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Vogelfrei im eigenen Land

Von CANTALOOP | Kaum ist die Bundestagswahl ´17 ausgezählt und im Begriff, das sedierte politische Zeitgeschehen im Lande einigermaßen durcheinander zu wirbeln, so verschafft man der bekanntlich immer größer werdenden Clique von sogenannten „Antideutschen“ erneut mediale Präsenz. Und auch kaum ein Politiker der weitläufig vom Wähler abgestraften Block- und Volksparteien hält sich mehr zurück, mit diffamierender Schmähkritik an- und Warnungen vor der AfD.

Eingedenk dieser Tatsache folgen, wie immer, zahlreiche Trittbrettfahrer willfährig. Dieses illustre Spektrum reicht von „Künstlern“, Musikern und natürlich Schauspielern – bis hin zu ganz normalen Menschen, die ihre Facebook-Freundeslisten nun akribisch auf potentielle AfD-Wähler oder Trump-Sympathisanten hin abklopfen – und sich dadurch selbst profilieren wollen. Ein Jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten.

Obgleich solch ein Verhalten einerseits zutiefst menschlich und empirisch erklärbar ist, deutet es auf der anderen Seite doch auf die tiefe Spaltung einer Nation hin und zeigt gleichermaßen psychologische Abgründe auf, in denen manchen Zeitgenossen die politische Gesinnung ihrer Mitbürger als Indikator wichtiger erscheint, als deren sämtliche anderen Attitüden.

Grenzen von Anstand und Moral weit überschritten

Gleichwohl würde es kaum einer dieser Sektierer wagen, einen „neu-ins-Land-Gekommenen“ in einer solch heftigen Weise zu attackieren, wie seine eigenen, andersdenkenden Landsleute, selbst wenn dies, wie bei so manchem „Islamisten“, noch so gerechtfertigt wäre. Da hält man sich lieber auffallend zurück. Selbst der als gemäßigt, kultiviert und erzkatholisch geltende grüne Landesvater von Baden-Württemberg ließ es sich nicht nehmen, die Hälfte von knapp sechs Mio. Wählern der AfD als „Bodensatz“ der Gesellschaft zu bezeichnen, gewissermaßen als „Menschenmüll“, der fortan gnadenlos gejagt und sinnbildlich „umerzogen“ werden soll. Sämtliche Grenzen von Anstand, Moral und Wertschätzung werden nun weit überschritten. Alles ist jetzt erlaubt, kein Gesetz schützt die so „Ausgegrenzten“ mehr vor ihren „moralisch höherstehenden“ Mitbürgern linksgrüner Provenienz.

Strenggenommen vogelfrei im eigenen Land, verfolgt und stigmatisiert von den eigenen Landsleuten(!), steht unseren „alternativen“ Politkern nun ein Spießrutenlauf sondergleichen ins Parlament bevor. Die von den Medien jahrelang kolportierte Propaganda entfaltet jetzt ihre enorme Sprengwirkung. Sobald nur der Name der blauen Partei genannt wird, fallen beim linken „Establishment“ alle Hemmungen. Dann gibt es kein Halten mehr, selbst sanfte, sitzpinkelnde und ansonsten „alles verstehende“ Studierende der zahlreichen Gender- und Sozialwissenschaften werden dabei zu Hyänen und vergessen jedwede Kinderstube, sofern sie je eine hatten.

Wer sich fortan ständig als „Pack“, als „Abschaum“ und natürlich vor allem als „Nazi“ bezeichnen lassen muss, nur weil er eine andere Meinung, als die „vorgegebene“ pflegt, wird sich über kurz oder lang zurückziehen, oder tatsächlich radikalisieren. Das liegt in der Natur der Sache.  Wer wie ein Verbrecher behandelt wird, obgleich er sich an alle gesellschaftlichen Regeln hält und darüber hinaus demokratisch legitimiert ist, dem geschieht Unrecht! Während jedes Wort, jede Rede eines AfD Politikers auf die Goldwaage gelegt wird, ihre in der Sache richtigen Texte als Apokryphen verdammt werden, so derb darf man im Umkehrschluss seine verbalen Ergüsse gestalten, wenn man auf der „richtigen“ politischen Seite steht.

Kaum Diskussionskultur abseits linker „Richtlinien“

Mit wutverzerrten Gesichtern, schreiend wie Tiere stehen die „Wohlmeinenden“ vor den Portalen der AfD-Veranstaltungen und brüllen ihren schieren Hass heraus. Hier darf man das, die Contenance gilt nichts mehr, selbst körperliche Angriffe gegenüber Kindern werden nicht verfemt. Genau deshalb bahnen sich hier alle lang unterdrückten Triebe, Instinkte und Bösartigkeiten ihren Weg. Auch der Vordenker und Allround-Gelehrte Sarrazin durfte diese Erfahrung mehrfach und insbesondere in der Hauptstadt machen, obwohl er als Sozialdemokrat der AfD nicht unbedingt sehr nahe steht.

Der gesamtgesellschaftliche Diskurs ist eben linksdominiert in der bunten Republik – es gibt schlicht und ergreifend keine raumgreifende Diskussionskultur abseits dieser „Richtlinien“ mehr. Das Klima im Lande ist kontaminiert. Es wird viele Jahre dauern, um wieder bürgerlichen Frieden, gegenseitigen Respekt herzustellen, und die AfD als paritätische Partei zu begreifen, falls dies überhaupt noch möglich ist. Da ist nun viel Sensibilität und Leidensfähigkeit, auch seitens der konservativ-liberalen Parteien erforderlich.

Frühkindliche Indoktrination von Kindern und Jugendlichen, gesteuert über ihre linken Lehrer und Dozenten prägt die junge Generation der „noch-länger-hier-Lebenden“ eben signifikant, die schlussendlich mit den Konsequenzen dieser zutiefst verfahrenen Situation werden klarkommen müssen. Wer sich den viralen linksgrünen Doktrinen – und alsbald sicherlich auch den Lehren und der Präsenz des immer stärker werdenden politischen Islam unterordnet, wird bestehen können. Alle anderen werden sich auf turbulente Zeiten einstellen müssen. Denn ein Paradigmenwechsel ist trotz Einzug einer Opposition in den neuen Bundestag leider immer noch in weiter Ferne.

In Anlehnung an ein bekanntes Lied süddeutscher, alternativer Volksmusiker aus den 70-ern sei abschließend folgender Aphorismus, anstelle des ursprünglichen Titels gestattet;

„Und sie hassen sich – und lassen sich dann nicht mehr los.“




München: Eine Jüdin sucht die „AfD-Nazis“

Orit Arfa ist eine amerikanisch-israelische Schriftstellerin und Journalistin, die nicht nur Deutschland liebt, sondern sich auch in Gaza in gefährliche Militärzonen wagt. Dazu gehört Mut und deshalb traute sie sich auch in der Wahlnacht in die Münchner Bierhalle, in der die bayerische AfD feierte, um dort nach den berüchtigten „AfD-Nazis“ zu suchen. Was sie da erlebte wurde in einem kurzen Video zusammengefasst. Orit Arfa organisierte schon viele Pro-Israel-Events und unterstützte die Islamkritikerin Pamela Geller, damit sie vor der jüdischen Gemeinde in Los Angeles sprechen konnte. Vor kurzem zog die israelische Patriotin, die verrückt nach Deutschland ist, nach Berlin. (Video in Englisch mit deutschen Untertiteln)




Einige Fragen an Frauke Petry

Von SELBERDENKER | Zum Verhalten von Frauke Petry, die heute Abend bei „Maischberger“ zu Gast ist, wurde schon viel geschrieben. Es wird mehrheitlich verurteilt, Verständnis gibt es kaum. Das ist nachvollziehbar, bleiben doch wichtige Fragen offen:

Warum hat Frau Petry nicht mit ihren Kollegen gesprochen, bevor sie ihre persönliche Bundespresseshow abgezogen hat? Solches Verhalten ist peinlich, nicht konstruktiv, unfair – und unprofessionell dazu! Doch was bezweckte sie damit? Was sollen die Gründe sein, die solch ein Verhalten rechtfertigen? Wollte Patry der AfD schaden, wie einige erwägen? Dann hätte sie vor der Wahl definitiv mehr Schaden anrichten können. Waren es womöglich die harten Worte Gaulands im Wahlkampf, die sie verschreckten, die von den Feinden der AfD verdrehten Aussagen Höckes, die Höcke selbst bereits einleuchtend wieder gerade gerückt hat?

Deutsche Geschichte und Identität

Im Kern haben Höcke und Gauland genau die richtigen Dinge angesprochen – vielleicht in der Leidenschaft mit mißverständlichen Worten, die bewußt mißverstanden wurden, weil ihre Stoßrichtung neu, ja fast schon revolutionär ist. Letztlich ist es aber das, was die AfD diskutieren und mit verändern muß, was die Seele der Partei ausmacht und was ihre Gegner unbedingt verhindern möchten: Ein gesundes, ausgewogenes Geschichtsbewußtsein der heutigen Deutschen, das, neben den 12 unseeligen Jahren der totalitären und massenmörderischen Herrschaft des Nationalsozialismus, auch das Positive, das Würdevolle der langen Deutschen Geschichte wieder zuläßt:

Wir müssen mit dem Schlechten leben, sehr wohl unsere Lehren daraus ziehen – sollten aber auch wieder mit dem Guten leben dürfen, das wichtiger Teil unserer Identität ist und das im historischen Maßstab überwiegend ist. Wie soll ein Volk mit rein negativem Selbstbild, wie es bislang vehement anerzogen wurde, die Herausforderungen der Zukunft bewältigen? Diese Herausforderungen an Deutschland und die verbliebenen Deutschen werden bekanntlich gewaltig sein!

