beschrieben! (Über die Herkunft von Jesus)

    Das sog. Röhmische westliche Christentum ist diagonal zu unserer Auffassung der Jesusschen Lehren. Darum war es eine schwere Trauma mit nachhaltiger Wirkung, als die Ungaren unter den Joch der Römischen Kirche gezwungen wurden.

    Glaube ist nicht gleich Religion ist nicht gleich Kirche!

  62. #68 wanda (03. Apr 2017 20:18)

    +++++

    noch ein wichtiger Gedanke:

    der „moderne“ (?) Mensch glaubt an der Prioritaet der Materie und möchte somit alles aus der Materie ableiten. Auch die Spiritualitaet soll als ein Produkt der Materie=Bewusstsein generiert werden.
    (So habe ich die obige philosophische Ausführung über Maria/Religion verstanden.)

    Ich(wir)glauben aber das, was auch im Buch der Schöpfung steht:
    Am Anfang war das Wort. Und das Wort wurde zu Fleisch.

    Anders ausgedrückt: auch die Materie ist EIN Produkt des Geistes als Prioritaet.
    Also: die Materie ensteht aus der Idee und nicht umgekehrt.

  63. Wenn man sich mit den Tiroler Deutschen beschäftigt, dann ist das schon ein echter Hammer.

    Die damalige USA und die Briten haben Feindschaft und Zwietracht nach Zentraleuropa gebracht.

  64. an72 Animeasz teil1

    Primat der Materie… Nein, da verstehen Sie mich falsch. Ich fliege mit Einstein, der immer vom ‚Alten‘ sprach. Nicht die Materie ist die Priorität. Das ist in JEDER Hinsicht falsch, womit alle religiösen Mythen der Welt recht haben. Das ist ja der Witz: der leer erscheinende Raum im Universum ist nicht leer. Es gibt da eine ‚andere Seite‘ der materiellen Welt.
    Es geht um das ‚wie‘, es geht um das ‚was‘. WAS glaube ich? Oder WEISS ich?
    Intuitionsforschung, Bewußtseinsforschung, Soziologie, Tiefenpsychologie- das sind meine Gebiete.
    Wenn man einen Menschen nicht zerstört, ihm also nicht allzu viele Schmerzen zufügt, dann BEHÄLT er seine natürliche Spiritualität, die durch die Fähigkeit zu Fühlen (wahrzunehmen) entsteht. ‚Gott‘ kann man fühlen, den muß man nicht ‚denken‘. Das heißt: wer gut fühlen kann, der WEISS dann, daß es soetwas wie den ‚heiligen Geist‘ gibt. Das ist etwas ganz anderes als Glauben.

    Wissen macht autonom und lebendig, Glauben lähmt und nimmt gefangen (domestiziert).
    Zum Wissen braucht er aber dann auch keine Religion, die immer den Zweck hat, eine Volksgruppe durch Gehirnwäsche, Streß-Konditionierung und Gleichschaltung zu unterwerfen. Damit wird der Teufel mit dem Belzebub ausgetrieben. Gesunde Menschen, und das hatten wir im Paradies, brauchen genau DAS nicht, um sich gemeinschaftlich zu fühlen. Gesunde Menschen begegnen sich auf Augenhöhe. Um dieses Grundproblem geht es in Zivilisationen.

    Die Materie… ist nur ein Teil unseres Universums, zu der auch das Leben gehört. Ein sehr realer Teil. Die Ewigkeit, das unendliche Rätsel- das bleibt das große Wunder, das Unerklärliche. Der ‚heilige Geist‘ hat sicher auch was mit Quanten zu tun- spukhaft, mysteriös, nicht begreifbar.

    Ich selbst verwende den Begriff ‚Gott‘ nur gewohnheitshalber- weil ‚Gott‘ einer von vielen anführenden Menschen war, damals. Auch ‚Engel‘ heißt übrigens ‚großer Mensch‘- Engel, die Cherubim, waren priesterliche Soldaten, die das Gebiet des Paradieses kontrollierten, in einer Uniform mit Mützen, an denen Antilopenhörner steckten, mit kleinen Flügeln aus Geierfedern auf dem Rücken, vorgebundenen Ziegenhufen an den Füßen, geschweifte Schwerter aus Bronze oder lange Speere mit Bronzespitze. Man fand auch schon Grenzsteine- das Paradies war einfach die erste Zivilisation, nicht nur mit Steinbauten, sondern sogar schon mit Bergbau, im Zaurosgebirge, wo Edelsteine und die Metalle für die Bronze herstammten.

