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Video: Maischberger zur Leitkulturdebatte

Heute Abend um 22.15 Uhr widmet sich der tendenziöse Maischberger-Talk in der ARD dem Thema Leitkultur. Natürlich nicht, weil es diesem Format etwa wichtig wäre, unsere Werte hochzuhalten oder gar aufzuzeigen, was die Massenflutung mit zum Teil gewalttätigen und multikriminellen Kulturfremden Deutschland und den Deutschen antut, sondern weil in Wahlkampfzeiten auch Islam- und Migrationsförderer wie Innenminister Thomas de Maiziére dieses Thema zu ihrem machen. Zumal selbiger dafür sogar so weit geht, „seine Söhne und Töchter“ in Misskredit zu bringen. „Ich will mit einigen Thesen zu einer Diskussion einladen über eine Leitkultur für Deutschland“ schrieb de Maizière Ende April in einem Gastbeitrag für die „Bild am Sonntag“ und erhielt prompt die Aufmerksamkeit, die er seiner Partei im Wahljahr wünscht.

(Von L.S.Gabriel)

Die Frage „Brauchen wir eine Leitkultur“ sollte sich gar nicht stellen. Im Grunde gibt es die ja, in dem Sinne, dass unsere Werte diese Gesellschaft anführen und auch weiterhin prägen sollen, es ist nur zunehmend schwierig, unsere Wertvorstellungen in Zeiten zu leben, in denen das Wort „Heimat“ und auch das Darstellen intakter konservativer Familien schon reichen, um als „Nazi“ diffamiert zu werden.

In der Sendungsbeschreibung heißt es:

Die zehn Thesen von Innenminister Thomas de Maiziére zur Leitkultur sorgen für Streit: soll etwa die neue Leitkultur-Diskussion den Rechtspopulisten im Wahljahr ihr Thema und ihre Wähler abspenstig machen? Oder geht es wirklich um Integration? Ist es in einer Umbruchzeit mit mehr Zuwanderung und einem wachsenden Nationalismus in Europa wichtig, über eine Leitkultur zu sprechen? Und wer muss Leitkultur lernen? Etwa nur die Migranten, nur die Muslime? Oder brauchen auch die sogenannten „Bio-Deutschen“ Nachhilfe in „Leitkultur“, wenn es z.B. um Themen wie Toleranz und Gerechtigkeit geht?

Dieser Text beginnt ausgewogen, allerdings nur, um dann in den richtungweisenden Duktus des linken Maischberger-Formats zu verfallen.

Die „Bio-Deutschen“ brauchen bestimmt keine Nachhilfe in Toleranz und Gerechtigkeit. Die sind nämlich in aller Regel schon durchwegs blöd genug, alles nicht nur zu tolerieren (auszuhalten haben wir es nämlich schon, ob wir wollen oder nicht), sondern sogar zu akzeptieren. Und Gerechtigkeit braucht sie auch niemand lehren, denn das ist es, was man als noch klar denkender Bürger dieses Landes Tag für Tag schmerzlich vermisst. Wir erleben täglich, wie ausländische Straftäter von der linken Justiz den Migrantenbonus erhalten und sich nach Gerichtsverhandlungen schlapp lachen über diesen Staat. Gleichzeitig werden junge Mütter und Omas in den Knast geschickt, weil sie den GEZ-Wegelagerern nicht ihr letztes Geld hinterwerfen wollen. Vollschleier soll im Rahmen gelebter „Religiosität“ akzeptiert werden, aber Schüler in bayerischen Trachten werden des Unterrichts verwiesen. Die „Bio-Deutschen“ brauchen keine Nachhilfe in Gerechtigkeit, sie brauchen Gerechtigkeit.

Leider wird all das der Großteil der Gäste heute Abend wieder ganz anders sehen. Bis auf eine, für die es sich lohnt einzuschalten:

Birgit Kelle (Publizistin, Foto oben), für sie ist die Diskussion über die Leitkultur längst überfällig. „Integration heißt ja, sich einzufügen – und wer hier herkommt, muss sich einfügen. Es ist falsch, den Migranten nichts abzuverlangen“, so Kelle, die Moderatorin Sandra Maischberger schon mehr als einmal den Schneid abgekauft hat.

Joachim Herrmann, CSU (Bayerischer Innenminister), unterstützt angeblich Thomas de Maizières Haltung, ist aber schnell dabei, wenn es darum geht, zum Beispiel AfD-Funktionäre ob ihrer gelebten Leitkultur verfolgen zu lassen.

Sawsan Chebli, SPD (Berliner Staatssekretärin), radikales Islam-U-Boot, hält die Diskussion für eine „gefährliche Stimmungsmache gegen Muslime“. Denn Leitkultur schließe Menschen aus, so die palästinensisch-stämmige Schariageneigte.

Motsi Mabuse (Schauspielerin), die sich bei uns von „Rechten“ verfolgt fühlt und offenbar pathologisch überall „Nazis“ wittert.

Hans-Ulrich Jörges („Stern“-Redakteur), für ihn handelt es sich bei der deutschen Leitkultur um einen „alten [zu vernachlässigenden] Hut“ und er hält Islamkritik für eine „Ansammlung von Klischees“. Auch er lebt offenbar im linken Paralleluniversum, wo es keinen Islamterror und keine islambedingte Gewalt gegen „Ungläubige“ gibt.

Video der Sendung:

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