Empörungsthema Özoguz

Wer als Integrationsbeauftragte der Bundesregierung die Existenz Deutscher Kultur bestreitet, ist schädlich für jede Integration! Wie soll man sich in etwas integrieren, das nicht existiert? Özoguz ist voll von Verachtung für Deutschland und die Deutschen – greift aber trotzdem frech unser Geld ab. Natürlich macht sowas wütend! Sowas trägt auch nicht zum entspannten Verhältnis zwischen Türkeistämmigen und Deutschen bei, sondern provoziert unnötig, erzeugt Mißtrauen. Das schadet! Schädigende Faktoren gehören selbstverständlich entsorgt! Özoguz soll gehen, wohin sie will – in diesem Amt ist sie definitiv falsch! Da sie sich nicht für Integration einsetzt und lieber „täglich neu“ darüber verhandeln möchte, ob in Deutschland türkische oder deutsche Kultur herrscht (wobei es die deutsche Kultur angeblich ja nicht gibt), ist die Annahme keinesfalls abwegig, dass Özoguz in Anatolien deutlich besser aufgehoben ist, als in einem Land, dessen große und vielfälig gewachsene, weltweit geschätzte Kultur sie schlicht nicht erkennen kann.

Wo sieht Petry an dieser Feststellung Gaulands das Problem? Fürchtet sie nicht lediglich die boshafte Medienschelte und distanziert sich lieber vorauseilend, statt den Strauß auszufechten? Eine Parteivorsitzende darf aber nicht kneifen, darf nicht ihre eigenen Leute ohne vernünftige Grundlage verraten, eine Parteivorsitzende muß für ihre Leute kämpfen, wo es nur geht! Wer soll solch einem Charakter zudem folgen wollen?

Thematische Differenzen oder Machtspiele?

Warum behauptet Petry inhaltliche Differenzen oder unterschiedliche Vorstellungen über die Ausrichtung der Partei, wo sie doch am Parteiprogramm, dem einenden Faktor aller Flügel der Partei, selbst mitgearbeitet hat und ihm ausrücklich zustimmte? Alle existierenden Parteien besitzen Flügel, auch die AfD! Das Parteiprogramm eint sie grundsätzlich. Extremisten oder Rechtsradikale werden in der AfD auch ohne Petry keine Rolle spielen. Selbst im Disput mit Lucke hatte Petry in einem Interview zugegeben, dass es keine gravierenden inhaltlichen Differenzen zwischen ihnen gebe, die zur Trennung geführt hatten. Was Petry, meiner Ansicht nach treibt, sind Machtspiele. Sie möchte stärker führen als bisher und erträgt nicht, dass man ihr das nicht zugesteht. Andere gute Köpfe spielen in der AfD inzwischen eine größere Rolle.

Grundsätzliches

Versteht Petry wirklich immer noch nicht, dass es um die Sache, dass es um unser Land geht? Versteht sie nicht, dass eine geeinte AfD die letzte parteipolitische Chance für Deutschland ist? Eine AfD – nicht zehn Splittergruppen! Petry ist doch nicht dumm! Versteht sie wirklich nicht, dass wir die verbliebenen Kräfte bündeln müssen, dass alle Kräfte hier auf Verständigung, auf Dialog ausgerichtet werden müssen – und dass Spaltung schädlich und öffentliche Zelebrierung von Differenzen wirklich grober Unfug ist? Was hat diese gebildete Frau daran nicht verstanden? Versteht Petry nicht, dass eine weitere Parteineugründung mit fast den gleichen Kernthemen aussichtslos ist? Hat sie aus den Fehlern Luckes nicht gelernt? Ist Petry nicht bereit, sich für diese Sache selbst zurückzunehmen, sich in andere Positionen hineinzudenken, Kompromisse einzugehen? Offenbar nicht.

Petry hat nicht nur mich verwundert und enttäuscht. Petry wird sich mit ihren „Blauen“, falls sie dieses Parteineugründungsvorhaben denn umsetzen möchte, ein blaues Auge holen – und dann hoffentlich der AfD nicht weiter schaden. Dass sie ihr Bundestagsmandat weise nutzen wird, dass sie sich nicht aus Rache den bereits darauf lauernden Gegnern der AfD als Rammbock anbieten möge, bleibt noch zu hoffen. Wird sie die Zückerchen nehmen, die man ihr hinhalten wird? Wird sie ihren einstigen Gegnern gefallen wollen? Wir werden es erleben.




Wortwahl der SPD: „Arschlöcher“ und „In die Fresse“

Sozen hatten noch nie eine gute Kinderstube. Selbst die Klügeren unter ihnen bevorzugen als authentische Ausdrucksmittel ihres geistigen Unvermögens Stinkefinger oder Schimpfwörter. Nicht ohne Grund mahnte Bundespräsident Steinmeier deshalb jetzt einen Debattenstil ohne Einschüchterung und Gewalt an, umsonst.

Die obszönen Schratweiber und cholerischen Wutschnauber in der SPD bestimmen, kaum von der Leine gelassen, den neuen inhaltlichen Stil der sozialdemokratischen Debattenkultur.

Da wäre zum Beispiel Johannes Kahrs, der sich an Gaulands Wortwahl „entsorgen“ stieß. Wie abgrundtief heuchlerisch oder bis zur Debilität verblödet man als SPD-Politiker sein kann, kommt darin zum Ausdruck, dass er eben selbst diese Wortwahl gegen Merkel nutzte, die er mit moralischem Getöse bei Gauland kritisiert. „Arschlöcher“ lautet sein Fazit und Beitrag zur neuen „Debattenkultur“ der SPD.

Andrea Nahles mags unverblümter

Nahles verfällt schon jetzt in den aggressiven Ton der paramilitärischen Straßenschläger, die am Wahlabend vor der AfD-Versammlung aufgezogen waren und die Teilnehmer bedrohten und angriffen. „In die Fresse“ lautet Nahles jüngstes politisches Motto, das sie den Schlägern entlehnt hat, und das man wohl getrost als „authentisch sozialdemokratisch“ einordnen kann.

Der Focus berichtet:

Kaum war die amtierende Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles zur neuen SPD-Fraktionschefin gewählt, leistete sie sich vor Journalisten einen beispiellosen Fauxpas.

Auf die Frage, wie sie die letzte Kabinettsitzung als Arbeitsministerin empfunden habe, sagte Nahles wörtlich: „Ein bisschen wehmütig, aber ab morgen kriegen sie in die Fresse.“ Offenbar hatte die SPD-Politikerin keine Bedenken wegen ihrer deftigen Wortwahl, obwohl Journalisten das Statement aufnahmen. Die Äußerung fiel nach der SPD-Fraktionssitzung und war im Fernsehen nicht zu sehen.

Erst am Tag zuvor hatte der SPD-Politiker Johannes Kahrs mit seiner Wortwahl für Aufsehen gesorgt. In einem Fernseh-Interview nannte er die neu in den Bundestag gewählten AfD-Abgeordneten einen „Haufen rechtsradikaler Arschlöcher“.

Nach diesen „Einstimmungen“ fragt man sich unwillkürlich, wann die ersten Abstimmungen im Bundestag so „begleitet“ werden, wie es die Sozialdemokraten von der Abstimmung zum Ermächtigungsgesetz 1933 her kennen. Damals hatten sich SA-Schläger an den Eingängen des Reichstages aufgebaut, um die SPD-Abgeordneten einzuschüchtern. Also so ähnlich wie jetzt die Rote SA am Versammlungsort der AfD am Wahlabend. „Nichts dazu gelernt, SPD?“ Doch. Eben wie man die Nazi-„Argumente“ und Methoden auf heute überträgt und sich nutzbar macht. Auch die SPD hat verstanden.




AfD-Erfolg: Bizarrer Tränenausbruch von SPD-Abgeordneter

Von MARKUS WIENER | Tränen lügen nicht: Die SPD-Bundestagsabgeordnete Michaela Engelmeier (NRW) sorgt derzeit auf Youtube für heftige Lachsalven. Sich immer mehr hinein steigernd ob des tollen AfD-Wahlerfolgs, phantasiert die reife Dame gegen Ende des Videos sogar von einem geplanten „Fackelmarsch der AfD zum Reichstag“, bevor sie schluchzend das Interview abbrach. Ob die frisch abgewählte SPD-Abgeordnete aber wirklich wegen des AfD-Wahlerfolgs so aus der Rolle fiel oder eher wegen ihrer eigenen trüben Zukunftsaussichten in Selbstmitleid zerfloss, bleibt vorerst ungeklärt. Schließlich dürfte die 56-jährige Genossin selbst am Besten wissen, dass eine Rückkehr in ihren gelernten Beruf Erzieherin im Merkel-bereicherten Kalifat NRW wahrlich kein Zuckerschlecken werden dürfte …




Fünf Gründe, warum Westdeutsche so seltsam wählen

„Bunt statt Bla“-Protest gegen Rechts in Köln.

Von C. JAHN | Die AfD ist Volkspartei im Gebiet der ehemaligen DDR – ein Grund für die westdeutsch dominierte Lügenpresse, die „Ostdeutschen“ wieder einmal kollektiv als dumm, unreif, abgehängt und geistig zurückgebliebene Verlierertypen zu stigmatisieren. „Ostdeutsche“ gelten als anormal, die zu doof sind, die westdeutsche Norm zu erfüllen. Aber sollten die westdeutschen Analysten und Besserwisser in den Redaktionsstuben nicht einmal selbstkritisch in den Spiegel schauen? Wirken nicht eher viele Westdeutsche mit ihrer anachronistischen Hippie-Mentalität aus den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts völlig aus der Zeit gefallen?

Wir wollen hier nicht die Flachheiten der Lügenpresse nachahmen und die Deutschen in „Ost“ und „West“ spalten. Es scheint aber angesichts des seltsamen Wahlergebnisses im alten Westdeutschland doch angeraten, sich ganz sachlich mit einigen besonderen politischen Prägungen der Westdeutschen auseinanderzusetzen, die das Wahlverhalten im Gebiet der alten Bundesrepublik bis heute beeinflussen.