    Inzest- Vermeidung wurde garantiert in Ungarn großgeschrieben.
    Bei den Juden aber auch- sie hatten sie erst in der Diasopara.
    Die alten germanischen Stämme hatten Paarungsregeln, bei denen nur die Starken Kinder haben durften, und Inzest war ebenso tabu. Sexuellen Kindesmißbrauch gab es aber schon- leider.

    Inzestvermeidung funktioniert sehr einfach, auch innerhalb eines Volkes. Es ist gar nicht nötig, sich ‚zu vermischen‘- die Germanen taten das nie, tausende Jahre lang nicht, waren besonders groß, intelligent, wissend. Bis heute haben die Deutschen, t r o t z all der Kriege, den höchsten Durchschnitts-IQ der Welt, und deswegen auch die kriminellsten politischen Angriffe seit hunderten Jahren. Es geht ja darum, dieses tüchtige Volk zu vernichten, seit dem 1.WK ff.
    Die Wanderungen der Magyaren müssen andere Gründe gehabt haben.

    Der historische Jesus war als Mythos wichtig- ganz klar. Er war DER Kontrapunkt zum Imperium, zur Macht, und zum Götzenglauben. … Seine Bedeutung ist unzweifelhaft, weil er grundlegende humane Werte vertrat, die längst vergessen waren. Im Paradies waren diese Werte absolute Norm des Alltags.

    Eine unbefleckte Empfängnis- ist schlichter Unsinn, einfach immer. Das sind Verklärungen, hinter

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    denen Dramen verborgen werden.
    Das Thema sexueller Kindesmißbrauch- sie finden im Internet viel darüber. Da werden Ihnen die Augen aufgehen. Allein in Deutschland trifft das jeden Zweiten (!).
    Der Inzest der Moslems wiederum ist das bewußte Züchten geistig, seelisch und körperlich verkrüppelter Menschen. Das sind Kinder Satans- häßlich, blödböse, sinnlos. Was muslimische Mütter, die von ihren Männern verachtet und ständig mißhandelt werden, in ausagierender Rache mit ihren Kindern machen, das ist so ziemlich das Übelste, was geht, darin sind diese Mütter exzessiver als katholische Priester. Daß Moslems so irre sind, wie sie es sind, hat viele Gründe.

    Mythen enthalten verschlüsselte Traumata. Wenn uns ein Mythos nicht losläßt, dann enthält dieser etwas, was uns selbst zugestoßen ist, und das hat sehr viel Schaden angerichtet, den wir korrigieren wollen.
    Jesus personifiziert mit seinem Schicksal ein Leben, das nicht gewollt war, und das genetisch gar nicht sein durfte. Daher seine vernichtenden Schuldgefühle, seine Depressionen, seine Schizophrenie- und sein intelligentes Suchen nach Erklärungen und Wahrheiten. Die Person Jesus eignet sich DESWEGEN so gut als Glaubens-Objekt. Man kann all seinen Schmerz in diesen Jesus hineinprojezieren, und dann muß man sich nicht mehr der eigenen Wirklichkeit stellen.
    Das war schon damals ein Massenphänomen, ein Bastard zu sein- was taten denn Soldaten, wenn sie Völker überfielen? Wenn sie nicht den ausdrücklichen Befehl zur Vernichtung hatten, dann brandschatzten und vergewaltigten sie. Und zeugten ungeliebte Kinder.
    Die ersten christlichen Glaubensgruppen im alten Rom waren allesamt Aussätzige, die am Leben gescheitert waren. Man nannte sie ‚die Tuschler‘- in Lumpen gehende, die am Rande des Marktes standen und dummes und wirres Zeug redeten.
    Ich vergesse nie einen Theologen, dessen Namen ich nicht nennen kann, der mit über 80 Jahren, nach 60 Jahren Priesterseminar, weinend zusammenbrach und den ganzen seelisch-kranken Horizont des Christentums erkannte, seinen eigenen dazu, und er begriff, wie elend Jesus gelitten hatte als Inzest-Kind. Natürlich verleugnete er nicht seine spirituelle Erleuchtung- ohne Jesus wäre er schlicht ‚verreckt‘. Aber nun, mit über 80, konnte er sich seinem Kindheits-Schmerz stellen.

