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Bystron wird nicht mehr beobachtet

Einen Tag, nachdem Petr Bystron bekannt gegeben hat, nicht mehr für den bayerischen AfD-Landesvorsitz zu kandidieren (PI-NEWS berichtete), berichtet der Bayerische Rundfunk, dass der 44-Jährige nicht mehr vom bayerischen Verfassungsschutz beobachtet wird. Bystron hatte dafür plädiert, die AfD solle ein Schutzschild der Identitären Bewegung und Pegida sein.

Ein Sprecher des Innenministeriums bestätigte auf Anfrage des Senders, dass der Verfassungsschutz Bystron seit der konstituierenden Sitzung des Bundestages am 24. Oktober 2017 nicht mehr beobachtet. Für Bundestagsmitglieder gelten bei der Überwachung „höhere Hürden“, so der Sprecher.

Bystron hatte im Mai gegen seine Beobachtung durch den Verfassungsschutz geklagt. Gegenüber der Jungen Freiheit hatte er die Entscheidung des bayerischen Verfassungsschutz damals als „ganz üble Inszenierung“ bezeichnet: „Die proklamierte Beobachtung ist ein taktisches Wahlkampfmittel in vermuteter Absprache mit dem Innenminister Herrmann, der dem Präsidenten des Bayerischen Landesverfassungsschutzes bei der Verkündigung der Beobachtung assistierte.“

Bystron gilt als das bekannteste Gesicht der AfD in Bayern. Während seiner zweijährigen Amtszeit hat sich die Mitgliederzahl im Freistaat auf knapp 4.000 fast verdoppelt. Bei der Bundestagswahl holte die AfD 12,5 Prozent – das beste Ergebnis aller westlichen Bundesländer.