1. Die Kulturrevolution von 1968

Die von den „Analysten“ in den Medien ständig propagierte Behauptung, dass die „Ostdeutschen“ 27 Jahre nach der Wiedervereinigung immer noch zu doof sind, die Spielregeln der Demokratie zu kapieren, ist in etwa zu zutreffend wie die Behauptung, die Westdeutschen hätten selbst im Jahr 1976, also ebenfalls 27 Jahre nach Wiederherstellung der Demokratie, nicht begriffen, wie der Parlamentarismus funitioniert. Die Tatsache, dass in der DDR bis 1990 eine Diktatur herrschte, hat mit dem heutigen Demokratieverständnis der sogenannten „Ostdeutschen“ tatsächlich nichts, aber auch gar nichts zu tun.

Vielmehr ist der entscheidende Unterschied zwischen dem politischen Westdeutschland und dem sogenannten „Ostdeutschland“ genau derselbe wie zwischen dem politischen Westeuropa und Osteuropa: Westeuropa durchlebte die Kulturrevolution von 1968, Osteuropa nicht. Dass die Kulturrevolution von 1968 auf Westeuropa begrenzt blieb, hatte einen einfachen Grund: Die 68er Revolution nahm ihren Ausgangpunkt 1966 im Maoismus Rotchinas. Die vom Maoismus gepredigten Ideale kultureller Selbstzerstörung, der Zerstörung der Bildung, der permanenten Selbstkritik, der Zivilisations- und Technologiefeindlichkeit – all das, was später von den westdeutschen Grünen als Maos Erben übernommen wurde –, dieses gesamte Gedankengut wurde im sowjetischen Machtbereich unterdrückt. Der Osten blieb daher auch nach 1968 kulturell intakt, während der Westen seine eigenen Länder mit edlen Wilden flutete.

Die kruden Gedankengänge der 68er, die bis heute das politische Denken Westeuropas maßgeblich beeinflussen, sind daher in Osteuropa, einschließlich „Ostdeutschland“, nicht einmal im Ansatz verständlich. Die staatliche Massenansiedlung von Mohammedanern in Frankreich und Deutschland mag in Westeuropa als tollste kulturelle Errungenschaft seit Menschengedenken gelten, in Osteuropa gilt sie als größter politischer Schwachsinn aller Zeiten.

Man muss das kulturrevolutionäre, auf Selbstzerstörung gerichtete Denken vieler Westdeutscher nicht verstehen – es ist nichts als verkorkste Ideologie. Aber Westdeutsche werden bereits seit den 70er Jahren, also seit fast zwei Generationen in dieser Geisteshaltung erzogen – und natürlich hat diese lange Zeit der Indoktrination auch Einfluss auf das Wahlverhalten.

2. Mangelndes Gespür für das Totalitäre

Der totalitäre Charakter des DDR-Regimes ist tatsächlich ein Erfahrungsvorsprung, den die Bürger im Gebiet der ehemaligen DDR den Westdeutschen zweifellos voraus haben. Westdeutschland erlebte undemokratische Verhältnisse nur im Dritten Reich und in der darauffolgenden Besatzungszeit – also insgesamt nur 16 Jahre lang. Im Gebiet der ehemaligen DDR durften die Menschen hingegen 56 Jahre lang nicht wählen gehen. Diese Zeit war lang genug, um sich an den Totalitarismus zu gewöhnen, sie war aber auch lang genug, um die Mechanismen des Totalitarismus zu erkennen, zu verstehen und Gespür für seine Eigenarten zu entwickeln. Im Gebiet der ehemaligen DDR ist man daher deutlich empfindsamer, die politischen Antennen reagieren schneller, wenn politische Canaillien wie Justizminister Maas mit der Zensurgesetzgebung spielen oder die Hexe im Kanzleramt in der Manier einer „Herrschaft des Unrechts“ willkürlich vollendete Tasachen zu schaffen versucht, ohne jede rechtsstaatliche Rechtsgrundlage.

In Westdeutschland hingegen fehlen diese Antennen. Westdeutsche glauben in ihrer Unbescholtenheit und Naivität tatsächlich daran, dass der Staat, sozusagen von Natur aus, stets „das Gute“ will und dass man dem Staat und dessen Vertretern jederzeit blind vertrauen darf. Im Unterschied zur Kirche ist ein Staat aber keine moralische Institution, sondern ein Machtgefüge, das sich je nach Machtlage durchaus sehr bösartig verhalten kann. Dieses kritische Bewusstsein, die gesunde kritische Distanz gegenüber den Staat, hat sich in Westdeutschland nie entfalten können – die wenigen Jahre des Dritten Reiches waren zu kurz, um ein wirklich tiefsitzendes, grundsätzliches Misstrauen zu entwickeln. In Westdeutschland wird daher weiterhin die Illusion gepflegt, ein deutscher Staat sei quasi gottgegeben ein immer netter, freundlicher und rechtschaffener Staat, das Dritte Reich war nur ein Ausrutscher. Westdeutsche wählen entsprechend weiterhin staatstragend diejenigen Parteien, die sie schon immer gewählt haben, ganz egal, was diese Parteien anrichten. Im Gebiet der ehemaligen DDR hingegen weiß man aus langer Erfahrung: Totalitarismus ist nie ein Ausrutscher, sondern er ist immer da, und man kann ihn schon von weitem riechen.

3. Westdeutschland in der Identitätskrise

In „Ostdeutschland“ wird üblicherweise nicht über die Frage diskutiert, was deutsch ist – man weiß das einfach. In Westdeutschland allerdings herrscht eine weit verbreitete kulturelle Identitätskrise, bedingt durch die unübersehbare, allgegenwärtige Umvolkung. Viele westdeutsche Städte sind schon heute nicht mehrt deutsch im engeren Sinne, auch wenn unser Unrechtsstaat irgendwelchen afghanischen Schleiertussis, die in Duisburg durch die Gassen schlurfen, per Einbürgerung das Etikett „deutsch“ umhängt.

Die unerträgliche Hässlichkeit vieler umgevolkter westdeutscher Städte ist natürlich eine reale Gegebenheit, mit der sich die in diesen Städten lebenden Westdeutschen notgedrungen auseinandersetzen müssen. Im Ergebnis lässt ihnen diese Auseinandersetzung allerdings keine große Wahl: Entweder sie wandern weg – nach „Ostdeutschland“ – oder sie reden sich diese hässliche Realität ihrer Städte irgendwie schön. Die oft aufgesetzt wirkende Scheinbegeisterung vieler Westdeutscher für die Umvolkung ihrer Heimat ist daher in den meisten Fällen kaum mehr als der krampfhafte Versuch, aus der eigenen Not eine Tugend zu machen: Meine westdeutsche Innenstadt sieht zum Kotzen aus, und ich kann als Frau keinen kurzen Rock mehr tragen, aber wenigstens bin ich tolerant, und dafür klopft mir der Bürgermeister auf die Schulter. In Westdeutschland eine Partei wie CDU, SPD, FDP oder die Grünen zu wählen, die allesamt noch mehr Umvolkung, noch mehr Schleiertussis in westdeutschen Städten wollen, ist für viele Westdeutsche daher auch eine Form von Selbstbestätigung einer ihnen politisch aufgedrängten Ersatzidentität.

4. Blindheit durch Siegermentalität

Viele Westdeutsche fühlen sich heute als historische Sieger der friedlichen Revolution von 1989, obwohl sie selbst nichts, aber auch gar nichts zu dieser Revolution beigetragen haben. Die Revolution gegen die SED („Die Linke“) wurde ganz allein von „Ostdeutschen“ getragen, insbesondere den heute von der westdeutsch dominierten Lumpenpresse als doofe Dorftrottel verhöhnten Sachsen. Der westdeutsche Betrag war 1989 der Beitrag eines Zaungastes, wobei etliche dieser Zaungäste – Gerhard Schröder, Oskar Lafontaine – den Leipziger und Dresdner Revolutionären am liebsten noch Knüppel zwischen die Beine geworfen hätten, weil sie lieber die DDR-Staatsbürgerschaft anerkennen wollten, statt Wiedervereinigung zu feiern.

Historisch richtig ist allerdings, dass sich die auch in Westdeutschland gepflegte freie Marktwirtschaft gegenüber dem Unsinn des „Sozialismus“ als überlegen erwiesen hatte und der Zufall, dass die Westdeutschen selber auf der Seite der erfolgreicheren Ideologie standen, bei vielen Westdeutschen nach der Wiedervereinigung das Gefühl eines Epochensiegs auslöste. Die Arroganz, mit der viele „Ostdeutsche“ nach 1990 als angebliche „Verlierer der Geschichte“ von vielen Westdeutschen behandelt wurden, geht genau auf diese Siegestrunkenheit zurück.

Heutzutage macht die bei vielen Westdeutschen weiterhin bestehende Siegermentalität die Westdeutschen allerdings blind für neuere Entwicklungen, in denen sie nicht an vorderster Spitze stehen. Im Unterschied zu „Ostdeutschland“ hat sich Westdeutschland seit 1989 geistig nicht wirklich weiter entwickelt. Man pflegt nach wie vor den Diskurs der 70er und 80er Jahre und nimmt den abgestandenen Mief nicht wahr, den die immer gleichen eigenen Themen aus dem letzten Viertel des letzten Jahrhunderts mittlerweile ausdünsten. Das für Westdeutsche schmerzhafte Eingeständnis, dass das unübersehbare Scheitern von Multikulti in erster Linie ein westdeutsches Scheitern ist, wird mit inhaltsleerem Gerede überkleistert. Multikulti aber, diese große westdeutsche Illusion, ist heute nicht mehr nur das abstrakte Projekt einer westdeutschen akademischen Avangarde, die sich in den 70er Jahren mit solchen Ideen die eigene satte Langeweile vetrieb. Multikulti ist heute eine harte, konkrete Realität und beginnt, Menschen zu töten. Das ist der fundamentale Unterschied zwischen der Gegenwart und den intellektuellen Traumtänzereien westdeutscher Hippies aus dem letzten Jahrhundert. Diesen fundamentalen Unterschied sieht man von „Ostdeutschland“ aus sehr deutlich. In Westdeutschland hat man ihn immer noch nicht begriffen.

