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Die Manipulationen von ARD und ZDF sind nachgewiesen

Von WOLFGANG HÜBNER | Wochenlang wurden die Deutschen im Spätsommer 2015 in den Nachrichtensendungen der Fernsehkanäle, vor allem von ARD und ZDF, regelrecht bombardiert mit Bildern verzweifelter „Flüchtlinge“. Dabei richteten sich die Kameras vorwiegend auf Mütter und Kinder, die allerdings, wie sich nach erfolgter Invasion über die offenen deutschen Grenzen erwies, weit in der Unterzahl gegenüber den Heerscharen junger Männer aus aller Welt waren.

Mit diesen in der Regel von grün-links orientierten Journalisten ausgewählten Bildern wurde ebenso erfolg- wie folgenreich Politik gemacht, die Deutschland grundlegender verändert hat, als es zuvor etlichen demokratisch gewählten Regierungen gelungen ist. Selbst die besten Propagandisten der totalitären Systeme des 20. Jahrhunderts hätten allen Grund, vor Neid zu erblassen, hätten sie all dies noch erleben können.

Die Macht über die Bilder ist politische Macht: Das ist das tatsächliche Ergebnis einer Studie, die am Institut für Publizistik der Universität Mainz vorgenommen wurde. Untersucht wurde für den Zeitraum von Anfang Mai 2015 bis Ende Januar 2016 die Berichterstattung der überregionalen meinungsbildenden Zeitungen FAZ und Süddeutsche Zeitung sowie der Hauptnachrichten von ARD und ZDF über die sogenannte „Flüchtlingskrise“. Eine der untersuchten Zeitungen, die FAZ, hat nun einen längeren Bericht über die Ergebnisse der Studie [1] veröffentlicht.

Die Rolle der beiden Zeitungen soll hier ausgeblendet bleiben, doch sie war offenbar zurückhaltender als die der beiden faktischen Staatssender. In dem FAZ-Artikel, verfasst von den Mainzer Professoren Hans-Mathias Kepplinger und Marcus Maurer, heißt es:

Die Fernsehnachrichten betonten in mehr als der Hälfte („Tagesschau“) beziehungsweise knapp der Hälfte („heute“) ihrer Beiträge den Vorrang der Interessen der Migranten vor den Interessen der Einheimischen. Nur jeweils in einem Viertel stellten sie die Interessen der Einheimischen als entscheidend dar.

Damit ist nun auch wissenschaftlich der Beweis erbracht worden: ARD und ZDF sind die Interessen ihrer Gebührenzahler deutlich weniger wichtig als die der Multikulti-Ideologen und Einwanderungsprofiteure. PI-NEWS-Leser haben das allerdings schon längst gewusst.

Ein ganz besonderes Kapitel ist die Bildberichterstattung der beiden Fernsehsender. Die „Tagesschau“ zeigte im betreffenden Zeitraum 222, „heute“ 200 mitleiderregende Bildsequenzen von toten Migranten, Gewaltopfern und Geretteten. In dem FAZ-Artikel ist zu lesen:

Emotional erregende Bilder lösen generell stärkere spontane Wirkungen aus als nüchterne sprachliche Stellungnahmen. Allerdings dürfte schon die schiere Masse schrecklicher Szenen eine wichtige Ursache von emotional grundierten Folgerungen und Forderungen sowie der Entstehung der „Willkommenskultur“ gewesen sein.

Wie sehr ARD und ZDF der merkelschen Grenzöffnung Vorschub geleistet haben, beschreiben die Autoren genau:

Die beiden Nachrichtensendungen zusammen brachten im Mai 2015 68 Aufnahmen von Migranten in Notsituationen oder von ihrer Rettung. Zwei Drittel dieser Aufnahmen zeigte die „Tagesschau“. Im Juni ging die Zahl der erschreckenden Szenen auf 16 zurück, im Juli stieg sie auf 28 und erreichte im August mit 88 Aufnahmen von hilflosen, verzweifelten und anklagenden Migranten ihren Höhepunkt. Am 4. September entschied Angela Merkel … die Grenze zu öffnen.

Die beiden Kommunikationswissenschaftler folgern abschließend:

Wenn sich jemand angepasst hat, dann nicht die „Medien“ an die Politik, sondern die Politik an die von der Masse der Elendsbilder des Fernsehens ausgelösten Emotionen der Bevölkerung.

Zwar ist das etwas kurzschlüssig, denn an der Hauptverantwortung von Kanzlerin Merkel für die Grenzöffnung ist nicht zu rütteln. Und oft genug werden Emotionen und Wünsche der Bevölkerung von Politikern und Parteien einfach ignoriert. Richtig ist jedoch, dass ganz wenige Menschen an den entsprechenden Schalthebeln von ARD und ZDF mit der Informations- und vor allem der Bildauswahl über ungeheure Macht zur Beeinflussung vieler Millionen Zuschauer verfügen. Diese Macht wird selbstverständlich weiterhin genutzt und weiterhin bewusst missbraucht.

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