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Wenn die faktisch begründete Islamkritik angezweifelt wird

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Im Frühjahr dieses Jahres hat Christian Röther [1] sein erstes Buch veröffentlicht, in dem er sich intensiv mit der sogenannten „Islamfeindlichkeit“ beschäftigt. Der freie Autor und Redakteur mit dem Schwerpunkt „Religion und Gesellschaft“, der vor allem für den Deutschlandfunk Beiträge liefert, sammelte akribisch Zitate aus dem Umfeld von PI, Pegida, Identitärer Bewegung und AfD. Mit mir führte er auch ein ausführliches Interview, deren Auszüge neben Passagen meiner Artikel und Reden auf 31 von insgesamt 186 Seiten des Buches zu finden sind. Beispielsweise:

Im Zentrum der westlichen Islamstereotype steht seit jeher der islamische Prophet Muhammad. Bereits im Mittelalter hielten ihn viele Europäer für einen Lügner und geistigen Dieb, der seine religiöse Botschaft schlecht bei Juden und vor allem Christen abgeschrieben hatte. Auch Muhammad wurde mit dem Antichristen identifiziert. Er soll, so seine Kritiker, besessen und geisteskrank gewesen sein.

Der Islam wurde als dunkle Macht der Eroberung und des Krieges gesehen. Das Zeitalter der Aufklärung konnte diese Stereotype ins Wanken bringen und ließ auch neutrales und positives Interesse am Islam aufkeimen. Die feindseligen Stereotype treten allerdings wieder zu Tage, seit Muslime in Deutschland leben.

So vernimmt man bei Pegida, AfD und anderen heute Parolen, die den mittelalterlichen Polemiken sehr ähneln. Der Aktivist Michael Stürzenberger sagte am 1. August 2016 als Redner bei Pegida in Dresden über Muhammad, er habe Kriege geführt, Kritiker umbringen lassen und auch selbst getötet. »Das ist das Vorbild aller Moslems«, erklärte Stürzenberger dem Publikum: „Viele heißen so und viele führen sich auch genau so auf wie er“.

Das abwertende Islambild der Deutschen

Das Beschriebene sind alles Fakten, keine „Stereotype“. Indem Röther die Tatsachen leugnet, stellt er die Aussprecher der Wahrheit als jene dar, die sie auf den Kopf stellten, wie der Titel seines Buches besagt. Dies entspricht der Strategie der Mainstream-Politik und der sie sekundierenden Medien. In Wirklichkeit sind sie es, die die Wahrheit auf den Kopf stellen, nicht die Islamkritiker. Daher müsste der Buchtitel eigentlich lauten „Wenn die Wahrheit ausgesprochen wird“. Röther studierte von 2005 bis 2010 an der Universität Göttingen unter anderem Religionswissenschaft. Ich möchte nicht wissen, wie der Islam dort nach allen Regeln der Kunst beschönigt wird.

Röther meint, dass das „abwertende Islambild“ der Deutschen noch durch „negative Weltereignisse mit Islambezug“ verstärkt würden, wie die Islamische Revolution im Iran 1979, die Taliban-Herrschaft in Afghanistan, die Al-Qaida-Anschläge von New York, Madrid und London sowie den IS-Terror, der auch in Deutschland zuschlug. Durch diverse Titelbilder wie beispielsweise „Mekka Deutschland“ vom Spiegel 13/2007 und dem Stern 30/2006 mit dem Text „Islam-warum wollen sie uns töten“ werde „die gesamte Religion“ textlich und bildlich „für Terrorismus und Gewalt verantwortlich gemacht“.

Wer oder was sonst, fragt sich der faktenkundige Islamkritiker unweigerlich. Aber das seien laut Röther alles Vorurteile, die sich legten, wenn man Moslems persönlich kennenlernen würde. Über PI schreibt Röther:

Die Website will ein Korrektiv sein. So drückt es PI-Autor Michael Stürzenberger aus. Ein Korrektiv, das gegen die vermeintliche links-grüne Einheitsmeinung in Deutschland ankämpft. Man versteht sich als Stimme des Volkes, die zum Ausdruck bringe, was die Mehrheit der Bevölkerung denkt und empfindet, wie es in den Leitlinien der Website heißt.