5. Westdeutsche Dominanz in den Medien

Die Medienwelt des wiedervereinigten Deutschlands war von Anfang durch die westdeutschen Medienhäuser geprägt – das war damals wohl auch gar nicht anders möglich. Die stark westdeutsch geprägte Brille, mit der „der Osten“ allerdings anschließend von der Presse betrachtet wurde, wurde später auch von vielen „Ostdeutschen“ übernommen, die in der westdeutsch geprägten Medienwelt Karriere machen wollten. Der MDR, nominell „ostdeutsch“, unterscheidet sich heute in seiner Propaganda nicht erkennbar von den typisch westdeutschen Lügensendern WDR und ZDF. Verfolgt man die Reportagen des MDR, hat man nicht den Eindruck, dass dieses Medium die zahlreichen Nuancen, die vielen unterschiedlichen Schattierungen politischen Denkens im Gebiet der ehemaligen DDR auch nur ansatzweise widerspiegelt.

Leider verstärkt die einseitig westdeutsche Prägung der Medienwelt unter vielen Westdeutschen die ohnehin vorhandene Neigung zur Selbstbeweihräucherung, man sei der Weisheit letzter Schluss. Als westdeutscher Medienkonsument bekommt man fortwährend suggeriert, in „Ostdeutschland“ leben nur Blöde und Dumme. Wenn dann noch suggeriert wird, eine Partei wie die AfD sei ein Ostphänomen, hält man sich von einer solchen Partei der angeblich Blöden und Dummern natürlich fern und wählt lieber die Partei der Grünen, die Partei der Superschlauen. Vielleicht stellt eines Tages ja ein „ostdeutscher“ Journalist zur Abwechlung die Frage, warum die Partei der Grünen auch 27 Jahre nach der Wiedervereinigung kaum mehr als ein reines Westphänomen ist und ob das wirklich nur daran liegt, dass in Westdeutschland alle so super schlau sind.

(Anmerkung des Autors zum Begriff „Ostdeutschland“: Es gibt kein Ostdeutschland mehr. Goethes Weimar lag noch nie in Ostdeutschland)




Der Quell allen Übels – Immigration

Von MARCUS FRANZ | Die Massenimmigration aus dem Orient und aus Afrika ist die Ursache aller aktuellen politischen Probleme Europas oder steht mit diesen zumindest in engem Zusammenhang. Nicht nur die allgemeine Stimmung in der Bevölkerung ist deswegen nachhaltig gestört, sondern auch die Faktenlage ist so erdrückend, dass Gegenargumentationen aus rationaler Sicht nur noch absonderlich wirken und maximal auf der Gefühlsebene noch irgendwie vertretbar sind.

Bei den gefühlsgesteuerten migrationsfreundlichen Haltungen (wie etwa „Barmherzigkeit“ oder „Humanität“) muss man aber immer gleich dazusagen, dass effiziente Politik für die eigene Nation niemals auf einer emotionalen Basis, sondern immer nur auf der Grundlage der Vernunft erfolgen kann: Verantwortungsethik schlägt Gesinnungsethik und Barmherzigkeit ist schon biblisch betrachtet nur immer im Einzelfall möglich. Alles andere ist letztlich eine heuchlerische Augenauswischerei oder einfach zu gut gemeint. Und gut gemeint ist das Gegenteil von gut.

Epochale Veränderungen

Sämtliche Eindrücke, Daten und Statistiken zur Immigration sagen uns, dass hier eine tektonische Massenverschiebung im Gange ist, die wahrhaft epochale Ausmaße angenommen hat. Es ist nicht nur die schiere Zahl der Herbeiströmenden ein Problem, sondern auch die demografische Zusammensetzung der immigrierenden Populationen. Die Masse der Ankömmlinge sind vorwiegend junge Männer, die kaum eine Ausbildung vorzuweisen haben und sehr oft weder des Lesens noch des Schreibens mächtig sind. Zudem kommen sie überwiegend aus Kulturkreisen, deren zentrale Merkmale jenen der westlich-europäischen Kulturen diametral widersprechen. Das alles sind negative Voraussetzungen, die für Europa denkbar ungünstig sind und daher jene immer wohltönend verlautete „Integration“, die so viele angeblich gutmeinende Politiker anstreben, de facto fast unmöglich machen.

Die Wissenschaftler sind längst kritisch

Führende Soziologen wie der niederländische Migrationsforscher Paul Scheffer haben größte Bedenken, wenn sie auf das Thema „Massenimmigration“ angesprochen werden. Scheffer sagte 2016 in einem Interview mit dem österreichischen  Magazin „profil“:

„Die Situation ist keine Frage von Links und Rechts, die Verunsicherung geht durch alle Parteien. Wir verstehen Migration nicht, wenn wir sie als Bereicherung darstellen, während sie in Wahrheit auf allen Seiten zunächst Verluste bringt. Nicht nur die Einwanderer lassen eine vertraute Welt hinter sich, was zum Teil ihren Konservativismus erklärt. Auch die einheimische Bevölkerung spürt eine kulturelle Entfremdung. Wenn man darüber spricht, wird man schnell der Fremdenfeindlichkeit verdächtigt.“

Der Holländer Ruud Koopmans, Migrationsforscher von Weltrang an der Humboldt-Universität in Berlin, publizierte kürzlich eine große Studie über das Integrationsverhalten von Muslimen und kam zu dem Ergebnis, dass Muslime sich nur dann wirklich integrieren, wenn sie sich der Mehrheitsgesellschaft anpassen. Das heisst im Klartext nichts anderes als Assimilation. Alles andere funktioniert nicht und romantische Erwartungen an die Integrationswilligkeit von neu zugewanderten Orientalen sind höchstens naiv, wenn nicht sogar dumm. Professor Ruudmans steht zu seinen Forschungsergebnissen, das bekräftigt er immer wieder in diversen Interviews mit großen internationalen und seriösen Medien wie der NZZ.

Die Daten werden totgeschwiegen

Genau aus diesem Grund werden die Ergebnisse des international anerkannten Wissenschaftlers in Deutschland und Österreich aber nahezu totgeschwiegen: Die Mainstream-Medien berichten fast nie über seine Studien. Das würde ja dem paternalistischen Selbstverständnis unserer wackeren redaktionellen Linksmoralisten widersprechen und wäre dann doch zu aufwühlend für das noch immer allzu oft für dumm verkaufte Publikum, das von den Inhabern der Deutungshoheit bitte ständig erzogen und belehrt werden muss.

Die offizielle Regierungspolitik gibt die nicht mehr zu leugnenden Probleme im Migrationsbereich zwar schon durchaus zu, sie stellt aber unentwegt diffuse Begriffe wie Menschenrechte und Humanität in den Vordergrund, um eine klare Benennung der Tatsachen zu vermeiden. Durch diese Taktik wird die Bevölkerung noch immer in einem scheinbaren Sicherheitsmodus gehalten. „2015 darf sich  nicht wiederholen!“ sagte die deutsche Kanzlerin unlängst – und gleichzeitig vermeinte sie, dass ihre Politik von damals richtig war. Solche Aussagen sind absurd. (Der Denkzettel bei der deutschen Bundestagswahl kam umgehend, wie wir wissen).

Nachteile auf ganzer Linie

Die wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen der Migrationskatastrophe dringen nur punktuell in die Öffentlichkeit. Dass kein Sozialstaat der Welt längerfristig mit offenen Grenzen überleben kann, ist zwar jedem klar und wird pflichtschuldigst auch thematisiert – allein, es wird nichts unternommen, um der stetigen Erosion der Wohlfahrtssysteme Einhalt zu gebieten. Täglich werden es mehr, die vom System erhalten werden müssen, ohne jemals einen Cent eingezahlt zu haben. Das ist die traurige und letztlich bestürzende Realität.

Die einzige Antwort der Regierungspolitik ist: Ja, man möchte die Immigration jetzt eh eindämmen. „Eindämmen“ – das ist Erbärmlichkeit, aber keine Politik für die Nation. Ein klares Ziel kann doch nur sein, die Massenimmigration auf null zu stellen und mittels umfassender Remigrationsmaßnahmen eine Minus-Zuwanderung zu erreichen.

Die einheimischen Bürger, die Jahrzehnte zwangsweise ihre Beiträge für das Sozialsystem leisten müssen, sehen sich tagtäglich fremdländischen Müßiggängern gegenüber, die immer neue Forderungen stellen und nicht im Traum daran denken, in ihre Heimat zurück zu kehren. Um diese Realität zu erleben, muss man nur eine Spitalsambulanz aufsuchen oder eine Melde-Stelle des AMS.

Kurze Gegenrechnung

Laut aktuellen Berechnungen kostet die gegenwärtige Krise den österreichischen Steuerzahler pro Jahr 2,5 bis 3 Milliarden Euro. Das Geld fehlt natürlich dem ohnehin unter starkem Druck stehenden Sozialsystem. Zur Illustration der Kostendimension ein plakativer Vergleich: Die veranschlagten 3 Milliarden für die Immigration machen knapp 10% des österreichischen Gesundheitsbudgets aus. Würden wir das Geld für die Gesundheit der Österreicher verwenden, gäbe es längst keine Gangbetten in den Spitälern mehr und Wartezeiten auf Hüft-Operationen oder MR-Termine wären Geschichte. Mit 3 Milliarden mehr im System könnte man sofort alle Mankos im Gesundheitswesen beseitigrn und jedem Bürger die beste Versorgung bieten. Die Kranken müssen sich letztlich daher auch fragen: Warum ist das Geld plötzlich für die Fremden da, aber vorher gab es für die Inländer Kürzungen und jeder sprach nur vom Sparen?

