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Polen: Migranten willkommen – aus Europa

Von CHEVROLET | So dürfte sich die Merkel-gesteuerte EU das wohl nicht vorgestellt haben mit der Aufnahme von „Flüchtlingen“ durch die Visegrad-Staaten. Die, also Ungarn, Slowakei, Tschechische Republik und Polen, lehnen bekanntermaßen die zwangsweise Aufnahme arabischer und afrikanischer angeblicher Flüchtlinge kategorisch ab. Aus Polen kommt nun ein neues klares Signal, das sehr an Ungarn erinnert: Witold Waszczykowski (Foto), der polnische Außenminister von der Regierungspartei „Recht und Gerechtigkeit, PiS“, erklärte im Interview mit der russischen Nachrichtenagentur RIA Nowosti, das im britischen „Daily Express [1]“ in Teilen nachgedruckt wurde, man werde sehr wohl Flüchtlinge und Migranten aus ärmeren Ländern aufnehmen. Aber nur, wenn diese aus Europa stammten. „Polen ist offen für Migranten. Alleine voriges Jahr haben wir 1.267.000 Ukrainern Visa erteilt“, so Waszczykowski.

Visegrad-Staaten halten Kurs in der Flüchtlingsfrage

Die russische Auslands-Propaganda-Website „Sputniknews“ meldet, dass der polnische Minister ausserdem erklärt habe, dass in der ersten Hälfte dieses Jahres bereits 750.000 Visa an Ukrainer erteilt wurden, die in Polen leben und arbeiten wollen. Waszczykowski sagte laut „Daily Express“ zudem, dass man auch gerne offen sei für Migranten aus Belarus (Weißrussland) und anderen Ländern. Nur eben nicht für kulturfremde Afrikaner und Moslems. Die Forderungen der EU nach Aufnahme von Massen sogenannter Flüchtlinge werde sein Land nicht akzeptieren.

Der tschechische Präsident Milos Zeman hatte schon vor einigen Monaten erklärt, dass das Land keine Quoten akzeptieren werde, die von der EU festgelegt würden. Er habe nichts gegen Migranten, die in seinem Land leben und arbeiten wollten und die gleiche Kultur und Sprache hätten. Zeman lobte auch ausdrücklich die Vietnamesen im Land und die Ukrainer, die die richtige Haltung zu ihrem Gastgeberland hätten.

Ähnlich verhält es sich mit dem kleinen Lettland im Baltikum, das auch eine große Zahl von Ukrainern aufnahm, die dort in der Bevölkerung sehr geschätzt werden.

Zeman erklärte damals im tschechischen Online-Magazin „Parlamentnilisty.cz [2]“, dass Moslems dort bleiben sollten wo sie lebten. Dort könnten sie arbeiten. Nach Europa sollten sie nicht gehen dürfen, weil sie dort nicht arbeiten wollten. Als mahnendes Beispiel nannte er seinerzeit schon Deutschland, wo nicht einmal drei Prozent der „Flüchtlinge“ arbeiteten, der Rest sich nur von Steuergeldern der deutschen Bürger durchfüttern ließe.

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