    „…MAH-GAR auf Sumerisch. Das Wort Magie stammt aus aus dem Wort MAG= Kern, Samen, Essenz. …“
    DAS wars, was ich suchte hierzu. ‚auf sumerisch‘- also doch! Ein Stamm der Sumerer müssen sie gewesen sein. Das erste Volk mit einer richtigen Schrift. Und damit auch einst Bewohner des Paradieses. ‚Gottes Kinder‘.

    Hier auch ein Hinweis zu ‚weil nicht sein kann was nicht sein darf‘. : Sie erwähnen die ‚Allergie‘ der Ungarn auf das Jüdische. Dies ist neurotisch zu sehen. Sie SIND den jüdischen, uralten Kulten nahe!
    Das Christentum ist erst ab 200 n. Chr. aufgepropft worden. Vorher waren die Magyaren anders, spirituell anders! Ähnlich den Ur-Juden- ohne König, ohne Zwänge, dem Leben zugewandt! Das Zusammenleben der Ur-Magyaren muß etwa so wie im Ur-Judentum gewesen: Lose Stämme, die nur sich selbst verpflichtet sind, ohne König und Armee, aber mit einem Zusammengehörigkeitsgefühl. GEFÜHL!

    Das ‚auserwählte Volk‘- das muß in etwa heißen: das von Gott auserwählte Volk! (Gott- ein Stammesführer, der in etwa der Weisheit eines Indianderhäuptlings nahekommt)
    12 Stämme bei den Juden, ja. Auserwählt zur Flucht, zum Überleben. Weil es die Gesündesten und Intelligentesten waren, die es zu retten galt- die nicht mit Gott, sondern mit dem Teufel (Baal, der Priester, der Inzest erlaubte) gingen, waren schon damals ‚im Eimer‘. Es muß schon im Paradies Stämme gegeben haben, die vor der Abwanderung, mehr als 200 Jahre lang, nennenswert Inzest betrieben, die dumm und irre wurden.
    Nicht so die 12 Stämme.

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    Immerhin- die haben 5000 v. Chr. Innerhalb weniger Jahrhunderte den Ackerbau erfunden und auch aus dem Urweizen mit nur 1 Korn immer größere Ähren gezüchtet, letztlich mit 7 und 9 Körnern- die Minora symbolisiert diese große Leistung. Das schafften die dummen Teufelskinder nicht. Neid und Mißgunst- bis heute.

    Ich vermute, daß die Ur-Juden und die Ur-Magyaren vor der Abwanderung aus dem Paradies Nachbar- Stämme waren, die alle ‚zu Gott‘ hielten. Das fühlt sich so richtig an. Ob die Zahl 12 stimmt, weiß ich nicht- also ob das nun ein Stamm mehr oder weniger war, der die Ur-Sumerer stellte- wer weiß? Könnte sein. Der verlorene 12. Stamm???? Verloren im Sinne von abgewandert, zurückgewandert? Fing damals das Wandern der Ur-Magyaren schon an. ???????????????????
    Kommt daher die ‚Allergie‘ gegen das Judentum????? Gab es da einen Streit?

    Die Tochter von Nemere, auch Turul, die Sie erwähnen- das klingt alles sehr sumerisch, sehr hebräisch.

    Die Abwanderung aus dem Paradies war 5000 v. Chr.. Es gab zwei Hauptströme der Flucht damals- einmal nach Jericho, also die späteren Juden, und dann nach Ur und Uruk &Co. Die späteren Moslems. Es gab aber noch mehr- kleinere Ströme. Die Sumerer müssen einer davon gewesen sein. Das waren ursprünglich Gruppen von 200 bis maximal 2000 Menschen, eher 200 bis 400, mehr nicht. Kleine Dörfchen, die irgendwo siedelten, wo etwas wuchs, die Hütten bauten, das erste Gemüse zogen, versuchten, in dem trocken gewordenen Gebiet zu überleben.
    Die Kulturen veränderten sich dann langsam, je nach Biotop und Wohlstand, aber: jene, die ‚mit Gott‘ gegangen waren, betrieben keine Inzestheiraten wie die Moslems, die mit dem Teufel gegangen waren, und pflegten Lebensfreude und natürliche Spiritualität lange weiter. Das erhält Intelligenz im Stamm! Das macht kreativ!
    Irgendwann gab es dann erste Überfälle durch hungernde Stämme, eben die Unfähigen, man mußte eine Armee aufstellen, sich anders, eben straffer organisieren. Das Elend der Zivilisation hielt Einzug. Wer Mensch bleiben wollte, DER hatte das Nachsehen. Jetzt hieß es: ein wenig pervers werden, gefühlloser werden, neurotischer werden, um die ständigen Kriege zu überleben.

