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Nächster Fettnapf für Deutschlands Pannenelite

Man weiß ja gar nicht so genau, was Ursula von der Leyen darstellen soll in der Regierung – eine Verteidigungsministerin im Sinne dieses Wortes jedenfalls nicht. Da spielt es auch eigentlich kaum eine Rolle, wie man die alternativfaktische Bezeichnung für diese Unfähigkeit im Amt verballhornt – ärgerlich ist es dennoch. Ende April beim „Elbe Day“ in Torgau, wo des Zusammentreffens von Amerikanern und Russen gedacht wird, zierte den Kranz, der im Namen Von der Leyens niedergelegt wurde, die Aufschrift: „Die Bundesminsterin der Verteitigung“. In der Bezeichnung fehlte ein „i“ und das Wort „Verteidigung“ zeugte von ausgeprägter Rechtschreibschwäche. Laut CDU handelte es sich um einen „bedauerlichen Fehler des Floristen, der umgehend behoben wurde“. Bedauerlich daran ist vor allem jedoch die Schlamperei unserer angeblich „diplomatischen Elite“, die Deutschland beinahe täglich der Lächerlichkeit preisgibt. (lsg)