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Wie Frontex die EU-Grenzen „schützt“

FRONTEX, das sind die mit den vielen Schiffen im Mittelmeer, die „Flüchtlinge“ aus angeblicher Seenot retten, in die sie sich wissentlich und absichtlich gebracht haben, um nach Europa einzudringen. Gleichsam die Fährgesellschaft ins Glück, die wie ein Wassertaxi die überwiegend jungen Herren aus Afrika auf dem schnellsten Weg nach Sizilien bringt, damit sie sich auf den Weg ins gelobte Land nördlich der Alpen machen können. Das ist die Wirklichkeit, die alternativen Fakten, also Fake-News, liefern dazu die europäischen Staaten und Behörden, denn Frontex nennt sich selbst europäische Grenzschutz und Küstenwach-Agentur.

(Von Chevrolet)

Lückenloser Grenzschutz, verstärkte Kontrollen, klarere Zugänge, das sollte Frontex nach dem Willen von EU-Kommissionspräsident und Merkel-Liebling Jean-Claude Juncker sicherstellen. Durch geregelte Außengrenzen solle es ermöglicht werden, den Reiseverkehr ohne Personenkontrollen in der Schengen-Zone fließen zu lassen. Soweit das was Frontex sein sollte.

Wie die traurige Wirklichkeit aussieht, kann man dafür in den Quartalsberichten von Frontex nachlesen, so in dem jüngst erschienenen Bericht für das dritte Quartal 2016. Der belegt, dass Frontex weiterhin nichts zum Schutz der Grenzen tut, sondern nur an der Seite steht und zum Beispiel mitzählt, wie viele formal illegale Grenzübertritt es gibt und natürlich Menschen aus „Seenot“ rettet.

Frontex listet in seinem Bericht akribisch genau, woher welche Eindringlinge in die EU kamen, zum Beispiel die relativ logische Tatsache, dass weißrussische „Flüchtlinge“ niemals die Mittelmeer-Fluchtroute oder die angeblich geschlossene Balkan-Route benutzen. Fürwahr, eine revolutionäre Erkenntnis.

Stichwort Balkan-Route: Die ist ja bekanntermaßen geschlossen, wie die allwissende Kanzlerin des Grauens erklärte. Im dritten Quartal 2016 kamen tatsächlich offiziell noch 1.354 Menschen auf diesem Weg in die gelobten Länder des Nordens. Wie gesagt, die Balkan-Route ist geschlossen, was sich aber bei Afghanen und Pakistanern noch nicht herumgesprochen zu haben scheint. Als Eastern Mediterranean Route (östliche Mittelmeerroute) wird der Weg über die Ägäis bezeichnet, also nach Griechenland (und dann weiter über die Balkanroute nach Deutschland). Am beliebtesten bei den „reisenden“ Missionaren und Eroberern ist derzeit aber die Route übers Mittelmeer. Wie sich ja auch in unsren Straßen erkennen lässt, explodierten dort die Zahlen, um bis zu 78 Prozent. Die Eindringlinge kamen natürlich aus Ländern südlich der Sahara.

Als ein großes Problem machte Frontex die Arbeit der NGO’s in diesem Bereich aus, also von Nichtregierungsorganisationen, wie zum Beispiel „Sea Watch“, die die „Flüchtlinge“ aus ihrer selbst provozierten Seenot retten. Natürlich gutmenschlich naiv gehen die Gruppen, gern auch vom undurchsichtigen Milliardär George Soros finanziert, ans Werk und holen bereitwillig schnellstmöglich die jungen Herren im Mittelmeer mit ihren Wassertaxis ab.

Da funktioniert dann so: Die Gutmenschen-Schiffe legen sich auf eine Position knapp außerhalb der 12-Meilen-Zone (etwa 20 km) Libyens „auf die Lauer“, und warten auf einen Notruf der „Flüchtlinge“, um dann zu Hilfe zu eilen, mit dem eigenen Schiff und einem Beiboot. Die „Flüchtlinge“ werden aus dem Wasser gefischt, vorzugsweise nachdem sie ihr eigenen Boote zum Kentern gebracht haben, damit auch ja ein Notfall auftritt. Die Schlepper-Helfer im Gutmenschen-Kostüm sammeln die Herrschaften auf und übergeben sie dann an größere Boote, die in der Nähe bereitliegen, die wiederum an Schiffe der Frontex oder der Seerettung. Das lässt sich auf den einschlägigen professionell genutzten Schifffahrts-Positionsseiten wie www.marinetraffic.com sehr gut verfolgen.

Danach, so möchte man vermuten, werden die Boote der Menschenschmuggler dann zerstört, damit nicht weitere „Flüchtlinge“ damit reisen können. Doch weit gefehlt. Laut Frontex-Bericht lassen die NGO’s die Boote im Wasser treiben, sodass Schleuser aber auch ganz normale libysche Fischer die Boote an den Haken nehmen können und zurück nach Libyen bringen. Auf dass die Schlepper sie günstig kaufen und wiederverwerten.

Mit dem Vorwurf der Unterstützung der Schlepper konfrontiert sagte Frank Dörner, Vorstandsmitglied von Sea Watch, dass er das keinesfalls so sehe. Einen solchen Zusammenhang gebe es nicht, erklärte der Mann mit treuem Augenaufschlag in einem Interview. „Die Migranten kommen, weil es ihnen schlecht geht. Wir helfen ihnen, ihre Rechte in Anspruch zu nehmen und dabei nicht zu sterben. Uns dafür verantwortlich zu machen, dass sie kommen, ist perfide“, so der Arzt.

Auch den Vorwurf, extra dicht an die libysche Küste zu fahren, um den Weg für die „Flüchtlinge“ zu erleichtern, weist Dörner von sich:

In der Regel fahren wir nicht in die libyschen Gewässer. Bei einem Notfall nahe der libyschen Küste, der von der Rettungsleitzentrale dokumentiert wird, sind wir aber dazu verpflichtet, auch in die libysche Zwölf-Meilen-Zone hineinzufahren. Das ist Seerecht. Natürlich reduziert sich das Risiko zu ertrinken, je früher die Menschen aufgegriffen werden.

Rein gar nichts hält Gutmensch Dörner von der Idee, die Eindringlinge nicht nach Italien zu bringen, sondern dahin zurück, von wo sie zuletzt kamen, nämlich nach Libyen:

Ganz unabhängig davon, dass wir der Meinung sind, dass solche Rückführungen menschenrechtlich sehr fragwürdig sind, wäre das auch in der Praxis sehr problematisch. Sie können sich vorstellen, dass diese Menschen, die einen beschwerlichen Weg hinter sich haben, in Libyen möglicherweise noch gefoltert wurden und nach Europa wollen, sich darüber nicht freuen würden. Da kann es zu Tumulten und Gewalt an Bord kommen. Sie können die Menschen natürlich auf großen Militärbooten zur Umkehr zwingen. Das gibt aber unschöne Bilder.

Und so sieht dann der Grenzschutz im Jahre 2016 aus, es wird etwas, das es faktisch nicht mehr gibt, angeblich „geschützt“. Auf dass es in Germoney, dem Ultra-All-Inclusive-Paradies für Moslems noch bunter werde.