PI ist zugleich ein vielstimmiges Medium, auf dem Streitpunkte rechter und antiislamischer Kreise ausdiskutiert werden. Die Macher der Website bleiben zumeist anonym, nur wenige Autoren wie Michael Stürzenberger treten unter Klarnamen in Erscheinung.

PI ist nicht nur ein Internetphänomen. Seit 2007 entstehen auch offline Regionalgruppen in vielen deutschen Städten. Von über 50 Gruppen spricht PI selbst. Eine der ersten und aktivsten ist die Gruppe in München um Michael Stürzenberger. Die Gruppen haben überschaubare Größen von nach eigenen Angaben bis zu 30 Mitgliedern. Doch sie sind sehr umtriebig: organisieren Mahnwachen und Infostände, beteiligen sich an Demonstrationen, sammeln Unterschriften gegen Moscheen oder besuchen gezielt islambezogene Veranstaltungen, um dort ihre Ansichten zu verbreiten – immer mit dem Ziel, eine antiislamische Ausrichtung der Politik zu forcieren.

Dämonische Verzerrung des Islams

Bei einer islamkritischen Ausrichtung der Politik wäre schon viel gewonnen, sie muss gar nicht anti-islamisch sein. Davon sind wir aber noch weit entfernt. Publizisten wie Röther versuchen konsequent, die Gewalttaten von Moslems als eine „radikale Islamauslegung“ zu bezeichnen. So würde der Islam „dämonisch verzerrt“, wenn man ihm den Terror zuordnet. Den Quell aller Gewalt, der in den einschlägigen Kampf- und Tötungsbefehlen des Korans steckt, schwächt er als „vermeintliches Gefahrenpotential“ ab.

Er besteht auf der Unterscheidung von Islam und „Islamismus“, einem Kunstbegriff, der nicht einmal von bekannten Moslems wie dem türkischen Präsidenten Erdogan akzeptiert wird: „Islam ist Islam und damit hat es sich“. Aber in der westlichen Welt versuchen Journalisten und Politiker krampfhaft, den Islam aus der Verantwortung für all die Gewalt- und Terror-Exzesse herauszunehmen. Eine bekannte Übung, die der faktischen Überprüfung nicht standhält. Auch die vermeintlich positiven Seiten des Islams muss man sich sehr genau ansehen:

Im Anschluss begründeten die Aktivisten allerdings, warum sie den Islam trotz der positiven Aspekte kritisieren. Auch Michael Stürzenberger schränkt die von ihm genannten positiven Eigenschaften sofort wieder ein: ,Die barmherzigen und sozialen Aspekte beziehen sich leider nur auf die Gemeinschaft der Rechtgläubigen, auf die Umma. Auch habe Muhammad zwar für einen Fortschritt bei den Frauenrechten gesorgt, das Problem sei jedoch, dass sich seitdem in der islamischen Lehre nichts mehr positiv weiterentwickelt hat.

Was Mohammed tatsächlich positiv bewirkte, war das Verbot des Lebendig-Begrabens von Töchtern, was in der damaligen Zeit in Arabien wohl durchaus üblich war, denn viele Väter wollten in erster Linie Söhne haben. Der Prophet dürfte dies aber auch durchaus pragmatisch gesehen haben, denn wenn er jedem Rechtgläubigen bis zu vier Frauen zubilligte, wäre es beim weiblichen Reservoir knapp geworden, wenn viele schon als Babys verscharrt worden wären.

Die barmherzigen Verse sind bekanntlich ausschließlich auf Moslems untereinander bezogen. Gegenüber Ungläubigen sollen sie sich hingegen hart zeigen und sich unter ihresgleichen abkapseln. Niemand braucht sich über die Parallelgesellschaften in ganz Europa wundern, die eigentlich von der Natur her Gegengesellschaften sind.

Dschihadisten und Islamgegner auf einer Stufe

Röther sieht diese Problematik aber nicht und stellt sogar Dschihadisten und Islamgegner auf eine Stufe, die beide die „Aufwiegelung“ von Moslems und Nicht-Moslems im Sinne hätten:

Dschihadisten wollen mit ihrem Terror Muslime und Nicht-Muslime entzweien und gegeneinander aufwiegeln. Islamgegner teilen dieses Ziel, nutzen jedoch andere Mittel. Beide Seiten versuchen, unter Verwendung identischer Dokumente den Islamdiskurs in ihrem Sinne zu beeinflussen. Dschihadisten und Islamgegner haben sich so in ihrer radikalen Islamauslegung geistig verbrüdert, auch wenn sie das vermutlich nicht zugeben würden.

