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Prag: EU soll Grenzen effektiv sichern, anstatt Aufnahmequoten zu verlangen

Von CHEVROLET | Einmal mehr kommen klare Worte aus einem der Visegrad-Staaten, gegen das Diktat aus Berlin und Brüssel, Massen von „Flüchtlingen“ aus Griechenland und Italien aufzunehmen. Es ist die Tschechische Republik. Deren Staatssekretär für Europäische Angelegenheiten, Ales Chmelar (Foto), erklärte gegenüber der Pro-Europäischen Website „Euractiv [1]„, die EU solle erst einmal die Grenzen der Staatengemeinschaft effektiv sichern, bevor man von den Mitgliedsländern Aufnahmequoten für „Flüchtlinge“ verlange, die letztlich nur zu einem endlosen Strom von Eindringlingen aus der Dritten Welt führten.

Quoten lösen das Problem nicht

Eine Lösung des Problems seien die Quoten nämlich nicht, so der Sozialdemokrat. Das Problem werde nicht gelöst, sondern führe nur zu unüberschaubaren Sicherheitsproblemen und einer unangemessenen Risikoverteilung, argumentierte Chmelar. Auch die Kosten für Merkels Goldstücke würden dadurch nur ungerechter verteilt. Der junge Politiker ersetzte erst vor kurzem [2] Tomáše Prouzu, der von seinem Amt Ende März zurücktrat.

Tschechiens Innenminister Milan Chovanec hatte bereits früher betont, es sei nicht hinnehmbar, dass der tschechische Steuerzahler dafür zur Kasse gebeten würde.

Der ehemalige tschechische Staatspräsident Václav Klaus formulierte erst vor einigen Wochen [3] den Protest Tschechiens gegen das vorgehen der EU gegen sein Land in Bezug auf dessen Weigerung sich der Invasion zu ergeben, im Gegenteil, es sei Zeit den Austritt Tschechiens aus der EU vorzubereiten, so Klaus in seiner damaligen Stellungnahme.

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