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Standing Ovations für Demagbo

Von PI-PFORZHEIM | Die AfD-Karlsruhe hatte geladen und über 200 Besucher kamen am Mittwoch, den 20.9.2017, nach Durlach in die Karlsburg. Das Motto des Abends war: „Hol dir dein Land zurück“. Im Endspurt, kurz vor der Bundestagswahl, hatte die AfD ein besonderes Highlight zu bieten. Als Hauptredner trat in Karlsruhe der Sprecher der AfD des Kreisverbandes Kiel, Achille Demagbo, auf. Eigentlich eine normale Wahlveranstaltung. Aber diesmal bringt der Vortragende den Anhängern der rotgrünen Multi-Kulti-Ideologie ihr primitives Weltbild gehörig durcheinander. Er ist Gründungsmitglied des AfD-Kreisverbandes Kiel, jetzt im Vorstand des Kreisverbandes tätig und ein überzeugter Anhänger der AfD.

Demagbo ist aber auch kein „normales“ Mitglied der AfD. Er hat Migrationshintergrund, eine dunkle Hautfarbe und er ist überzeugter deutscher Patriot. Geboren wurde er in Benin und als AfD-Politiker afrikanischer Abstammung erregt er bundesweit Aufmerksamkeit. Nazi-Vorwürfe in den rotgrünen „Qualitätsmedien“ gegen die AfD und ihn machen ihn nach eigenen Aussagen sehr traurig. Der beste Beweis, dass die AfD nicht rechtsradikal ist, sei doch die Tatsache, dass eine rechtsradikale Partei niemals einen dunkelhäutigen Migranten in den Vorstand wählen würde. Rotgrüne Politiker bilden sich ein, die Interessen von Eingebürgerten zu kennen. Sie haben aber keine Ahnung von Migranten, meinte Demagbo. Migranten hätten meist konservative Ansichten.

Und tatsächlich. Demagbo ist begeistert von Deutschland, seiner Kultur und Literatur und er hat sich hervorragend in unsere Gesellschaft integriert. Demagbo arbeitet als Sprachwissenschaftler und Dolmetscher und hat vier Kinder. Nach eigener Aussage ist sein Ziel nicht, als erster afrikanischer Abgeordneter in den Bundestag einzuziehen. Er will Deutschland mit seinem Engagement für die AfD nur viel zurückgeben. Und tatsächlich spürte man seine Liebe für unser Land bei seiner leidenschaftlichen und sehenswürdigen Rede. Am Ende erhielt er „Standing Ovations” vom Publikum..

Energiewende ist totaler Irrsinn

Eingeleitet hat den Abend der Stadtrat der AfD in Karlsruhe, Dr. Paul Schmidt. Er arbeitet im Kernkraftwerk Philippsburg und sprach über den Irrsinn der rotgrünen Energiewende und -politik durch Angela Merkel. Durch die Vorrangeinspeisung von Strom durch Windkraft entsteht zeitweise die schizophrene Situation, dass das  Kernkraftwerk Philippsburg mehr Geld durch nicht erzeugten Strom verdient als durch real produzierten Strom. Die Energiewende sei totaler Irrsinn und bezahlen müsse das der Stromkunde. Wenn die letzten Atomkraftwerke abgeschaltet sind, ist auch niemand mehr da, der das dann wechselhafte Stromnetz stabilisieren könnte. Stromausfälle sind dann vorprogrammiert.

Weiters thematisierte Dr. Schmidt die unglaublichen und gemeinschaftlichen Angriffe gegen die AfD durch Mitglieder der Kartellparteien. So ist der Direktkandidat der „Linken“, Michel Brandt, gleichzeitig der oberste Führer der Antifa-Einheiten von Karlsruhe, die sich damit rühmen, über 2.000 Plakate der AfD zerstört zu haben. Aber noch eine Stufe derber als die Antifa hat es der aus dem Iran stammende Direktkandidat der SPD, Papsa Marvi, getrieben. Der Moslem hat Wirte dazu bewegt, an die AfD vermietete Säle zu kündigen (PI-NEWS berichtete), wie z.B. beim Karlsruher Sportverein (KSC).

Nach massivsten Drohungen der Antifa und von Mitgliedern der SPD konnte der Wirt des KSCs nur noch absagen. Der Sozialdemokrat und bekennende Anhänger Mohammeds hat damit wieder mal gezeigt, wie extrem undemokratisch die SPD doch in Wirklichkeit ist und wie tief der politische Islam in der SPD bereits Fuß gefasst hat.

Ein weiterer Höhepunkt war auch die Rede des Direktkandidaten für Karlsruhe, Marc Bernhard. Bernhard war zwanzig Jahre Mitglied bei der CDU, trat aus Protest gegen Merkels Politik aus und wechselte in die AfD. Bernhard machte einen sehr guten und sehr souveränen Eindruck auf die anwesenden Besucher. Er ist Mitglied im Landesvorstand der AfD und hat mit Platz neun der Landesliste von Baden-Württemberg gute Chancen, am Sonntag in den Bundestag zu kommen. Bei einem Ergebnis von mehr als zehn Prozent bei der Bundestagswahl ist der Einzug so gut wie sicher. Mit ihm hätte die AfD einen kompetenten Mitstreiter im Bundestag.

Hier seine Rede:

Echte Opposition zu den Kartellparteien 

Bei der anschließenden Diskussionsrunde machten die Vertreter der AfD deutlich, dass mit dem Einzug in den Bundestag endlich wieder eine echte Opposition dort vertreten wäre. Alle anderen Parteien verfolgen dort zur Zeit die gleiche Politik. Die Familien zu stärken und die Bürger besser zu schützen sei nur eines der vorrangigen Ziele der AfD. Weiter wolle man sich für Volksentscheide nach Schweizer Vorbild einsetzen. Ein Schweizer Bürger hat in einem Jahr öfter die Gelegenheit abzustimmen als ein Deutscher in seinem ganzen Leben.

Es ist zu hoffen, dass die AfD am Wahlsonntag die drittstärkste Kraft im Bundestag wird und den faktisch gleichgeschalteten Kartellparteien richtig einheizt. Damit wäre endlich eine Partei am Start, die unsere Interessen im Bundestag vertreten könne.