Zugleich fordern Islamgegner innerislamische Reformen, um „die Religion mit den Menschenrechten in Einklang zu bringen“. Michael Stürzenberger sagte mir: „Ziel muss sein, den Islam zu modernisieren und die gefährlichen Bestandteile aus dieser Religion herauszunehmen. Dadurch werden auch die Muslime selbst befreit, die sich in einem regelrechten geistigen Gefängnis befinden.“

Paradoxerweise handelt Stürzenberger jedoch immer wieder seiner eigenen Forderung zuwider. Wenn Muslime gegenüber dem Aktivisten problematische Koranpassagen anders auslegen als er selbst, verweist er in fundamentalistischer Manier auf den Wortlaut des Korans. So erklärte Stürzenberger nach einer Kundgebung in Stuttgart: »Muslime versuchten mit den bekannten Schein-Argumenten wie falsch übersetzt und aus dem Zusammenhang gerissen frauenfeindliche Koranstellen anzuzweifeln, aber das hatten wir schnell ausgekontert.«

Mit Bezug auf die heilige Schrift der Muslime weist Stürzenberger eine gemäßigtere Islamauffassung als seine eigene als theologisch unzutreffend zurück. Dass die von ihm angeblich geforderte Modernisierung des Islams auf diese Weise unmöglich ist, wird von ihm und anderen Aktivisten entweder nicht reflektiert oder sie bewegen sich bewusst in diesem Gegensatz. Dieser Sachverhalt kann als antiislamisches Paradoxon bezeichnet werden: Islamgegner fordern die Modernisierung des Islams, weisen jedoch jedes nicht-fundamentalistische Islamverständnis als falsch zurück.

Die PI-Redaktion schreibt entsprechend: »Man muss es wohl […] gebetsmühlenartig wiederholen, dass […] der Koran in Verbindung mit der Sunna und der Biografie des Mohammed keine anderen Interpretationen zulässt“

Wenn dem so wäre, könnten die Islamgegner auf ihre Modernisierungsforderungen verzichten.

Röther hat den Sinn der Verzichtsforderung offensichtlich noch nicht ganz erfasst: Alle islamischen Organisationen, Verbände, Moscheegemeinden und Koranschulen haben sich schriftlich und für alle Zeiten von den verfassungsfeindlichen Bestandteilen des Islams inklusive der Scharia zu verabschieden. Wer diese Unterschrift nicht leistet, wird wegen Verfassungsfeindlichkeit verboten. Ähnlich wie beim Radikalen-Erlass, mit dem man 1972 extremistische Lehrer aus dem Schuldienst fernhalten wollte. So wird die Entschärfung des Islams oder eben, im Falle der Nicht-Unterzeichnung, sein Ausschluss aus dem öffentlichen Leben bewirkt.

Befreiung vom Islam

Diesen Ansatz beschreibt Röther in seinem Buch auf Seite 85 unter der Überschrift „Befreiung vom Islam“:

Die Freiheit vertrat in ihrem Programm die radikalsten Positionen aller antiislamischen Parteien, vor allem in ihrem ,Grundsatzprogramm 2.0 aus dem Februar 2013. Dort forderte sie zunächst ein klares Bekenntnis zum Grundgesetz: Von in Deutschland den Koran unterrichtenden Personen ist ein schriftliches, eidesstattliches Bekenntnis zu fordern, dass alle gültigen Rechtsnormen stets und generell über dem religiösen und islamischen Recht stehen und dass die Scharia hier keine Gültigkeit hat und jemals haben wird.

Außerdem wollte Die Freiheit eine generelle Entscheidungsgewalt der Bürgerinnen und Bürger bei Moscheebauprojekten, wie sie auch die AfD in mehreren Bundesländern anstrebt. Letztendlich forderte Die Freiheit das Verbot des Korans, wie er von der Partei verstanden wurde; Religiöse Schriften, welche Unterdrückung und Tötung von Menschen verlangen, sind zu verbieten.

