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Das Hauptproblem am Kölner Ebertplatz sind nicht die Hooligans!

Irreführender Artikel im Kölner Stadt-Anzeiger vom 6. November 2017.

Von MARKUS WIENER | Was für ein Bohai! FC-Hooligans am Kölner Ebertplatz pöbeln gegen linke Künstler! Weltuntergang am Rhein, die Medienmaschinerie läuft zu Hochtouren auf und die etablierte Kommunalpolitik schaltet umgehend in den großen Sorgenmodus. Als ob das Hauptproblem des Ebertplatzes irgendwelche Fußballhooligans wären und nicht messerstechende Nafris, drogendealende Schwarzafrikaner und aggressive Junkies.

Doch die üblichen Nebelkerzen der für die Zustände verantwortlichen politisch-medialen Kaste reichen schon längst nicht mehr aus, um von den nur allzu berechtigten Sorgen der Bürger abzulenken. Denn nur zu gut kennen inzwischen immer mehr Menschen die echten Probleme und Gefahren in ihrer Stadt aus eigener Anschauung oder Schilderungen persönlicher Bekannter.

Dabei steht der Ebertplatz stellvertretend für viele andere Plätze und Orte in Köln. Und der Name Köln ist inzwischen austauschbar mit fast jeder x-beliebigen größeren Stadt in Deutschland. Denn das Versagen der kommunalen Ordnungspolitik geht einher mit einer gescheiterten Sicherheits- und Migrationspolitik auf Landes- und Bundesebene. Deutschland am Scheideweg – und in den Ballungsräumen wird sich in den nächsten Jahren zeigen, ob man das Ruder noch halbwegs wird herumreißen können.


Markus Wiener.
Markus Wiener.

PI-NEWS-Autor Markus Wiener schreibt bevorzugt zu tagespolitischen und Kölner Themen für diesen Blog. Der 41-jährige Politologe engagiert sich seit über zehn Jahren für die islamkritische Bürgerbewegung Pro Köln im Kölner Stadtrat. Darüber und die Kölner Kommunalpolitik im Allgemeinen berichtet der gelernte Journalist auch auf dem Blog koeln-unzensiert.de. Der gebürtige Bayer und dreifache Familienvater ist über seine Facebook-Seite erreichbar.