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Was die Scharia vorschreibt: Das gleiche wie die zehn Gebote?

Von NONIE DARWISH, Gatestone Institut [1] | Der Islam wurde 600 Jahre nach dem Christentum geschaffen, nicht um der Bibel zuzustimmen, sondern um sie anzuzweifeln; nicht um mit dem “Volk des Buches” — Juden und Christen — zusammen zu leben, sondern, um dies zu ersetzen.

Beim Lesen des islamischen Scharia-Gesetzes merkt man unschwer, dass die islamischen Werte “eine grundsätzliche Rebellion gegen die Zehn Gebote” sind.

Die Unvereinbarkeit

Der Islam verletzt die Anweisung “Du sollst nicht morden”, weil Allah den Muslimen den Befehl gibt, die Feinde Allahs zu töten; der Himmel [Anm. im Gegensatz zur Hölle] ist Muslimen nur dann garantiert, wenn sie im Dschihad töten und/oder getötet werden.

Der Imam Feisal Abdul Rauf, von der „Ground Zero Moschee“, schrieb erneut einen äußerst unrichtigen Artikel, in dem die Amerikaner für ihre angebliche “Karikatur” des islamischen Gesetzes, der Scharia, getadelt werden, wobei er behauptet, diese stelle keine Bedrohung des amerikanischen Rechts dar. In seinem Artikel “Die törichte amerikanische Furcht vor dem Scharia Gesetz” leugnet er die Unvereinbarkeit der Scharia mit den US-Gesetzen und der US-Verfassung. Ach ja, tatsächlich?

Imam Rauf versucht sogar, die Verantwortung für die Scharia-Amputationen und Steinigungen den biblischen Zehn Geboten zuzuschieben.

Imam Raufs Artikel ist irreführend, um das Mindeste zu sagen — insbesondere hinsichtlich der Zehn Gebote. Denn die Scharia ist nicht nur mit dem westlichen Rechtssystem unvereinbar, sondern ist das direkte Gegenteil der westlichen Werte; die Scharia verletzt alle zehn der Zehn Gebote.

Der Islam wurde 600 Jahre nach dem Christentum geschaffen, nicht um die Bibel zu bestätigen, sondern um sie anzuzweifeln; nicht um in Koexistenz mit “dem Volk des Buches” — den Juden und Christen — zu leben, sondern um sie zu ersetzen. Man kann islamische Gesetzesschriften nicht lesen, ohne zur Schlussfolgerung zu gelangen, dass die islamischen Werte ihrem Wesen nach “eine Rebellion gegen die Zehn Gebote” sind.

Der Islam kennt wenig Respekt für menschliches Leben — seien es Muslime oder Nicht-Muslime. Zuallererst verletzt der Islam das Gebot “Du sollst nicht morden.” Denn die Scharia bestraft mit Hinrichtung u.a. Blasphemie und das Verlassen des Islam, was als Sünde gegen Allah gilt. Deshalb ist im Islam verboten, Muslime anzuklagen, die Apostaten (Menschen, die den Islam verlassen haben) töten; ebenso Eltern und Großeltern, die ihre Nachkommen töten. Allah gebietet den Muslimen, die Feinde Allahs zu töten, und das Paradies ist Muslimen nur dann garantiert, wenn sie im Dschihad töten und/oder getötet werden.

Die Bedeutung von Ehebruch und ehelicher Treue ist total unterschiedlich. Denn Treue wird von der Frau unter Androhung der Todesstrafe erwartet, aber Männer haben in dieser Hinsicht eine Menge Spielraum. Die Folge sind Polygamie und Zeit-Ehen für muslimische Männer. Daher gilt die Ehe im Islam nicht als ein Bündnis der Treue zwischen einem Mann und einer Frau.

Und was Diebstahl betrifft, so nimmt der Islam Diebstahl nur dann ernst, wenn ein Muslim einen anderen Muslim bestiehlt. Tatsächlich sind im Islam Töten und Stehlen verknüpft: denn wenn im Dschihad Nicht-Muslime getötet werden, werden die Muslime mit deren Eigentum belohnt, mit deren Häusern, deren Geschäften, deren Frauen und Kindern; das alles wird als legitimes Raubgut und als Kriegsbeute betrachtet. Manche Menschen behaupten, das habe keine Geltung mehr. Aber versuchen Sie einmal das nahöstlichen Christen und Juden zu erzählen, deren Eigentum und Land geraubt, und deren Häuser von Muslimen übernommen wurden.

