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Anti-AfD-Flyer in Nürnberg

Von spiderPig, PI-Nürnberg | Erfreulicherweise trifft man in der Nürnberger Innenstadt nun fast jeden Samstag auf einen Infostand der AfD. Die ist in Nürnberg sehr aktiv, den Wahlkampf hat man frühzeitig eingeläutet. So waren ihre arabisch-sprachigen Plakate gegen muslimische Frauenunterdrückung Stadtgespräch. Das scheinheilige Aufjaulen der Gutmenschen zeigte, dass man mit den Aussagen in ein Wespennest gestochen hat.

Waren die Stände anfangs oft nur mit Polizeipräsenz reibungslos durchführbar, hat sich die Lage inzwischen etwas gebessert. Mit Sicherheit liegt es auch an der Bürgerinitiative, mit der die Abschaffung der GEZ gefordert wird. Seither gibt es weniger Berührungsängste beim Bürger.

Neulich ist mir während eines Gesprächs mit einem Mitstreiter am AFD-Stand das gleiche passiert wie seinerzeit bei den Kundgebungen in München, als es um das Bürgerbegehren gegen das ZIEM ging: bunte Typen der Kategorie „Antifa-Zecke“ mischten sich ungefragt in die Gespräche ein und stecken einem ihre Flyer zu.

Mit den linken Aussagen kann man sich auseinandersetzen oder auch nicht. Etwas weltfremd finde ich dann doch folgende Aussage:

Die AFD macht Politik FÜR nicht berufstätige deutsche Frauen mit mehr als drei Kindern.

Dann kann die Wählergruppe ja nicht so groß sein, denn vielleicht ist es den Machern des Blättchens noch nicht aufgefallen: heutzutage gibt es so gut wie keine deutschen Frauen mehr mit mehr als drei Kindern.  Die Kinder kriegen andere. Man spricht dann auch gerne von Großfamilie.

Der für den Inhalt verantwortliche Uwe Funke, Vorstandsmitglied der Partei DIE LINKE in Düsseldorf, ist, lt. eigenem Facebook-Eintrag, Antifaschist, Antikapitalist, Friedensfreund, Kurdenfreund, Kommunist! Toll! Wieso betont er es überhaupt so stark, „Kurdenfreund“ zu sein?

Der QR Code verweist auf „Düsseldorf stellt sich quer“. Gegen diese Gruppe wurden auch schon Strafbefehle wegen Landfriedensbruchs erlassen.

Die vierköpfige Antifa-Truppe wurde von im Hintergrund agierenden Anführern gesteuert. Drei Personen versorgten die Anti-Demokraten mit den Flyern. Einer der „Führer“ hat auch schon ganz tapfer Gesicht gegen Rechts gezeigt. Als Teilnehmer bei PEGIDA Nürnberg forderte er „Recht auf Asyl“.

Aber auch bei den Linken, Kommunist hin oder her, gilt: Die einen müssen arbeiten, die anderen lassen es sich im Schatten gutgehen:

Ob die Flyer-Verteil-Sklaven einen Lohn für ihr antifaschistisches Engagement bekommen haben, ist nicht bekannt. Wenn ja, wäre es interessant zu erfahren, ob es Bargeld oder doch einen Kasten Bier gab.