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Warum ich die AfD wähle! (12)

Von ANDREAS M. | Wie viele der PI-User bin ich auch in der DDR geboren. Als Erwachsener allerdings dann sehr ländlich lebend, da hatte man keine Zeit, sich noch mit den Auslassungen der „Partei der Arbeiterklasse“ zu beschäftigen. Kritisches Denken war uns aber anerzogen und bestimmt noch heutzutage mein Handeln.

Seit 1993 bin ich Beamter des damaligen Bundesgrenzschutzes, jetzt Bundespolizei. Die Aufgabenbelastung ist seitdem enorm gestiegen. Hatte ich in den 90ern das Glück, einen festen Dienstort an einem Autobahn-Grenzübergang zu haben, hat sich dieses spätestens seit 2008 vollständig geändert. Intern nennen wir uns Reisepolizei. Waren es erst die Flughäfen München, Frankfurt/M., Köln, Düsseldorf etc., hat sich das Bild jetzt geändert. Wir überwachen jetzt die deutsch-österreichische Grenze, unterstützen jeden Tag die Berliner Flughäfen in den Früh- und Spätschichten und bestreifen jetzt auch noch den Berliner Ostbahnhof. Die Auswirkungen auf meine Dienststelle sind unübersehbar. Es sind kaum noch Stammkräfte da für den Dienst vor Ort.

Anforderungsniveau bei Polizei-Neueinstellungen wird heruntergefahren

Die Bewertung einer Dienststelle erfolgt aber heutzutage nach den Ergebnissen – aber wenn keiner da ist, um was festzustellen, was dann? Auch wer anlässlich des G 20- Gipfels dachte, Deutschland hätte wieder Grenzkontrollen eingeführt, irrt! Das waren temporäre Kontrollen (zwei bis drei Stunden am Tag an ausgewählten Grenzübergängen und nicht überall, aber die Ergebnisse sprechen für sich). Und genau da tritt das nächste Problem zu Tage: Die von der Bundespolitik und den Gewerkschaften total verschlafene Einstellungs- und Personalpolitik! Unsere „Politiker“ jeglicher Couleur haben tatsächlich nicht daran geglaubt, dass Polizeibeamte auch älter werden und in den Ruhestand gehen. Im Übrigen beträgt der Altersdurchschnitt meiner Dienstgruppe 51,3 Jahre. Bei der Landespolizei sieht es ähnlich aus. Und nun wird seitens der Politik hektisch daran „gearbeitet“, das abzustellen.

Bei Neueinstellungen wird sogar das Anforderungsniveau heruntergefahren, da kann sich der Bürger in ein paar Jahren freuen, welche „Fachkräfte“ ihm als polizeiliches Gegenüber Recht und Gesetz vermitteln sollen.

Mit diesen Mankos in allen Bereichen bieten mir die Altparteien überhaupt nichts. Es werden nur Allgemeinplätze angeboten, aber das WIE fehlt. Das sehe ich nur bei der AfD, die mir mit ihrem Programm nicht nur politisch, sondern auch menschlich entspricht. Deren Forderungen sind auch meine Forderungen.

Viele Polizisten wählen die AfD

Sehr viele hier mögen der Meinung sein, dass die Polizei ihnen nicht helfen kann oder will. Das sehe ich meinem Bereich anders. Sehr, sehr viele Kollegen sind „bedient“ von der gegenwärtigen Politik, die sich nun mal auf das Migrationsproblem bezieht und für Ausländerrecht sind wir nun originär zuständig. Weisungen von Oben lauten aber nun mal anders und sind bindend, auch wenn sie nicht geltendem Recht entsprechen. Aber: Wer tut sich das an, da entgegenzusteuern? Wir haben alle Familie, Eigentum etc., aber wenn alle Beamten, die noch klar denken, jetzt in die Pfanne hauen würden, wäre Deutschland schon längst im Chaos versunken. Auch für die Unken-Rufer: Die Polizei braucht jeder, man denke mal nur an einen kleinen Verkehrsunfall, da geht’s los.

Deshalb wähle ich AfD (und auch eine Vielzahl meiner Kollegen, wie ich aus Gesprächen weiss), denn nur diese bietet uns eine Handlungsgrundlage und eine Motivation, rechtlich abgesichert und nicht nur einer Handvoll von Bonzen, Millionären und Gutmenschen verpflichtet. Dass sich die Altparteien mangels einer echten Opposition schon längst vom Rechtsstaat verabschiedet haben, weiß jeder der Kommentatoren hier aus eigener Anschauung. Steuern wir dem entgegen und verhelfen der AfD am 24. September zu einem Achtungserfolg!


(Wählen Sie auch die AfD? Dann schreiben Sie uns warum! Die besten Einsendungen wird PI hier veröffentlichen. Mails unter Betreff: „Warum ich die AfD wähle!“ schicken Sie bitte an: info@pi-news.net)