Auftrag zum Kampf gegen die Menschen

Ein führender Imam, Yasir Qadhi, der Professor am Rhodes College in Memphis, Tennessee, USA ist, sagt: “Die Muslime haben das Recht, das Eigentum der schmutzigen Christen und Juden an sich zu nehmen.” Qadhi wird vom New York Times Magazine als “einer der einflußreichsten konservativen Kleriker im amerikanischen Islam” beschrieben.

Qadhi rechtfertigt Diebstahl von Juden und Christen als “ein Mittel um [Anm.: islamischen] Monotheismus im Land zu errichten.” Er zitiert Mohammed: “Ich habe den Auftrag zum Kampf gegen die Menschen, bis sie [Anm.: zum Islam] übertreten” und er erklärt, falls “sie dies nicht tun, dann ist deren Leben und Eigentum halal [freigegeben zur Übernahme] durch Muslime.”

Was die Wahrhaftigkeit in der Scharia betrifft, so hat der Islam wiederum viele Lücken, wie beim Diebstahl; denn das islamische Scharia Gesetz stellt klar fest, dass Lügen eine Verpflichtung sein kann, wenn dies dem Vorteil des Islam dient.

Was Genügsamkeit und das Begehren des Hauses und der Frau deines Nachbarn betrifft, so nutzt der Islam wiederum das Begehren, um die Muslime zum Ausüben des Dschihad zu locken.

Das gesamte Konzept des Dschihad ist eine dreiste Verletzung des Zehnten Gebotes: denn es bedeutet Unterwerfung der Nicht-Muslime und Wegnehmen ihres Besitzes.

Islamische Schriften teilen uns mit, dass Mohammed nicht nur die Besitzeigentümer seiner nicht-muslimischen Feinde begehrt hat. Als er die Ehefrau seines adoptierten Sohnes Ali begehrte, hatte er eine Offenbarung, die es für Ali rechtmäßig und heilig machte, sich von seiner Frau scheiden zu lassen, und für Mohammed sie zu heiraten.

Das Zehnte Gebot — Du sollst nicht deines Nachbarn Haus begehren, du sollst nicht deines Nachbarn Frau begehren, noch seinen Knecht oder seine Magd, noch seinen Ochsen, noch seinen Esel, noch irgendetwas, was deines Nachbarn ist — ist islamischen Wertvorstellungen völlig fremd; die islamischen Schriften sind voller Beispiele dafür, dass Allahs Feinden deren Besitzungen, Häuser, Eigentum, Handelsgüter, Frauen und Kinder weggenommen wurden.

Das amerikanische Volk ist überhaupt nicht dumm, weil es Gegner der Scharia ist. Sogar die vorgeblich wohlwollenden Gesetze der Scharia bezüglich Ehe und Scheidung, die der Imam Rauf als religiöse Rechte bezeichnet, zerstören völlig das Recht einer Frau auf Scheidung und das Sorgerecht für ihre Kinder.

Die Annahme der Scharia in den Vereinigten Staaten würde das westliche Konzept der Ehe völlig verändern, indem Polygamie erlaubt wird, das Schlagen von Ehefrauen, weibliche Genitalverstümmelung, Vergewaltigung und das Heiraten von Kindern.

Jegliches Rechtssystem, das eine Nation regiert, und das exportiert wird, muss genauestens untersucht werden. Ein paralleles Rechtssystem anzunehmen, würde die tatsächliche Freiheit für viele Menschen zunichte machen, weil sie möglicherweise zur Anwendung gezwungen wären. Und es wäre eine grobe Fahrlässigkeit gegenüber den amerikanischen Bürgern, gegen deren Freiheit, und vor allem gegen die Fähigkeit gleiche Gerechtigkeit vor dem Gesetz zu erhalten.

Scharia ist der Grund, warum es ein Todesurteil gegen diese Autorin gibt, ebenso wie für Salman Rushdie und für andere, aufgrund von Redefreiheit und Apostasie; und sie ist der Grund, warum ich mein Heimatland, Ägypten, nicht besuchen kann, oder irgendein Land, in dem Muslime in der Mehrheit sind.

Nein, Imam Rauf, Furcht vor der Scharia ist nicht “töricht”; sie ist die scharfsichtigste, dringendste Furcht, die irgendwer, der um die Freiheit besorgt ist, haben kann.


(Nonie Darwish, geboren und aufgewachsen in Ägypten, ist Autorin von “Vollkommen Unterschiedlich: Warum ich Biblische Werte anstelle Islamischer Werte gewählt habe”. Dieser Text erschien im Original zuerst bei gatestone.org [1] / Übersetzung aus dem Englischen von Renate)

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