Dass mit diesen Schriften in erster Linie der Koran gemeint war, wurde in der Forderung zur Verzichts-Erklärung auf die verfassungsfeindlichen Bestandteile des Islams deutlich, die Michael Stürzenberger im Mai 2013 auf der Homepage der Freiheit veröffentlichte. Die Partei hat diese Forderung laut ihrer eigenen Darstellung an islamische Organisationen in Deutschland verschickt. Darin hieß es ganz im Sinn der radikalen Koranauslegung der Islamgegner:

»Um ein Zusammenleben unter einer freiheitlich demokratischen Grundordnung zu gewährleisten, kann der Koran als Grundlage zur Weltanschauung nicht akzeptiert werden, denn er ist seinem Inhalt nach eine Kriegserklärung an die nichtmuslimische Welt und eine kodifizierte Anleitung zum Töten von Nichtmuslimen.

Im Folgenden listete die Partei 41 Verse aus dem Koran auf und gab an, gegen welche Paragrafen des Grundgesetzes, der Charta der Grundrechte der EU, der Europäischen Menschenrechtskonvention und der UN-Charta diese Verse verstoßen würden. Auf dieser Grundlage behauptete Die Freiheit, dass jede Organisation, deren Ziel die Verbreitung des Islam ist, eine akute Gefahr für unsere Freiheit darstellt. Die Partei forderte islamische Organisationen deshalb auf, umgehend in schriftlicher Form auf die nachstehend aufgeführten Koranverse als Bestandteil der islamischen Glaubensgrundsätze dauerhaft zu verzichten.

Bei einer Ablehnung dieser Forderungen ist davon auszugehen, dass aktiv verfassungsfeindliche Ziele verfolgt werden. Diese Verfassungsfeindlichkeit müsste ein Verbot entsprechender Organisationen nach sich ziehen. Da es theologisch praktisch ausgeschlossen ist, dass eine Religionsgemeinschaft – in diesem Fall islamische Organisationen – ihre heilige Schrift reformiert und Passagen des göttlichen Wortes streicht, würde die Umsetzung der Forderung der Freiheit letztendlich das Verbot aller islamischen Organisationen in Deutschland bedeuten.

Abschwören oder Abreisen

So bringt es Michael Stürzenberger bereits anderthalb Jahre zuvor zum Ausdruck, als er im Oktober 2011 ein »Thesenpapier gegen die Islamisierung« auf PI veröffentlicht. Darin erhebt er ähnliche Forderungen wie die oben zitierten und benennt auch die daraus resultierenden Konsequenzen:

Wenn diese Forderungen nicht von den islamischen Verbänden verbindlich unterzeichnet werden, werden sie als verfassungsfeindlich erklärt und letztlich verboten, es erfolgt ein sofortiger Baustopp von Moscheen, die Schließung von Koranschulen und die Unterbindung von Gebetsversammlungen in vorhandenen Moscheen.

Daran anschließen soll nach dem Willen Stürzenbergers ein ,Volksentscheid zum Verbot des Islams‘, der seiner Einschätzung nach ein ebensolches Verbot zum Ergebnis haben würde. Muslime müssten dann vor die Wahl gestellt werden, dem Islam abzuschwören oder Deutschland zu verlassen:

„In nochmaligen Intensivkursen und Schulungen wird ihnen ein letztes Mal verdeutlicht, welche gefährlichen Botschaften sie immer noch befürworten. Wer selbst danach noch halsstarrig ein Moslem bleiben möchte, dürfte sich in seinem geistigen Zustand wohl nicht mehr allzusehr von den Inhaftierten in Guantanamo unterscheiden.“

Wer Deutschland weder freiwillig verlässt noch abgeschoben werden kann, weil er oder sie die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt, wird nach Stürzenbergers Willen ein permanenter Überwachungsfall werden. Falls die Politik zu dem Zeitpunkt noch keine andere Gesetzeslage geschaffen hat.

