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Moslems zur Bundes-Wehr

[1]Die Bundeswehr hat’s nicht leicht: kaputt gespart und reduziert ist sie nur noch ein Schatten ihrer selbst, dafür aber mit Kinderbetreuung. Und so ganz beliebt als Arbeitgeber ist sie auch nicht. Deshalb muss auch die bunte Wehr um neue Mitglieder kämpfen. Zum Beispiel mit einer Anzeigenkampagne im Internet, um die besten Köpfe des Landes zu gewinnen.

(Von Chevrolet)

Die Sprüche hat die Kampagne schon mal drauf: „Mach, was wirklich zählt [2]“, das soll für das Projekt „digitale Kräfte“, für die Bundeswehr von morgen, begeistern. Nun gut, hacken und IT-Technik sind angesagter und angenehmer als im Tarnanzug mit 20 Kilo Gepäck auf dem Rücken durch die Natur zu robben, aber man muss für einen anspruchsvollen IT-Job schon mehr als ein passionierter Spielekonsolen-Zocker sein oder mehr können als sagen „Was guckst Du, ich schlag dich kaputt, du Nazi“. An diese Klientel scheint sich ein Teil der Seite zu wenden, der mit „leichte Sprache“ überschrieben ist.

Da wird dann zuerst einmal aus dem ungeheuer langen und komplizierten Wort Bundeswehr Bundes-Wehr. Na gut, geht vielleicht noch, aber der Rest ist schon eine Offenbarung. Kurze, abgehackte Sätze, so einfach, dass sie ein Grundschulkind versteht.

Angesprochen werden sollen ganz offensichtlich „Menschen, die nicht so gut Deutsch können“ oder diejenigen „für die Deutsch nicht die Mutter-Sprache ist“. Praktische Integration, zu empfehlen auch für „Flüchtlinge“, die aus Angst davor in die syrische Armee eingezogen zu werden, mal schnell aus Syrien abgehauen sind.

Bleibt nur zu hoffen, dass diejenigen, die die neuen Mitarbeiter der bunten Wehr einstellen, geistig mehr drauf haben, als die mit der leichten Sprache Angesprochenen. Sonst könnte passieren, was im Herbst 2016 auffiel: Damals wurden 20 Dschihadisten in der Bundeswehr enttarnt. Trojanische Pferde des Islam, sozusagen.

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