In Deutschland gehen die Berechnungen der Ökonomen noch viel weiter. Laut den renommierten Wirtschaftsprofessoren Hans-Werner Sinn und Bernd Raffelhüschen wird es selbst bei optimistischer Betrachtung erst ca. im Jahre 2060 (!) so weit sein, dass die Immigration die Kostenneutralität erreicht. Bis dahin erwartet Raffelhüschen anlaufende Kosten in der Höhe von etwa 900 Milliarden (!) Euro. Diese exorbitanten Summen müssen von den Ansässigen irgendwie erwirtschaftet werden. Und das spielt natürlich in alle Lebensbereiche hinein: Wir haben eine angespannte Lage im Pensionssystem, eine Kostenexplosion im Gesundheitswesen, weiterhin hohe Arbeitslosenzahlen, flaue Wirtschaftsdaten, eine Bildungsmisere und bereits jetzt schon extrem hohe Abgaben für die Leistungsträger.

Der K.o.-Schlag?

Die Migrationskatastrophe versetzt all diesen maroden Bereichen nun einen Schlag, von dem sie sich kaum mehr erholen können. Auch wenn die Konjunktur in den letzten Monaten leicht positive Tendenzen zeigt, sieht es in der Zusammenschau aller Befunde überhaupt nicht so aus, als ob die kulturelle und ökonomische Bedrohung mit den aktuellen zögerlichen Maßnahmen, die vorwiegend aus Ankündigungspolitik bestehen, wirklich abgewendet werden könnte.

(Zuerst erschienen auf thedailyfranz.at)


Marcus Franz (* 6. März 1963 in Wien) ist ein österreichischer Mediziner, Politiker und Blogger. Von Juni 2015 bis März 2016 gehörte er dem Parlamentsclub der ÖVP an. Aus diesem trat er etwas mehr als ein halbes Jahr später wieder aus, nachdem innerparteiliche Kritik an seinen Äußerungen zu Angela Merkel und deren Flüchtlingspolitik laut geworden war. Seit 1. März 2016 ist er parteifreier Abgeordneter.




Goslar: Sollte Vergewaltigung durch Syrer vertuscht werden?

Wollte die Vergewaltigung zweier syrischer "Flüchtlinge" an einer Deutschen vertuschen - die niedersächsische Justizminsterin Antje Niewisch-Lennartz (Grünen).

Goslar. Niedersachsens Behörden haben offenbar versucht, eine Vergewaltigung durch zwei Syrer vor der Öffentlichkeit zu verheimlichen. Erst durch eine parlamentarische Anfrage des CDU-Landtagsabgeordneten Rudolf Götz kam heraus, daß die Staatsanwaltschaft gegen die beiden Flüchtlinge ermittelt. Er finde die Nichtinformation der Bevölkerung „im Grundsatz nicht richtig“, sagte Götz der Braunschweiger Zeitung. Allerdings kenne er die näheren Umstände nicht und wolle den Fall daher nicht bewerten. Götz hatte aus Polizeikreisen über den Fall erfahren. Die beiden Araber werden beschuldigt, die Frauen unter Drogen gesetzt und anschließend mißbraucht zu haben. Sie sind nicht geständig.

Auf die Frage des Abgeordneten, warum Polizei und Staatsanwaltschaft die Medien nicht über den Vorfall informiert hätten, gab die Landesregierung in ihrer Antwort zu Protokoll: Mit Blick auf die Persönlichkeitsrechte der Geschädigten, Zeugen und Beschuldigten sowie zum Schutz laufender Ermittlungen sei „eine proaktive Pressearbeit“ regelmäßig nicht geboten.

(Artikel übernommen von der JUNGEN FREIHEIT)

In Hannover wird zumindest zugegeben, dass ein Drogendealer, nachdem er einer Frau vergeblich „Drogen für Sex“ angeboten hat, das Opfer in einer öffentlichen Toilette vergewaltigt. Leider erfahren wir nicht, ob es sich um eine Merkel-Fachkraft handelt, der Vergewaltiger wird nur als „30-jähriger Dealer“ beschrieben. Nähere Hinweise sind für Leser anscheinend nicht hilfreich.


Wie aufgrund der muslimisch-rassistischen Silvester-Pogrome bekannt wurde, werden Straftaten von „Flüchtlingen“ systematisch vertuscht: „Es gibt die strikte Anweisung der Behördenleitung, über Vergehen, die von Flüchtlingen begangen werden, nicht zu berichten. Nur direkte Anfragen von Medienvertretern zu solchen Taten sollen beantwortet werden.“ Trotz des absichtlichen Vertuschens nachfolgend wieder einige Vergewaltigungen und sexuelle Übergriffe durch Rapefugees, die es an die Öffentlichkeit geschafft haben. Dank des Asylanten-Tsunamis von vorwiegend jungen Männern im Alter von 18-35 Jahren gibt es in Deutschland im Jahr 2017 20 Prozent mehr Männer als Frauen. Abgeschoben werden Merkels Ficki-Ficki-Fachkräfte übrigens so gut wie nie. Inzwischen befinden sich über eine halbe Millionen abgelehnter Asylbewerber in Deutschland, und sie werden so gut wie alle dauerhaft hierbleiben. #Merkelherbst 2017

Tübingen: Am frühen Samstagmorgen gegen 01:35 Uhr ist es nach Angaben der geschädigten jungen Frau zu einer Vergewaltigung durch einen Schwarzafrikaner gekommen. Das Opfer sei allein durch den Alter Botanischer Garten gelaufen, als sie von dem unbekannten Täter auf eine Zigarette angesprochen wurde. Nachdem sie abgelehnte, habe sie der Täter zum Oralsex aufgefordert und sie anschließend in einem dortigen Gebüsch vergewaltigt. Als die Geschädigte nach der Tat weitere Personen im Alter Botanischer Garten bemerkte, machte sie auf sich aufmerksam, worauf der Täter in unbekannte Richtung flüchtetet. Der Täter wird beschrieben als ca. 1,80 Meter groß, schwarze Hautfarbe, helles T-Shirt, sprach gebrochen Deutsch. Eine intensive Fahndung in Tatortnähe verlief ohne Ergebnis.

In Tübingen wurde erst Mitte September eine 42-Jährige durch einen Mann mit dunklem Teint beraubt und vergewaltigt (PI-NEWS berichtete hier).

Halle (Saale)/Nebra: Mit einem Revisionsantrag stemmte sich ein 40-jähriger Syrer Ende vergangenen Jahres gegen ein Urteil des Landgerichts Halle. Vergebens. Der Bundesgerichtshof hat diesen Antrag verworfen. Damit steht endgültig fest, dass der aus Aleppo stammende Mann dreieinhalb Jahre hinter Gittern verbringen muss, weil er im März vergangenen Jahres in Nebra eine widerstandsunfähige 23-Jährige schwer sexuell missbraucht hat. … Die 23-Jährige verließ im März des vergangenen Jahres ihren Wohnblock. Sie war nicht weit gekommen, als sie umkippte. Dass sie durch einen Schlag ins Genick zu Fall gekommen sei, wie es in der Anklage hieß, konnte nicht nachgewiesen werden. Der Syrer habe sich über die außer Gefecht gesetzte Frau hergemacht, wovon nicht nur Kratzer an ihrem Körper zeugten, sondern auch Verletzungen im Intimbereich. Als sie wieder zu sich kam, lag sie mit entblößtem Unterleib auf der Wiese. Weil sie sich schlecht fühlte, ging sie zurück in die Wohnung, duschte und legte sich schlafen. Die Mutter ihres Freundes war es, die nach ihr schaute und wegen des Verdachts einer Vergewaltigung die Polizei rief. Ein Fährtenhund führte die Beamten ins Asylbewerberheim zu dem Syrer.

Schleusegrund: Am 13.09.2017 wurde bekannt, dass es bereits in der Nacht zum 28.08.2017 zu einem schweren sexuellen Übergriff auf ein 13-jähriges Mädchen kam. Die Geschädigte befand sich zum Tatzeitpunkt zu Besuch bei einer Freundin in der Gemeinde Schleusegrund. Der 36-jährige Vater der Freundin verging sich in der Nacht an der 13-Jährigen, die erst jetzt den Mut fasste, sich ihren Angehörigen zu offenbaren. Noch am 13.09.2017 liefen die umfangreichen Ermittlungen der Suhler Kriminalpolizei an. Am 14.09.2017 stellte die zuständige Staatsanwaltschaft Meiningen den Haftbefehlsantrag. Der zuständige Richter erließ noch am selben Tag den Haftbefehl. In den Nachmittagsstunden des gestrigen Tages wurde der 36-jährige dringend tatverdächtige Mann vorläufig festgenommen und wurde am 15.09.2017 dem Haftrichter vorgeführt. Dieser verkündete den Haftbefehl und ordnete den sofortigen Vollzug an. Der 36-Jährige mit Migrationshintergrund wurde in eine thüringer Justizvollzugsanstalt gebracht.

Sulzbach-Rosenberg: Ein 13 Jähriges Mädchen hat angegeben, dass sie am Morgen des Donnerstag, 21.09.2017, auf dem Schulweg von zwei Männern festgehalten wurde. Für den Vorfall gibt es bislang keine Zeugen, die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet um sachdienliche Hinweise. Gegen 07:30 Uhr ging die Schülerin auf ihrem Schulweg zu einer Fußgängerunterführung der B14 bei Sulzbach-Rosenberg, nahe der Hans-Göth-/Edelsfelder Straße. Nach ihren Angaben ist sie hier von zwei Männern an- und letztlich festgehalten worden. Die beiden etwa 35 Jahre alten Männer sollen das Mädchen dann intim berührt haben, so das Mädchen.
Sie beschreibt dass einer der Männer eine schwarze Hose, eine schwarze Jacke und eine Mütze trug, der andere war mit einem blauen Pullover und einer blauen Hose bekleidet, beide Männer sollen etwa 180 cm groß sein und haben nicht deutsch gesprochen. Die Mutter des Mädchens wandte sich am Donnerstagmorgen sofort an die Polizei, nachdem die 13 Jährige wieder nach Hause gelaufen ist. Beamte der Polizeiinspektion Sulzbach-Rosenberg begaben sich umgehend zu der Geschädigten und leiteten eine sofortige Fahndung nach den beiden Männern ein.

