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Damit der deutsche Ochs den Wagen zieht…

Von SELBERDENKER | …braucht man eine(n) Wagenknecht. Die Nachrichtenagentur dts berichtet in einer Meldung vom 8.9.2017, 13:23 Uhr: Deutschland hat nach Ansicht von Linken-Spitzenkandidatin und Fraktionschefin Sahra Wagenknecht ein Problem mit der Integration von Ausländern selbst in der dritten Generation. „Wir haben ja zurzeit nicht nur ein Problem mit der Integration von Flüchtlingen“, sagte Wagenknecht am Freitag im Fernsehsender n-tv. „Wir sehen ja gerade, dass Integration teilweise sogar bei Einwanderern der zweiten, dritten Generation scheitert“, so Wagenknecht. Schuld daran gibt sie unter anderem dem türkischen Präsidenten Erdogan.

Oh, das erinnert stark an einen, der das schon vor gut sieben Jahren erkannt hat. Sarrazin war der Name. Dafür hat er seinen Job verloren, wurde medial fertig gemacht und sogar in der Öffentlichkeit körperlich angegriffen. Und nein, das strittige Thema Genetik lag da noch auf keinem Tisch. Die Hysterie habe ich damals in einem Artikel („Deutschland irre“) beschrieben. PI-NEWS kritisiert bereits seit über zehn Jahren die Einmischung des türkischen Staates in die Angelegenheiten Deutschlands und belegt dies auch. Hören wollte man davon nichts. Es auch nur zu sagen, galt als rechtsradikal. Nun bringt´s die LINKE für den Wahlkampf.

Auf die Rolle von Erdogans DITIB bei der Verhinderung der Integration von Türken wird zum Beispiel auch in dem besagten Artikel direkt hingewiesen. Nun versucht unsere Wagenknecht den Wähler mit eben den Binsenweisheiten vor den Karren der LINKEN zu spannen, für die man Sarrazin seinerzeit genüßlich angebräunt hat. Ihre Parteibasis repräsentiert sie damit nicht – ganz im Gegenteil – das ist nicht Position der LINKEN. Doch wenn es ihnen einige Zugochsen an die Wahlurne treibt, halten die SED-Nachfolger für den Wahlkampf einfach mal den Ball flach. Auch FDJ-Merkel (IM Erika) äußert sich nicht – Hauptsache, der AfD werden möglichst Stimmen abgegraben und sie wird nicht drittstärkste Kraft.

Noch eine dts-Meldung vom 8.9.2017, 19:34 Uhr:

Sahra Wagenknecht, Spitzenkandidatin der Linkspartei, hat die Migrationspolitik der Bundesregierung deutlich kritisiert: „Die europäischen Außengrenzen muss Europa selber kontrollieren“, sagte sie im „Welt“-Wahlchat. „Mit dem Türkei-Deal haben wir uns abhängig gemacht. Wir können doch nicht mit jemandem einen Pakt machen, der dafür sorgt, dass seine Bürger in Deutschland Asyl suchen“, sagte Wagenknecht.
Auch effektiver Grenzschutz ist nicht Position der LINKEN! Für diese Position wird die AfD als „unmenschlich“ tituliert. Wie die wahren Ideale der LINKEN sind, das verrät uns hier gern nochmal der alte Genosse Gysi:

„Internationale“, „NO BORDERS, NO NATIONS“, „DEUTSCHLAND VERRECKE!“ – das kommt ihrem Geist näher als Wagenknechts neue Töne. Wagenknecht ist nicht dumm – sie rechnet aber sicher mit der Dummheit der Ochsen vor ihrem Wagen.