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USA warnen Amerikaner vor Reisen nach Europa

Die USA warnen ihre Bürger vor Reisen nach Europa. Ende vergangenen Jahres, noch vor dem LKW-Dschihad am Berliner Breitscheidplatz mit zwölf Toten, hatten die US-Behörden schon einmal zur besonderen Vorsicht bei Reisen nach Europa angehalten. Man warnte aufgrund „glaubhafter Informationen“ explizit vor größeren Menschenansammlungen, wegen der Möglichkeit islamischen Terrors. Aktuell bezieht sich das US-Außenministerium auf die jüngsten Anschläge in Frankreich, Russland, Schweden und Großbritannien. Der Islam, im Besonderen genannt wird der IS und Al-Kaida, hätte „die Fähigkeit, Terroranschläge in Europa zu planen und auszuführen“. Obwohl lokale Regierungen sich um Terrorismusbekämpfung bemühten, sei das Department besorgt über „das Potenzial für künftige Terroranschläge“, so die, im Anbetracht der Geschehnisse nach der Warnung vom November, besorgniserregende Botschaft.

Extremisten würden sich weiterhin auf touristische Orte, Verkehrsknotenpunkte, Märkte/Einkaufszentren und lokale Regierungseinrichtungen konzentrieren. Darüber hinaus wären Hotels, Clubs, Restaurants, Kultstätten, Parks, hochkarätige Veranstaltungen, Bildungseinrichtungen, Flughäfen und andere Orte mit vielen „weichen Zielen“ vorrangige Orte für mögliche Angriffe, erklärt die Behörde.

US-Bürgern wird an diesen und ähnlichen Orten, insbesondere während der bevorstehenden Sommerreisezeit, zur erhöhten Wachsamkeit geraten. Man müssen mit Angriffen aller Art rechnen, darunter Schusswaffen, Sprengstoffe, Fahrzeuge, scharfkantige Waffen, die vor einem Angriff vielleicht auch schwer als solche erkannt werden könnten.

Auch einen Notfallplan sollten Amerikaner für ihre Reisen zu uns immer haben. So wird u.a. geraten stets die Medien zu beobachten und lokale Informationen in die Reisepläne und Aktivitäten einzubinden und den Kontakt zu ihren Familien sicherzustellen.

Mag sein, dass diese Warnungen leider zu einer Art Routine gehören, dennoch ist bemerkenswert, dass uns niemand offiziell warnt. Im Gegenteil, wir werden stattdessen nach jeden Anschlag mit Relativierungsartikeln berieselt – von Lumpenmedien, die diesem System die Stiefel lecken, das solche Zustände nicht nur wissend, sondern billigend herbeigeführt hat und gar nicht daran denkt vor dem Islamterror und seinen „Friedensaktivisten“ zu warnen.

Die geflügelten, vermutlich nicht ganz korrekt übersetzten, dennoch gerne verwendeten Worte „Neapel sehen und sterben“, aus der Zeit deutscher Romantiker, bekommen so, und auf ganz Europa bezogen eine ganz neue, wenig „romantische“ Bedeutung. (lsg)