Ulm: Der Unbekannte stieg gegen 21.40 Uhr in Beimerstetten in den Zug nach Geislingen. Er setzte sich neben eine 26-Jährige. Dann sah sich der Unbekannte Sexbilder an. Das Handy hielt er so, dass die Frau das mitbekommen musste. Schließlich öffnete der Mann seine Kleidung und zeigte sich in Scham verletzender Weise. In Geislingen stieg der Unbekannte aus dem Zug. Dort blieb er zunächst offenbar noch am Bahnsteig stehen. Die 26-Jährige verständigte erst später die Polizei. Eine Suche der Polizei nach dem Unbekannten ergab bislang keinen Erfolg. Wie die Frau der Polizei schilderte, ist der Unbekannte ein etwa 24 Jahre alter Orientale. Er ist auffallend schlank und trägt einen Dreitagebart. Bekleidet war er mit einer dunklen Jacke und einer hellen Hose.

München: Ein Videobeobachter der Wiesn-Wache konnte am Mittwoch, 20.09.2017, gegen 22.30 Uhr, einen Mann am Westhügel dabei beobachten, wie er eine Frau küsste und mehrfach ihren Körper begrapschte. Dabei wehrte sich die Frau offensichtlich. Daraufhin wurde sofort eine polizeiliche Einsatzgruppe zur Örtlichkeit entsandt. Die 20-jährige Studentin war froh über die eintreffende Polizei und gab an, dass sie den 25-Jährigen nicht kennt. Der 25-jährige Inder gab an, dass er sich lediglich um die 20-Jährige kümmern wollte. Gegen ihn wurde eine Anzeige wegen sexueller Nötigung erstellt. Da er in Deutschland ohne festen Wohnsitz ist, wird er heute dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt.

München: Am Donnerstag, 14.09.2017, gegen 11.15 Uhr, befand sich eine 32-jährige Münchnerin zum Joggen am Flaucher. Auf Höhe der „Schinderbrücke“ konnte sie einen ihr unbekannten Mann wahrnehmen, der mit heruntergelassener Hose an seinem erigierten Geschlechtsteil manipulierte. Die 32-Jährige verständigte daraufhin die Polizei. Eine erfolgte Fahndung blieb jedoch ergebnislos. Täterbeschreibung: Männlich, 25 Jahre alt, 170-180 cm groß, dunkelhäutig, sehr schlank; helle Kleidung (beige oder grau), er hatte ein türkises Handtuch auf dem Kopf.

München: Ein 34-jähriger Pakistaner lief zwei 24-jährigen Oktoberfest-Besucherinnen hinterher und begrapschte sie an der Brust und dem Gesäß. Die Frauen waren zuvor in einem Bierzelt, wo sie bereits auf den Mann getroffen waren. Seitdem folgte er ihnen. Das Begrapschen des 34-Jährigen konnte von Polizeibeamten beobachtet werden und sie konnten den Täter auf frischer Tat festnehmen. Der 34-Jährige wird wegen sexueller Belästigung angezeigt und gegen ihn wird ein Betretungsverbot für die Wiesn angeregt.

München: Mann belästigt Frauen und wird vorbeugend in Sicherheitsgewahrsam genommen. Ein 30-jähriger Inder belästigte in einem Bierzelt mehrere Frauen. Daraufhin wurde er von einem Ordner des Zeltes aus dem Zelt verwiesen. Im Anschluss daran wurde er der Wiesn-Wache übergeben. Obwohl es zu keinen Straftaten gekommen war, ist es jedoch sehr wahrscheinlich, dass der 30-Jährige weiterhin Frauen belästigt hätte. Um dies zu verhindern, wurde er für den Rest der Nacht in Gewahrsam genommen und wurde heute wieder entlassen.

München: Auf dem Heimweg von der Wiesn kommend wurde eine 27-Jährige am Mittwoch, 20.09.2017, gegen 21.30 Uhr, im Bereich vor der Hackerbrücke von einem Mann in englischer Sprache angesprochen. Als noch drei weitere Männer hinzukamen, bedrängten sie die 27-Jährige. Dabei griffen ihr ein Mann an die Brust und ein weiterer unter das Dirndl. Die 27-Jährige wehrte sich vehement, schlug um sich und flüchtete in ein nahegelegenes Hotel. Aufgrund ihres aufgebrachten Zustandes verständigte eine Hotelmitarbeiterin den Rettungsdienst. Der Rettungsdienst alarmierte die Polizei. Sofort wurde eine Fahndung nach den vier unbekannten Tätern eingeleitet. Diese verlief ohne Erfolg. Bei dem sexuellen Übergriff wurde die 27-Jährige nicht verletzt. Täterbeschreibung: Vier unbekannte männliche Täter, sprachen gebrochenes Englisch. Näheres ist nicht bekannt

Mannheim-Neckarstadt: Eine 21-Jährige wurde am Sonntag gegen 20.10 Uhr auf offener Straße sexuell belästigt. Laut Polizei wurde die junge Frau an der Ecke Untermühlaustraße/Walhofstraße von einem Mann in eine dunkle Ecke gezogen. Anschließend soll sich der Mann an ihr vergangen haben. Als die Frau sich wehrte, ließ der Mann von ihr ab. Sie konnte flüchten. Der unbekannte Täter wird wie folgt beschrieben: Er ist etwa 27-33 Jahre alt, 1, 75 m groß und schlank. Er hat kurze, dunkle Haare, ein nordafrikanisches/südländisches Erscheinungsbild.

Aue: Eine 24-Jährige löste am Donnerstag, gegen 18.40 Uhr, auf dem Bahnsteig in Aue ein Bahnticket. Dabei wurde sie von einem Unbekannten angesprochen und unsittlich berührt. Sie stieg dann in den Zug ein, der Unbekannte folgte ihr und setzte sich neben sie. Dort bedrängte er sie erneut. Die 24-Jährige forderte ihn daraufhin auf, dies zu unterlassen und setzte sich im Zug um. Danach ließ der Unbekannte von ihr ab. Der Mann soll südländischen Typs sein und gebrochen Deutsch gesprochen haben.

Zweibrücken: Im Bereich der Straße Im Königswinkel fiel am 21.09.2017 gegen 17.15 Uhr einer jungen Frau, die am Hornbach entlang joggte, auf der gegenüberliegenden Uferseite ein Mann auf, der auf einem Fahrrad saß und an seinem Geschlechtsteil hantierte. Die Frau schrie den Mann an, der sich daraufhin mit seinem Fahrrad in Richtung Schlachthofstraße entfernte. Er wird wie folgt beschrieben: ca. 30 Jahre alt, dunkler Teint, dunkle Haare, eventuell Dreitage-Bart.

Leer: Exhibitionist Am Dienstag, gegen 22.45 Uhr, sprach ein unbekannter Mann in der Bremer Straße eine 19jährige Passantin an und fragte nach dem Weg. Beim Gespräch ließ er die Hose runter und zeigte sein Geschlechtsteil. Die Frau entfernte sich daraufhin vom Ort. Bei dem Mann soll es sich um einen ca. 30jährigen schlanken Mann handeln . Er war ca. 180 cm groß und hatte kurze schwarze Haare. Der Mann sprach gebrochen Deutsch, vermutlich Südländer. Der Beschuldigte führte ein Fahrrad mit.


Bei nachfolgenden Fällen verringert die Polizei die Chance auf verwertbare Zeugenhinweise, indem sie trotz ansonsten detaillierter Personenbeschreibungen die wahrscheinliche Volkszugehörigkeit oder Ethnie in ihren Fahndungsaufrufen verschweigt:

Groß-Umstadt: Im Linienbus K 69 auf der Strecke von Groß-Umstadt nach Dieburg wurde ein 13-jähriges Mädchen am Dienstagmittag (19.09.17) gegen 13.00 Uhr von einem Mann unsittlich berührt. Das Mädchen saß hinten links im Bus als der Mann, der an der Bushaltestelle “ Medicenter“ zustieg, sich neben sie setzte. Während der Fahrt berührte der Mann das Mädchen mehrmals unsittlich. Erst nachdem sie sich vehement dagegen wehrte und ihn aufforderte, aufzuhören, ließ er von ihr ab und setzte sich weg. Der bisher unbekannte Mann stieg in Dieburg am Bahnhof aus und ging in Richtung der Gleise davon. Aufgrund der Beschreibung soll es sich um einen jungen Mann zwischen 25-35 Jahre handeln. Er ist circa 1,80-1,85 Meter groß und von stämmiger Figur. Auffällig waren sein rundes, unreines Gesicht, der Dreitagebart und die kurzen, dunklen Haare. Bekleidet war der Mann mit einer hellen Jeans, einem dunklen Pullover, einer dunkle Sweatshirt Jacke und einer Strickmütze. Er führte einen schwarzen, kleinen Rucksack bei sich und roch auffallend, stark nach Zigaretten. Er sprach akzentfrei Deutsch.

Kirchheim: In der Nacht zum Samstag ist es in der S-Bahnlinie S1 von Stuttgart nach Kirchheim zu einer sexuellen Belästigung gekommen. Ein etwa 25-jähriger Mann mit schwarzen, nach hinten gestylten Haaren saß der Geschädigten in der S-Bahn gegenüber und entblößte ihr gegenüber sein Geschlechtsteil. Als beide Personen in Kirchheim ausstiegen, ließ der Täter erneut seine Hose runter und belästigte die 21 Jahre junge Frau nochmals auf sexueller Grundlage. Eine unmittelbar ausgelöste Fahndung nach dem Sittenstrolch verlief bislang ergebnislos. Die Ermittlungen zum Fall wurden durch die Beamten des Polizeirevier Kirchheim aufgenommen und dauern noch an. Der Mann sei etwa 1,70 Meter groß, schlank, kein Bart und keine Brille, bekleidet mit schwarzer Jeanshose, schwarzem Pullover und schwarzen Schuhen.