    Ein uraltes Problem.

  67. #

    Liebe Wanda!

    wir sehen vieles sehr ähnlich… auch in der möglichen Urgeschichte. Ja es ist sehr wohl möglich, dass unsere Völker „verwandte“ Brüdervölker waren. Sie haben sich aber getrennt, mit Sicherheit und diese Trennung muss bereits vor langer Zeit stattgefunden haben. Wir streben sehr wahrscheinlich nach demselben aber auf sehr unterschiedlichen Wegen, die miteinander leider unvereinbar sind.
    Was Sie eine „Allergie gegen Juden“ bezeichnen, ist einfach die Erkenntnis, dass wir hier über zwei Völker reden, die sich SPIRITUELL in ganz andere Richtungen entwickelt haben. Sei es denen gegönnt. Ich könnte sagen, unsere Gottesbilder sind völlig diagonal. Die spirituelle Auffassung aber definiert die Denkweise und das praktische Handeln!

    Was die Materie angeht, die war NATÜRLICH schon immer da in ihrer Urform:

    hier ist unser Schöpfungsmyth:

    Die Samen der Heiligen See brechen aus deiner Schale.
    Die Wellen der ewigen See wellen und rollen.
    Ihre Wellen schaukeln und ihr Schaum faucht.
    Noch ist keine Erde irgendwo, doch in unmessbaren Höhen, droben in seinem goldenen Hause, sitzt der große himmlische Vater auf seinem goldenen Thron.
    Er ist der alte, weisshaarige und weissbärtige Gott der Ewigkeit.
    Tausende Sterne strahlen auf seiner schwarzen Robe.
    Neben ihm sitzt seine Gemahlin, die große himmlische Mutter.
    Tausende Sterne strahlen auf ihrer weissen Robe.
    Sie ist das Material aus alter Zeit, aus dem alles erschaffen ist.
    Sie existierten von der Ewigkeit der Vergangenheit und existieren in der Ewigkeit die kommt.
    Vor ihnen steht ihr schöner Sohn mit goldenem Haar wie Sonnenstrahlen.
    Der Gott der Sonne, Magyar. Der Junge fragte seinen Vater:
    „Wann sollen wir erschaffen die Welt der Menschen, mein lieber Vater?“
    Die Wellen der ewigen See wellen und rollen.
    Ihre Wellen schaukeln und ihr Schaum faucht.
    Der alte weisshaarige himmlische Vater senkte seinen Kopf.
    Er erwägte die Frage eine Weile und noch länger, dann erhob er sein Haupt und sprach zu seinem Sohne.
    „Mein lieber goldenhaariger Sohn, so lasst uns erschaffen, der Menschen eigene Welt, so dass die, die deine Kinder sein werden, einen Ort zum Leben haben.“
    „Doch wie sollen wir so eine Welt erschaffen, mein lieber Vater?“
    „Dies ist die Weise, in der wir sie erschaffen können.
    In den Tiefen der wellendenblauen See der Ewigkeitsind die schlafenden Augen und die schlafenden Samen.
    Fahre hernieder in die Tiefen der Großen See.
    Bringe die schlafenden Samen und die träumenden Augen, sodass wir eine Welt aus ihnen erschaffen können.“
    Der Sohn folgte den Anweisungen seines Vaters.
    Er verwandelte sich in das Bild eines goldenen Vogels, in eine Tauchente.
    Dann flog er in hinunter in die Tiefen der Unendlichen See.
    Er schwamm für eine Weile an der Oberfläche des Wassers,
    von den Wellen der See liess er sich für einige Zeit schaukeln.
    Dann tauchte er hinab in die tiefen des Blau, auf der Suche nach dem Boden, doch nicht in der Lage ihn zu erreichen.
    Als ihm der Atem ausging, war er gezwungen wieder aufzutauchen.
    Er schwamm wieder an der Oberfläche, von den Wellen geschaukelt,
    Er sammelte seine Stäerke für geraume Zeit.
    Nachdem er tiefe Atemzüge nahm, tauchte er wieder hinab in die blauen Tiefen,
    tauchte tiefer hinein in die Dunkelheit, während er langsam seinen Atem freigebend,
    der wie vibrierende Perlen nach oben aufstiegen und an der Oberfläche der rollenden See zerplatzten.
    Dennoch erreichte sein Schnabel den Grund der See, in dessen Sand.
    Er nahm etwas davon in seinen schnabel und wie ein Pfeil schoss er hinauf an die Oberfläche des Wassers.
    Von der Oberfläche des Meeresgrundes brachte er die schlafenden Samen und die silber-weissen ŸgyŸcske.
    Da erwachten die schlafenden Samen, die träumenden Augen öffneten sich und erwuchsen und wurden lebende Wesen.

