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Ausbilden statt Abschieben – Wir zahlen das!

Um „Menschen ohne Bleibeperspektive“ eine Bleibeperspektive zu eröffnen, hat die Caritas von Remscheid einen „Experten“ gesucht und auch gefunden, der den Asylbetrügern die unumgängliche Abschiebung hinauszögern und schließlich durch ein dickes Bakschisch versüßen helfen soll.

Yamel Othmani heißt der Gute, den die Caritas dafür gewinnen konnte. Er hat in Tunesien studiert und lebt, welch ein Glück, seit vielen Jahren in Deutschland:

Seit Mitte Juli kümmert sich Yamel Othmani als Rückkehrberater um jene Gruppe der Asylsuchenden, die keine Bleibeperspektive in Deutschland haben, weil sie aus sogenannten sicheren Herkunftsländern stammen.

Othmani, der in Tunesien studiert hat und seit vielen Jahren in Deutschland lebt, berät die Menschen rund um die Fragen der freiwilligen Rückkehr.

Es gehe darum, den Menschen einen möglichst guten „Neustart“ in ihrem Heimatland zu ermöglichen, sagte Othmani gestern bei einem Pressetermin. Eine Idee dahinter: Eine gut vorbereitete freiwillige Rückkehr ist besser als eine Abschiebung.

Rückkehrberater mit Verzögerungslizenz

Was der Othmani studiert hat, verrät uns die Rheinische Post nicht, wahrscheinlich hat er es der Zeitung nicht verraten und sie hat wohl auch nicht danach gefragt. Jedenfalls scheint er ein Experte in Asylsachen zu sein und trotz (oder wegen?) seines Studiums mit dem deutschen Ausbildungssystem bestens vertraut.

Deshalb will er die „hoch motivierten“ (leider abgelehnten) Asylbewerber durch eine Lehre fit machen für das Leben daheim. Das kann – wie man aus Erfahrung weiß – durchaus etwas dauern. Schließlich muss man ja verstehen und Toleranz zeigen, wenn den Hoffnungsträgern der deutschen Wirtschaft, die Arbeit zu anstrengend ist und sie vielleicht danach keine Kraft mehr zum Fußballspielen haben. Wie Asif Mohsini aus Afghanistan (Video, min. 1.15):

Macht aber nichts. Denn anders als deutschen Eltern wird man den zweiten oder dritten Versuch nach einer abgebrochenen Lehre staatlicherseits sicher gerne unterstützen, wenn die Bewerber nur die richtige Hautfarbe mitbringen und ins Beuteschema der kinderlosen Merkelmütter passen oder in das ihrer schwulen Pendants.