Landau: Eine 16-jährige Jugendliche wurde am Donnerstag, dem 21.09.2017, um 13:00 Uhr im Toilettenbereich eines Restaurants von einem unbekannten Mann belästigt. Zunächst wurde die Tür zur Damentoilette durch den unbekannten Täter so von außen aufgestoßen, dass das Mädchen dabei leicht am Kopf verletzt wurde. Beim Verlassen des Toilettenbereichs, fasste ihr der unbekannte Mann an das Gesäß. Der unbekannte Mann soll ca. 35 Jahre alt sein und ca. 176 cm groß. Er trug dunkle Kleidung und soll eine athletischer Figur, sowie kurze schwarze Haare haben.

Stuttgart-Sillenbuch: Am Freitag (22.09.2017) gegen 15.20 Uhr ist ein Exhibitionist gegenüber fünf Kindern im Alter von fünf bis neun Jahren aufgetreten. Die Kinder befanden sich beim Spielen im Spitalwald in Stuttgart-Sillenbuch, als ihnen ein Mann auffiel, der sexuelle Handlungen an sich vornahm und die Kinder dabei ansah. Nach dem Spielen vertrauten sich die Kinder einer Mutter, die die Polizei verständigte, an. Den Mann können sie wie folgt beschreiben: ca. 45 Jahre, 175 cm groß, bekleidet mit schwarzer Jogginghose, schwarzer Jacke, weißem T-Shirt mit schwarzer Aufschrift und schwarzer Kopfbedeckung. Der Mann war eventuell mit einem Mountainbike unterwegs.

Chemnitz: Am Mittwoch (20. September 2017), gegen 8.10 Uhr, stiegen zwei Mädchen (14, 16) in der Reichenhainer Straße an der Haltstelle bei der Gartenanlage Kirschbaum aus dem Bus der Linie 51 aus. Dort wurde die 14-Jährige von einem Unbekannten unsittlich berührt. Als sie ihn daraufhin ansprach, schlug er sie. Die Mädchen liefen in Richtung Sportforum davon. Der Mann blieb zurück. Die 14-Jährige wurde leicht verletzt. Den Unbekannten beschrieben die Mädchen wie folgt: Er soll ca. 1,70 Meter groß und Mitte zwanzig sein. Er trug einen Dreitagebart, bekleidet war er mit einer schwarzen Hose der Marke „Adidas“, einer schwarzen Jacke mit Kapuze und einem Basecap. Die Polizei in Chemnitz sucht Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben und Angaben zu dem Unbekannten machen können.

Hanau: Ein etwa 1,80 Meter großer und sehr dünner Mann begrabschte am Donnerstagmorgen auf dem Freiheitsplatz eine Fußgängerin. Gegen 6.50 Uhr war die junge Frau in Richtung einer Bäckerei unterwegs, als ihr plötzlich der Täter an das Gesäß griff. Der Unbekannte, der blaue Arbeitskleidung sowie ein Basecap trug und einen roten Rucksack dabei hatte, flüchtete in Richtung Langstraße. Die Kriminalpolizei bittet um weitere Hinweise unter der Rufnummer 06181 100-123.




Der versuchte Dolchstoß von Frauke Petry

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Frauke Petry ist in der AfD politisch isoliert. Keiner der 93 Bundestagsabgeordneten will ihre Fahnenflucht begleiten und mit ihr auf den Hinterbänken in einer verlorenen Minigruppe versauern. Die bisherige Vorstandssprecherin hat sich ganz offensichtlich verkalkuliert: Der Spaltungsversuch ist missglückt und der Dolchstoß bei der Bundespressekonferenz gegen Alice Weidel, Alexander Gauland und Jörg Meuthen ging ins Leere.

Egbert Ermer, Vorstandsmitglied im AfD-Kreisverband Sächsische Schweiz – Osterzgebirge, dem Wahlkreis, in dem Petry ihr Direktmandat errungen hat, sprach sich am Montag Abend bei Pegida Dresden klar aus: Reisende wie Petry und ihren Ehemann werde man nicht aufhalten, sie sollten gehen und würden in der politischen Versenkung verschwinden. Quasi ein Lucke 2.0, der nach seinem Austritt und der Parteineugründung Alfa, die sich dann wegen Urheberrechtsverletzung in „Liberal-Konservative Reformer“ (LKR) umbenannte, ebenfalls politisch völlig bedeutungslos wurde. Im Falle von Petry soll der kommende Rohrkrepierer wohl „Die Blauen“ heißen.

Ermer, dessen eindeutige Stellungnahme auch die Dresdner Neuesten Nachrichten vermelden, trat in den vergangenen Monaten öfters bei Pegida Dresden auf und widersetzte sich damit dem Willen Petrys. Nicht nur in diesem Fall: Als mich beispielsweise die AfD Pirna am 20. Januar zu einem Redeauftritt eingeladen hatte, wollte dies Petry verhindern. Aber die Mitglieder des Kreisvorstandes ließen sich hier nicht von oben reinreden und setzten sich durch.

Nachdem Lutz Bachmann am Montag weiter die Unterstützung von Pegida für die AfD bekundete und bei der sächsischen Landtagswahl 2019 die Erringung des Ministerpräsidentamtes durch die AfD als möglich erachtete, bezeichnete Ermer diesen Abend als einen der schönsten in der viereinhalbjährigen Zeit der neuen Partei. Ohne Pegida hätte es dieses hervorragende Ergebnis von 27 %, womit man stärkste Partei in Sachsen wurde, nicht gegeben:

https://www.youtube.com/watch?v=T7Kp-JzRG0I

Der Bundestags-Fraktionsvorsitzende Alexander Gauland bewertet das hervorragende Ergebnis in Sachsen als Sonderfall, bedingt auch durch die Pegida-Stärke in Dresden (Phoenix-Interview ab Minute 1:55). André Poggenburg hatte sich am Wahlabend im Compact Livestream im Gespräch mit Jürgen Elsässer und mir auch bei Pegida für die gute Zusammenarbeit bedankt (im Video von 3:05:35 – 3:20:00). Dabei erwartete er, dass sich Frauke Petry dem Wählerwillen unterordnen und Geschlossenheit zeige. Wenn sie sich dem entsage, werde sie Zuspruch verlieren. Die Parteiführung benötige Personen, die die unterschiedlichen Flügel der Partei zusammenhalten:

Der Focus ist unterdessen der Überzeugung, dass sich Petry mit ihrem egozentrischen Alleingang verkalkuliert hat. Es werde offensichtlich keiner die AfD-Fraktion verlassen, obwohl Petry wohl seit längerem plante, eine eigene Fraktion zu gründen und anschließend möglicherweise auch eine neue Partei. Petry habe schon vor Monaten geprüft, wer in der AfD hinter ihr stehe, wozu es in Sachsen sogar schon Probeabstimmungen gegeben habe. Dabei soll sich ergeben haben, dass 20 bis 25 Prozent der Anwesenden bereit gewesen seien, sich auf die Seite der Abtrünnigen zu schlagen. Es halten sich auch Gerüchte, dass sich Petry öfters mit der CDU in Sachsen getroffen habe und im Januar auch zu Besuch im Kanzleramt gewesen sei, wie beispielsweise geolitico berichtet.

Der Verrat hat sich aber ganz offensichtlich nicht ausgezahlt. Im Augenblick der Wahrheit wollte dann doch kein einziger die frisch gegründete Bundestagsfraktion verlassen. In meiner Rede bei Pegida Dresden bezeichnete ich ihr schändliches Verhalten als hinterhältigen Dolchstoß. Wir würden uns ganz genau ansehen, wer der Verräterin nachfolge. Gut 3500 Spaziergänger feierten den beeindruckenden Wahlerfolg der AfD, der dazu geführt hat, dass Sachsen nun in blauer Hand ist:

Versammlungsleiter Wolfgang Taufkirch betonte, dass die patriotischen Bürgerbewegungen mit Pegida an der Spitze einen entscheidenden Anteil an dem AfD-Erfolg hätten. Es sei ein Witz, dass die etablierten Parteien als einen der Gründe hierfür unterstellten, die Sachsen fühlten sich „abgehängt“. Vielmehr sei es so, dass sie dem Rest der Republik um mehr als einen Schritt voraus seien und vielmehr die anderen abgehängt hätten. Die Stimme des Volkes habe endlich einen parlamentarischen Arm im Bundestag erhalten, um dort die Antwort auf Merkels „Wir schaffen dass“ zu geben: „Wir wollen das gar nicht schaffen“:

https://www.youtube.com/watch?v=PSYIv_0bSiE

Renate Sandvoß, seit 30 Jahren selbstständige Journalistin, früher u.a. beim ZDF, kritisierte vor allem das ungeheuerliche Medienbashing gegen die AfD und Pegida:

https://www.youtube.com/watch?v=NtiFoEofbfs

Der triumphale Erfolg vom Sonntag gibt jetzt Treibstoff für die kommende Monate. Pegida Dresden feiert am Samstag, den 28. Oktober sein dreijähriges Bestehen. Am kommenden Dienstag, dem Tag der Deutschen Einheit, protestiert Pegida Nürnberg ab 14 Uhr auf dem Jakobsplatz u.a. gegen die Vereinnahmung dieses Feiertages durch den „Tag der Offenen Moschee“ der Mohammedaner. Hierzu werden als Redner aus Dresden Siegfried Daebritz und Wolfgang Taufkirch kommen.




Michael Klonovskys Wahlabendsplitter

Die gewaltbereite Rote SA marschiert vor dem Gebäude der AfD-Wahlparty auf: "Ganz! – Berlin! – hasst die AfD!"