Stürzenbergers Forderungen laufen anscheinend auf ein Deutschland hinaus, in dem Muslime nicht mehr legal leben können. Dabei ist es wichtig, noch einmal festzustellen, dass Stürzenberger einer der zentralen Aktivisten der antiislamischen Bewegung ist, bei Gruppen wie PI und der Bürgerbewegung Pax Europa mitwirkt und außerdem bei den Hooligans gegen Salafisten und vor allem Pegida mehrfach als Redner aufgetreten ist.

Was im Jahre 2013 noch wie Ketzerei klang und zu meiner Beobachtung durch den Verfassungsschutz führte, da ich mit diesen Thesen vermeintlich das Grundrecht der Religionsfreiheit aushebeln würde, wozu man extra eine neue Rubrik der „verfassungsschutzrelevanten Islamfeindlichkeit“ erfand, dürfte in wenigen Jahren bereits Standard in der Politik werden.

Sogar CSU fordert mittlerweile Kampf gegen den Politischen Islam

Vergangenes Jahr erkannte sogar die CSU, die mich in Person des Innenministers Herrmann leidenschaftlich bekämpft, den Politischen Islam als Quelle des Terrors an, den es zu bekämpfen gelte [2]. Vier Jahre zuvor wäre das noch undenkbar gewesen. Aber wenn die Realität eben durch islamischen Terror und zahlreiche Todesopfer auch bereits in Deutschland gekennzeichnet ist, passt sich die Politik an die Gegebenheiten eben an. Genau so wird in absehbarer Zeit die Lösung des islamischen Gewaltproblems auf der Tagesordnung stehen, und dann dürften ähnlich klingende Vorschläge in die öffentliche Diskussion geworfen werden.

Auf Seite 90 wendet sich Röther den Aktivitäten der Islamfeinde zu:

Um ihre Ziele zu erreichen, setzen sie auf die Aufklärung der Bevölkerung mit verschiedenen demokratischen Mitteln: Infostände wie die in München, Demonstrationen wie bei Pegida, Wahlkampagnen wie die der AfD. Dabei agieren die Gruppen zumeist nicht für sich allein, sondern schließen sich mit Gleichgesinnten zusammen. Stürzenberger erklärte diesen Einsatz mir gegenüber als Gegengewicht zu den etablierten Medien und Parteien: solange in der Mainstream-Presse und von Politikern behauptet wird, ‚Islam bedeutet Frieden‘ oder ‚Der Islam hat nichts mit Gewalt zu tun‘, solange vermittelt wird, dass muslimische Terroristen ‚den friedlichen Islam für ihre Zwecke missbrauchen‘ würden, solange zwischen Islam und ‚Islamismus‘ unterschieden wird, solange muss man mit den Fakten dagegenhalten. Information und Aufklärung über den Islam sind dringend notwendig.«

Bedeutung der alternativen Medien

Dem kann keiner widersprechen, der über die Fakten Bescheid weiß. Leider steht aber in der verdrehten Geisteswelt der linksunterwanderten Universitäten der gesunde Menschenverstand auf dem Kopf und lässt aufgrund ideologischer Denkblockaden keine faktisch begründete Beurteilung des Islams zu. Genau deswegen sind alternative Medien wie PI so wichtig, wie es auch auf Seite 105 dargestellt ist:

Michael Stürzenberger bezeichnete PI mir gegenüber deshalb als wichtiges Korrektiv. Auf der Website schreibt er: »Wer hier regelmäßig mitliest, weiß Bescheid und gehört zur Informations-Elite. Aber draußen im realen Leben sieht es oft zappenduster aus. Das Wissens-Defizit ist aufgrund der medialen und politischen Selbstzensur immens.«

Die Islamgegner verstehen sich als Gegenöffentlichkeit, die gegen die vermeintlich von oben verordnete Einheitsmeinung ankämpft.

Nicht „vermeintlich“, sondern tatsächlich. Trotz der falschen Schlussfolgerungen ist das Buch von Christian Röther lesenswert, denn auf den 186 Seiten hat er aufgrund langjähriger Recherche seit 2009 immens viele wichtige Zitate aus der islamkritischen Bewegung zusammengertragen, worüber er auch promovierte. So stellt dieses Buch, das bei Amazon [3] ab 13,99 Euro erhältlich ist, eine gute Zusammenfassung eines knappen Jahrzehntes wichtiger Islamkritik in Deutschland dar.

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