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Messer-Merkelgast: Geiseldrama in Pfaffenhofen beendet

Polizeieinsatz in Pfaffenhofen (Fotocollage mit "BILD"-Titel).

Von MAX THOMA direkt aus Pfaffenhofen | BILD und Renate Künaxt können aufatmen, denn die wichtigste Nachricht des Tages lautet: „Täter unverletzt!“ (siehe BILD-Titel). Die Geiselnahme durch einen „Deutsch-Kasachen“ aus Ingolstadt hielt am Montag über fünf Stunden Polizeikräfte und Bevölkerung in der oberbayerischen Kreisstadt Pfaffenhofen in Atem: In einer Außenstelle des Jugendamt „am Hofberg“ wurde eine 31-jährige Sachbearbeiterin von einem Täter mit einem Messer bedroht und verletzt. Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort und hatte das Areal im Stadtzentrum weiträumig abgesperrt.

Die Polizei warnte die Bevölkerung per Twitter, die Gegend um den Stadtplatz und die Ingolstädter Straße zu betreten. Bei dem „psychisch verwirrten“ Messer-Täter soll es sich um den kasachisch-stämmigen „Deutschen“ (gebürtig in Kasachstan, wo 70 Prozent muslimisch sind) Igor B. handeln, dem das Sorgerecht für sein Kind entzogen werden sollte. Das Kind sollte zu seinem Schutz in ein Heim eingewiesen werden. Laut Polizei soll die erste Forderung des Täters eine „scharfe Schusswaffe“ gewesen sein, heisst es. Ein riesiges SEK-Spezialeinsatzkommando klärte die Situation in Pfaffenhofen „weitestgehend unblutig“. Das Opfer erlitt Schnittwunden an Hals und Handfläche durch ein Messer mit zehn Zentimeter Klinge.

Der Geiselnehmer war schon mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten, es wurde bereits wegen Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte gegen ihn ermittelt.

Der Merkelgast wird mit Sicherheit ausreichende psychologische Betreuung nach seinem „kleinen Hilfeschrei“ erhalten.

Messer-Attacken auf Angestellte und „Sozialberater“ in Behörden werden immer mehr zur „Unkultur“ in Deutschland, wenn die Antragsteller vom Steuerzahler nicht „voll befriedigt“ werden:

Saarbrücken, Juni 2017: Ein Syrer hat in Saarbrücken in einer Beratungsstelle für „Flüchtlinge“ einen Berater erstochen. Der 27-Jährige sei mit dem Mann in Streit geraten und habe ihn dann mit einem Messer niedergestochen (PI-NEWS berichtete).

Ingolstadt, Bayern, August 2013: Nach stundenlangem Nervenkrieg beenden Polizisten eine Geiselnahme im Rathaus. Ein mit Messer und Spielzeugpistole bewaffneter 24-Jähriger hielt dort vier Menschen fest. Einer der Geiseln hatte er jahrelang nachgestellt.

Pfaffenhofen – „Die lebenswerteste Kleinstadt“ der Welt

Pfaffenhofen (25.000 Einwohner) liegt mitten im Herzen Bayerns und ist das idyllische Zentrum der Holledau – des größten Hopfenanbaugebietes der Welt. Pfaffenhofen an der Ilm wurde außerdem 2011 in Seoul zur international lebenswertesten Kleinstadt gekürt! Die Grundstücks- und Mietpreise haben sich dieser Auszeichnung und dem absoluten Wohnwert angepasst und entsprechen weitgehend denen von München, das 25 Minuten entfernt ist. Aufgrund der bislang hohen Arbeits- und Lebenssicherheit werden die Münchner Preise aber auch schon übertroffen.