Ankunft zur 18 Uhr-Runde im Wahlstudio der ARD. Jörg Meuthen ist als erster da und nimmt auf dem meterlangen Sofa im Akklimatisierungs- und Warmmachbereich vor dem Sendestudio Platz. Später treffen Kauder, Oppermann, Kubicki, Dietmar Bartsch und Anton Hofreiter ein. Man kennt sich, grüßt sich, plaudert miteinander, aus den Augenwinkeln den Uruk auf dem Sofa musternd und eine Distanz von exakt vierzehneinhalb Fuß haltend. Die erste Hochrechnung flimmert über den Bildschirm. Freude kommt auf, speziell bei denen auf dem Sofa. Ein Schmerzensanflug huscht indes über Hofreiters erzenes Antlitz und trübt, ungefähr fünf Flügelschläge eines längst ausgerotteten Schmetterlings lang, sein sieghaftes Auge. Oppermann, der den von Schulz exakt in dieser Sekunde geänderten Schlachtruf „Die Zukunft braucht eine neue Opposition!“ noch nicht kennen kann, bleibt daneben dennoch vergleichsweise unbeeindruckt, Kauder sowieso, denn der verfügt nur über eine Miene. Frau Miosga bittet vor die Kameras, Oppermann geht voran, bedeutet Meuthen mit einer durchaus charmanten Geste, sich einzureihen, und gibt ihm die Hand, Bartsch und Kubicki tun es ihm nach. Mit sichtlichem Widerwillen (er kann doch zwei Gesichter!) fügt sich auch Kauder ins Unvermeidliche, Hofreiter hat Glück oder lässt sich absichtlich so weit zurückfallen, dass er den Unreinen nicht nach hier einstweilen noch geltenden, jedoch bald täglich neu auszuhandelnden Konditionen begrüßen muss.

Bei den beiden großkoalitionären Wahlverlierern herrscht derweil eitel Freude, als die Spitzenkandidaten aufs Podium treten und verkünden, ihre jeweiligen Wahlziele erreicht zu haben: die Sonnenkanzlerin mit der die Frohbotschaft, dank des schlechtesten Ergebnisses aller CDU-Zeiten und massiver Stimmverluste stärkste Partei geblieben zu sein, der Herausforderer mit der noch mehr bejubelten Offenbarung, man werde die schreckliche Koalition beenden und endlich in die Opposition wechseln. Allein diese beiden TV-Sequenzen, also insgesamt ca. 20 Sekunden Einblick ins demokratische Hochamt unmittelbar nach der Ausschüttung des heiligen Resultates, könnten genügen, um in das homerische Gelächter über die skurrilen Riten der Sterblichen einzustimmen und so schnell nicht damit aufzuhören.

Vor dem Club, in dem die AfD ihre Wahlparty veranstaltet, sammeln sich die ersten sogenannten Gegendemonstranten. Als wir zum zweiten Mal zum ARD-Hauptstadtstudio, zur sogenannten Elefantenrunde fahren, wälzt sich bereits auf der anderen Straßenseite der vorwiegend schwarze Lindwurm in Gegenrichtung auf die AfD-Party zu. „Ganz! – Berlin! – hasst die AfD!“, skandieren die Marschierer.

Die Mahuts versammeln sich, während die Elefanten irgendwo an einem geheimnisvollen Ort im öffentlich-rechtlichen Labyrinth die besagte Runde bilden, in einem Raum mit Sitzgruppe, Mittelgroßbildschirm, Fingerfood und Getränken, um von hier den Dickhäutern beim pluralistischen Happening zu hospitieren. Der Fahrer ist mit ins Wartezimmer gekommen, bedient sich bei den Häppchen, spricht die hiermit geflügelten Worte: „Das ist das Beste, was ich jemals für meine Gebühren bekommen habe“, und trollt sich, seinen Wagen zu bewachen. Im Vorzimmer wird Katja Kipping für die Sendung geschminkt; mannhaft unterdrücke ich das indiskrete Verlangen, ein Händi-Foto von ihr zu machen. Ohnehin kommt Herr Minister Herrmann von der CSU herein und nimmt auf dem anderen Schminkstuhl Platz (Merkel und Schulz haben offenbar separate Boudoirs; vielleicht teilt sich die Kanzlerin auch eins mit Christian bzw. lässt ihn schon mal zuschauen). Herrmann ist der einzige, auf den ich zugehe, um ihn zu begrüßen, weil: Mia san mia. Während sich im TV die Runde ins Eckige bewegt, kümmert sich im Zuschauerraum allein das AfD-Detachement um den Ruf der deutschen Winzer. Wie schön Frau Kipping immer von „Geflüchteten“ spricht! Wie lange mag solch eine Dressur dauern? – Jemand sagt: „Die Eine-Million-Euro-Frage bei Jauch: Nennen Sie vier aktuelle FDP-Politiker!“ – Mit ermüdlicher Beharrlichkeit werfen die Etablierten-Vertreter Jörg Meuthen die angeblichen und tatsächlichen rassistischen Entgleisungen von AfD-Mitgliedern vor. Es handelt sich dabei übrigens stets um Worte, während die Rechtsbrüche der Kanzlerin konkrete Taten sind, die konkrete Opfer und konkrete materielle Schäden produziert haben. Zu den konkreten Angriffen auf Mitarbeiter und Personal der AfD kommen wir gleich. Einige der geschäftig in den Gängen umhereilenden öffentlich-rechtlichen Angestellten heben im unbeobachteten Moment den Daumen, als sie Meuthen hinausgehen sehen. Offenbar hasst doch nicht ganz Berlin die AfD.

Mit der Rückkehr zur Wahlparty beginnt der unerfreuliche Teil des Abends. Der Lindwurm ist eingetroffen, das Haus ist von aggressiven Beststudenten und anderen Hochbegabten eingeschlossen. Forsch bahnt der Fahrer, ein ehemaliger Soldat, dem Auto einen Weg durch die unwillig Platz machenden und Hassparolen ausstoßenden Racker. Hinter deren Belagerungsring bildet die Polizei einen zweiten, sonst hätten die lustigen Linksfaschisten längst den Club gestürmt und die umliegenden Krankenhäuser auf künftige Zeiten eingestimmt. Die Freude, endlich drin zu sein, wird getrübt von der Frage, wie man wieder herauskommt. Tatsächlich wird der Chef einer von sechs Millionen Wählern ins Parlament geschickten Partei am Abend nicht zu einem lange geplanten Interview ins SWR-Sendestudio vom Alexanderplatz in die Tiergartenstraße fahren können, weil die Berliner Polizei nicht garantieren mag, dass er dabei unverletzt bleibt. Die Beamten selber können nichts dafür, ihnen ist kein anderes Mittel gestattet, die Opposition vor den Bodentruppen der Etablierten zu schützen, als ihren Körper dazwischenzustellen. Er sei stolz darauf, diese Veranstaltung zu schützen, sagt einer von ihnen.

Als die Lebensgefährtin von Meuthen mit ihrer siebenjährigen Tochter, eskortiert von Security und Polizei, zum benachbarten Hotel läuft, werden sie von einem breiten gesellschaftlichen Bündnis beschimpft und attackiert. Das Kind ist danach völlig verstört. Später bricht Meuthen selbst auf, ebenfalls von einem uniformierten Kordon geschützt, und der Mob rastet aus. Pfiffe, Schreie, besessene, wutverzerrte Gesichter – ein Goya-Capriccio anno 2017. Die Kobolde rennen neben dem Oppositionstrüppchen her, brüllen „Nazis raus!“, „Haut ab!“, „AfD – Rassistenpack!“ und ähnliche Urworte orphisch. Einige versuchen, in den Kordon zu drängen, kommen aber nicht an den Beamten vorbei. Man sieht staunend und betroffen: Manche dieser Bakchen würden den AfD-Vorsitzenden gern zerreißen, ihn auf dem Alter ihres perversen Antifaschismus, der längst dem Original zum Verwechseln ähnlich sieht, dem Götzen der Diversity, Vielfalt, Buntheit und Menschenfreundlichkeit zum Opfer bringen; die ganze Szenerie ohne die Staatsgewalt, und der Parteiführer teilte das Schicksal des Pentheus. Der Kampf gegen die vermeintlichen Nazis bringt lauter neue echte hervor. Ich laufe ein paar Meter hinter dem kleinen Pulk und rechne jeden Moment damit, von der Seite angesprungen zu werden, doch die gesamte Aggressivität der Meute konzentriert sich auf Meuthen, ungefähr wie Boxer während des Kampfes den Ringrichter nicht wahrnehmen. Vor dem Hotel flutschen zwei brüllende Furien von höchstens zwanzig Jahren durch die Security und kreischen ihr „Wir kriegen euch!“ auf einem Hysterielevel, welches Drogengebrauch vermuten lässt. Als Meuthens Begleiter die eine auf Polnisch anspricht, ist die kurz völlig irritiert und blafft schließlich, er möge gefälligst deutsch zu ihr sprechen. Endlich schließt sich die Hoteltür hinter uns, und das beste Deutschland, das es jemals gab, bleibt draußen. An der Hotelbar klingt der Abend beschaulich aus. Eigentlich schade, dass den Schulz, Tauber, Stegner, Roth, Schwesig, Gabriel et al. eine solche Erfahrung mit den Früchten ihrer Saat verwehrt bleibt.

Am Rande: Wieviel Courage erfordert es, sich gegen die AfD zu „bekennen“? Null. Welche Gefahr droht bei einer Demo gegen „rechts“? Keine. Was aber gewinnt man? Ein gutes Gewissen, „zivilgesellschaftliche“ Anerkennung, Aufstieg auf der Tugendskala, „Sinn“, Lob vom Parteisekretär, ggfs. Kohle von Frau Schwesig, ggfs. Sündenablass, in jedem Fall Herdenbehagen. Es ist pures Wellness.

(Im Original erschienen bei Michael Klonovskys Acta Diurna)