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Bundestagskandidat der Piraten feiert Kopfschuss auf Polizistin

Von Michael Stürzenberger | Thomas Goede (Foto), früher Vorsitzender der Piraten in Potsdam, diffamierte in einem Tweet am Dienstag die durch einen Kopfschuss an der Unterföhringer S-Bahn (hier der aktualisierte PI-Bericht) lebensgefährlich verletzte Polizistin als „Bullendreck“ und stößt mit Champagner auf ihren von ihm wohl bald erhofften Tod an. Er fügte das in linksextremen Kreisen beliebte „ACAB“ hinzu, das für das englische „all cops are bastards – alle Polizisten sind Bastarde“ steht. Nachdem es sofort einen Proteststurm gab, sich sein Landesverband und weitere Funktionäre der Piratenpartei deutlich von ihm distanzierten und der stellvertretende Bundesvorsitzende der Piraten, Carsten Sawosch, seinen Parteiausschluss ankündigte, löschte der ganz offensichtlich erheblich Linksgestörte seinen Tweet. Goede fürchtet wohl um seine Bundestagskandidatur, denn er steht auf dem zehnten Platz der Brandenburger Piraten-Liste.

Zu der Löschung lieferte Goede eine geradezu lachhafte Erklärung, die seine abartige Haltung auch noch rechtfertigt. Dieser Menschenverachter ist zudem ein Wiederholungstäter, denn er hatte auch schon die Aufgabe eines Duisburger Gastwirtes gefeiert, der wegen Bewirtung der AfD von linksextremen Schlägertrupps unter Gewaltanwendung dazu genötigt wurde, aufzugeben. Der Westen berichtet:

Goede löschte seinen Tweet, versuchte sich aber an einer Rechtfertigung: „Viele finden die Reaktion scheiße, aber keiner macht sich Gedanken, warum sowas entsteht. Menschen halt.“ Auf Twitter war der frühere Vorsitzende der Piraten Potsdam bisher wenig aufgefallen, am Dienstagabend hatte er gerade mal 72 Follower, darunter einige, die am Dienstag hinzugekommen waren.

Nach dem Tweet fiel er dann anderen Nutzern damit auf, dass Goede Angriffe auf eine Duisburger Gaststätte mit einem Smiley kommentiert hatte: „Zivilcourage nennt sich das.“ Der Wirt gibt auf, nachdem zuletzt mit Äxten seine Fensterfront eingeschlagen wurde und es zuvor Drohbriefe der Antifa gegeben habe. Der Gastronom, nach eigenen Angaben SPD-Mitglied, stellte sein Lokal auch der AfD zur Verfügung und vermutet hierin den Grund für die Angriffe. Goede wird nun in Tweets selbst übel beschimpft und bedroht.

Neben dem Westen hat sich jetzt auch die BILD der unfassbaren Skandalgeschichte angenommen und liefert die Info, dass die Piratenpartei die Rücknahme der gesamten Bundestagsliste überlegt:

Weil man keinen einzelnen Kandidaten von der Liste der Bundestagskandidaten nehmen kann, wie der Chef des Landesverbandes Brandenburg, Thomas Bennühr, am Mittwoch sagte, erwägt die Piratenpartei nun, ihre komplette Liste zurückzuziehen. „Es ist in keiner Weise zu akzeptieren, wenn gefeiert wird, dass ein Mensch schwer verletzt wurde“, sagte Bennühr. Thomas Goede steht auf Platz zehn der Liste.

Thomas Goede steht für die Menschenverachtung, den Hass, die Gewaltbereitschaft und den Meinungsfaschismus, was in linksextremen Kreisen bis hinein zu Grünen und SPD ein weit verbreitetes Gedankengut ist.

Die AfD hat bereits angekündigt, nach ihrem Einzug in den Bundestag einen Untersuchungsausschuss zum Linksextremismus einzuberufen. Anschließend muss der völlig falsch bezeichnete „Kampf gegen Rechts“ in „Kampf gegen Extremismus“ umbenannt werden, damit die Fördergelder von derzeit über 100 Millionen Euro umgehend auch in den Kampf gegen Linksextremismus und islamischen Fundamentalismus einfließen können.

Auch der Missbrauch dieser Gelder im völlig ungerechtfertigten Einsatz gegen die konservativ-patriotischen Demokraten von AfD, Pegida und anderen nicht extremistischen Bürgerbewegungen ist anschließend abzustellen.