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Dominus viridis

Grüne "Spitzenpolitiker" Cem Özdemir, Claudia Fatima Roth, Anton Hofreiter.

Von CANTALOOP | Nun befinden sie sich also bereits in den Sondierungsgesprächen zur Regierungsbildung. Die „Führungselite“ der Bundesgrünen, gewissermaßen die „creme-de-la-creme“ der Ökopartei. Die Besten der Guten und Gralshüter der Hochmoral. In der zweiten Reihe stehen jedoch hinter den Vorzeige-„Kalibern“ vom Schlage eines Winfried Kretschmann oder Boris Palmer noch immer dieselben alten Kommunisten-Betonköpfe und ultralinken Kampfhennen, die man während des Wahlkampfes aus gutem Grunde herausgehalten hat.

Diese ideologiedurchtränkten Menschen, die sich nun in ihrer geradezu himmelschreienden Naivität aufmachen, eines der wichtigsten Industrieländer „mitzuregieren“, könnten die vordringlichen Probleme unserer Republik noch nicht einmal dann erkennen, wenn man sie ihnen direkt auf die Stirn tackern würde. Wenn diese, der realen Welt oftmals komplett Entrückten, nach vier Jahren „Regierungsarbeit“ entlassen werden, wird von dem Deutschland, das wir kennen, nicht mehr viel übrig sein.

Sollten Schlüsselstellen wie das Agrar– oder gar das Umweltministerium, nach denen parteiinternen Verlautbarungen zufolge auch Renate Künast bereits ihre Hände ausstreckt, in grüne Minister-Hände fallen, dann sind Verbrennungsmotoren sowie die freie Wahl der individuellen Mobilität und Fortbewegung innerhalb kürzester Zeit perdu. Deutschland soll wie geplant in ein Vorzeige-„Fahrradland“ verwandelt werden. Tempolimits auf Autobahnen und Tempo 30-Zonen in den Großstadt-Hauptverkehrsstraßen werden, gemäß grünen Visionen, flächendeckend eingeführt. Ein „Freiburg auf Bundesebene“ sozusagen. Dauerstau vorprogrammiert.

Zweitakt-Fahrzeuge aller Art und natürlich die verhassten Dieselmotoren werden, wenn möglich, komplett verboten – und historische Oldtimer-Fahrzeuge nur noch mit Sondergenehmigungen betrieben werden dürfen. Es wird Speiseempfehlungen in Kantinen und Mensen ebenso geben wie auch deutliche Einschränkungen von Kaminheizungen, Ölverbrennern und sogenannten „Heizpilzen“ zu befürchten sind. Verbots-Verdikte ungeahnten Ausmaßes werden auf die Bürger zukommen. Dies alles ist nachprüf- bzw verifizierbar – und im aktuellen Parteiprogramm 2017+ ersichtlich.

Und noch viel mehr ist angedacht. Dem Vernehmen nach glühen in giftgrünen „Thinktanks“ bereits die Synapsen aller Beteiligten – vor lauter Vorfreude. Wobei Grün in Verbindung mit Denken eigentlich einen syntaktischen Widerspruch an sich darstellt.

Zusammengefasst sind dies alles sehr unpopuläre, wirtschaftsfeindliche und erzlinke Themen, die in ihrer Summe vor allem eines sind; blinder Aktionismus und darüber hinaus nahezu wirkungslos. Sie halten keiner seriösen, empirischen und vor allem unabhängigen Prüfung stand. Die Kanzlerinnen-Partei gibt diese gesellschaftszersetzenden Inhalte jedoch sehr gerne in die Hände der Bündnis-Grünen weiter, um im Anschluss verkünden zu können, dass man ja als „bürgerliche“ Union im Grunde nichts damit zu tun hätte.

Und die Crux daran; viele wissen sehr genau, was da kommen wird. Hofreiter, Özdemir, „KGE“ und natürlich die „Parteilinke“ Simone Peter präsentieren ihre vor schierer Inkompetenz und Weltfremdheit nur so strotzenden Agenden – und sehen sich dabei auch noch in der unzweifelhaften Rolle des Heilsbringers und Philanthropen. Wer diesen Menschen derartige Macht auf Bundesebene verleiht, setzt einen Zerstörungs-Mechanismus mit größter Wirkung in Gang – der möglicherweise nur noch mit sehr undemokratischen Mitteln gestoppt werden kann.

Sie werden dem politischen Islam zu neuer Blüte im Lande verhelfen, die Deindustrialisierung und Investorenflucht vorantreiben – und im Umkehrschluss die Rassismus- und Diskriminierungsschraube deutlich anziehen. „Flüchtlinge“ – oder vielmehr jeder, der sich dafür ausgibt, werden die goldenen Kälber der Neuzeit werden – unter schützender grüner Ägide. Die Dynamisierung aller Prozesse hinsichtlich ungebremster Einwanderung und Gesellschaftsumwälzung wird zukünftig neue Dimensionen erreichen. Gleichwohl werden mit krampfhaften Verbalreflexen von Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit und angeblichem Umweltschutz alle Kritiker mundtot gemacht. Bewährte Konzepte grüner Rabulistik.

Alles, von dem wir dachten, dass es nicht mehr schlimmer kommen könnte, wird weit übertroffen werden. Es sei denn, eine starke Opposition könnte diesen grünen Wahn wirksam eindämmen – was aber im Moment mehr als illusorisch erscheint, da die AfD vom Allparteienbündnis komplett isoliert werden wird – so wie es schon in diversen Landtagen usus ist. Wie die FDP sich in dieser Thematik verhalten wird, bleibt abzuwarten. Vielleicht hält Christian Lindner, was er versprochen hat? Was macht die CSU? On verra.

Diese kleine Minderheit von vollkommen überbewerteten Umwelt-, Verbots-, und Kontrollfreaks könnte uns somit fortan tatsächlich das Fürchten lehren. Und dies, obwohl 90% der Wähler solche Kretins explizit nicht in Regierungsverantwortung sehen wollten. Aber der Wählerwille ist eben in Zeiten eines geradezu hypermoralischen Überlegenheitswahns ebenso obsolet und vernachlässigbar geworden, wie Gesetze, Regeln und Vereinbarungen.