1

Anja Reschke: Ich denke über was auch mal nach

Die ARD hat es satt, dass Menschen in sozialen Medien mitreden können – und zwar alle, auch jene, die die Propaganda der Systemmedien durchschauen. Diese würden den Dialog vergiften. Das wollen die Regierungs- und Asylpropagandisten der ARD-Tagesschau nicht länger „tatenlos mit ansehen“ und starteten die Aktion „Sag’s mir ins Gesicht“. Als eine der ersten ARD-Redakteure stellte sich Anja Reschke (Foto) via Facebook-Livestream ausgesuchten Zuschauern. Ihre Intention war es den Leuten das Gefühl zu geben, keine „komische ARD-Marionette“ zu sein, erklärt sie und fordert menschlich behandelt zu werden: „Ich bin auch ein Mensch und ich mache mir auch Gedanken und denke über was auch mal nach.“

Das Problem dabei, wenn Anja Reschke nachdenkt ist nur leider, dass das Ergebnis ihrer Gedanken dann meist mit hassverzerrter Mine und menschenverachtender Intonation über den Bildschirm flimmert. Dann kotzt sie sich richtig aus, über alle, die nicht dem linken Mainstream anhängen und lässt auch erkennen, wie sehr sie Deutschland verabscheut, wenn sie uns erklärt, dass man auf Deutschland bloß stolz sein dürfe, weil es als einziges großes Land in Europa seine Grenzen für alle geöffnet hat. Also ganz im Sinne der „Deutschland verrecke“-Linken ist es einzig verdienstvoll wenn Deutschland sich selbst vernichtet.

Und auch sonst lässt sie kaum eine Gelegenheit aus, über Andersdenkende mit beinahe schon Schaum vorm Mund vom Leder zu ziehen.

Ausgerechnet diese Frau fordert mehr Menschlichkeit im Umgang mit ihr, weil sie im Netz offenbar einiges zurückbekommt von Menschen, die eben leider keine GEZ-Prinzessinnen sind und immer wieder minutenlange Kommentare einem Millionenpublikum um die Ohren hauen können.

Die ARD beschreibt ihre Aktion so:

Dank der sozialen Medien kann endlich jeder mitreden. Zum Beispiel auf der Tagesschau Facebook-Seite. Doch der konstruktive Dialog wird vergiftet: durch Beleidigungen, Hetze und Hass. Das wollen wir nicht tatenlos mit ansehen. Stattdessen wollen wir denen in die Augen schauen, die am lautesten schreiben.,Trauen sie sich, uns ihre Meinung auch ins Gesicht zu sagen?

Reschke hat es hinter sich gebracht und resümiert:

Es waren schon zwei, drei, die aus der Deckung kamen und die wahrscheinlich auch mal üble Kommentare schreiben würden. Einer hat auch mal ein ausfälliges Wort benutzt: Da denke ich dann, meine Erziehung verbietet es mir, es noch mal in den Mund zu nehmen. Der unterstellte dann ein bisschen chauvinistisch, dass man das jetzt lustig finden und locker wegstecken müsse – das war eine unangenehme Situation.

Schwierig war auch: Wenn Anrufer einem vorwerfen, dass eine andere Betrachtung – wie einer sagte, eine nationale, vaterlandsliebende, ausländerkritische Haltung – dass die nicht berücksichtigt wird. Dann hat der Mann natürlich insofern recht, als dass das nicht der Stil der deutschen Berichterstattung ist, weil das schon sehr stark an einen radikalen Rand abdriftet.

Da sie offenbar der festen Überzeugung ist alles richtig zu machen, kann sie sich die bösen Kommentare gegen ihre Person nur so erklären:

Die Menschen haben gemerkt, dass sie dafür Applaus kriegen. Man sitzt vor seinem Rechner und ärgert sich oder ist wütend und schreibt das – und plötzlich kriegt man Applaus. Das ist tatsächlich wie der Stammtisch, aber damals war das in der kleinen Kneipe. Doch jetzt hängt man das ins Netz und bekommt 100 oder 50 Likes und Kommentare – und schon wird man wahrgenommen und findet sich gut. Und je härter der Kommentar ist, desto mehr Aufmerksamkeit kriegst Du, das ist ja auch wie ein Wettkampf. Wer den härtesten Kommentar macht, hat gewonnen.

Das ist doch wohl eher auch das was sie selbst antreibt. Wenn sie über AfD-Wähler oder andere ihr unliebsame Mitglieder unserer Gesellschaft geifert.

Reschkes Fazit aus der Aktion:

Man wird natürlich nicht dahin kommen, dass man Menschen überzeugt, aber vielleicht haben sie wahrgenommen, dass man eben doch ein Mensch ist. Vielleicht bringt das irgendetwas – aber es ist auch anstrengend.

Es ist offenbar anstrengend ein Mensch zu sein, wenn man seine linke gesellschaftszersetzende Gesinnung selbst zum moralischen Imperativ erhoben hat und sein eigenes Land und jene, die es bewahren wollen und seine Werte und Errungenschaften schätzen so verabscheut. (lsg)