    Dieser erklärt wie WIR uns zu Gott verhalten. Gott ist für uns eine Trinität, eine heilige Familie: Vater+Mutter=Kind. Wie in der Hegelschen Dialektik : These+Antithese=Synthese. Und Jesus ist unser Bruder, die Selige Frau unsere Mutter im Himmel. DARUM sind wir niemals allein, weder in einer Wüste, noch im tiefen Wald, noch auf Hochsee.

    Es tut mir leid, dass Sie sich mit der humanen Psyche aus eigener Erfahrung befassen müssen. In meiner Kultur analysiert man die menschliche Seele nicht kaputt, sondern versucht man den Kranken mit Liebe und Zuwendung in der Familie zu heilen. Mehr Herz, als Verstand heißt bei uns die Devise. Neurose gilt bei uns als eine sehr bedauerliche und gefürchtete Krankheit und ist Gott sei Dank relativ selten, vor allem auf dem Lande. Die kam eindeutig mit der Urbanisierung.

    Was die Intelligenz anbetrifft, muss ich sagen, dass die heutigen Ungaren sehr vermischt sind. Nicht im genetischen Sinne, sondern eher wir haben viele ungarisch sprechende Bürger mit fremden Wurzeln. Pass-Ungaren eben, Sie wissen was ich meine. Das faerbt das Gesamtbild. Ich behaupte trotzdem, dass sich unsere Gene mit unserer Kultur, SPRACHE !! und Denkweise zusammen entwickeln (können).

    Ungaren sind sehr KREATIV. Ich habe viel im Ausland u.a. in DE studiert und auch gearbeitet und ich habe immer wieder feststellen müssen, dass wir Ungaren unter den Besten waren, mal bescheiden ausgedrückt. Und ich halte mich nicht für was Besonderes in meinem Land. Auch über die sog. IQ Werte halte ich übrigens nicht viel, man hat bereits bewiesen, dass die humane Intelligenz viel komplexer, nicht NUR kognitiver Natur ist.

    Einen schönen Tag!

  68. an#77 Animeasz

    Nun verlassen Sie aber wirklich jede Wissenschaftlichkeit und werden herablassend. Weder analysiere ich die Dinge kaputt, noch haben die Ungarn nicht enorme neurotische Probleme.
    Ich wünsche Ihnen das Beste und werde den Kontakt nicht fortsetzen.

  69. #78 wanda (04. Apr 2017 12:00)

    +++++

    ich bin nicht herablassend… ich habe nur darauf hingewiesen, dass wir ebenfalls vermuten, dass ein gewisses Volk bei seiner Entstehung eine schwere Trauma erlebt haben muss, die sie wahrend ihrer Geschichte tief in sich fortschleppt. Das praegt, ohne Zweifel. Ob sie es damals freiwillig gewaehlt haben oder ihre Seelen „vergewaltigt“ wurden, sei erstmals dahingestellt. Vielleicht hat man denen etwas dafür versprochen? z.B. auserwaehlt zu werden?

    Andere haben DIESE Trauma aber nicht erlebt, dafür eine andere, da sie sich vielleicht für den schwierigeren, den „schmalen Weg“, den Jesusschen Weg entschieden haben.

    Verachtung, Herablassung oder gar Neid, nicht gesprochen vom Hass oder Rache sind nicht im Fokus dieser Weltauffassung.
    Dafür Mitgefühl, Erbarmung und die Bereitschaft Anderen Richtung zu weisen, falls ein Bedarf besteht.

    Leben Sie wohl!

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