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Bürgermeister entsorgt AfD-Plakat und zeigt sich gleich selbst an

Heiko Senking, Bürgermeister und Vorsitzende eines Sportvereins in der Lüneburger Heide

Von WINSTON KIRCHBERG | Heiko Senking ist Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft „Lüneburg“ und Bürgermeister von „Ebstorf“. Da die dortige Staatsanwaltschaft offenbar derzeit stark unterlastet ist, hat Heiko S. schnell ein AfD-Plakat gestohlen und sich mittels eines „Selfies bei Tatbegehung“ bei seinem Arbeitgeber angezeigt. Auf Steuerzahlerkosten natürlich!

Welch komplett irre Auswüchse wird die Treibjagd gegen die AfD, ihre Mitglieder und ihr Eigentum in Deutschland noch annehmen? Gerade die tätlichen Übergriffe durch Politiker anderer Parteien zeigen erschreckende Formen auf, so wie man sie nur aus dunkleren Zeiten Deutschlands kennt. In den letzten Wochen vor der Bundestagswahl wurden vermehrt Wahlkampfhelfer der demokratischen „Alternative für Deutschland“ von „politischen Gegnern“ angriffen und verletzt. Die Hemmschwelle zur Aggression gegen die AfD läuft hierzulande nun gegen null.

In Berlin sind über ein Drittel aller beschädigten Plakate von der AfD. Die Plakate werden beschädigt, beklebt oder gestohlen, meist wenige Stunden nach der rechtmäßigen Anbringung.

Erst am vergangenen Mittwoch wurde ein von wachen Wählern ertappter CSU-Bürgermeister auf YouTube mit Spott, Hohn und Häme überschüttet. Der Franke war der absolute  YouTube-Star für einen Tag, immerhin etwas Ruhm für den Helfershelfer des umtriebigen „Spin-Doktor“ Andreas Scheuer, CSU.

Dieser „Heiko“ zeigt sich gleich selbst an. Praktisch.

Gegen „Ausländer-Hass“ startete der Bürgermeister von Ebstorf in der Lüneburger Heide seine Vandalismus-Straftat gegen die AfD. Dabei trägt Heiko Senking, UWG, sein Unrechtsbewusstsein schuldstolz zur Schau. Deshalb schreibt er gleich zu Beginn seines Posts: „Gerne können Sie rechtliche Schritte gegen mich einleiten, allerdings habe ich mich bereits dahingehend heute selber angezeigt.“

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„Unglaubliche Courage !“ – Männliche Schwangerschaftsphobie?

Senking stieß mit seiner Erklärung auf „geteilte“ Resonanz im Netz: Innerhalb weniger Stunden wurde sie über 4.400-mal kommentiert. Die meisten Kommentatoren auf dem sozialistischen Blog „Neues Deutschland“ loben derzeit seine „sehr geile Aktion“, feiern seine unglaubliche „Courage“ und bieten ihm sogar finanzielle Hilfe an. Es handelt sich bei dem von Heiko Senking entfernten Plakat um ein Motiv aus der aktuellen AfD-Kampagne: „‚Neue Deutsche? Machen wir selber“ zur Bundestagswahl.

Bürgermeister Heiko leidet nicht etwa unter einer männlichen Schwangerschaftsphobie, sondern begründet seine Straftat folgender-maasen: „Ich fand es unerträglich, dass die Mitglieder meines Vereins an diesem Schild vorbei in die Geschäftsstelle gehen mussten“. Für ihn war das Plakat des Wettbewerbers „eine gezielte Provokation, die er nun „abgestellt“ habe. Laut Mitteilung des Kommunalpolitikers Senking bestehe „sein Verein“, der TuS Ebstorf zu einem großen Teil aus Menschen mit Migrationshintergrund, verschiedener Religionen und unterschiedlicher sexueller Orientierungen.

Angelika Klee, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Lüneburg, bestätigt die Straftat ihres geschätzten Kollegen auf Nachfrage. „Wir prüfen eine mögliche Sachbeschädigung“, sagt sie. Zu dem Umstand, dass diese mögliche Sachbeschädigung ein Mitarbeiter begangen hat, könne sie noch nichts sagen. Man werde jetzt alle notwendigen Informationen einholen und dann die Angelegenheit bewerten.

In den sozialen Netzen wird Senking aber auch vorgeworfen, mit seiner Straftat zwar für angebliche „Toleranz einzutreten, selbst jedoch keine andere Meinungen zu dulden.“ Ein altbekanntes sozialistisch-kommunistisches Problem. Als Bürgermeister wäre Heiko S. der Rechtsstaatlichkeit verpflichtet.

Aber auch andere Heikos in Deutschland haben ernstzunehmende Probleme mit Rechtsstaatlichkeit und Justiz (Zensurgesetz, Beleidigung, Hetze, Westwing-Sponsoring-Affaire). Bislang wurde der Text auf Facebook mehr als 19.000 Mal weiter verbreitet und mehr als 120.000 Mal mit »Gefällt mir« markiert. Der Post wurde allerdings noch nicht von seinem Namenkollegen und obersten Dienstherrn gesperrt.

Heiko, du bist nicht der einzige Straftäter, der „diesen Namen trägt“ – hoch am Himmelszelt.